Hallo, bin erst ganz neu hier und ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Ich werde jetzt den Fall kurz schildern:
Seit 4,5 Jahren fahre ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin (selbstständige Notärztin) zu Notarzteinsätzen an unterschiedlichen Standorten. Meine Tätigkeit dabei, sollte sich eigentlich nur auf die notwendige Dokumentation der Einsätze etc. beschränken, da ich keinerlei rettungsdienstliche und medizinische Ausbildung habe.
Während der Einsätze war es doch teilweise notwendig das ich mit zu packen musste (Tragen des Patienten zum RTW, Tragen des Equipments... wobei ich niemals irgendwelche rettungsdienstliche oder medizinische Aufgaben übernommen habe).
Von Anfang an wurde von Seiten des Rettungsdienstpersonals und deren Vorgesetzten massiver Psychoterror und Mobbing gegen mich eingesetzt um mich von meiner Tätigkeit abzuhalten (Beleidigungen "was willst denn du da du kleines dummes A..." oder auch Unterstellungen wie würde den RTW nicht saubermachen, oder im NEF rauchen...).
Trotz dieser ganzen Schikanen, habe ich die 4,5 Jahren durchgestanden und habe immer und jedem geholfen, auch wenn es nicht zu meinem Aufgabengebiet (bin ja kein Mitarbeiter des entsprechenden Rettungsdienstunternehmens, sondern bei meiner Lebensgefährtin als Praxispersonal angestellt).
Vor etwa 5 Wochen wurde ich mit schriftlichen Beschwerden konfrontiert, die Rettungsdienstmitarbeiter hinter meinem Rücken verfasst haben und diese an den Rettungsdienstzweckverband weitergeleitet haben. Ausschlaggebend war aber eine Beschwerde eines Angehörigen. Näheres darf ich leider hier nicht schreiben, da ich sonst gegen die Forumsregeln verstossen würde. Aber, jegliche Beschwerde über mich entbehrt jegliche Grundlage und wird nicht nur aus dem gesamten Zusammenhang der tatsächlichen Ereignisse gerissen, sondern auch noch mit Lügen etc gespickt.
Vor 2 Tagen hat nun ein Gespräch mit dem Rettungsdienstzweckverband, dem Rettungsdienstunternehmen, meiner Lebensgefährtin und mir stattgefunden.
Uns wurde vorher mitgeteilt, dass an dem Gespräch nur 5 Personen teilnehmen würden. Zu unserer Überraschung, waren plötzlich auch noch 2 Rettungsdienstmitarbeiter am Tisch dabei und noch der Chef des zuständigen Kreisverbandes.
Die Situation stellte sich folgendermaßen dar: 6 Personen auf der einen Seite und 2 auf der anderen Seite.
Meiner Lebensgefährtin und mir wurde kurz vor der eigentlichen Sitzung ganz klar gemacht, dass man an unserer Darstellung der tatsächlichen Ereignisse keinerlei Interesse habe, sondern es einzig und alleine darum ginge, ob mir weiterhin erlaubt werden würde, mit auf dem RTW zur Dokumentation des NA-Protokolls mitfahren zu dürfen.
Nachdem 6 Personen, massivst gegen mich gegangen sind und wir beide in den 1,5 Std maximal 5 Minuten reden durften, wurde folgendes beschlossen:
Bei einem NA-Einsatz habe ich mich in den nächsten 8 Wochen, mindestens in 3 Meter Entfernung zum Patienten in eine Ecke zustellen. nur das NA-Protokoll und Kugelschreiber in der Hand zu halten, dort solange zu warten bis ich die Erlaubnis der Rettungsdienstmitarbeiter habe, die erforderlichen Patientendaten aufnehmen zu dürfen. Während des Transportes ins KH, habe ich entweder auf dem Beifahrersitz im RTW bzw. NEF Platz zunehmen (wie da eine gesetzliche vorgeschriebene Dokumentation funktionieren soll, weiß ich nicht; schließlich wurde ich extra dafür von meiner Lebensgefährtin dafür eingestellt um ihr die Schreibarbeit abzunehmen und sie dafür mehr Zeit zur Patientenversorgung hat).
