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Mobbing wegen Krankheit

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  • Mobbing wegen Krankheit

    Hallo! Ich komme zwar aus Österreich aber auch bei uns gib es Mobbing! Ich war bis heute in einer Schulung, damit meine ich verschiedenste Altersgruppen und Bildungsschichten auf einem Haufen zusammengepfercht. Nur für euer Verständnis der Grundsituation. Diese Schulung dauerte ein halbes Jahr in diesem halben Jahr wurde bei mir eine chronisch myeloischen Leukämie diagnostiziert. Im Laufe dieser - wie soll ich sagen - nennen wir es Diagnosephase bin ich vor allem wegen meiner Abwesenheit im Unterricht negativ aufgefallen. Mit meinen Kollegen hatte ich bis dahin ein kollegiales Verhältnis. Als ich die Diagnose bekam war es für mich ein Schock! Ich hab viel nachgegrübelt und habe mich zurückgezogen. Meine Kollegen haben aus irgendeinem Grund beschlossen mir ab Mitte April das Leben zur Hölle zu machen. Ich wurde gemieden, erhielt keine Informationen über den Unterrichtsstoff oder mir wurden die Unterlagen einfach vorenthalten. Hinter meinem Rücken wurde getuschelt, so dass ich mich gezwungen sah ein klärendes Gespräch mit meinen Kollegen zu suchen. In dem naiven Glauben die Aussprache brächte eine Klärung wurde es aber noch schlimmer. Es wurden immer mehr Kollegen mitreingezogen, meine Bestätigungen von Krankenhaus und Arzt wurden als gefälscht eingestuft. Immer öfter kamen Sticheleien (ich habe sie auf die Unwissenheit und Unverständnis der Mädels geschoben), welche mir zeigten ich bin ein Außenseiter. Der Gipfel war als ich als Akutpatient in ein nähergelegenes Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Einlieferung wurde angezweifelt, weil ich für Krebs zu gesund aussehe. (Dabei habe ich in den letzten 2 Monaten 5 kg verloren - ich war schon immer dünn, nun bin ich eben sehr dünn). Die Medikamente haben mich sehr schläfrig und auch antriebslos gemacht. Um die Schulung beenden zu können habe ich medikamentös nachgeholfen. Ich war zwar am Tag solange diese "Aufputscher" wirken so halbwegs Einsatzfähig. Aber das wurde als Schuldeingeständnis einer Lüge gedeutet. Heute war der letzte Tag dieser Schulung und gleichzeitig der Höhepunkt dieser Episode. Zum Abschluss wurde ich nochmal zusammengeschrien, ich solle mich schämen Lügen zu erzählen. Leukämie ist eine ernste Erkrankung. Ich wäre doch gesund man sehe nichts. Ich bin aus dem Gebäude gestürmt bevor sie fertig waren mit schreien. Am liebsten hätte ich losgeheult. Aber diese Genugtuung wollte ich ihnen nicht geben. Meine Befürchtung ist die, dass sich dieser Psychoterror jetzt auf digitaler Ebene weiter abspielt und dieser Alptraum nie aufhört. Ich sollte mich aufs Gesundwerden konzentrieren und nicht auf diesen Terror, das fällt mir aber wirklich schwer, wenn ich daran denke wie ich mir jeden Tag die Augen ausgeweint habe. Und laut Drohungen werde ich noch von ihnen hören. Bitte um Ratschläge von euch, wie ich damit umgehen soll. Danke und liebe Grüße aus Österreich Spontan

  • #2
    AW: Mobbing wegen Krankheit

    Hallo spontan

    Üble Sache! Hier handelt es sich wirklich um einen Fall von Mobbing im klassischen Sinne. Wo eine ganze Gruppe sich über den/die "AussenseiterIn" her macht.

    Was diese Kolleginnen da behaupten und mutmassen ist, so meine ich, auch in Österreich strafbar. Rufmord ist auch dort kein Kavaliersdelikt.
    Ich weiss nicht in wie weit das Ganze in Dein berufliches Umfeld hinein reicht.

