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Ich bin kein Mobbing-Opfer!

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  • Ich bin kein Mobbing-Opfer!

    Hi, ich habe mich hier angemeldet, weil ich Unterstützung bei einem Problem brauche.
    Ich weiß nicht, ob das Verhalten dieser Person als Mobbing zu bezeichnen ist, aber mir geht es sehr schlecht dadurch und mein ziel ist es, dieses Verhalten abzustellen. Ich denke hier im Forum bin ich da richtig.
    Bitte seht mir nach, dass ich bestimmte organisatorische Abläufe nur vage formuliere, ich möchte nicht erkannt werden.

    Seit zwei Jahren arbeite ich mit einer anderen Abteilung zusammen. Wir sind immer zu zweit bzw zu dritt in den Abteilungen. Diese Person ist in der anderen Abteilung. Mit der zweiten Mitarbeiterin dort verstehe ich mich ganz gut soweit und wir sind beide auch die Leitung der Abteilung und haben die Zusammenarbeit gemeinsam entwickelt. Die Person ist ihr untergeordnet, im Privatleben dummerweise ihre beste Freundin.

    Verhalten:

    Sie blickt mich immer extrem aggressiv an. Wenn ich den Raum betrete, traue ich mich mittlerweile nicht mehr zu grüßen und murmele nur ein "Hallo" und blicke zu Boden.
    Dann kommt von ihr: "Also eigentlich grüßt man ja." Ich überwinde mich fröhlich "Hallo" zu sagen. Sie ignoriert das und lästert weiter mit anderen Anwesenden "ja, dachte ich auch, dass sich das so gehört" - "Na, manche wissen halt, wie man sich benimmt, andere nicht." usw.

    Fast jeder Arbeitsschritt, den ich in Ihrer Anwesenheit durchführe wird negativ kommentiert. Wenn ich nervös und fahrig werde, dann werde ich gefragt, warum ich so nervös bin. Indirekte Unterstellung, ich sei ungeeignet dafür. Genauso wie direkte Unterstellungen und Bemerkungen "Das lernst du auch noch." - "Haha, süß"
    Oft auch direktes Anpampen, wie ich so blöd sein kann, mich so oder so zu verhalten (Die Kritikpunkte sind objektiv gesehen größtenteils nicht haltbar) und dabei seufzen, genervt reagieren etc.

    Ich habe zB eine Arbeit komplett richtig ausgeführt und sie fragt mich, wieso ich das denn nicht wie XY gemacht hätte. Ich sage, ich hab es doch wie XY gemacht, steht doch dort dokumentiert. Guckt sie auf den zettel und sagt extrem genervt im Tonfall, wie man so dumm sein kann: "Nein, so meinte ich das doch nicht, ich meinte YZ." Wenn ich dann sage, dass YZ falsch wäre, wird entweder so lange behauptet, ich sei zu dumm das zu begreifen oder drauf beharrt, dass ich irgendwann nachgebe und sage: Ja ok.

    Teilweise werden mir die Arbeitsmaterialien aus der Hand gerissen und es selber gemacht. Während die Kunden daneben sind. Alles passiert oft während Kunden anwesend sind. Dann wird abgeschwächt, indem sie milde lächelnd vorgibt, mir helfen zu wollen.

    Es wird mir grundlos unterstellt ich wäre nicht hilfsbereit, weil ich bei einem Arbeitsschritt, bei dem es absolut nicht notwendig ist, mich nicht eingebracht habe. Es wird genervt darauf hingewiesen, wie ich mich das nächste Mal da zu verhalten habe.
    Mir wird Hilfe aufgezwängt, in dem Sinne, dass man sauer reagiert, wenn ich die Hilfe nicht annehme und mir unterstellt wird, ich sei stur etc. Wenn ich die Hilfe dann annehme, wird mir unterstellt, ich würde die Kollegen ausnutzen und sei undankbar. Wenn ich dann versuche, es wieder auszugleichen, indem ich mich übertrieben bedanke und einmal sogar Mandeln vom Weihnachtsmarkt als Dankeschön mitbrachte (für wirklich eine winzige Kleinigkeit, die 10 min gedauert hat) wird lauthals kommentiert: "Na, soviel Anstand hat sie immerhin noch." (für eine aufgezwungene Hilfe)