Weiterhin, darf ich keinerlei Erste Hilfe leisten, auch wenn dies notwendig wäre (Herzdruckmassage bei Reanimation usw.). Selbst dann, wenn ich mit meiner Lebensgefährtin als erstes am Einsatzort wäre und der RTW noch länger für die Anfahrt bräuchte. Sollte sie Unterstützung benötigen, muss der Patient warten oder sie darf sich von den Angehörigen bzw. Passanten auf der Straße helfen lassen. Ich habe mich mit Kugelschreiber und Notarztprotokoll in eine Ecke zu stellen und zu warten.
Ausserdem, wurde mir untersagt die Schutzkleidung (Warnjacke, entsprechendes Schuhwerk...) in Zukunft zu tragen. Es ginge schließlich nicht, dass eine "Laie" und Zivilist mit orangener Jacke und Sicherheitsstreifen am Einsatz wäre.
Dies alles wurde beschlossen ohne uns zu fragen. Man teilte mir unmißverständlich mit, entweder ich akzeptiere dies oder sie würden sofort von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und mir die Mitfahrt auf NEF und RTW untersagen! Meiner Meinung nach, war das eine Demütigung sondersgleichen.
In den 4,5 Jahren habe ich an den Standorten ca. 4500 Std für das entsprechende Rettungsdienstunternehmen aufgebracht. Dies völlig unentgeltlich und jemals eine Dankeschön zu bekommen. Nach der Frage eines Dankeschöns in diesem Gespräch wurde mir folgendes gesagt: Da ich nicht in dem Rettungsdienstunternehmen angestellt wäre, müsste man sich nicht bedanken.
Eine Frechheit sondersgleichen, besonders weil ich alles freiwillig getan habe.
Wie würdet Ihr reagieren oder tun? Euch dermaßen demütigen lassen? Kann man juristisch gegen die entsprechenden Personen /Organisation vorgehen? Ich kann einfach nicht mehr. Niemals hätte ich so einen Terror, Demütigung und Mobbing von einem Rettungsdienstunternehmen erwartet.
Vielen Dank für die Antworten.
Tiger
Ich werde jetzt den Fall kurz schildern:
Seit 4,5 Jahren fahre ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin (selbstständige Notärztin) zu Notarzteinsätzen an unterschiedlichen Standorten. Meine Tätigkeit dabei, sollte sich eigentlich nur auf die notwendige Dokumentation der Einsätze etc. beschränken, da ich keinerlei rettungsdienstliche und medizinische Ausbildung habe.
Während der Einsätze war es doch teilweise notwendig das ich mit zu packen musste (Tragen des Patienten zum RTW, Tragen des Equipments... wobei ich niemals irgendwelche rettungsdienstliche oder medizinische Aufgaben übernommen habe).
Von Anfang an wurde von Seiten des Rettungsdienstpersonals und deren Vorgesetzten massiver Psychoterror und Mobbing gegen mich eingesetzt um mich von meiner Tätigkeit abzuhalten (Beleidigungen "was willst denn du da du kleines dummes A..." oder auch Unterstellungen wie würde den RTW nicht saubermachen, oder im NEF rauchen...).
Trotz dieser ganzen Schikanen, habe ich die 4,5 Jahren durchgestanden und habe immer und jedem geholfen, auch wenn es nicht zu meinem Aufgabengebiet (bin ja kein Mitarbeiter des entsprechenden Rettungsdienstunternehmens, sondern bei meiner Lebensgefährtin als Praxispersonal angestellt).
Vor etwa 5 Wochen wurde ich mit schriftlichen Beschwerden konfrontiert, die Rettungsdienstmitarbeiter hinter meinem Rücken verfasst haben und diese an den Rettungsdienstzweckverband weitergeleitet haben. Ausschlaggebend war aber eine Beschwerde eines Angehörigen. Näheres darf ich leider hier nicht schreiben, da ich sonst gegen die Forumsregeln verstossen würde. Aber, jegliche Beschwerde über mich entbehrt jegliche Grundlage und wird nicht nur aus dem gesamten Zusammenhang der tatsächlichen Ereignisse gerissen, sondern auch noch mit Lügen etc gespickt.
