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Klage wegen Körperverletzung??

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  • Klage wegen Körperverletzung??

    Hallo,

    wie sieht es mit einer Körperverletzungsklage gegen meinen AG aus??
    Immerhin hat mich das Unternehmen krank gemacht und mir fast 6 Monate
    Krankheit beschert - ob ich nun gesund bin, mag ich anzweifeln!!!

    Ist dies ein Weg oder wird man "Mobbing/Bossing" nicht beweißen können??

    DANKE
    TOM

  • #2
    AW: Klage wegen Körperverletzung??

    Hallo
    ich denke das ist schwer ihn das zu beweisen. Ich schreibe ein Mobbing-Tagebuch. Ich nehme jeden Tag, den auf Arbeit bin, auf meinem Handy auf. Ich weiß auch, dass dieses vor Gericht nicht zählt, aber man kann wenigstens dem Anwalt alles beweisen was mit uns gemacht wird. Die AG machen die AN krank und wissen, dass wir nicht viel tun können, außer den Job zu kündigen. Wer gemobbt wird, braucht sehr lange um dieses zu verarbeiten, aber man kann es nie vergessen. Man wird bei jeder neuen Arbeit sich fragen ,, kann ich hier jemanden trauen oder wird alles wieder von vorn beginnen". Die Menschen die noch Arbeit haben, werden durch den AG krank gemacht.

    Viele Grüße

    Kommentar


    • #3
      AW: Klage wegen Körperverletzung??

      Hallo TOM_M

      Körperverletzung ist eine direkt auf den Körper und dessen Gesundheit einwirkende Tat.

      Herabwürdigung, Beleidigung, Üble Nachrede und Diskriminierung sind wieder andere Strafbestände. Dies kann zwar ebenfalls zu gesundheitlicher Beeinträchtigung führen ist aber keine KV im urtümlichen Sinne.

      Verletzung der Fürsorgepflicht wäre auch noch eine Schiene.

      Doch für alles braucht man Beweise und ggf. auch Zeugen, um eine Anzeige u./o. einen Strafantrag stellen zu können. Was man als gerecht fühlt ist längst nicht gleich Rechtsprechung.
      Oft gelangt man über Umwege besser oder gar überhaupt zum Ziel. Al Capone wurde wegen Steuerhinterziehung und nicht wegen Alkoholschmuggel oder gar Mord belangt.
      Es gab keine stichhaltigen Beweise oder aussagewillige Zeugen für diese Vorwürfe die in einem Verfahren einer Verurteilung stand gehalten hätten.

      Toller Film im Übrigen: "Untouchables" "Die Unbestechlichen" mit Kevin Costner. Die Geschichte wie Elliot Ness Al Capone aus dem Verkehr gezogen und hinter Schloss und Riegel gebracht hat.
      Der Film zeigt auch mit welch äusserster Brutalität gegen das System Al Capone vorgegangen werden musste um es zu zerstören.

      Mit Reden ist ein korruptes und verbrecherisches System nicht auszuhebeln. Da wird man von der Gegenseite bestenfalls belächelt.
      Elliot Ness stand in einer Szene vor dem Richter und sagte sinngemäss: "Um diesen Mann vor Gericht zu bringen habe ich beinahe jedes Gesetz gebrochen, dass ich zu schützen gelobt habe...."
      Im Nachgang dieser Geschichte wurde das FBI ins Leben gerufen dessen Beamte mit Rechten und Befugnissen ausgestattet wurden, die es ihnen ermöglichten jenseits der bestehenden Gesetze zu ermitteln wenn dies eforderlich wurde, um eine gefährliche und gut organisierte verbrecherische Vereinigung mit Macht zu besiegen. In der Einsicht, dass solch ein "Spiel" mit anderen Bandagen gespielt werden muss, um es zu gewinnen.

      Ich bin kein Rechtsanwalt und darf Dir keinen juristischen Rat erteilen. Das darf nur jemand der von Gesetzes wegen dazu befugt ist.
      Warum fragst Du also nicht direkt einen Anwalt? Bevor die Verwirrung durch Meinungen noch grösser wird.

      Früher einmal, als die Welt noch in Ordnung war, genügte im Bereich Sachversicherungen die Haftpflicht und Hausratsversicherung um sich vor existenziellen Schäden zu schützen.
      Heute ist es der Rechtsschutz, der in keinem Haushalt mehr fehlen sollte.
      Ich bin erschrocken wie wenig die Arbeitnehmer dem allgemein Rechnung tragen und sich dem immer stärker werdenden Zugriff auf ihrer Rechte durch skrupellose Elemente schutzlos preisgeben.

      Wer also keinen Rechtsschutz hat der sollte sich zumindest für den Bereich Arbeitsrecht eine entsprechende Versicherung zulegen.
      Traurig aber leider unumgänglich. Jeder bislang unbescholtene ja geschätzte Arbeitnehmer oder Angestellte kann, wie viele Fälle hier beweisen, unvermittelt schon nur durch einen Wechsel bei Kollegen oder Chef in die Schusslinie geraten.
      Mit fatalen Folgen wie man sieht.

      Gruss Martin
      Psychobabbel
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Psychobabbel; 08.11.2013, 12:58.

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