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Mobbing durch den Chef?

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  • Mobbing durch den Chef?

    Hallo Zusammen,

    ich trage schon seit längerer Zeit eine Geschichte mit mir herum und weiß nicht, ob es nur Burn Out war/ist oder doch Mobbing.
    Vielleicht könnt ihr mir eine Rückmeldung geben.

    Also, hier meine Geschichte.

    Ich habe nach meiner Ausbildung bei meinem Praktikumsbetrieb zu arbeiten begonnen. Und habe über Jahre hinweg ,wie sagt man so schön, Karriere gemacht. Es war nicht einfach, da die Arbeitsbedingungen nicht so rosig waren -aber man konnte sagen, ja, man hat mich doch auch irgendwie gefördert.
    Vor 5 Jahren wurde ich dann Ábteilungsleiter- einer Abteilung die mehr schlecht, als recht lief. Das Arbeitsklima stimmte nicht, die Mitarbeiter waren fachlich nicht gut ausgebildet und die Strukturen waren sehr wild (so sage ich es mal).
    Nun war ich für diese Abteilung verantwortlich und ich wollte auch was erreichen. Ich investierte viel Kraft und Zeit in die Arbeit und relativ schnell, nach nem dreiviertel Jahr, stellten sich die ersten Erfolge ein. Nach 4 Jahren hatte ich den Umsatz verdoppelt den Profit erhöht und die Mitarbeiter fachlich weiterqualifiziert. Zudem stellte sich auch eine Besserung des Arbeitsklimas ein.
    Während dieser ganzen Zeit, hatte ich keine Unterstützung von anderen Abteilungsleitern, geschweige denn von meinem Chef. Eigentlich interessierte ihn das Ganze nicht. Was ich aber während der Zeit immer wieder machen musste, mich von wilden Aktionen und Ideen meines Vorgesetzten abzugrenzen, damit die Entwicklung der Abteilung nicht negativ beeinflusst wurde.
    Vor nem Jahr traten plötzlich Veränderungen ein, die anderen Abteilungen liefen schlecht und wirtschafteten negativ (Gründe lagen in der nicht Fachlichkeit der Abteilungsleiter). Man versuchte Aufgaben der anderen Abteilungen auf meine zu übertragen, dass hieß mehr Arbeit bei gleichem Personal. Arbeitsfelder der anderen Abteilungen brachen weg und nun interessierte sich plötzlich mein Chef für meine Abteilung. Er mischte sich stärker in das Geschehen ein und brachte die aufgebaute Struktur durcheinander. Was er wollte war klar, mehr Profit. Aber auch in dem Jahr war wieder ein Zuwachs von 50% schon zum damaligen Zeitpunkt ersichtlich. Und er machte Druck-immer mehr wurde übertragen an Aufgaben. Die Folge war das die halbe Mitarbeiterschaft meiner Abteilung gleichzeitig über einen längeren Zeitraum ausfiel (krank).Dazu kam, dass er mir gegenüber sehr bösartig wurde. Er beschimpfte mich und hielt mir vor, warum ich dieses und jenes nicht schaffte. Zu der damaligen Zeit arbeitete ich 12-14 Stunden am Tag am Arbeitsplatz und den Rest Zuhause. Nun stand der Jahresabschluß bevor -ich hatte trotz des hohen Krankenstandes den Profit verdreifacht und den Umsatz verdoppelt. Im Gespräch hingegen wurde kein positives Wort darüber verloren, sondern im Gegenteil,es wurde mir vorgehalten, warum ich dieses und jenes nicht geschafft habe. Und es wurde mal wieder die Frage gestellt, was ich denn eigentlich den ganzen Tag so mache? Ach, ich vergaß zu erwähnen, dass ich mich getraut hatte, eine Arbeitsaufgabe abzulehnen , die ich wieder von einer anderen Abteilung übernehmen sollte- zu dem Zeitpunkt hatte ich aber kein Personal, dass diese hätte umsetzen können- dafür bekam ich dann eine Abmahnung. In der Zeit merkte ich Veränderungen an meinem Körper. Ich hatte Schlafstörungen, Herzrasen und fühlte mich aber gleichzeitig erschöpft.

