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direkte Vorgesetzte verweigert Zusammenarbeit mit mir

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  • direkte Vorgesetzte verweigert Zusammenarbeit mit mir

    Hallo an alle Lesenden,

    ich bin Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst. Meine direkte Vorgesetzte redete hinter meinem Rücken bei Dritten negativ über mich, wurde von ihr teilweise ignoriert und auch nicht über Neuigkeiten in der Abt. informiert. War ich anderer Meinung in dienstlichen Angelegenheiten, endete das Gespräch immer in verbalen Entgleisungen ihrerseits.
    Nachdem ich nun, vor geraumer Zeit, meiner direkten Vorgesetzten mitgeteilt habe, dass ich mich von ihr gemobbt fühle, hat sie über ihren Vorgesetzten mitteilen lassen, dass sie die Zusammenarbeit mit mir verweigert. Personalgespräche haben bereits mit PR-Mitgliedern stattgefunden ohne meine Vorgesetzte (sie will auch nicht mehr mit mir sprechen).

    Nun meine Frage:

    Darf meine Vorgesetzte ohne weiteres die Zusammenarbeit mit mir ablehnen, ist das überhaupt rechtens und wie könnte ich mich dagegen wehren?
    Ich befinde mich z.Zt. in einer ganz unwohlen Situation und mich macht dass alles krank.

    Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!

  • #2
    AW: direkte Vorgesetzte verweigert Zusammenarbeit mit mir

    Hast du mal herausfinden können, warum sich deine Vorgesetzte so verhält dir gegenüber? Macht sie das mit anderen auch, gibt es vielleicht noch mehr in eurer Abteilung, die ähnliche Schwierigkeiten haben mit ihr?

    Ich finde auch das Verhalten und die Vorgehensweise des Vorgesetzten deiner Vorgesetzten etwas befremdlich. Hättet ihr nicht erst einmal alle an einen Tisch gehört? Er hat doch auch eine Fürsorgepflicht seinen Mitarbeitern gegenüber und muss sich m. E. erst einmal die Sichtweisen und die Problematik von allen Seiten anhören, bevor er solche Entscheidungen trifft.
    Und eine Verweigerung der Zusammenarbeit ist - mit Verlaub gesagt - harter Tobak und ich hab keine Ahnung, wozu das gut sein soll, das ist so dermaßen kontraproduktiv für alles, dass sich mir der Sinn komplett verschließt. Mit welchem Ziel wurde diese Entscheidung getroffen?

    Ob sie das von arbeitsrechtlicher Seite her überhaupt "darf", kann ich natürlich nicht sagen - ich äußere mich hier ausschleßlich zur menschlichen und sozialen Kompetenz - Thematik.
    Aber da könnte dir der Betriebs- oder Personalrat sicher besser weiterhelfen. Der ist der richtige Ansprechpartner, wenn ihr eine Lösung herbeiführen wollt, die euch weiterbringt und die nicht in einer Verweigerung der Zusammenarbeit endet.

    Versuch, das Gespräch zu suchen und bitte vielleicht auch den Vorgesetzten deiner Vorgesetzten um ein gemeinsames klärendes Gespräch. Auch eine Mediation wäre eine hilfreiche Option, eure Situation zu verbessern, denn nichts ist schlimmer, als ungern und mit unguten Gefühlen zur Arbeit zu gehen. Das macht auf Dauer krank und du bezahlst letztlich einen sehr hohen Preis dafür.

    Viele Grüße
    Sabine

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    • #3
      AW: direkte Vorgesetzte verweigert Zusammenarbeit mit mir

      Vielen Dank für die Antwort,

      die Vorgesetzte geht tatsächlich auch, teilweise, mit anderen Kollegen so um. Nur, ich bin derjenige der sich als Erster gegen dieses Verhalten "aufbäumt" (andere schweigen), weil ich mir sage,
      das dieses Verhalten auch ein respektloses ist. Meine Vorgesetzte und ihr Vorgesetzter duzen sich, welches die Sache für mich natürlich nicht einfacher macht. Der Personalrat teilte mir mit, dass er mir nicht sagen könne, ob die Vorgesetzte die Zusammenarbeit mit mir verweigern darf (recht befremdlich). Mit dem Vorgesetzten meiner Vorgesetzten habe ich ein Gespräch geführt; hier war aber ganz ersichtlich...das ich die schlechteren Karten habe.
      Ich weiß nicht weiter
      SB Geschädigt
      Forumsmitglied
      Zuletzt geändert von SB Geschädigt; 03.03.2013, 17:33.

      Kommentar


      • #4
        AW: direkte Vorgesetzte verweigert Zusammenarbeit mit mir

        Personalrat ... was für eine Auskunft!!!
        Zeigt mal wieder sehr eindrucksvoll, dass man sich wirklich am besten selber hilft.

        Sich mit den anderen Kollegen zu verbünden, wird wohl auch nicht viel ausmachen, denn das funktioniert nur, wenn alle sich trauen, dazu zu stehen. Die Angst, den Job zu verlieren oder in unbequeme Situationen zu kommen ist meistens höher und daran scheitert so ein Vorhaben.

        Bliebe noch die direkte Konfrontation auf der sachlichen Ebene, wie ich oben schon beschrieben habe. Wenn jedoch die beiden Vorgesetzten einander Rückendeckung geben und zudem keinerlei Unrechtsbewusstsein herrscht (wie leider heutzutage viel zu oft in unserer Geselschaft!), dann besteht die Gefahr, dass dir jedes Wort im Mund umgedreht wird.

        Bleibt, nahezu nichts mehr ohne Zeugen zu machen, vielleicht eine Mediation zu erbitten, weil es ein unhaltbarer und krankmachender Zustand ist. Kein Mensch hat das Recht dir gesundheitlichen Schaden zuzufügen! Pass auf dich auf und sorge da gut für dich!

        "Kein Mensch muss müssen." (Lessing)

        Zieh die Reißleine und nimm dich aus der Schusslinie, wenn du alles versucht hast und auf taube Ohren stößt. Protokolliere die Vorfälle und mögliche Zeugen.

        Gibt es denn über den beiden noch eventuell einen weiteren vorgesetzten Ansprechpartner, an den du dich wenden könntest?

        Viel Kraft und viele Grüße
        Sabine

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