Hallo zusammen,
ich arbeite von einer Zeitarbeitsfirma aus in einer Elektronik-Firma. Bin jetzt seit ca 2 Monaten dort und werde seit der Woche vor Ostern geschnitten.
Am Anfang waren alle nett zu mir, man nahm mich in den Kollegenkreis auf und wir fanden viele gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen. Auch die Vorgesetzten sparten nicht mit Lob, wie gut ich meine Arbeit machen würden.
Mein Kollege, mit dem ich mir einen Arbeitsraum teile, mit dem habe ich mich auch stundenlang über gemeinsame Interessen wie Fußball und Musik unterhalten. Wir haben so aus Spaß rumgeturtelt und so getan, als seien wir ein Paar. Es war nur Spaß. Er ist in einem dieser Netzwerke, ich habe ihm einen Freundschaftsanfrage geschickt und mir nichts dabei gedacht. Seitdem ist unser Verhältnis sehr abgekühlt.
Noch ein Kollege ist in unserem Raum gesetzt worden, und er redet nur noch mit dem und lässt sich von mir nicht mehr ansprechen.
Auch in der Kantine ging es kurz vor Ostern los, dass man sich über mich lustig macht, mich behandelt, wie ein kleines Kind oder mir nicht mehr zuhört. Man dreht mir den Rücken oft zu. Und mittlerweile bin ich Luft. Mir hört keiner zu, man geht mir aus dem Weg sobald man mich sieht.
Ich habe dann gedacht. Nagut, wenn die mich wie Luft behandeln, dann ziehe ich mich eben auch zurück. Ich laufe niemanden hinterher.
Ich bin dann halt in der Pause spazieren gegangen oder habe mir was zu lesen mit gebracht. Habe gedacht, wenn die mich nicht brauchen, brauche ich sie auch nicht. Und ich bin von der Zeitarbeit, irgendwann bin ich hier sowieso wieder draußen.
Nun letzte Woche machte es erst den Eindruck, es würde sich wieder normalisieren, bis dann am Freitag eine ziemlich freche Kollegin ankam und mich fragte warum ich denn so still geworden sei. Und wenig später fragte sie, ob ich auf einen bestimmten Kollegen aus dem Lager stehen würde.
Ich habe mich von den Leuten abgegrenzt. Erst kürzlich haben sie einen Kollegen dort hinausgemobbt, deshalb stehen sie für mich schon in einem schlechten Licht.
Aber trotzdem habe ich oft schwache Momente am Tag. Diese Isolation 8 Stunden lang. Manchmal fühle ich mich so richtig wie der letzte Dreck und dann tut es schon manchmal richtig weh, wenn ich spüre, dass sich so garkeiner mehr für mich interessiert.
Was soll ich tun? Soll ich Gespräche suchen? Ich möchte irgendwie schon gerne da bleiben, denn meine Zeitarbeitsfirma hat momentan keine andere Arbeit und dort habe ich regelmäßige Arbeitszeiten.
Oft fühle ich mich richtig kaputt, wenn ich nachhause fahre. Ich kann kaum noch unterscheiden, was böswillig war und was nicht.
Ich habe auch richtig Angst vor morgen, welche Spitzen wieder kommen.
Soll ich Gespräche führen, oder gibt es dort keine Hoffnung mehr für mich? Soll ich wieder auf die Kollegen zugehen? Und was antwortet man auf solche Fragen, "warum bist du so still geworden" oder "Stehst du auf den Kollegen X"?
Danke im Voraus
L S
ich arbeite von einer Zeitarbeitsfirma aus in einer Elektronik-Firma. Bin jetzt seit ca 2 Monaten dort und werde seit der Woche vor Ostern geschnitten.
Am Anfang waren alle nett zu mir, man nahm mich in den Kollegenkreis auf und wir fanden viele gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen. Auch die Vorgesetzten sparten nicht mit Lob, wie gut ich meine Arbeit machen würden.
Mein Kollege, mit dem ich mir einen Arbeitsraum teile, mit dem habe ich mich auch stundenlang über gemeinsame Interessen wie Fußball und Musik unterhalten. Wir haben so aus Spaß rumgeturtelt und so getan, als seien wir ein Paar. Es war nur Spaß. Er ist in einem dieser Netzwerke, ich habe ihm einen Freundschaftsanfrage geschickt und mir nichts dabei gedacht. Seitdem ist unser Verhältnis sehr abgekühlt.
Noch ein Kollege ist in unserem Raum gesetzt worden, und er redet nur noch mit dem und lässt sich von mir nicht mehr ansprechen.
Auch in der Kantine ging es kurz vor Ostern los, dass man sich über mich lustig macht, mich behandelt, wie ein kleines Kind oder mir nicht mehr zuhört. Man dreht mir den Rücken oft zu. Und mittlerweile bin ich Luft. Mir hört keiner zu, man geht mir aus dem Weg sobald man mich sieht.
Ich habe dann gedacht. Nagut, wenn die mich wie Luft behandeln, dann ziehe ich mich eben auch zurück. Ich laufe niemanden hinterher.
Ich bin dann halt in der Pause spazieren gegangen oder habe mir was zu lesen mit gebracht. Habe gedacht, wenn die mich nicht brauchen, brauche ich sie auch nicht. Und ich bin von der Zeitarbeit, irgendwann bin ich hier sowieso wieder draußen.
Nun letzte Woche machte es erst den Eindruck, es würde sich wieder normalisieren, bis dann am Freitag eine ziemlich freche Kollegin ankam und mich fragte warum ich denn so still geworden sei. Und wenig später fragte sie, ob ich auf einen bestimmten Kollegen aus dem Lager stehen würde.
Ich habe mich von den Leuten abgegrenzt. Erst kürzlich haben sie einen Kollegen dort hinausgemobbt, deshalb stehen sie für mich schon in einem schlechten Licht.
Aber trotzdem habe ich oft schwache Momente am Tag. Diese Isolation 8 Stunden lang. Manchmal fühle ich mich so richtig wie der letzte Dreck und dann tut es schon manchmal richtig weh, wenn ich spüre, dass sich so garkeiner mehr für mich interessiert.
Was soll ich tun? Soll ich Gespräche suchen? Ich möchte irgendwie schon gerne da bleiben, denn meine Zeitarbeitsfirma hat momentan keine andere Arbeit und dort habe ich regelmäßige Arbeitszeiten.
Oft fühle ich mich richtig kaputt, wenn ich nachhause fahre. Ich kann kaum noch unterscheiden, was böswillig war und was nicht.
Ich habe auch richtig Angst vor morgen, welche Spitzen wieder kommen.
Soll ich Gespräche führen, oder gibt es dort keine Hoffnung mehr für mich? Soll ich wieder auf die Kollegen zugehen? Und was antwortet man auf solche Fragen, "warum bist du so still geworden" oder "Stehst du auf den Kollegen X"?
Danke im Voraus
L S
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