    Hat das was geschehen ist evtl. Folgen am AP? Sind diese Kollegen auch Deine Arbeitskollegen?

    1. Wenn ja solltest Du ernsthaft darüber nachdenken Dich gegen diesen Angriff auf Deine Privatsphäre notfalls sofort mit aller Macht mittels Anwalt und Anzeigen zu verwahren.
    Sobald die Meisten ein Schreiben vom Anwalt bekommen wird ihr Mütchen schnell mal gekühlt. Hier gilt : Null Toleranz!!!
    Dich für Deinen überaus schlimmen Gesundheitszustand auch noch rechtfertigen zu müssen schlägt dem Fass wirklich den berühmten Boden aus! Zeigt dies doch was diese Menschen von Dir halten und welchen Stellenwert Du in deren Köpfen "geniesst"

    2. Wenn nein, was sollte Dich das weiter kümmern? Was geschehen ist schmerzt Dich gewiss ungemein. Wie kann man nur so boshaft, gemein und niederträchtig sein?
    Mach Dir aber klar, dass Du es mit einem Mob zu tun hast der weder Anstand noch Respekt noch Mitmenschlichkeit noch Mitgefühl kennt. Das ist triebgesteuertes, nicht sozialisiertes Vieh. Das sind keine echten Menschen.
    Und so muss man sie auch behandeln. Deshalb muss man das Vieh zwingen sich den Regeln zu beugen. Einsicht kann man dort nicht erwarten.

    Mobber sind wie Vieh: Und Vieh reagiert auf und ist in der Regel am effektivsten zu lenken und kontrollieren durch Schmerz.

    Nicht umsonst hat ein Rinderbulle einen Nasenring. Zieht man daran folgt er Dir gefügig wie ein Lämmchen. Mit dieser Möglichkeit Schmerz zuzufügen kann man hunderte Kilo Muskeln, die jeden zermalmen könnten, unter seine Kontrolle bringen.
    Ohne ihn zu kennen und/oder zu wissen wie der Bulle agiert und reagiert und/oder keine geeigneten Mittel dabei zu haben ihn sich wirkungsvoll vom Leib zu halten, in dessen Gatter zu steigen, ist glatter Selbstmord. Das ist genau das Selbe wie mit der Wasserpistole zur Schiesserei zu gehen.

    Dem Gegner zu zeigen bzw. und viel besser knallhart zu demonstrieren, dass man die Macht hat auch ihn im Fall der Fälle massiv zu beschädigen, lässt ihn weichen oder zumindest vorsichtiger werden.
    Leere Drohungen und/oder ständige bussfertige Rechtfertigungen für etwas man sich diesem Vieh gegenüber nicht im Geringsten zu rechtfertigen hat offenbart die eigene Schwäche und feuert dieses Vieh geradezu dazu an
    immer "noch einen drauf" zu setzen. Sie lecken Blut und wollen als letzten "Kick" die Eingeweide des Opfers sehen während es sich vor ihren Augen vor Schmerzen im Todeskampf windet.

    Mit Menschen die mir so begegnen habe ich keinerlei Gnade. Die lasse ich eisenhart spüren wo der Bartel den Most holt. Sorge dafür, dass sie dann ihre Lektionen lernen die ihnen bislang, wohl in der Kindheit und Erziehung vorenthalten wurden.
    Dass ihr Recht dort aufhört und zwar wirklich aufhört wo das des Anderen bzw. meins beginnt. Mache einen Strich auf den Boden und lass sie sehen und wenn nötig auch erfahren was passiert wenn sie es noch einmal wagen diese Demarkationslinie zu übertreten.

    Du bist als zartes Lamm im Wolfsrudel gelandet. Es bleiben sowohl Dir wie auch jedem anderen Menschen in solch einer Situation nur zwei Möglichkeiten.

    1. Schnellstens die Flucht zu ergreifen
    oder
    2. Selbst zum Wolf oder noch besser zum wesentlich stärkeren Bären oder Elefanten zu werden, der den Kameraden gehörig den Marsch bläst.