    Folgende Lösungen habe ich überlegt: Mit dieser Abteilung gar nicht mehr zusammen arbeiten, was erhebliche finanzielle und organisatorische Nachteile bringen würde. Aber es ginge.

    oder Sie direkt drauf ansprechen, zusammen mit der Leitung im Stil von: "Ich möchte nicht, dass mir Hilfe aufgezwungen wird und wenn ich sie annehme, möchte ich nicht als undankbar hin gestellt werden. Wenn ich keine Lust habe, dich zu grüßen dann werde ich das auch nicht tun und ich habe meistens keine Lust dazu. Ich möchte nicht, dass Arbeitsschritte von mir in irgendeiner Art und weise kommentiert werden.Ich werde jede Attacke von dir zukünftig ignorieren. usw. " Dann möchte ich die Leiterin fragen mit der ich zusammen arbeite, ob sie das ok findet, wie sie sich verhält, ob es ein Problem mit mir gibt und ob wir das bitte regeln können. Ansonsten würde ich doch drum bitten, dieses Verhalten abzustellen, wenn sie weiterhin mit mir arbeiten möchte.

    Problem dabei ist, dass ich weiß, dass die trotzdem hinter meinem Rücken lästern werden und wenn ich während meiner Ansprache unterbrochen werde, dann den Faden verliere und es nicht mehr schaffe, mich zu verteidigen

    Dritte Möglichkeit wäre, der Leitung eine Email zu schicken mit meinen Forderungen einzeln aufgelistet und mit der Bitte, das zu unterbinden. Da ist das Problem, dass die beiden freundinnen sich zusammen setzen und das besprechen. Wenn sie von da an aber höflich und nett zu mir sind, ist das für mich irgendwie nicht geklärt. Außerdem denke ich, dass sie mich dann für feige halten-.

    Gibt es noch andere Möglichkeiten? ich werde nicht zulassen, dass ich Mobbingopfer werde, ich bin kein Opfer.

  • #2
    AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

    zitat:
    oder Sie direkt drauf ansprechen, zusammen mit der Leitung im Stil von: "Ich möchte nicht, dass mir Hilfe aufgezwungen wird und wenn ich sie annehme, möchte ich nicht als undankbar hin gestellt werden. Wenn ich keine Lust habe, dich zu grüßen dann werde ich das auch nicht tun und ich habe meistens keine Lust dazu. Ich möchte nicht, dass Arbeitsschritte von mir in irgendeiner Art und weise kommentiert werden.Ich werde jede Attacke von dir zukünftig ignorieren. usw. " Dann möchte ich die Leiterin fragen mit der ich zusammen arbeite, ob sie das ok findet, wie sie sich verhält, ob es ein Problem mit mir gibt und ob wir das bitte regeln können. Ansonsten würde ich doch drum bitten, dieses Verhalten abzustellen, wenn sie weiterhin mit mir arbeiten möchte.

    das ist die richtige Richtung, aber nicht so mädchenhaft forumulieren.zitat :"Ich werde jede Attacke von dir zukünftig ignorieren." sowas ist Unsinn.
    Hau mal auf den Tisch, das kann man lernen

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    • #3
      AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

      Hi, danke für deine Antwort.
      Ich werde, wenn es notwendig ist, auch sauer werden.
      Allerdings überlege ich noch, was am sinnvollsten ist. Ich schwanke zwischen freundlich, aber sehr bestimmt und sehr bestimmt und sauer.
      Ich möchte schließlich auch ernst genommen werden, das geht nicht, wenn ich laut oder ausfallend werde.

