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Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

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  • Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

    So weit bin ich nun.
    Ich möchte aber nicht gehen - wie ein geprügelter Hund, mit eingezogenem Schwanz - sondern wenigstens mit der Kündigung auch Stellung beziehen und die höhere Ebene der Firma auf die ewigen Mobbing Attacken der Leitung klar und unmissverständlich hinweisen. Daraufhin sind nämlich schon viele Kollegen vor mir gegangen: erst in die AU, dann Kündigung. Ich suche noch nach einer guten Formulierung, die auf die Bescheinigung durch meinen Arzt soll: a) für die Geschäftsführung und b) zur Vorlage beim Arbeitsamt, um die Sperrfrist zu vermeiden.
    Hat jemand hier da mit Erfahrungen? Gute Vorschläge gesucht. Bitte.

  • #2
    AW: Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

    Guten Morgen zelestine,

    ich befürworte was Du vor hast. Auch ich habe mich nicht einfach davon gestohlen, sondern die Begründung im Kündigungsschreiben ausformuliert. Das letzte was mir blieb war, Stellung zu beziehen und mit erhobenen Hauptes zu gehen. Um die Kündigung nicht in der Niederlassung untegehen zu lassen, hat es auch die Geschäftsleitung bekommen. Denn letztendlich ging es um meine Reputation, respektive sollten es auch die Obrigkeiten wissen, warum ich gegangen bin.

    Brauchst Du noch Vorschläge, oder hast Du schon gekündigt?
    LG
    Die Rückseite

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    • #3
      AW: Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

      Hallo zelestine, hallo DieRückseite,

      ich habe vollen Respekt vor solch Entscheidungen, wie sie ihr anscheinend getroffen habt. Ihr habt, wenn ich richtig gelesen habe den Ausweg in der Kündigung gesehen. Solch eine Entscheidung ist eine sehr weitreichende Entscheidung, der man vollsten Respekt erklären muss.

      Es ist schlimm, wenn ehrenwerte, fleißige Menschen, die nichts anderes als ihre Leistung im Arbeitsleben bringen wollen so schikaniert werden, dass sie selbst das Handtuch werfen und nur noch den Ausweg der Eigenkündigung sehen.

      Ich hoffe ihr habt Eure Entscheidung bisher nicht bereut und eure zukünftigen Perspektiven sind gesichert.

      Gruß

      wehrteuch

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      • #4
        AW: Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

        Hallo! Gut gemacht! Muss man sich nicht antun! Wenn Du selber aus einem wichtigen Grund gekündigt hast, heißt es nicht, dass Du automatisch eine Sperrfrist hast. Natürlich musst Du dem Arbeitsamt beweisen, warum Du, von Dir aus, gekündigt hast! In solchem Fall ist es immer ratsam einen Anwalt für Arbeitsrecht einzuschalten. Auch ist es ratsam, Exkollegen zu kontaktieren, denen es genauso erging, dann liegst Du auf der richtigen Seite. So sang und klanglos, würde ich auch nicht gehen, die Geschäftsleitung muss selbstverständlich eingeweiht werden. Es scheint da ein Dauerzustand zu sein, evtl. geht denen ein Licht auf und sie nehmen das Ganze mal genauer unter die Lupe! Durch das Mobbing ist Dir persönlich ein Schaden entstanden, Du musstest selber kündigen und musst nun einen neuen Job suchen. Wie es mit Deiner Gesundheit aussieht kann ich nicht beurteilen, sollte da auch was sein, brauchst Du ein Attest. Alles weitere wird Dir Dein Anwalt raten. Ich habe volle Hochachtung vor Menschen, die Grenzen setzen. Diese Courage hat nicht jeder, viele sind Mitläufer und haben die hirnrissige Idee, mir kann das nicht passieren, aber irgendwann trifft es auch sie. Dann ist das Gejammer groß! Es ist nur eine Frage der Zeit!... Ich drücke Dir die Daumen-Gruß Biggi

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        • #5
          AW: Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

          So genau das gleiche steht nun mir bevor aber habe alles schon in die Wege geleitet und das AA involviert.

          Jetzt noch die Kündigung schreiben und per Einschreiben mit Rückschein dorthin schicken.

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          • #6
            AW: Kündigung wegen Mobbing durch den Chef

            Zitat von kwaidan Beitrag anzeigen
            So genau das gleiche steht nun mir bevor aber habe alles schon in die Wege geleitet und das AA involviert.

            Jetzt noch die Kündigung schreiben und per Einschreiben mit Rückschein dorthin schicken.
            Du musst den Arbeitgeber erst abmahnen, damit er eine Chance hat sein Verhalten zu ändern. In die Abmahnung musst Du mit der Kündigung drohen, wenn sich das Verahlten des Arbeitgebers nicht ändert. Habe ich auch schon gemacht und auch fristlos gekündigt. Danach gab es eine Neueinstellung mit Gehaltserhöhung.


            Wenn Du den Arbeitgeber nicht vorher abmahnst, bekommst Du eine Sperre beim Arbeitsamt. Das muss doch nicht sein. Außerdem musst Du natürlich Deine Behauptungen belegen können. Z. B. mit Zeugenaussagen, falls das Ganze wegen einer Abfindung vor das Arbeitsgericht geht.

            Das beste wäre, wenn Du in die Gewerkschaft eintrittst. Da hast Du auch Rechtsbeistand. Die kommen beim Problemen mit dem Arbeitgeber als Beistand mit in die Firma.
            Holger Schubart

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