    Am Ende passierte es immer häufiger, dass ich einfach nur da saß und weinte. Ich wurde krank.
    Mein Gefühl sagte mir, dass er mich loshaben wollte und so begann ich mir neue Arbeit zu suchen. Ich kündigte und es war tatsächlich so, dass mein Ausscheiden aus dem Unternehmen von meinem Vorgesetzten nicht sonderlich betrauert wurde.
    Es gab bei der Übergabe kein ich wünsche dir alles Gute oder eine Blume zum Abschied.

    Ich habe immer noch Probleme mit dem Ganzen. Und kann damit nicht wirklich umgehen.

    Diese Altlast hängt mir nach und beeinflusst auch jetzt mein Leben.


    Was würdet ihr mir raten? Was soll ich tun?

    War es Mobbing? Oder war ich nur nicht den Arbeitsaufgaben gewachsen?

  • #2
    AW: Mobbing durch den Chef?

    Hallo Keinzelle,

    Dein Artikel ist zwar schon eine Weile her, aber vielleicht ließt Du es ja noch.

    Ich denke zu Anfangs war es einfach nur eine schlechte Personalpolitik von Deinem Vorgesetzten, was aber nicht so lapidar ist, wie es klingt. Was so etwas alles kaputt machen kann, sieht man in Deinem Fall recht gut.

    Und wenn Du dermaßen in die Zange genommen worden bist, daß Du Dich im Grunde gar nicht rühren kannst, hast Du nicht viele Optionen. Ist ja eine Frechheit. Du hast kein Personal mehr übrig, kommunizierst es und bekommst dafür eine Abmahnung.

    Das ist das Problem von vielen Firmen. Da wird in kleinen Schaufeln immer mehr und immer mehr Arbeit bei gleichem Personal draufgelegt. Und irgendwann ist ein Mehr nicht mehr möglich und dann darf man sich solch Aussprüche anhören wie, Du bist nicht für die Firma da, wenn Du das oder jenes nicht machst, dann geht die Firma unter. Mehr als 100% geht halt nicht und selbst das hält der Arbeitnehmer auf Dauer nicht aus.

    Ich höre es immer wieder, daß zB. nach Urlaub festgestellt wird, daß die vertretende Person die Arbeit "eh" mitmachen konnte und aus diesem Grund die andere Stelle einfach weggestrichen wird, frei nach dem Motto, die vertretende Person kann ja vor Vertretung nicht ausgelastet gewesen sein, ansonsten hätte sie ja die Arbeit nicht mitmachen können. FALSCH... denn die zusätzliche Arbeit bedeutet einen erheblichen Mehraufwand und das kann ein Mitarbeiter vielleicht für die 3 Wochen Urlaubsvertretung durchhalten, aber nicht auf Dauer, was die Person letztendlich krank werden läßt. - Genau wie es in Deiner Abteilung und letztendlich auch Dir passiert ist.

    Du warst den Arbeitsaufgaben nur deshalb nicht gewachsen, weil es einfach zu viel war. Du wurdest in eine unmögliche Situation gebracht, konntest Dich nicht dagegen wehren, siehe Abmahnung. So wurden Dir Fesseln angelegt und auf der einen Seite wurdest Du entmündigt, auf der anderen Seite Dir die gesamte Verantwortung zugeschoben. Solch ein Spiel kannst Du nur verlieren.

    "In zwei Stunden haben wir eine Besprechung in Wien, Du mußt pünktlich dort sein." "Du bist in München? Dein Problem, Du mußt es rechtzeitig schaffen" - unmögliche und unbewältigende Situation.
    3 Stunden später: "Du bist zu spät, jetzt ist das Geschäft gesplatzt. Ich bin entäuscht, soetwas hätte ich nicht erwartet..." - Verantwortung abschieben.
    Ist ein scheiß Spiel.

