Gestern war ich beim Arbeitsamt und habe meinen Antrag abgegeben. Ich hatte einen ziemlich ausführlichen Bericht über meine Kündigungsgründe geschrieben. Allerdings sagt man nun, das sei ja alles nur subjektive Wahrnehmung und sie müssen ja objektiv sein. Sie müssen nun auch die Sicht des Arbeitgebers hören. Ich meinte, es sei doch klar, dass die dann einfach leugnen. Das haben sie ja bisher auch schon getan! Man schlug mir dann vor, ich könne die Sperrre beim Arbeitslosengeld auch einfach so akzeptieren, dann fragen sie nicht nach. Naja, warum soll ich meinen Arbeitgeber bei wirklich jeder Gelegenheit auch noch in Schutz nehmen???
Die Sperre ist mir jedenfalls so gut wie sicher. Was mich jetzt sehr irritiert ist die Erkenntnis, dass mein Arbeitgeber offensichtlich von Anfang an nur an eines gedacht hat, nämlich sich rechtlich und sonstwie abzusichern. Sie haben in ALLEM was sie getan haben, mir das höchste Misstrauen ausgedrückt. Dass ich keine Stellenbeschreibung bekam und nach monatelangem Drängen dann nur eine sehr vage, das war kein Versehen. Ich kann nun nämlich nicht nachweisen, dass mein Aufgabengebiet sich geändert hat! Einziger Hinweis ist, dass die Stelle nun mit einem anderen Titel ausgeschrieben war. Aber das könnte ja auch heißen, dass die Stelle nur in ZUKUNFT anders sein wird. Auch dass ich überwacht werde, haben sie von Anfang an so eingerichtet, es wurde nur im Verlauf der Zeit noch verstärkt.
Man muss beim Arbeitsamt auch angeben, was man getan hat, um die Situation zu ändern. Tja, aber eigentlich kann DAS ja nur fürs Arbeitsamt gut ausgehen. Entweder lässt sich das Problem dann lösen, dann brauche ich nicht zu kündigen. Oder mein Arbeitgeber sagt, es gibt gar kein Problem. Und kann das Arbeitsamt anzweifeln, dass es ein Problem und einen Kündigungsgrund gab.
Ansonsten... noch drei Tage zu arbeiten. Gestern haben mir die Kollegen das Fortgehen wieder süß gemacht. Wir haben einen neuen Kollegen, der jetzt bei uns im Büro sitzt. Das spricht sogar mit mir und hat mich auch immer gefragt, ob ich zum Essen mitkomme. Huh, wie ungewohnt! Gestern war ich dann zu einer Besprechung aus dem Büro und als ich wiederkam, befanden sie sich alle im lebhaftesten Gespräch. Das Gespräch brach aber sofort ab als ich herein kam und jeder tat so als würde er arbeiten. Als ich mich an meinen Platz setzte, wurde ich aber aus allen Richtungen prüfend betrachtet, so als hätten sie nochmal ganz aufregende, unglaubliche Nachrichten über mich erhalten. Warum sprechen diese Leute nicht mit mir, wenn sie etwas über mich wissen wollen? Warum sprechen sie nur über mich? Bei dieser Tratscherei kommt ja doch nur Stuss raus, so weit ich das beurteilen kann. Ich bin auch sicher, dass es genau wegen dieser Geschichten ist, dass mehrere Leute mir die Zusammenarbeit verweigern und ich von meinem Chef so schwer gerügt wurde wegen meiner schweren Kommunikationsprobleme mit den Kunden. Ich spreche nämlich gar nie mit Kunden!
Ich hasse es, dort zu arbeiten! Aber natürlich kann ich nichts beweisen. Selbst wenn sie mich verprügeln würden, könnte ich es nicht beweisen. Schließlich gibt es auch Leute, die von selber stürzen. :-( Das ist doch ein Scheißspiel. Und ich bin auch sicher, dass sie wissen, dass ich ihnen nichts kann. Sie machen es ja alles so, dass ich selbst ihnen gegenüber nicht nachweisen kann, dass sie mich meinen. Selbst wenn sie in meiner Nähe über mich lästern, tun sie das so indirekt, dass ich nichts beweisen kann.
Audrey
Die Sperre ist mir jedenfalls so gut wie sicher. Was mich jetzt sehr irritiert ist die Erkenntnis, dass mein Arbeitgeber offensichtlich von Anfang an nur an eines gedacht hat, nämlich sich rechtlich und sonstwie abzusichern. Sie haben in ALLEM was sie getan haben, mir das höchste Misstrauen ausgedrückt. Dass ich keine Stellenbeschreibung bekam und nach monatelangem Drängen dann nur eine sehr vage, das war kein Versehen. Ich kann nun nämlich nicht nachweisen, dass mein Aufgabengebiet sich geändert hat! Einziger Hinweis ist, dass die Stelle nun mit einem anderen Titel ausgeschrieben war. Aber das könnte ja auch heißen, dass die Stelle nur in ZUKUNFT anders sein wird. Auch dass ich überwacht werde, haben sie von Anfang an so eingerichtet, es wurde nur im Verlauf der Zeit noch verstärkt.
Man muss beim Arbeitsamt auch angeben, was man getan hat, um die Situation zu ändern. Tja, aber eigentlich kann DAS ja nur fürs Arbeitsamt gut ausgehen. Entweder lässt sich das Problem dann lösen, dann brauche ich nicht zu kündigen. Oder mein Arbeitgeber sagt, es gibt gar kein Problem. Und kann das Arbeitsamt anzweifeln, dass es ein Problem und einen Kündigungsgrund gab.
Ansonsten... noch drei Tage zu arbeiten. Gestern haben mir die Kollegen das Fortgehen wieder süß gemacht. Wir haben einen neuen Kollegen, der jetzt bei uns im Büro sitzt. Das spricht sogar mit mir und hat mich auch immer gefragt, ob ich zum Essen mitkomme. Huh, wie ungewohnt! Gestern war ich dann zu einer Besprechung aus dem Büro und als ich wiederkam, befanden sie sich alle im lebhaftesten Gespräch. Das Gespräch brach aber sofort ab als ich herein kam und jeder tat so als würde er arbeiten. Als ich mich an meinen Platz setzte, wurde ich aber aus allen Richtungen prüfend betrachtet, so als hätten sie nochmal ganz aufregende, unglaubliche Nachrichten über mich erhalten. Warum sprechen diese Leute nicht mit mir, wenn sie etwas über mich wissen wollen? Warum sprechen sie nur über mich? Bei dieser Tratscherei kommt ja doch nur Stuss raus, so weit ich das beurteilen kann. Ich bin auch sicher, dass es genau wegen dieser Geschichten ist, dass mehrere Leute mir die Zusammenarbeit verweigern und ich von meinem Chef so schwer gerügt wurde wegen meiner schweren Kommunikationsprobleme mit den Kunden. Ich spreche nämlich gar nie mit Kunden!
Ich hasse es, dort zu arbeiten! Aber natürlich kann ich nichts beweisen. Selbst wenn sie mich verprügeln würden, könnte ich es nicht beweisen. Schließlich gibt es auch Leute, die von selber stürzen. :-( Das ist doch ein Scheißspiel. Und ich bin auch sicher, dass sie wissen, dass ich ihnen nichts kann. Sie machen es ja alles so, dass ich selbst ihnen gegenüber nicht nachweisen kann, dass sie mich meinen. Selbst wenn sie in meiner Nähe über mich lästern, tun sie das so indirekt, dass ich nichts beweisen kann.
Audrey
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