    Im Zickzack zwischen Ihnen herumzurennen wird jedenfalls schnell zum Aufzehren der letzten Kräfte und zum eigenen Untergang führen.
    Kann man hier im Dutzend nachlesen.

    Daher empfehle ich Dir, trotz oder gerade wegen Deiner sehr schlechten gesundheitlichen Verfassung, Dich darum zu bemühen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    Wenn Du selbst die Kraft dazu nicht hast, dann musst Du, um Dich und Deine bereits massiv angeschlagene Gesundheit vor der Bedrohung weiterer Übergriffe zu schützen,

    1. nach geeigneten Verbündeten suchen die Dir helfen das Vieh zu bändigen und im Zaum zu halten.
    2. Dich davon lossagen, dass das "wertvolle Mitmenschen" sind unter deren Urteil Du dich und Dein Leben bereitwillig stellst.
    3. nach Menschen suchen welche Dir entsprechen und ein menschliches Miteinander statt Gegeneinander ermöglichen.

    Letzteres wird immer schwieriger weil wir es leider da draussen immer mehr mit Mitgliedern einer führungslosen Viehherde statt Menschen zu tun haben.
    Aber es gibt sie noch! Deshalb habe u.a. ich Dir geantwortet, weil mir als Dein Mitmensch deine Situation sowie Dein Schicksal eben nicht egal sind.

    Und so wie mich gibt es vielleicht eben auch in Deinem unmittelbaren Umfeld Menschen die bereit sind Dir zuzuhören, Dich anzunehmen und damit bestimmt auch zu lieben. Oft sehen wir sie nicht wie den Wald vor lauter Bäumen.
    Halte Dich im Leben an jene die Dir auch in diesen dunklen Stunden Zuversicht und Halt geben. Gebe auch Du ihnen Zuversicht und Halt indem Du für sie da bist wenn sie Dich brauchen.
    Schiebe jene gedanklich beiseite die Dir Schaden wollen. Über ihre Beweggründe oder Schicksal zu sinnieren ist nicht einen Gedanken wert.
    Es gibt nur einen einzigen Gedanken der es wert ist gedacht zu werden: Wie man sie sich wirkungsvoll vom Hals hält.

    Halte Dich möglichst weit fern von jenen die Dir nicht wohlgesonnen sind. Du wirst sie nicht bekehren können weil Du ihnen als Mensch vollkommen egal bist.
    Es gibt keine Beziehung zu ihnen ausser jener, Dich für die Demonstration ihres übergrossen Egos zu missbrauchen.
    Und wenn Du dann in diesem unmenschlichen, ruchlosen und rücksichtslosen Spiel "kaputt" gehst, dann suchen sie sich einfach ein neues Opfer. So als wäre nichts gewesen!
    Ein neues "Spielzeug"! Mehr bist Du in den Augen dieser "Menschen" nicht!


    Du bist ein Mensch und damit ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft. Jeder von uns. Die Guten wie die Bösen. Ohne die Bösen wüssten wir nicht was gut ist. Wie sollten wir dann eine Entscheidung für oder gegen jemanden treffen können.
    Doch wir müssen die Bösen nicht zu Guten bekehren. Die müssen durch die Guten erfahren was passiert wenn sie es damit übertreiben. Nur und nur dadurch werden sie vielleicht Läuterung erfahren.
    Ist der Körper krank wird eine geeignete Therapie helfen, weil auch der Wille da ist wieder gesund zu werden, was dazu führt, dass sich der Patient diszipliniert an die Verordnung des Arztes hält.

