Hallo,
ich halte meine Frage bewusst allgemein, weil ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden bin, was Stalking im Internet anrichten kann, auch wenn es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass mich jemand aus dem RL hier findet.
Mein Problem ist, dass ich an den letzten zwei Stellen gemobbt wurde, dort aber relativ kurz blieb bzw. noch fast neu in der Firma bin. Ich weiß mittlerweile, dass ich einen speziellen Charakterzug habe, der mir diagnostiziert wurde. Dieser macht einen normalen Umgang mit "normalen" Menschen unmöglich, weil man unbewusst abgelehnt wird. Ich sehe nicht hässlich aus, bin gepflegt, nicht übergewichtig, nicht zu groß und nicht zu klein, habe Frau und Kinder und trotzdem ecke ich überall an. Was ich habe bzw. wie ich bin, sagt mein Nick. Seit 9 Monaten bin ich mir sicher, dass ich dazu gehöre, aber die Diagnose kommt erst in einem Monat, so lange sind die Wartezeiten.
Vor etwa einem halben Jahr habe ich die Stelle gewechselt, weil meine vorige Stelle aufgelöst wurde. Ich habe sie sozusagen selber wegrationalisiert. Jetzt suche ich eine neue Stelle, weil mir das Leben dort unmöglich gemacht wird.
Das ganze hat keine emotionalen, sondern handfeste sachliche Gründe. Ich soll gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen, sagt mein disziplinarischer Vorgesetzter zwar nicht direkt (er ist ja nicht wahnsinnig), aber es läuft darauf hinaus. Er sagte mir, wenn ich nicht dies und jenes tue, kriege ich eine Abmahnung. Es wäre kein krimineller Akt, das nicht zu tun, aber ich habe ein Blatt im Konzern unterschrieben, auf dem u.a. steht, dass ich mich von keinem Vorgesetzten unter Druck setzen lasse, etwas zu tun, was der Wahrheit und Ethik widerspricht. Ich soll konkret Daten mit einer falschen Formel berechnen. Letzten Endes dient diese Zahl der Erfolgsermittlung für den Bonus des Vorgesetzten, also ziemlich durchschaubar.
Jeder Mensch sagt mir: "Geh sofort da weg! Der spinnt ja! Lass dich niemals auf sowas ein!" Selbst der Steuerberater der Firma war fassungslos. Nur: Jetzt, wo ich wieder auf Stellensuche bin, ist es mir passiert, dass selbst Personalberater mir sagen, nie zu konkret zu werden, wenn es darum geht, warum ich in der Probezeit wechseln will. Und das verstehe ich wiederum nicht. Wenn man massiv unter Druck gesetzt und beschimpft wird, weil man etwas falsches nicht machen will, warum soll man das nicht als Grund angeben dürfen? Ich darf ja auch nicht zu allgemein antworten, weil das wieder so aussieht, als würde mit mir was nicht stimmen.
Da dieses Forum öffentlich ist und keinen geschützten Bereich hat, kann ich hier leider nicht mehr Details schreiben. Wenn ich erzählen würde, was da in der kurzen Zeit alles passiert ist, würdenselbst hartgesottenen Usern schlecht werden. Ich habe mich bis vor kurzem gar nicht als Mobbingopfer gesehen. Aber mein Chef hat da ein paar Giftbomben gelegt, die mich über kurz oder lang zu Fall bringen werden.
Gestern abend die Sendung von Beckmann, davon habe ich nur die letzten zehn Minuten gesehen. Aber ich habe noch mitgekriegt, dass man gewissen Leuten gar nicht glauben will, dass sie gemobbt werden, denn da kommt immer so ein Unglauben bei raus, nach dem Motto: "Irgendwo bist du aber auch selber dran schuld". Das finde ich unmöglich. Selbst an sich gebildete Menschen können da objektive Taten nicht ordentlich von der begangenen Person differenziert betrachten.
Vielleicht später mehr dazu.