    Ich würde bei Dir jetzt zwar kein Mobbing sehen, aber einen Vorgesetzten, welcher keine Ahnung von Personalpolitik hat, was leider nicht minder schlimm ist und Dich in die Anfänge, wenn nicht weiter, eines Burn-Out`s getrieben hat. Häufig da sitzen und weinen ist so ein alarmierendes Merkmal.

    Raten kann ich Dir nicht mehr viel, da Du das was ich Dir geraten hätte, schon getan hast und was ich auch jedem anderen nur Raten kann. Und dem darauf folgenden und dem darauf folgeden... Warum? Weil das eigene Leben sonst draufgeht und solch eine Firma für die man sich aufgeopfert hat, einen nur auf die Straße speiht und den nächsten zum Auslutschen sucht. Also vorher Abspringen, denn besser wird es nicht, außer man schmeißt 3/4 der Obrigkeiten raus, wozu man aber nicht die Macht hat.

    Alles Gute.

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    • #3
      AW: Mobbing durch den Chef?

      Hallo! Ich bin ganz neu auf dieser Seite und kann bisher nichts hier lesen. Wie hab ich die Möglichkeit hier Beiträge zu lesen um mich dann zu beteiligen? Egal wo ich draufklicke es erscheint kein Beitrag nur die Überschriften und Themen sind sichtbar.



      ____________________________

      Einfügung Admin: das Problem konnte zwischenzeitlich gelöst werden.

      Kommentar


      • #4
        AW: Mobbing durch den Chef?

        Ich leider fürchterlich unter dem Rufmord, der bei mir betrieben wurde und wird. Er führte jetzt im schlimmsten Fall dazu, dass meine beiden kleinen Kinder aus meiner Familie genommen werden.
        Ich bin eine gute verantwortungsbewusste noch sehr junge Mutter, besser als viele andre Mütter die keine Unterstützung oder Hilfe durch das Jugendamt in Anspruch nehmen. Für das wa sich leiste bin ich noch ziemlich jung. da ich alleinerziehend bin und zwei Kinder unter 6 Jahre versorge, eines davon mit Schwer-Berhindertenausweis.
        Das alles ändert aber grundsätzlich nichts daran,. das sich mein Leben und meine Arbeit liebte und zufrieden war, bis der Rufmord begann.

        Die Art von Rufmord die ich erleben muss, ist grauenvoll, schmerzlich unerträglich, sie führt dazu dass ich mein Leben als nicht lebenswert betrachte, aber trotzdem notwendig. Niemals würd eich aufgeben solange ich die Chance habe, meinen Kindern zu helfen, was (wenn es so weitergeht) bald nicht mehr der Fall sein wird.

        Es ist so schrecklich, Horror.

        Nur das, was gezielt behauptet werden kann, macht immer die Runde. Und da das Jugendamt bei dem Rufmord mit drinsteckt, Personen die dort im Amt gezielt mitmachen, gegen mich und meine Kinder zu arbeiten, geht die Runde schon seit einigen JAhren jetzt imemr sofort gezielt gleich ans Jugendamt. Die Menschen rufen regelmäßig beim Jugendamt an und sorgen dadurch für grauenhafte Vermerke, die gerne und scheinbar mit Leidenschaft dort aufgenommen werden, ohne jegliche Überprüfung. Es wird nicht geprüft ob es der Wahrheit entspricht man geht grundsätzlich daovn aus dass es stimmt.

        Dabei achten die Täter, die sich häufen,. darauf, dass immer Angaben gemacht werden die nicht direkt an meinem Körper oder der der kidner festgestellt werden können.