    Wessen Geist und Denken hingegen krank und fehlgeleitet ist wird ohne eigenen Willen und die dafür erforderliche Disziplin nicht auf eine wie auch immer geartete Therapie ansprechen. Es fehlt am notwendigen Leidensdruck!
    Bosheit, Niedertracht, Dummheit und Beschränktheit gehen leider nicht mit schwerem Fieber oder Schmerzen einher. Braucht auch keinen Gips oder Medikamente um das Leiden oder den Schmerz zu lindern.
    Nur der ebenso brutale wie erbitterte Widerstand des Umfeldes gegen solcherlei Gebahren und Verhalten sorgt dafür, dass es für den Bösewicht richtig schmerzhaft wird. Das ist die einzig wirksame Therapie.
    So schmerzhaft, dass er vielleicht, aber auch nur vielleicht darüber nachdenkt in Zukunft ein anderer Mensch oder gar erst zum Menschen zu werden.

    Ich war in der Schule ein sehr kleiner Junge. Eine "Mikrobe" wie man mich schimpfte, wurde gehänselt und traktiert. Trug 3 Jahre lang die gleichen Sachen. So, dass meine Eltern sich schon Sorgen machten ob ich ein Zwerg bleiben würde.
    Sogar der Arzt musste mich untersuchen und all das suggerierte mir, dass ich nicht normal war. Doch wollte ich mir das nicht gefallen lassen. Wollte das nicht akzeptieren.
    Dann begannen meine Mitschüler mit tätlichen Übergriffen. Schubsten mich herum usw.. Dann begann ich daheim zu trainieren. Machte Liegestützen und Klimmzüge. Warf die schwersten Steine in den Bach und so weit ich nur konnte.
    Das machte mich zwar nicht zum Muskelprotz aber sehr stark. Dann kam der Tag wo sie wieder kamen und meinten mich wieder traktieren und herumschubsen zu können. Ein besonders kräftiger Junge, ihr Anführer fing an.
    Doch der konnte gar nicht schnell genug schauen wie er auf dem Boden lag.

    Neben meinem Zugewinn an Kraft hatte ich auch endgültig meine Furcht vor meinem Gegner abgelegt und mich mit aller gebotenen Härte gewehrt. Von da an zeigte ich ie wieder Furcht vor jemandem oder irgend etwas.
    Das wurde dann zwar eine äusserst rüde Rauferei an deren Ende ich zwar nicht der Sieger war. Mein Mut und meine Unerschrockenheit gegen einen übermächtigen Gegner anzutreten machten mich jedoch zum Sieger der Herzen.
    Und, das kannst Du mir glauben, der hatte ebenfalls massenhaft blaue Flecke davon getragen, an die er sich noch ein paar Tage erinnern konnte.
    Komischerweise machte dies dermassen Eindruck auf den Rest der Bande, dass einige mit mir anbandelten und sogar zu Freunden wurden.
    Das waren Mitläufer die sich dem anderen angeschlossen hatten, um nicht selbst Opfer zu werden, aber insgeheim nur darauf warteten, dass dem anderen einer mal so richtig Paroli bieten und den Marsch blasen würde.
    Der liess mich von da an jedenfalls in Ruhe und, man höre und staune, versuchte ebenfalls einen auf Kumpel zu machen. Wohl weil er wusste, dass ich gewiss weiter trainieren und es in einer Folgeauseinandersetzung
    nicht unbedingt wie beim letzten Mal ausgehen würde. Dann hätte er u.U. riskiert gegen den "Winzling", den "Giftzwerg" sein Gesicht zu verlieren.

    Ich erzähle das nicht damit Du es mir gleich tun sollst. Das ist gar nicht möglich oder meine Grundabsicht. Was ich Dir mitgeben möchte ist, dass Du über Deine in Dir ruhende Furcht Dich zu wehren intensiv nachdenkst.
    Alle Kraft die ich mir antrainiert hatte, um mein Problem zu lösen, wäre nutzlos gewesen, hätte ich nicht meine eigen Furcht vor meinen Gegnern und dem zu erwartenden Schmerz der unausweichlichen körperlichen Auseinandersetzung überwunden.
    Mein Schmerz damals und den eisernen Willen ihn zu ertragen, war mehr physischer Natur. Das was ich damals tat wäre heute schon gar nicht mehr möglich und muss auch nicht sein.
    Auch über den Geldbeutel oder mit der Erzeugung schwarzer Flecken auf der ach so weissen Weste seiner Gegner kann man hervorragend und noch viel schlimmeren Schmerz erzeugen.

