Ich arbeite in einem großen Unternehmen seit ca. 20 Jahren, seit ca. 4 Jahren als Assistenz im Personalrat. Ich werde von einigen freigestellten Personalratsmitgliedern "gemobbt". Eine Kollegin, mit der ich mir die Assistenztätigkeit teile, arbeitet seit 10 Jahren dort. Für sie scheine ich eine potenzielle Gefahr zu bedeuten. Sie unternimmt alles, um mich mit Unwahrheiten und Beschuldigungen ins Abseits zu drängen. Bei einigen Kollegen wird sie nicht besonders geschätzt, weil sie die Angewohnheit hat, ständig übermäßig laut zu lachen und sich insbesondere Fehler, die sie macht, bestreite und alle anderen hätten Schuld, nur sie nicht. Außerdem ist sie den ganzen Tag nur am Nörgeln und Jammern, wie schlecht dieses Unternehmen (der Vorstand) in der Führung sei. Am Anfang meiner Tätigkeit, dachte ich, Ohren zu und durch... Im laufe der Zeit habe ich ein Magengeschwür bekommen, eine Speiseröhrenentzündung und nehme jetzt Psychopharmaka. Psychopharmaka, um den Arbeitstag überhaupt zu überstehen. Dann gibt es auch noch eine Kollegin, die seit ca. 30 Jahren im Personalrat arbeitet und das sogenannte Alphatier ist. Die mir gleich zu beginn meiner Arbeit dort sagte: "Wen ich nicht mag, den mag ich einfach nicht". Das nahm ich mal so hin. Kurz: alle anderen freigestellen Mitglieder begegenen mir mit Nichtachtung, abfälligen Bemerkungen, getuschel, Unterstellungen, Anschuldigungen und das ist wirklich nicht meine subtile oder getrübte Wahrnehmung. Es herrscht insgesamt ein sehr rauer Ton. Letztes Ereignis: Die Kollegin, mit der ich mir die Assistentätigkeit teile, gab mir einen nichtsagenden Zettel in die Hand und sagte: Ruf da mal an, du musst die Termine absagen. Als ich sie nach näheren Einzelheiten fragte, sagte sie: "sabbel mich nicht von der Seite an, das machst du jetzt. Ich möchte noch erwähnen, dass bereits eine andere Kollegin aus dem Personalrat seit Monaten krank ist und unter den Mobbingaktionen des Alphatiers erheblich gelitten hat, nicht mehr als Personalrätin zurückkehren will an ihren Arbeitsplatz. Ergänzend: Ich habe mich an den Vorsitzenden gewandt, mit der Bitte um ein Gespräch über die insgesamt unbefriedigende Arbeitsbegingungen. Er meinte nur: Das müssen sie unter sich abmachen...
Fazit: Selbst die Tätigkeit im Personalrat, der ja für die Belange der Mitarbeiter da sein sollte, kann es zu fiesen Zickenkriegen und Hinterhältigkeiten kommen. Ich habe mir überlegt, zu kündigen oder einen Aufhebungsvertrag zu vereinbaren. Ich bin jetzt 60 Jahre, da sieht es mit einem neuen Job nicht besonders gut aus - aber das ist mir egal, ich könnte mir sogar vorstellen von Hartz IV zu leben. Meine Gesundheit und mein Seelenfrieden ist mir irgendwie richtig wichtig geworden.
Frage: Wie würden sich andere Betroffene verhalten in dieser Situation. Wirklich Hilfe durch den Arbeitgeber kannn ich auch nicht erwarten.
Vielen Dank für Tipps
Fazit: Selbst die Tätigkeit im Personalrat, der ja für die Belange der Mitarbeiter da sein sollte, kann es zu fiesen Zickenkriegen und Hinterhältigkeiten kommen. Ich habe mir überlegt, zu kündigen oder einen Aufhebungsvertrag zu vereinbaren. Ich bin jetzt 60 Jahre, da sieht es mit einem neuen Job nicht besonders gut aus - aber das ist mir egal, ich könnte mir sogar vorstellen von Hartz IV zu leben. Meine Gesundheit und mein Seelenfrieden ist mir irgendwie richtig wichtig geworden.
Frage: Wie würden sich andere Betroffene verhalten in dieser Situation. Wirklich Hilfe durch den Arbeitgeber kannn ich auch nicht erwarten.
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