Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

kollege will mich rausekeln!

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • kollege will mich rausekeln!

    hallo!
    meine frau trat eine neue stelle nach der karenz an und alles war spitze!
    sie hatte eine stelle als köchin gefunden wo ihre arbeitszeit so ausgemacht wurde mit ihrem kollegen das es gut zu vereinbaren war mit der krabbelstube und mit mir und meinen arbeitszeiten!
    nun stellt sich heraus das die bewohner des heimes in dem sie arbeitet ihr essen viel lieber haben als die des anderen kochs da es besser schmeckt!
    jetz fällt dem anderen koch natürlich nur eines ein das er sie rausekeln will!
    er will seine dienstzeiten zurück wo sichs dann in unsrer kleinen familie nicht mehr im zeitplan mit krabbelstube und meinen arbeitszeiten vereinbaren lässt!
    er lässt absichtlich arbeit hinten oder "vergisst" etwas zu bestellen für nächsten tag....einfach jeden tag stöcke in den weg werfen! ist je schon schlimm wen man in die arbeit fährt mit dem gedanken was heute wieder passieren werde!
    wohlgemerkt ist dieser koch nur 2monate länger im dienstverhältnis und hat den ruf nicht gut zu kochen und keine arbeitsstelle länger als 6monate zu behalten doch nun hat er den weg des rausekelns genommen um nicht wieder gehen zu müssen!
    wie kann sich meine frau gegen solche attacken wehren wobei der chef dieser institution von nix weis und auch nur darüber lacht wenn sie sagt das er jemanden anderen suchen müsse wenn der plan so bleibe...nachdem wir uns da nicht auskennen bei mobbing oder anderen solcher verrückten spielchen wende ich mich hier an euch und hoffe das sich jemand auskennt und einen rat weiss....wir wissen keinen mehr!
    diese arbeitsstelle ist leider sehr wichtig für uns - finanziell gesehn
    vielen dank

  • #2
    AW: kollege will mich rausekeln!

    Ganz ehrlich, versucht eine andere Stelle zu bekommen. Ich erlebe ähnliches bei meiner Arbeitsstelle und muss leider merken, dass sich zu wehren ein Kampf gegen Windmühlen ist. Hier auch meine Begründung:
    1. Ein Chef, der von nichst weiß und nur lacht, wenn man ihn darauf anspricht, ist ein schlechtes Zeichen. Gerade als Leiter einer Institution sollte er darauf achten, dass solche Zustände beseitigt werden. Was nicht heißt, dass das "schwarze Schaf" gleich entlassen wird, aber zumindest ein Gespräch mit diesem sollte stattfinden.
    2. Eine bessere Leistung ist noch lange keine Garantie für Sympathie. Das musste ich am eigenen Leib erfahren. Ich wurde wirklich von einer Kollegin super eingelernt. Leider hat diese gekündigt und die Neue, nun ja, es reicht wohl zu sagen, dass sie in einem gut durchorganiesiertem Büro innerhalb einer Woche ein derartiges Chaos angerichtet hat, dass die Arbeiten so weit aufgeteilt werden mussten, dass für "uns" kaum noch etwas zu tun war.
    Aber anstatt mit dieser Kollegin ein ernstes Wörtchen zu reden, ließ man sie machen. Mein bisher einigermaßen ausgefüllter Arbeitsplatz wurde immer mehr zu einem Witz, bei dem ich neunzig prozent der Zeit so tat als tue ich etwas. Und das was ich tat war dann plötzlich gespickt mit Fehlern. Lange REde kurzer Sinn: Die neue Kollegin riss sich hinter meinem Rücken alles unter den Nagel, machte dabei nicht wenige Fehler und schob mir den Teil, welchen man ihr nicht gleich nachweisen konnte, unter.
    Natürlich passieren mir auch Fehler, man ist ja "nur" ein Mensch, aber auf diese Weise hat man erreicht, dass ich beim obersten Boss, der so oder so nur gelegentlich vorbei schauf dastehe, als wäre ich in einem Büro völlig fehl am Platz. Was letztens nicht nur eine Beleidigung meiner Person, sondern auch absolut "daneben" war. Denn in meiner alten Stelle konnte ich alle von meiner Leistung überzeugen. Dummerweise arbeitete ich dort nur über eine Zeitarbeitsfirma und wurde nicht übernommen, weil der Betrieb auch nicht mehr so gut lief.
    Hier geht es aber nicht um mich.
    Was ich letztlich damit ausdrücken wollte ist einfach die Tatsache, dass eine gute Leistung heute keine Garantie mehr ist. Wenn der Chef schon nicht in der Lage ist, sich mit einer derartigen Problematik auseinander zu setzen, sollte man gehen. Gut, dass ist leichter gesagt, als getan. Schließlich regnet es ja nicht gerade Jobs vom Himmel. Und sicher fällt es auch schwer, etwas Neues zu suchen, wenn man etwas vermeintlich ideales gefunden hat.
    Was ihre Frau angeht: Sie sollte "ihr eigenes Ding" durchziehen. Sich nicht auf diesen Kollegen einlassen. Wenn etwas fehlt, selbst bestellen oder einem - so vorhanden - anderen vertrauenswürdigen Kollegen beauftragen. Sie sollte so weit wie möglich sehen, sich unabhängig von diesem Menschen zu machen. Ihren Arbeitsbereich soweit in Ordnung halten, dass es dann wirklich der Kollege ist, der etwas vergisst, oder eine Arbeit nicht macht, während man sieht, dass es bei ihrer Frau reibungslos läuft. Das wird den Guten zwar nicht daran hindern, weiter Manöver zu probieren, macht es ihm aber schwerer.
    Dokumentieren sie das Verhalten des anderen über einen Zeitraum und wenn es genügend stichhaltiges gibt, suchen sie ein weiteres Gespräch mit dem Chef. Dabei aber bitte in beiden Fällen sachlich bleiben! Sich z. B. darüber aufzuregen, dass der Kollege jeden Tag ein neues Repatoir an Schimpfwörtern aufweist, oder dem Vorgesetzten unter Druck zu setzen in dem man ihm mit (z.B.) Kündigung droht bringt gar nichts.
    Reagiert aber ihr Vorgesetzter auf sachlich dargelegte Tatsachen immer noch nicht, kann man davon ausgehen, dass es in dem Betrieb nicht stimmt. Dann sollte ihre Frau dort weg gehen.
    Ilythia
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Ilythia; 13.08.2013, 13:57.

    Kommentar

    Lädt...
    X