    Keine Grenzen zu ziehen, sich nicht mit allen gebotenen Mitteln bei deren Überschreitung sofort zur Wehr zu setzen, bereitet den Weg für immer noch niederträchtigere Übergriffe.
    Wer sich nicht wehrt, der wird, im falschen Glauben dadurch Schmerzen vermeiden zu können, in der Zukunft immer noch höheren Schmerzgrenzen dieser, in Tat und Wahrheit, Sadisten ertragen müssen.
    Der Sadist quält ja sein Opfer damit es "schreit vor Schmerz" oder ihm um Gnade winselnd zu Füssen, liegt. Das ist sein Stimuli, sein Antrieb, sein Wesen warum er das tut.
    Reagiert das Opfer nicht in erwarteter Weise, schreit es oder kuscht es nicht, so wird das glühende Eisen, das er dem Opfer auf die nackte haut drückt, auf immer empfindlichere Stellen angesetzt.
    Ohne Scham, ohne Mitgefühl und/oder gar Reue zu zeigen wenn man den Sadisten rechtmässig für dessen Untaten verurteilt.

    Es gibt nur einen Menschen den solche Menschen wirklich lieben, wenn sie ihn lieben. Das sind einzig und alleine sie selbst!

    Mach Dir das unmissverständlich klar und deutlich. Das hilft mit solchen Situationen von Anfang an richtig umzugehen und das eigene Verhalten für die Zukunft gezielt zu steuern wenn man es mit derlei Spezies zu tun bekommt.
    Die obersten Maximen für den Umgang mit solchen "Menschen" lauten: Keine Furcht + Null Toleranz!

    Das war und ist, wie beschrieben, seit meiner frühen Jugend die Strategie schlechthin sich derart anbahnende Übergriffe und Situation im Keim zu ersticken.

    Wenn auch Caligula, römischer Kaiser und Sadist, ein verachtenswerter Irrer und fürchterlicher Sadist gewesen sein mag, so kann man etwas von seinem Wesen lernen und wie man mit diesem, einem solchen Menschen umzugehen hat.

    Er sagte einmal, wohl auf die Frage ob man den Staat, auch im Hinblick auf sein Ansehen im Volk, nicht mit etwas mehr Milde führen könne:
    "Es ist mir egal ob meine Untertanen mich hassen. Hauptsache sie fürchten mich!"
    Wir wissen natürlich nicht was mit jenem Menschen geschah, der es wagte diese Antwort mit entsprechender Frage zu provozieren.

    Und so muss man sich das Innere eines Mobbers in seinem Grundwesenszug vorstellen.
    Ob nun als Wolf direkt von aussen erkennbar oder getarnt als der "Wolf im Schafspelz", immer nett und charmant, verbirgt sich immer ein rücksichtsloser wie ruchloser Tyrann.
    Ein von Macht getriebener Wesenszug sein Umfeld nach seinem Gout zu dominieren und zu lenken.
    So jemanden bremst man bestenfalls dadurch aus indem man ihn selbst das Fürchten lehrt. Mit nichts anderem!

    Insgeheim weiss das eigentlich jeder. Die einzige Sache die jedoch zwischen dem Wunsch nach dem Sieg über den Gegner und der dafür notwendigen Handlungen steht, ist die eigene Furcht vor der hierfür unausweichlich zu führenden Auseinandersetzung.
    Da das Opfer und nicht der Mobber diese Angst sein Eigen nennt steht der Ausgang der Ereignisse in solch einer Konstellation schon von Anfang an fest.
    Wer keine Angst sondern im Gegenteil Unerschrockenheit zeigt und dem Gegner ins Weisse vom Auge zu schauen bereit ist, hat die deutlich besseren Chancen einen solchen Krieg zu gewinnen.