        Da ich weder Alkohol trinke, natürlich nie im leben Drogen genomemn habeu nd auch meine Kinder gesundheitlich und geistig wohlauf sind. Da fällt es den Tätern schwer gezielt was zu bhaupten.
        Aber sogar diesbezüglich wurde schon gelogen.
        Beispiel: Der Kidnergarten meldet einfach eine Verletzung, die laut Angabe des Kindergartens von der Mutter, also von mir verursacht worden sein soll.
        Der Kidnerarzt kontne nicht hinzugezogen werdne, da die Verletzung absolut harmlos war. Im Alltag im kidnergarten sind dagegen biosher schon viel größere Verletzungen durch schlechte Aufsichtspflicht der Erzieher geschehen.

        Ichj selber habe für gewöhnlcih nichts und niemanden beim jugendamt angezeigt, sondern verteidige mich nur, wnen nötig dann auch mit den Gegebeispielen wie oben grad.

        Es werdne Sachen FREI ERFUNDEN.
        Aussagen die bezeugen sollen dass ich verrükt oder krank sei oder psychisch labil oder seltsam. Die Aussagen diesbezüglich sind frei erfunden von den Täterpersonen oder es werden Aussagen provoiziert durch Drohungen, morddrohungen oder andrer Art und dann meine Reaktion darauf, als übertrieben ängstlich dargestellt. Die Ursache für meine Reaktion wird dabei unter den Tisch gekehrt.

        Die neusten Gerüchte über mcih waren, ich würde sagen: D"ie Heilpädagogin hat was gegen meinen Sohn"
        Und andre änhliche Aussagen.
        Nie im Leben habe ich etwas dergleichen, auch nicht annährend ähnliche Sätze gesagt.

        Genauso heisst es ich würde eines meiner Kidner bevorzugen.
        Beides ist TIEF verletzend, wenn man in echt eine gute Mutter ist und niemals Verücktes wie der obige Satz oder ungerechtes wie Bevorzugun tun würde..

        Die Aussagen der Täter sind imemr so gebaut dass sie glaubhaft klingen so wie es auf tausende Mütter auch zutreffen könnte.

        Aber genau das tue ich nicht, ich mache es besser! Und werde dafür bestraft.


        Das ist ein Bericht von einer Mutter die inzwischen unter Kindeswohlgefährdung beim Jugendamt geführt wird, ohne Grund und die zutiefst unter diesem Titel leidet, weil er UNGERECht ist, und zutiefst scmerzt, wenn man zu unrecht so einen abartigen Titel trägt.
        Mein Verfahren ist zur Zeit alles bedingungslos zu tun, was das Jugendamt verlangt. Erdulden einer vollkommen überflüssige Kontroll-und Hilfskraft, die uns in unsrem Alltag sinnlos belästigt (da auch diese Rufmord betreibt, Lügen über uns erzählt und nichts andres) und jeglicher Intims-und Privatsphäre beraubt.

        Zu unrecht verurteilt. Wie unrecht Knast, nur noch schlimmer, weil es hier um zwei junge Menschenleben geht, um meine Kinder, die durch das Jugendamt gefährdet werden, gefährdet werden eine seelische behidnerung zzu erleiden durch Herausnahme aus ihrer Familie, von ihrer Mutter die sie über alles liebt und es besser macht als die Rufmörder selber.

        In täglicher Trauer und Schmerz
        Tina

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        • #5
          AW: Mobbing durch den Chef?

          Hallo Keimzelle,

          du hast deine Arbeit gut gemacht. Umsatz erhöht, Gewinn verviefacht, Betriebsklima verbessert, Mitarbeiter weiter qualifiziert. Alles sehr gut gemacht. Die Lösung zu deiner Frage, was da los gewesen ist und warum du nicht die Anerkennung bekommen hast, die du verdienst, liegt in der Antwort zu der Frage: Warum hat sich dein Chef für deine Abteilung erst dann interessiert als es mit den anderen Abteilungen bergab ging?

          Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

          1. Dein Chef hat in dir einen möglichen Widersacher gesehen und fürchtete, du könntest ihn beerben.
          2. Dein Chef ist der Auffassung, dass jener Hund am besten Befehle befolgt, der ab und zu Schläge kassiert.