Vor 2 Tagen hat nun ein Gespräch mit dem Rettungsdienstzweckverband, dem Rettungsdienstunternehmen, meiner Lebensgefährtin und mir stattgefunden.
Uns wurde vorher mitgeteilt, dass an dem Gespräch nur 5 Personen teilnehmen würden. Zu unserer Überraschung, waren plötzlich auch noch 2 Rettungsdienstmitarbeiter am Tisch dabei und noch der Chef des zuständigen Kreisverbandes.
Die Situation stellte sich folgendermaßen dar: 6 Personen auf der einen Seite und 2 auf der anderen Seite.
Meiner Lebensgefährtin und mir wurde kurz vor der eigentlichen Sitzung ganz klar gemacht, dass man an unserer Darstellung der tatsächlichen Ereignisse keinerlei Interesse habe, sondern es einzig und alleine darum ginge, ob mir weiterhin erlaubt werden würde, mit auf dem RTW zur Dokumentation des NA-Protokolls mitfahren zu dürfen.
Nachdem 6 Personen, massivst gegen mich gegangen sind und wir beide in den 1,5 Std maximal 5 Minuten reden durften, wurde folgendes beschlossen:
Bei einem NA-Einsatz habe ich mich in den nächsten 8 Wochen, mindestens in 3 Meter Entfernung zum Patienten in eine Ecke zustellen. nur das NA-Protokoll und Kugelschreiber in der Hand zu halten, dort solange zu warten bis ich die Erlaubnis der Rettungsdienstmitarbeiter habe, die erforderlichen Patientendaten aufnehmen zu dürfen. Während des Transportes ins KH, habe ich entweder auf dem Beifahrersitz im RTW bzw. NEF Platz zunehmen (wie da eine gesetzliche vorgeschriebene Dokumentation funktionieren soll, weiß ich nicht; schließlich wurde ich extra dafür von meiner Lebensgefährtin dafür eingestellt um ihr die Schreibarbeit abzunehmen und sie dafür mehr Zeit zur Patientenversorgung hat).
Weiterhin, darf ich keinerlei Erste Hilfe leisten, auch wenn dies notwendig wäre (Herzdruckmassage bei Reanimation usw.). Selbst dann, wenn ich mit meiner Lebensgefährtin als erstes am Einsatzort wäre und der RTW noch länger für die Anfahrt bräuchte. Sollte sie Unterstützung benötigen, muss der Patient warten oder sie darf sich von den Angehörigen bzw. Passanten auf der Straße helfen lassen. Ich habe mich mit Kugelschreiber und Notarztprotokoll in eine Ecke zu stellen und zu warten.
Ausserdem, wurde mir untersagt die Schutzkleidung (Warnjacke, entsprechendes Schuhwerk...) in Zukunft zu tragen. Es ginge schließlich nicht, dass eine "Laie" und Zivilist mit orangener Jacke und Sicherheitsstreifen am Einsatz wäre.
Dies alles wurde beschlossen ohne uns zu fragen. Man teilte mir unmißverständlich mit, entweder ich akzeptiere dies oder sie würden sofort von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und mir die Mitfahrt auf NEF und RTW untersagen! Meiner Meinung nach, war das eine Demütigung sondersgleichen.
In den 4,5 Jahren habe ich an den Standorten ca. 4500 Std für das entsprechende Rettungsdienstunternehmen aufgebracht. Dies völlig unentgeltlich und jemals eine Dankeschön zu bekommen. Nach der Frage eines Dankeschöns in diesem Gespräch wurde mir folgendes gesagt: Da ich nicht in dem Rettungsdienstunternehmen angestellt wäre, müsste man sich nicht bedanken.
Eine Frechheit sondersgleichen, besonders weil ich alles freiwillig getan habe.
Wie würdet Ihr reagieren oder tun? Euch dermaßen demütigen lassen? Kann man juristisch gegen die entsprechenden Personen /Organisation vorgehen? Ich kann einfach nicht mehr. Niemals hätte ich so einen Terror, Demütigung und Mobbing von einem Rettungsdienstunternehmen erwartet.
Vielen Dank für die Antworten.
Tiger
Kommentar