    Wer Angst hat oder auf sich alleine gestellt die Kraft nicht hat diesen Kampf zu führen ist dennoch nicht verloren.
    Aber derjenige sollte sich dies auch eingestehen und dann möglichst schnell auf die Taktik der Flucht zurückziehen.
    Eben bevor er oder sie es mit offenen Augen zulässt, dass die "Kannibalen" ihr grausames Werk beginnen oder gar vollenden können.

    Vielleicht helfen Dir meine Worte vielleicht auch nicht.
    Es sind meine Erfahrungen im erfolgreichen Umgang mit allerlei Scheusalen die mir auf meinem Weg im Leben begegnet sind.
    Dabei war auch bei mir nicht immer der Sieg als kategorisches Merkmal des Erfolgs zu werten, sondern indem ich auch durch Rückzug/Flucht aus dem krank machenden Umfeld meine Lebensqualität wieder zurückerlangt habe.

    Erfolg und damit Lebensglück definiert sich für mich nicht in der Anhäufung von immer mehr toten Reichtümern um mich herum die ich weder ausgeben noch auf meinem letzten Gang mitnehmen kann, sondern durch Bewahrung meiner Gesundheit, meiner inneren Ruhe, die mich in der Nacht gut schlafen und am Morgen frisch erholt aufstehen lässt, sowie die Sinnhaftigkeit der Erfüllung dessen was ich für meine Mitmenschen und Kunden tue.
    Das ist, zumindest für mich, wahre Lebensqualität.
    Sobald ich merke, dass sich dieses Gleichgewicht verschiebt steuere ich wieder dagegen um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Es gibt zwei grundlegende Arten von Stress

    1. Di-Stress: Dieser macht krank. Wird von Aussen auf den Menschen ausgeübt durch Fremdsteuerung und Verplanung. Entsteht durch die Aufbürdung eines immer höheren, irgendwann nicht mehr zu bewältigenden Berg von Aufgaben und Verpflichtungen.
    2. Eu-Stress: Dieser inspiriert und beflügelt uns zu neuen Taten. Führt zum sog. "Flow" in dem wir Raum und Zeit vergessen. Wir empfinden ihn nicht wirklich als Stress sondern als die Sternstunden des Schaffens.

    Sobald ich mich also zu etwas gezwungen fühlen muss, ist dies das erste Anzeichen, dass andere versuchen die Kontrolle über mein Leben zu gewinnen. Der Di-Stress ist eingeläutet
    Dann haben sie bereits eine hohe Stufe der Macht und Kontrolle über mich erlangt.
    Umso mehr wenn diese dann nicht bereit sind ihrerseits auch den angemessenen Preis dafür zu bezahlen.
    Von solchen Geschäften sollte man sich ebenso fern halten. Denn für umsonst kann jeder morgen überall arbeiten gehen.
    Viele tun das ja schon wenn ich an die vielen Studenten denke die ihre Praktika für umsonst ableisten oder damit sogar noch Geld bringen müssen.
    Von etwas muss man ja leben können.

    Versuche Dein Leben zukünftig so zu steuern, dass Du das Ruder selbst in der Hand hast. Gib es nie in fremde Hände die dieses Vertrauens nicht würdig sind.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du deine vollständige Heilung/Gesundung erfährst und darüber hinaus, weise Gedanken und Entscheidungen, wie Du in Gegenwart und Zukunft mit diesem sprichwörtlichen MOB umgehen willst.
    Diese neue Einstellung wird ggf. zu Deiner Gesundung einen wesentlichen Teil beitragen. Wer starken Lebensmut und Freude am Leben hat möchte es auch um jeden Preis weiter geniessen. Das stimuliert das Immunsystem positiv und hilft den kranken und temporär geschwächten Körper wieder zu heilen.
    Ein gesunder Körper durch einen gesunden Geist. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Und so wie man sich wissenschaftlich erwiesen tatsächlich krank denken kann, so kann man sich auch gesund denken.
    Auch Du!

    Viele Grüsse

    Martin
    Psychobabbel
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 06.07.2013, 13:36.

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