Hallo zusammen!
Neulich hatten wir in unserem Betrieb für unsere Abteilung eine Sicherheitsbelehrung. Wir hatten auf zusätzliche Mängel und Unstimmigkeiten hingewiesen. Diese wurden aber nicht mit einbezogen. Nach der Belehrung und erfolgter Unterschrift zur Teilname an der Belehrung war mein Vorarbeiter so aufgebracht das er sagte, er wolle den Zettel mit der Unterschrift zurück um seinen Namen wieder zu streichen oder einen Zusatz mit den div. Sicherheitsmängeln anzuhängen. "Ich muß mit dem Meister noch mal sprechen," sagte er.
Am nächsten Tag fragte ich ihn, was das Gespräch gebracht hat. "Nichts. Den Zettel rückt er nicht raus, das seien Kleinigkeiten und wenn wir das so eng sehen dann müsse er andere Saiten aufziehen. Der Don würde ja jeden Tag 10-20 Minuten telefonieren (Kein Bürojob). Das wird sich ändern." Laut Aussage des Vorarbeiters war noch eine (höher gestellte) andere Person anwesend. Da da das mit dem telefonieren eine glatte Lüge ist und der Meister mich somit bei dem anderen Kollegen an den Pranger stellt, wurde ich wegen dieser Aussage gegenüber dem Vorarbeiter sehr wütend.
Die Gemüter von fast allen in der Abteilung wegen der fehlenden Punkte in der Sicherheitsbelehrung waren immer noch nicht abgekühlt, da ist mein Vorarbeiter in einem Gespräch auf mich zu gekommen und sagte zu mir: "Don, du kannst besser mit Worten umgehen. Kannst du nicht mal ein Zettel schreiben wo die Mängel aufgelistet sind, den können wir alle unterschreiben damit dieser Zusatz an den Zettel der Sicherheitsbelehrung angeheftet wird? Und wenn der Meister das nicht macht, müssen wir eine Etage höher gehen."
Darauf sagte ich, wenn das der Fall ist, muß das Schreiben zum Sicherheitsbeauftragten, Betriebsrat, und, und und. Auch andere Kollegen waren von der Vorgehensweise angetan und wollten auch unterschreiben. Zitat:" Mit jeder Unterschrift auf der Sicherheitsbelehrung schaufeln wir unser eigenes Grab. Wir müssen dagegen was machen." Ich habe dann ein "Schmierzettel" entworfen. Der Vorarbeiter sagt, so ist das ok, druck das mal aus. Gesagt, getan. Ein paar Tage später gab ich ihm dem Zettel und sagte ihm, jetzt könne er die Unterschriften sammeln.
Jetzt der Hammer: Gestern wurde ich ins Büro meines Meisters zitiert. Der Betriebsleiter kam hinzu, legte mir den Zettel (nicht eine Unterschrift drauf) vor und fragte mich gezielt, wie ICH so ein Schreiben verfassen könne? Darauf sagte ich: "Weil mein Vorarbeiter mich darum gebeten hat."
Ein kurzes, schnaufendes Lachen: "Starkes Stück." Ein Monolog des Betriebsleiters (Unverschämt, Zettel liegt schon beim Betriebsrat und bei der Geschäftsleitung, und man könne doch über alles reden, aber so nicht). Anschließend legte ich den Sachverhalt wie oben beschrieben dar.
Mein Meister, mittlerweile blass im Gesicht, sagte mir dann, das der Vorarbeiter mit diesem Zettel zu ihm kam, diesen, völlig aufgelöst und mit zitternden Händen, vorlegte und sagte: "Den hat der Don gemacht. ER sagt, wir müssen das alle unterschreiben und wenn wir das nicht machen, geht ER damit zum Betriebsrat, Geschäftsleitung, Sicherheitsbeauftragten...."
Der Meister ist mit dem Zettel umgehend zum Betriebsleiter gegangen.
Ich wurde blass, Boden tu dich auf, Klos im Hals, Übelkeit. Da regt mein Vorarbeiter sich so auf. Stachelt anderen und mich an. Bittet mich ein Schreiben aufzusetzen, und dann das!
Ebenso stellte sich heraus, daß das Gespräch mit dem Meister, Vorarbeiter und der höher gestellte Person über den Sachverhalt und meinem telefonieren nie stattgefunden hat. Als der Betriebsleiter ging meinte er: " Von Konsequenzen wollen wir erst mal noch nicht reden. Starkes Stück, wenn das so stimmt, das der Vorarbeiter nicht die Eier in der Hose hat dazu zu stehen, klärt das".
Ich führte im Anschluss ein intensives, sachliches und ruhiges 4 Augengespräch mit dem Meister, in dem unter anderem folgende Dinge wie:
Da treibt der Vorarbeiter ein linkes Spiel mit uns (Aussage von Beiden).
Was bezweckt der Mann damit? (Aussage von Beiden)
Warum pi...t er mir, dem Meister, und dir so ans Bein?
Der Zettel war , wie er bei euch Vorgesetzten angekommen ist, zumindest von mir so nicht gemeint. (Aussage von mir)
Er hätte das Verhalten vom Vorarbeiter schon länger beobachtet. Immer auf gut Freund bemüht und Abstand zu allem und dann von hinten von hinten "sticheln". (Meister)
besprochen wurden.
"Das ist Mobbing, was er mit dir gemacht hat!" meinte mein Meister im Abschluss.
Stimmt das? Ich fühle mich auf alle Fälle gemoppt. Und was könnte ich dagegen tun. Habe im guten Glauben für die Sache (Sicherheit) und auf bitten eines Vorgesetzten gehandelt. Und ich ärger mich jetzt, das ich mich so vor den Karren hab spannen lassen.