Asperger
ich halte meine Frage bewusst allgemein, weil ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden bin, was Stalking im Internet anrichten kann, auch wenn es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass mich jemand aus dem RL hier findet.
Mein Problem ist, dass ich an den letzten zwei Stellen gemobbt wurde, dort aber relativ kurz blieb bzw. noch fast neu in der Firma bin. Ich weiß mittlerweile, dass ich einen speziellen Charakterzug habe, der mir diagnostiziert wurde. Dieser macht einen normalen Umgang mit "normalen" Menschen unmöglich, weil man unbewusst abgelehnt wird. Ich sehe nicht hässlich aus, bin gepflegt, nicht übergewichtig, nicht zu groß und nicht zu klein, habe Frau und Kinder und trotzdem ecke ich überall an. Was ich habe bzw. wie ich bin, sagt mein Nick. Seit 9 Monaten bin ich mir sicher, dass ich dazu gehöre, aber die Diagnose kommt erst in einem Monat, so lange sind die Wartezeiten.
Vor etwa einem halben Jahr habe ich die Stelle gewechselt, weil meine vorige Stelle aufgelöst wurde. Ich habe sie sozusagen selber wegrationalisiert. Jetzt suche ich eine neue Stelle, weil mir das Leben dort unmöglich gemacht wird.
Das ganze hat keine emotionalen, sondern handfeste sachliche Gründe. Ich soll gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen, sagt mein disziplinarischer Vorgesetzter zwar nicht direkt (er ist ja nicht wahnsinnig), aber es läuft darauf hinaus. Er sagte mir, wenn ich nicht dies und jenes tue, kriege ich eine Abmahnung. Es wäre kein krimineller Akt, das nicht zu tun, aber ich habe ein Blatt im Konzern unterschrieben, auf dem u.a. steht, dass ich mich von keinem Vorgesetzten unter Druck setzen lasse, etwas zu tun, was der Wahrheit und Ethik widerspricht. Ich soll konkret Daten mit einer falschen Formel berechnen. Letzten Endes dient diese Zahl der Erfolgsermittlung für den Bonus des Vorgesetzten, also ziemlich durchschaubar.
Jeder Mensch sagt mir: "Geh sofort da weg! Der spinnt ja! Lass dich niemals auf sowas ein!" Selbst der Steuerberater der Firma war fassungslos. Nur: Jetzt, wo ich wieder auf Stellensuche bin, ist es mir passiert, dass selbst Personalberater mir sagen, nie zu konkret zu werden, wenn es darum geht, warum ich in der Probezeit wechseln will. Und das verstehe ich wiederum nicht. Wenn man massiv unter Druck gesetzt und beschimpft wird, weil man etwas falsches nicht machen will, warum soll man das nicht als Grund angeben dürfen? Ich darf ja auch nicht zu allgemein antworten, weil das wieder so aussieht, als würde mit mir was nicht stimmen.
Da dieses Forum öffentlich ist und keinen geschützten Bereich hat, kann ich hier leider nicht mehr Details schreiben. Wenn ich erzählen würde, was da in der kurzen Zeit alles passiert ist, würdenselbst hartgesottenen Usern schlecht werden. Ich habe mich bis vor kurzem gar nicht als Mobbingopfer gesehen. Aber mein Chef hat da ein paar Giftbomben gelegt, die mich über kurz oder lang zu Fall bringen werden.
Gestern abend die Sendung von Beckmann, davon habe ich nur die letzten zehn Minuten gesehen. Aber ich habe noch mitgekriegt, dass man gewissen Leuten gar nicht glauben will, dass sie gemobbt werden, denn da kommt immer so ein Unglauben bei raus, nach dem Motto: "Irgendwo bist du aber auch selber dran schuld". Das finde ich unmöglich. Selbst an sich gebildete Menschen können da objektive Taten nicht ordentlich von der begangenen Person differenziert betrachten.
Vielleicht später mehr dazu.
Asperger
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