          Die Tatsache, dass du keinerlei Hilfe anderer Abteilungsleiter bekommen hast, nicht einmal in der Anfangszeit, weist darauf hin, dass kein produktives Klima in der Führungsetage geherrscht hat und alle darauf abgerichtet wurden, sich ständig aus der Schusslinie zu bewegen. Indem du eine Aufgabe zurückgewiesen hast, hast du gegen dieses Normverhalten verstoßen und möglicherweise auch die Befürchtung deines Vorgesetzten zusätzlich genährt, du wolltest die Lage eskalieren lassen. Vor dem Hintergrund der schlechten wirtschaftlichen Verfassung des gesamten Bereichs wäre es dann zumindest denkbar gewesen, dass dein Chef vor die Türe gesetzt worden wäre und du bei einer Ausschreibung der Stelle gute Chancen gehabt hättest, seinen Platz einzunehmen. Soviel zum Hintergrund.

          Was deine persönliche Teilhabe an dem ganzen betrifft: Du hast einen guten Job gemacht. Aber: Du hast es versäumt, mit deinem Chef klare Verhältnisse herzustellen. Es ist leider so, dass die Arbeitsleistung alleine, gerade in der Chefetage - aber auch weiter unten in der Hierachie, höchstens die halbe Miete ist. Gegenseitiges Vertrauen ist mindestens ebenso wichtig. Mir ist in diesem Zusammenhang unklar, warum du nicht selbst die Initiative ergriffen hast, um mit deinem Chef über die Erfolge der Abteilung zu reden. Das kann ja auch nebenbei geschehen, bei einer Weihnachtsfeier z.B. oder bei einem Termin zum Mittagessen. Es muss ja nicht immer so formal sein. Bei der Gelegenheit hättest du deinem Chef auch zeigen können, dass du deine Position im Unternehmensbereich kennst und loyal zu ihm stehst.

          Wenn das alles nichts geholfen hätte, hättest du davon ausgehen müssen, dass dein Chef ein immenses persönliches Problem hat. In diesem Fall hilft es nur noch, mit dem übergordneten Vorgesetzten zu reden UND sich parallel nach einem neuen Job umzusehen. Besser noch: Erst einen neuen Job suchen und dann mit dem übergeordneten Chef, Vorstand, Geschäftsführer reden. Schlägt das Gespräch dann fehl, kannst du sofort wechseln und ersparst dir den anschließenden Spießrutenlauf. Vorsicht: Du hast nur einen Schuss und der muss sitzen.

          Zieh die Lehren aus diesem Erlebnis und spiele die Situation noch einmal mit meinen Hinweisen durch. Achte darauf, dass deine Vorgesetzten immer das Gefühl haben, du würdest in erster Linie für sie und nicht für dich persönlich arbeiten. Das beruhigt Führungskräfte um die 50 Jahre, 15 Jahre bis zur Rente und noch 10 Jahre Hypothek abzubezahlen, ungemein. Kopf hoch. Gerne auch per Board-Mail.

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          • #6
            AW: Mobbing durch den Chef?

            [QUOTE=Keimzelle;24354]Hallo Zusammen,

            ich trage schon seit längerer Zeit eine Geschichte mit mir herum und weiß nicht, ob es nur Burn Out war/ist oder doch Mobbing.
            Vielleicht könnt ihr mir eine Rückmeldung geben.

            Also, hier meine Geschichte.

