Hallo,
nachdem ich vor einigen Wochen hier schon einmal einen Beitrag eingesetzt hatte, hatte sich die Situation beruhigt. Nach meinem Urlaub war die Zwischentür zwischen meinem und dem Nachbarbüro durch einen Schrank verstellt - so wird die Lautstärke aus meinem Büro zurück gehalten.
Ich dachte mir, gut, ich kann damit leben. Ansonsten blieb alles ruhig.
Bis Donnerstag. Da rief mich mein Außenstellenleiter ins Büro und teilte mir mit, dass sich drei Kolleginnen über mich beschwert hätten. Ich wäre übergriffig gewesen und hätte Arbeitsanweisungen erteilt. Ich bin aus allen Wolken gefallen.
Ich hätte Privatgespräche belauscht und mich eingemischt. Als Beispiel nannte er ein Gespräch zwischen zwei Kolleginnen auf dem Flur über ein Musical. Ich habe später zu einer der Beteiligten gesagt, dass ich das sehr gut finde und auch schon mal drin war - das war alles. Das Gespräch fand auf dem Flur statt. Dort stehen die Drucker und der Kopierer.
Ich würde außerdem in Büros reingucken. Tue ich. Wenn ich am Kopierer stehe und den Kopf nach links drehe, gucke ich einer Kollegin direkt auf den Schreibtisch und sehe, wie sie sich die ganze Zeit mit ihrem Smartphone beschäftigt. Sorry, ab sofort gucke ich nur noch geradeaus.
Außerdem hätte ich Arbeitsanweisungen gegeben. Dazu muss ich sagen, dass ich über 10 Jahre in der Firma bin und mit der Kollegin, die das Nachbarbüro hat (siehe Tür) in der Vertretung war. Es kann gut sein, dass ich in einem solchen Fall gesagt habe, dass sie dies oder das tun müsste. Mit der Betonung auf müsste - nicht muss. Außerdem hat sie mich sehr oft gefragt, was zu tun sei. Das beste an der ganzen Situation ist allerdings die Tatsache, dass sich ihr Aufgabengebiet Anfang des Jahres geändert hat. Somit muss die am Donnerstag vorgebrachte angebliche "Arbeitsanweisung" schon im vergangenen Jahr geschehen sein.
Es gab im November schon einmal ein Gespräch mit meinem Außenstellenleiter, das ich damals nicht richtig einordnen konnte. Jetzt schon! Das Ergebnis ist, dass ich mich auf der nächst höheren Ebene bei meiner Bereichsleiterin zu einem Gespräch einzufinden habe. Der Termin steht noch nicht fest.
Ich war am Donnerstag nur noch fertig. Glücklicher Weise habe ich eine Kollegin und einen Kollegen, mit denen ich darüber reden kann und habe mich bei diesen ausgeheult. Doch ganz ehrlich - ich kämpfe. Ich habe den Personalrat eingeschaltet und der Ansprechpartner kommt am Mittwoch zu einem außerhäusigen Gespräch. Ich werde ihn bitten, bei dem Gespräch in der Bereichsleitung dabei zu sein.
Am Freitag kam mein Außenstellenleiter noch einmal zu mir und teilte mir klar mit, dass er mich auf jeden Fall in seinem Team behalten will. Ich habe einen unbefristeten Vertrag, die eine Kollegin ist noch befristet. Ich bringe gute Zahlen und bin auch sonst sehr gut in meiner Arbeit. Dass ich mir damit nicht unbedingt Freunde mache, vor allem wenn andere Mails bzgl. ihrer schlechten Zahlen bekommen, ist mir klar. Aber ich werde mich nicht ändern.
So, ich gehe jetzt nach draußen in die Sonne.
Viele Grüße, Steffi
nachdem ich vor einigen Wochen hier schon einmal einen Beitrag eingesetzt hatte, hatte sich die Situation beruhigt. Nach meinem Urlaub war die Zwischentür zwischen meinem und dem Nachbarbüro durch einen Schrank verstellt - so wird die Lautstärke aus meinem Büro zurück gehalten.
Ich dachte mir, gut, ich kann damit leben. Ansonsten blieb alles ruhig.
Bis Donnerstag. Da rief mich mein Außenstellenleiter ins Büro und teilte mir mit, dass sich drei Kolleginnen über mich beschwert hätten. Ich wäre übergriffig gewesen und hätte Arbeitsanweisungen erteilt. Ich bin aus allen Wolken gefallen.
Ich hätte Privatgespräche belauscht und mich eingemischt. Als Beispiel nannte er ein Gespräch zwischen zwei Kolleginnen auf dem Flur über ein Musical. Ich habe später zu einer der Beteiligten gesagt, dass ich das sehr gut finde und auch schon mal drin war - das war alles. Das Gespräch fand auf dem Flur statt. Dort stehen die Drucker und der Kopierer.
Ich würde außerdem in Büros reingucken. Tue ich. Wenn ich am Kopierer stehe und den Kopf nach links drehe, gucke ich einer Kollegin direkt auf den Schreibtisch und sehe, wie sie sich die ganze Zeit mit ihrem Smartphone beschäftigt. Sorry, ab sofort gucke ich nur noch geradeaus.
Außerdem hätte ich Arbeitsanweisungen gegeben. Dazu muss ich sagen, dass ich über 10 Jahre in der Firma bin und mit der Kollegin, die das Nachbarbüro hat (siehe Tür) in der Vertretung war. Es kann gut sein, dass ich in einem solchen Fall gesagt habe, dass sie dies oder das tun müsste. Mit der Betonung auf müsste - nicht muss. Außerdem hat sie mich sehr oft gefragt, was zu tun sei. Das beste an der ganzen Situation ist allerdings die Tatsache, dass sich ihr Aufgabengebiet Anfang des Jahres geändert hat. Somit muss die am Donnerstag vorgebrachte angebliche "Arbeitsanweisung" schon im vergangenen Jahr geschehen sein.
Es gab im November schon einmal ein Gespräch mit meinem Außenstellenleiter, das ich damals nicht richtig einordnen konnte. Jetzt schon! Das Ergebnis ist, dass ich mich auf der nächst höheren Ebene bei meiner Bereichsleiterin zu einem Gespräch einzufinden habe. Der Termin steht noch nicht fest.
Ich war am Donnerstag nur noch fertig. Glücklicher Weise habe ich eine Kollegin und einen Kollegen, mit denen ich darüber reden kann und habe mich bei diesen ausgeheult. Doch ganz ehrlich - ich kämpfe. Ich habe den Personalrat eingeschaltet und der Ansprechpartner kommt am Mittwoch zu einem außerhäusigen Gespräch. Ich werde ihn bitten, bei dem Gespräch in der Bereichsleitung dabei zu sein.
Am Freitag kam mein Außenstellenleiter noch einmal zu mir und teilte mir klar mit, dass er mich auf jeden Fall in seinem Team behalten will. Ich habe einen unbefristeten Vertrag, die eine Kollegin ist noch befristet. Ich bringe gute Zahlen und bin auch sonst sehr gut in meiner Arbeit. Dass ich mir damit nicht unbedingt Freunde mache, vor allem wenn andere Mails bzgl. ihrer schlechten Zahlen bekommen, ist mir klar. Aber ich werde mich nicht ändern.
So, ich gehe jetzt nach draußen in die Sonne.
Viele Grüße, Steffi
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