      Ich würde mich über Erfahrungen und Meinungen freuen, welches Vorgehen am effektivsten ist. Ich habe keine Erfahrungen mit solchen speziellen Situationen und möchte das gerne so schnell wie möglich unterbinden.

      dazu muss ich sagen, dass die Kollegin das nicht mitmacht, aber mehr oder weniger ignoriert bzw zwischen den Stühlen ist anscheinend. Ein Mal nach einer Attacke hat sie mir Süßigkeiten gebracht unter einem anderen Vorwand, dass sie die nicht mehr isst. Aber es wirkte so, als wolle sie das wieder gut machen oder entschuldigen damit. Ich glaube, sie will sich nicht öffentlich gegen ihre Freundin und direkte Kollegin stellen.

      Ich habe den Thread-Titel extra so gewählt, ich brauche Tipps, was am sinnvollsten ist und werde das tun, was mir einleuchtet und notwendig erscheint.

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      • #4
        AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

        Achso, habe ich noch vergessen:

        Ich würde auch gerne Meinungen hören, ob ich mit ihr alleine reden soll oder in Anwesenheit der Chefin.

        Wenn die Chefin dabei ist, habe ich es offiziell ausgesprochen und sie wird Schwierigkeiten haben, ihr Verhalten fortzusetzen, ohne dass es offiziell registriert wird. Es kann nicht mehr ignoriert werden und so gibt es in den Situationen eine gewisse soziale Kontrolle. Ich kann gleichzeitig ansprechen, welche Probleme mit mir bestehen (eventuell Auslöser) und das klären. Und ich kann mir Rückendeckung holen, indem ich mich rückversichere, dass die Chefin das auch nicht in ordnung findet und das in unserer anwesenheit laut ausspricht. Allerdings könnte sie sich dadurch auch präsentiert und vorgeführt fühlen, in ihrem Ego angegriffen und erst recht oder noch hinterlistige Sachen ausdenken.

        Wenn ich sie alleine anspreche, hat sie noch die Möglichkeit ihr Gesicht zu wahren und aus der Situation rauszukommen, ohne dass einer etwas erfährt und einen Rückzieher machen. Oder sie kann sich bestätigt fühlen, dass ich nun anfange mich zu wehren und hinter meinem Rücken bei der Chefin intrigieren (was sie wohl sowieso schon macht).

        Chefin = ihre Chefin = andere Abteilungsleiterin

        Ich weiß, dass ich durch Opferhaltung und übertiebene Freundlichkeit ihr Verhalten noch verstärkt habe, ich habe am Wochenende einiges gelesen. das werde ich natürlich sofort abstellen, ohne Frage.

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        • #5
          AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

          Hallo,
          ich werde seit einem halben Jahr auf Arbeit gemobbt, da dies meine 3 Teamleiterinnen (zwischen 23 und 31) betrifft, habe ich schnell gemerkt, da geht nichts, nur die Flucht. Ich bin 48 Jahre alt und diese Mädels sind auf meine Berufserfahrungen neidisch, werde von allen der Fuchs genannt, da ich mein Fach einfach derauf habe. Letztendlich habe ich mich krankschreiben lassen müssen und bin intensiev auf Jobsuche, hat auch geklappt.
          Noch ein unkomplizierter eBook Tipp für alle:

          schnelle-hilfe-ratgeber-ebooks.de/product_info.php/info/p51_Anti-Mobbing-Guide---Psychoterror-ade-.html

          Liebe Grüße
          Liberty

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          • #6
            AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

            Danke Liberty für deinen beitrag. Ich wünsche dir für die Zukunft alles gute in deinem neuen Job und dass du auch durch dein vorwissen besser geschützt bist das nächste Mal.