            Ich habe nach meiner Ausbildung bei meinem Praktikumsbetrieb zu arbeiten begonnen. Und habe über Jahre hinweg ,wie sagt man so schön, Karriere gemacht. Es war nicht einfach, da die Arbeitsbedingungen nicht so rosig waren -aber man konnte sagen, ja, man hat mich doch auch irgendwie gefördert.
            Vor 5 Jahren wurde ich dann Ábteilungsleiter- einer Abteilung die mehr schlecht, als recht lief. Das Arbeitsklima stimmte nicht, die Mitarbeiter waren fachlich nicht gut ausgebildet und die Strukturen waren sehr wild (so sage ich es mal).
            Nun war ich für diese Abteilung verantwortlich und ich wollte auch was erreichen. Ich investierte viel Kraft und Zeit in die Arbeit und relativ schnell, nach nem dreiviertel Jahr, stellten sich die ersten Erfolge ein. Nach 4 Jahren hatte ich den Umsatz verdoppelt den Profit erhöht und die Mitarbeiter fachlich weiterqualifiziert. Zudem stellte sich auch eine Besserung des Arbeitsklimas ein.
            Während dieser ganzen Zeit, hatte ich keine Unterstützung von anderen Abteilungsleitern, geschweige denn von meinem Chef. Eigentlich interessierte ihn das Ganze nicht. Was ich aber während der Zeit immer wieder machen musste, mich von wilden Aktionen und Ideen meines Vorgesetzten abzugrenzen, damit die Entwicklung der Abteilung nicht negativ beeinflusst wurde.
            Vor nem Jahr traten plötzlich Veränderungen ein, die anderen Abteilungen liefen schlecht und wirtschafteten negativ (Gründe lagen in der nicht Fachlichkeit der Abteilungsleiter). Man versuchte Aufgaben der anderen Abteilungen auf meine zu übertragen, dass hieß mehr Arbeit bei gleichem Personal. Arbeitsfelder der anderen Abteilungen brachen weg und nun interessierte sich plötzlich mein Chef für meine Abteilung. Er mischte sich stärker in das Geschehen ein und brachte die aufgebaute Struktur durcheinander. Was er wollte war klar, mehr Profit. Aber auch in dem Jahr war wieder ein Zuwachs von 50% schon zum damaligen Zeitpunkt ersichtlich. Und er machte Druck-immer mehr wurde übertragen an Aufgaben. Die Folge war das die halbe Mitarbeiterschaft meiner Abteilung gleichzeitig über einen längeren Zeitraum ausfiel (krank).Dazu kam, dass er mir gegenüber sehr bösartig wurde. Er beschimpfte mich und hielt mir vor, warum ich dieses und jenes nicht schaffte. Zu der damaligen Zeit arbeitete ich 12-14 Stunden am Tag am Arbeitsplatz und den Rest Zuhause. Nun stand der Jahresabschluß bevor -ich hatte trotz des hohen Krankenstandes den Profit verdreifacht und den Umsatz verdoppelt. Im Gespräch hingegen wurde kein positives Wort darüber verloren, sondern im Gegenteil,es wurde mir vorgehalten, warum ich dieses und jenes nicht geschafft habe. Und es wurde mal wieder die Frage gestellt, was ich denn eigentlich den ganzen Tag so mache? Ach, ich vergaß zu erwähnen, dass ich mich getraut hatte, eine Arbeitsaufgabe abzulehnen , die ich wieder von einer anderen Abteilung übernehmen sollte- zu dem Zeitpunkt hatte ich aber kein Personal, dass diese hätte umsetzen können- dafür bekam ich dann eine Abmahnung. In der Zeit merkte ich Veränderungen an meinem Körper. Ich hatte Schlafstörungen, Herzrasen und fühlte mich aber gleichzeitig erschöpft.

            Am Ende passierte es immer häufiger, dass ich einfach nur da saß und weinte. Ich wurde krank.
            Mein Gefühl sagte mir, dass er mich loshaben wollte und so begann ich mir neue Arbeit zu suchen. Ich kündigte und es war tatsächlich so, dass mein Ausscheiden aus dem Unternehmen von meinem Vorgesetzten nicht sonderlich betrauert wurde.
            Es gab bei der Übergabe kein ich wünsche dir alles Gute oder eine Blume zum Abschied.

            Ich habe immer noch Probleme mit dem Ganzen. Und kann damit nicht wirklich umgehen.

            Diese Altlast hängt mir nach und beeinflusst auch jetzt mein Leben.

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            • #7
              AW: Mobbing durch den Chef?

              hallo, keimzelle

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