MfG
Der Don
Neulich hatten wir in unserem Betrieb für unsere Abteilung eine Sicherheitsbelehrung. Wir hatten auf zusätzliche Mängel und Unstimmigkeiten hingewiesen. Diese wurden aber nicht mit einbezogen. Nach der Belehrung und erfolgter Unterschrift zur Teilname an der Belehrung war mein Vorarbeiter so aufgebracht das er sagte, er wolle den Zettel mit der Unterschrift zurück um seinen Namen wieder zu streichen oder einen Zusatz mit den div. Sicherheitsmängeln anzuhängen. "Ich muß mit dem Meister noch mal sprechen," sagte er.
Am nächsten Tag fragte ich ihn, was das Gespräch gebracht hat. "Nichts. Den Zettel rückt er nicht raus, das seien Kleinigkeiten und wenn wir das so eng sehen dann müsse er andere Saiten aufziehen. Der Don würde ja jeden Tag 10-20 Minuten telefonieren (Kein Bürojob). Das wird sich ändern." Laut Aussage des Vorarbeiters war noch eine (höher gestellte) andere Person anwesend. Da da das mit dem telefonieren eine glatte Lüge ist und der Meister mich somit bei dem anderen Kollegen an den Pranger stellt, wurde ich wegen dieser Aussage gegenüber dem Vorarbeiter sehr wütend.
Die Gemüter von fast allen in der Abteilung wegen der fehlenden Punkte in der Sicherheitsbelehrung waren immer noch nicht abgekühlt, da ist mein Vorarbeiter in einem Gespräch auf mich zu gekommen und sagte zu mir: "Don, du kannst besser mit Worten umgehen. Kannst du nicht mal ein Zettel schreiben wo die Mängel aufgelistet sind, den können wir alle unterschreiben damit dieser Zusatz an den Zettel der Sicherheitsbelehrung angeheftet wird? Und wenn der Meister das nicht macht, müssen wir eine Etage höher gehen."
Darauf sagte ich, wenn das der Fall ist, muß das Schreiben zum Sicherheitsbeauftragten, Betriebsrat, und, und und. Auch andere Kollegen waren von der Vorgehensweise angetan und wollten auch unterschreiben. Zitat:" Mit jeder Unterschrift auf der Sicherheitsbelehrung schaufeln wir unser eigenes Grab. Wir müssen dagegen was machen." Ich habe dann ein "Schmierzettel" entworfen. Der Vorarbeiter sagt, so ist das ok, druck das mal aus. Gesagt, getan. Ein paar Tage später gab ich ihm dem Zettel und sagte ihm, jetzt könne er die Unterschriften sammeln.
Jetzt der Hammer: Gestern wurde ich ins Büro meines Meisters zitiert. Der Betriebsleiter kam hinzu, legte mir den Zettel (nicht eine Unterschrift drauf) vor und fragte mich gezielt, wie ICH so ein Schreiben verfassen könne? Darauf sagte ich: "Weil mein Vorarbeiter mich darum gebeten hat."
Ein kurzes, schnaufendes Lachen: "Starkes Stück." Ein Monolog des Betriebsleiters (Unverschämt, Zettel liegt schon beim Betriebsrat und bei der Geschäftsleitung, und man könne doch über alles reden, aber so nicht). Anschließend legte ich den Sachverhalt wie oben beschrieben dar.
Mein Meister, mittlerweile blass im Gesicht, sagte mir dann, das der Vorarbeiter mit diesem Zettel zu ihm kam, diesen, völlig aufgelöst und mit zitternden Händen, vorlegte und sagte: "Den hat der Don gemacht. ER sagt, wir müssen das alle unterschreiben und wenn wir das nicht machen, geht ER damit zum Betriebsrat, Geschäftsleitung, Sicherheitsbeauftragten...."
Der Meister ist mit dem Zettel umgehend zum Betriebsleiter gegangen.
Ich wurde blass, Boden tu dich auf, Klos im Hals, Übelkeit. Da regt mein Vorarbeiter sich so auf. Stachelt anderen und mich an. Bittet mich ein Schreiben aufzusetzen, und dann das!
Ebenso stellte sich heraus, daß das Gespräch mit dem Meister, Vorarbeiter und der höher gestellte Person über den Sachverhalt und meinem telefonieren nie stattgefunden hat. Als der Betriebsleiter ging meinte er: " Von Konsequenzen wollen wir erst mal noch nicht reden. Starkes Stück, wenn das so stimmt, das der Vorarbeiter nicht die Eier in der Hose hat dazu zu stehen, klärt das".
Ich führte im Anschluss ein intensives, sachliches und ruhiges 4 Augengespräch mit dem Meister, in dem unter anderem folgende Dinge wie:
Da treibt der Vorarbeiter ein linkes Spiel mit uns (Aussage von Beiden).
Was bezweckt der Mann damit? (Aussage von Beiden)
Warum pi...t er mir, dem Meister, und dir so ans Bein?
Der Zettel war , wie er bei euch Vorgesetzten angekommen ist, zumindest von mir so nicht gemeint. (Aussage von mir)
Er hätte das Verhalten vom Vorarbeiter schon länger beobachtet. Immer auf gut Freund bemüht und Abstand zu allem und dann von hinten von hinten "sticheln". (Meister)
besprochen wurden.
"Das ist Mobbing, was er mit dir gemacht hat!" meinte mein Meister im Abschluss.
Stimmt das? Ich fühle mich auf alle Fälle gemoppt. Und was könnte ich dagegen tun. Habe im guten Glauben für die Sache (Sicherheit) und auf bitten eines Vorgesetzten gehandelt. Und ich ärger mich jetzt, das ich mich so vor den Karren hab spannen lassen.
MfG
Der Don