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    Guten Morgen! Ich werde seit 2 1/2 Jahren gemobbt. Wir sind zu dritt im Büro, von Anfang an hatte ich die anderen zwei gegen mich. Eine Person zog um, die Neue wurde langsam, aber sicher auch gegen mich aufgehetzt. Die Mobberin ist in der Firma bekannt, sie wurde mehrmals zum Chef gerufen und vermutlich abgemahnt. Und dennoch, wurde ich in den letzten zwei Jahren auch 2-3 mal zum Gespräch eingeladen und als unflexible, empfindliche, beleidigte Mimose dargestellt. Manchmal geht es wochenlang gut, dann fängt plötzlich wieder an, es wird für Wochen nicht mit mir gesprochen, einsilbige Antworten, komische Blicke, Gespräche die aufhören beim betreten des Büros, etc. etc. Nach dem Urlaub werde ich teilweise ein ganzen Monat ignoriert und irgendwann kommt Tag X, alles ist wieder völlig normal. Mittlerweile leide ich unter Übelkeit, Durchfall und Magenschmerzen wenn es Zeit ist zur Arbeit zu gehen. Ich habe meinem Chef ein Brief geschrieben, in dem kurz und bündig alles beschrieben wird, was bei uns passiert. Der Brief deswegen, weil ich ständig unterbrochen werde beim erzählen und schnell den Faden verliere. Meine Muttersprache ist nicht Deutsch und möchte in der Aufregung nicht nach Worte suchen. Es gibt nur eine Lösung, entweder die Mobberin oder mich zu entlassen. Nach jedem Gespräch mit der Mobberin, wurde für ein paar Monate ruhig, danach bekam ich mit aller Kraft die Rache zu spüren. Mittlerweile möchte ich nur noch dass es aufhört, ganz egal wie. So werde ich richtig krank. Falls ich gehen muss, wie kann ich beim Arbeitsamt klar machen, dass ich gemobbt wurde? Sollte ich erstmals zum Arzt gehen? Letztes Jahr war ich eine Woche im Krankenhaus wegen Essstörungen, als Grund habe ich private Probleme angegeben, was nicht stimmte... es war wegen dem Mobbing.

  • #2
    AW: Arbeitslosengeld

    Hallo Sara,

    erstmal ist wichtig nicht selbst zu kündigen, wegen der 3-Monats-Sperre bei der Agentur. Wenn Dich der AG kündigt, fragt die Agentur normalerweise nicht nach, ob es Mobbing war. Falls Du auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar bist, bekommst Du ALG1. Wenn aber bereits Deine Arbeitskraft durch Mobbing so weit eingeschränkt ist, das Du nicht vermittelbar bist, gibt es trotzdem ALG1 mit der Auflage einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen.

    So wie Du Deine Situation beschreibst, rate ich Dir zu einer Krankschreibung durch den Hausarzt, der Dir auch eine Überweisung zu einem Facharzt ausstellen sollte. Bei der Krankschreibung würde ich keine Rücksicht auf den AG nehmen, schließlich hat er billigend in Kauf genommen, da Du durch die Umstände im Büro krank wurdest. Die Krankschreibung sollte so lange dauern, bis Du wieder vollständig gesund bist (können u.U. auch 6 Monate sein).

    Der Brief an Deinen Chef ist so eine Sache. Du hast im guten Glauben darauf vertraut, das er sich der Mißstände im Büro annimmt. Er kann aber auch diesen Brief als Beweis nehmen und vielleicht negativ auslegen, muss aber nicht sein. Ich persönlich halte das mit dem Brief für keine so gute Idee. Ein offizieller Brief von einem RA, Gewerkschaft, VdK etc. hätte auch eine bessere Wirkung.

    Also erst mal eine Auszeit, und sehen wie es sich weiter entwickelt, es gibt auch noch andere AG wo das Betriebsklima stimmt, manchmal hat man dann 50 Euro weniger in der Tasche, aber der eigenen Gesundheit ist es förderlich.

    Grüße Simon51

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    • #3
      AW: Arbeitslosengeld

      Hallo

      Ich würde mich schnellstens mit den Amt in Verbindung setzen und beraten lassen und ein Attest vom Hausarzt würde ich mir auch schon im Vorfeld fürs Amt geben lassen.

      Gruß Zwerg

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      • #4
        AW: Arbeitslosengeld

        Ich habe meinen Brief noch nicht abgegeben. So langsam breitet sich eine Leere in mir aus, verspüre nur noch eine tiefe Gleichgültigkeit...meine Arbeit macht nicht mehr wirklich Spaß. Die Angst ist weg, das ist eigenartig...ich bin müde und gleichgültig geworden. Habe ein Termin beim Psychiater bekommen, leider in 4 Wochen.

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