            Ich hab mir jetzt überlegt, ob ich eventuell doch zuerst mit der Chefin rede. Wenn ich sie auf meiner Seite habe und ihr mein Problem ausreichend erläutert und alles geklärt habe, können wir ein Gespräch zu dritt anberaumen.
            Dann habe ich die Sicherheit, dass die Chefin, wenn zumindest nicht direkt auf einer Seite, aber hinter meinen Ausführungen steht und ich muss nicht gleichzeitig gegen zwei Leute argumentieren. Es würde mir bessere Startvorrausetzungen geben.

            Was meint ihr dazu?

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            • #7
              AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

              Wieso wurde meine Überschrift editiert?

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              • #8
                AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                Hallo Korin, bei den Suchmaschinen sind "allgemeine Uberschriften" unbeliebt.
                Warum ? Nun, mit einer richtigen, aber nichtssagenden Überschrift ergeben sich keine brauchbaren Suchwörter oder die entsprechenden Beiträge gehen in Millionen von Beiträgen unter.

                Beispiel:

                Opfer - 10 000 000 Einträge

                Mobbingopfer - 200 000

                Aus diesem Grund ergänzen wir beliebig gehaltenen Überschriften um zu brauchbaren keywords und halbwegs vernünftigen Positionen bei den Suchmaschinen zu kommen.

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                • #9
                  AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                  Ah, ok, das leuchtet ein.
                  Dann hoffen wir mal, dass es was bringt. Leider kommt hier ja kein richtiges Gespräch auf.

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                  • #10
                    AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                    An deiner Stelle würde ich mir eine neutralere Person zur Hilfe holen. Oft sind Chef oder Chefin nicht offen und ehrlich in diesen Streßsituationen und flüchten in Ausreden, damit wäre dir auch nicht geholfen. Schau bei den Organisationen vor Ort mal nach, ob Hilfe dafür angeboten wird oder man dir weiterhelfen kann

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                    • #11
                      AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                      So, wie ich sie kenne, wird sie das runter spielen oder bagatellisieren "Ach, das hat sie doch nicht so gemeint." bzw. "Mach dir mal keine Sorgen, sie redet manchmal ein wenig ruppig." usw usf.
                      Ich denke sie wird schon meine Bedürfnisse ernst nehmen wollen und mich damit beruhigen wollen, aber andererseits auch nicht ihrer Freundin in den Rücken fallen. Sie wird auf jeden fall versuchen, das ganze halbwegs ohne Eskalation über die Bühne zu bringen und dann zu der Person hinterher wahrscheinlich sagen, sie solle sich mal etwas zurück nehmen bei mir, sie wisse ja, wie empfindlich ich sei etc.
                      das ist zumindest meine Einschätzung.

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                      • #12
                        AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                        ...bin ich wirklich nicht, ich war nur in einer Firma mit Blockwartmethoden und respektlosem und hinterhältigem Umgang, auch unter den Langjährigen, aber das hat mir schon gereicht. Wie sich echte Mobbingopfter fühlen, will ich garnicht wissen, aber ich kanns nachempfinden, zumindest etwas.

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                        • #13
                          AW: Ich bin kein Mobbing-Opfer!

                          Ich denke dass ich mich direkt an meine Vorgesetzte wenden würde (wenn ich sie als dafür offen einschätze).
                          Mit dem Aggressor selbst zu sprechen nutzt finde ich immer herzlich wenig. Zumindest in meinem Fall ist es so, dass mir ständig die Wörter im Mund umgedreht werden, Sachen die gesagt wurden revidiert werden und wenn ich zu Wort komme (was eigentlich nie der Fall ist) meine Worte sowieso nicht ankommen. Aber bei mir ist es auch die Vorgesetzte die mich schikaniert. In deinem Fall würde ich glaube ich sagen Auge um Auge, Zahn um Zahn. Sprich ich würde mich ihr gegenüber auch nur noch scheiße verhalten. Blöde Kommentare abgeben, ihr jeden kleinsten Fehler unter die Nase reiben etc. Wie viel das nützt ist natürlich fraglich.

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