Hallo,
beim klassischen Firmenmobbing kommen nach meiner Beobachtung meist 3 Dinge zusammen (unglückliche Verkettung von Zufällen):
der Mobber, der es (meist bereits in der Kindheit) als erfolgreiche Methode erlernte, wie man mit geringen Mitteln eine große Wirkung erzielen kann und der sich dann daran ergötzt, vglb. einem Schläger, der nochmal nachtritt, obwohl das Opfer schon am Boden liegt und sich nicht mehr wehrt (man sollte nicht zw. leicht nachweisbarer körperl. Gewalt und schwer nachweisbarer psych. Gewalt unterscheiden!),
der Gemobbte, der nicht mit der nötigen Stabilität und Wehrvermögen ins Leben entlassen wurde, die die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse nun mal leider erfordern (Haifischbecken)
und - beim genaueren Hinsehen- schwache Führungspersönlichkeiten/Vorgesetzte/Ansprechpartner. Diese letzte Gruppe richtet einen gewaltigen Schaden an, weil genau sie eigentlich verpflichtet wären, Mobbing zu verhindern. Sie können/wollen/schaffen es aber nicht! Weil ihnen Wissen, Intuition und Erfahrung fehlen. Die Gründe sind vielfältig, sie zu entschlüsseln, ändert dann nichts mehr an den traurigen Realitäten. Werden sie auf Missstände/Versäumnisse aufmerksam gemacht , rudern sie auffallend hilflos herum, verstecken sich hinter rhetorischen Tricks oder blocken gleich ab, es ist nur noch peinlich, zum fremdschämen. Ich meine, die würden lieber die Firma draufgehen lassen, als sich mal an die eigene Nase zu fassen (Selbstschutz).
Tja, was tun, was raten?!
Strukturen gehen immer von der Spitze aus. Das hab ich in allen Betrieben bestätigt bekommen. D.h., wenn ein mieses Betriebsklima herrscht, hohe Fluktuation, Mobbing, Gewalt, Diebstahl und andere Auswüchse den Alltag vergiften , dann sollte man sich fragen, wer hat denn diese Leute, vom Gebietsleiter, Abteilungsleiter, bis runter zum Hilfsarbeiter eigentlich ausgesucht und eingestellt??
Kurz, an den Strukturen (liebgewonnene Bequemlichkeiten) wird man nichts ändern können, weil nahezu jeder an seinem Posten klebt (und verbissen die Tage bis zur Rente zählt). Und Zivilcourage ist heutzutage extrem rar geworden, da sollte man nie drauf spekulieren.
Insofern würde ich pauschal jedem Opfer raten, sobald deutliche Warnsignale kommen, wenn es die Umstände irgendwie erlauben, das Weite zu suchen, solchen Firmen braucht man nicht nachzutrauern, schade um den guten Willen, die Gesundheit und die Zeit!
moonraker
beim klassischen Firmenmobbing kommen nach meiner Beobachtung meist 3 Dinge zusammen (unglückliche Verkettung von Zufällen):
der Mobber, der es (meist bereits in der Kindheit) als erfolgreiche Methode erlernte, wie man mit geringen Mitteln eine große Wirkung erzielen kann und der sich dann daran ergötzt, vglb. einem Schläger, der nochmal nachtritt, obwohl das Opfer schon am Boden liegt und sich nicht mehr wehrt (man sollte nicht zw. leicht nachweisbarer körperl. Gewalt und schwer nachweisbarer psych. Gewalt unterscheiden!),
der Gemobbte, der nicht mit der nötigen Stabilität und Wehrvermögen ins Leben entlassen wurde, die die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse nun mal leider erfordern (Haifischbecken)
und - beim genaueren Hinsehen- schwache Führungspersönlichkeiten/Vorgesetzte/Ansprechpartner. Diese letzte Gruppe richtet einen gewaltigen Schaden an, weil genau sie eigentlich verpflichtet wären, Mobbing zu verhindern. Sie können/wollen/schaffen es aber nicht! Weil ihnen Wissen, Intuition und Erfahrung fehlen. Die Gründe sind vielfältig, sie zu entschlüsseln, ändert dann nichts mehr an den traurigen Realitäten. Werden sie auf Missstände/Versäumnisse aufmerksam gemacht , rudern sie auffallend hilflos herum, verstecken sich hinter rhetorischen Tricks oder blocken gleich ab, es ist nur noch peinlich, zum fremdschämen. Ich meine, die würden lieber die Firma draufgehen lassen, als sich mal an die eigene Nase zu fassen (Selbstschutz).
Tja, was tun, was raten?!
Strukturen gehen immer von der Spitze aus. Das hab ich in allen Betrieben bestätigt bekommen. D.h., wenn ein mieses Betriebsklima herrscht, hohe Fluktuation, Mobbing, Gewalt, Diebstahl und andere Auswüchse den Alltag vergiften , dann sollte man sich fragen, wer hat denn diese Leute, vom Gebietsleiter, Abteilungsleiter, bis runter zum Hilfsarbeiter eigentlich ausgesucht und eingestellt??
Kurz, an den Strukturen (liebgewonnene Bequemlichkeiten) wird man nichts ändern können, weil nahezu jeder an seinem Posten klebt (und verbissen die Tage bis zur Rente zählt). Und Zivilcourage ist heutzutage extrem rar geworden, da sollte man nie drauf spekulieren.
Insofern würde ich pauschal jedem Opfer raten, sobald deutliche Warnsignale kommen, wenn es die Umstände irgendwie erlauben, das Weite zu suchen, solchen Firmen braucht man nicht nachzutrauern, schade um den guten Willen, die Gesundheit und die Zeit!
moonraker
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