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Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

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    ( Zur Erinnerung: Inkompetente Sachbearbeiterin hetzte ihm den ÄD auf den Hals, wobei ein völlig unsinniges Gutachten herauskam und verdonnerte ihn zu einer sinnlosen Maßnahme)

    Mein Bekannter hatte jedenfalls „Glück“ im Unglück. Vor ca. fünf Wochen teilte er mir freudestrahlend mit, endlich wieder eine Arbeit gefunden zu haben. Genau das, was er eigentlich wollte. Teilzeit, regelmäßige Arbeitszeiten, ein anscheinend sehr nettes Ehepaar als Chefs. Genau das Richtige, um seiner übel angeschlagenen Psyche wieder auf die Füße zu helfen. Auch hatte er das Glück, seinen Beruf ausüben zu können und nicht irgendeinem Aushilfsjob , mit denen er vom Jobcenter bombardiert worden war. Er ist Speditionskaufmann.

    Vor zwei Tagen trafen wir uns. Natürlich erkundigte ich mich, wie es denn bei der Arbeit lief und fiel aus allen Wolken, bei dem, was er mir erzählte. Er ist buchstäblich in einem reinen Affenzirkus gelandet.

    1. Nachdem man ihm erst das Gehalt zusagte, was er sich wünschte, rief man ihn am gleichen Abend an und teilte ihm mit, dass das jetzt doch zu viel war. Das, was man ihm statt dessen bot, war zu wenig zum Leben.

    Darauf ließ er sich nicht ein. Um aber nicht wieder völlig von Hartz IV abhängig zu sein, auch weil er endlich wieder arbeiten wollte, ließ er sich darauf ein, die Stelle erst einmal auf 450. Basis anzutreten. Keine Traumlösung, aber wenigstens mehr Geld in der Tasche. Bei zwei halben Tagen in der Woche, hält sich auch der Benzinverbrauch in vertretbaren Grenzen.

    2. Dann kam der Arbeitsvertrag. Wobei man das so nicht nennen darf. Er besteht im Prinzip nur aus den Ausdrucken für den Steuerberater, in der auch noch nach dem Gießkannenprinzip (ach, dass macht der halt so) irgendwelche Arbeitstage angegeben sind, statt der ausgemachten, und einer Verschwiegenheitserklärung.

    Rechtens ist das meiner und seiner Meinung so nicht. Ein richtiger AV sieht anders aus. Als er seine Chefin darauf ansprach, dass er lieber einen ordentlichen AV wollte, auch wegen dem Jobcenter, wurde ausweichend reagiert. Das wäre so ok, erst, wenn das JC was zu motzen hätte, würde sie es (widerwillig) machen. Aber für ihn… Nöö, das tut es so…

    3. Seine Arbeit. Das Büro wird von der Dame des Hauses geleitet. Diese hat aber keinerlei kaufm. Ausbildung, hat sich im Laufe der Zeit zwar vieles selbst beigebracht. Aber ein derartig chaotisches System, dass zwar für sie allein wunderbar schnell und einfach funktioniert. Arbeiten aber zwei Leute gleichzeitig, kommt man sich gegenseitig ins Gehege.

    Insgesamt hat mein Bekannter jetzt fünf halbe Tage gearbeitet und hätte am liebsten am dritten schon wieder alles geschmissen.
    Am ersten Tag wurde er mit dem ganzen Chaos überschüttet. Inklusive der dazugehörigen chaotischen Erklärungen. Am zweiten Tag verlangte man von ihm, dass er gleich alles beherrschte und knallte ihm an den Kopf, dass er zu langsam sei.
    Am dritten Tag, verlor er bald die Nerven, weil er natürlich auch noch Fehler machte. Immer wieder gehetzt wurde (er sei zu langsam). Zudem pfuschte ihm seine Chefin immer wieder dazwischen und versuchte fast „mit aller Gewalt“ ihm ihren chaotischen Arbeitsstil aufzuzwingen.
    Nachdem er sich dann aber verweigerte, ließ sie sich wenigstens dazu bewegen, dass ganze Durcheinander im PC einmal aufzuräumen.
    Danach klappte es dann besser, aber immer noch nicht gut genug. Wie auch? Zwischen drin musste er immer wieder unterbrechen, weil entweder sie an seinen PC musste oder er an ihren, weil er nicht alle Daten bei sich drauf hatte. Dann klingelte das Telefon. Anstatt ihn weiter seine Sachen bearbeiten zu lassen, kam die Aufforderung ihren Kram fertig zu machen. Wenn er aber erst einmal schauen musste, wie weit sie überhaupt war, kam ein scheeler Blick. Als ob er bei den ganzen geöffneten Fenstern, welche die Dame auf dem Bildschirm hat, gleich sehen musste, was Sache war. Und immer wieder diese Hetzerei.
    Tag vier und fünf schaltete er seine Ohren auf Durchzug, versuchte vernünftig zu arbeiten. Zweifelte endgültig an sich selbst, weil er sich „noch nie so dermaßen doof angestellt hatte“. Er machte schon aus lauter Nervosität Fehler und diese ständige Hetzerei hing ihm dann doch zum Hals heraus.

    Um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, wurde er an seinem regulären freien Tag auch noch privat von seiner Chefin belästigt. Sie rief ihn allen Ernstes an, um ihm mitzuteilen, dass ja für heute nichts ausgemacht war, er aber auch nicht kommen bräuchte. Zuwenig los. ??? Das dann morgens um halb acht.
    Abends um 23.00 Uhr dann eine SMS, dass er am nächsten Tag nicht arbeiten könnte, es gibt kein Internet im Geschäft. Aber dann auf seine Anfrage, ob der dann einen anderen Tag kommen sollte, keine Antwort.
    Also, was soll das denn bitte!! Zunächst einmal diese Uhrzeiten. Wenn nicht gerade irgendwo der Schnee verbrennt, braucht man jemanden nicht unbedingt um 07.30 Uhr anrufen. Oder auch noch um 23.00 Uhr. Egal ob per SMS oder Anruf. Im Zweifelsfall bekommt man die SMS nicht mit, weil man möglicher Weise schon schläft und ein Anruf um diese Zeit… selbstredend! Ich glaube kaum, dass der Blick eines Jeden morgens gleich aufs Handy wandert. Kurzum hätte er nicht noch zufällig das Piepen gehört, wäre er brav ins Geschäft gefahren und man hätte ihn wieder heim geschickt. Kopfschüttel!

    Ich frage mich, was sowas soll! Ich kann zwar verstehen, dass man ungeduldig reagiert, wenn eine Voll – oder Teilzeitkraft, die jeden Tag zur Arbeit kommt, es nicht auf die Reihe kriegt. Selbst wenn, es braucht seine Zeit, um auch eine gewisse Arbeitsgeschwindigkeit und Routine aufzubauen. Jemand, der nur stundenweise kommt und sich erst einmal durch ein Chaos kämpfen muss, braucht eben auch seine Zeit. Das funktioniert auch nicht von jetzt auf gleich.


    Aber jemanden im Prinzip gleich vom ersten Tag an zu hetzen und unter Druck zu setzen, ihn auch noch zu den unmöglichsten Zeiten privat zu belästigen, finde ich reichlich unverschämt.
    Was denken sich solche Arbeitgeber eigentlich? Ist man als Arbeitnehmer nichts weiter als eine Maschine, über die man nach Belieben verfügen kann?!
    Also, ich stelle jedenfalls fest, dass ich in meinem Betrieb trotz mancher Unstimmigkeiten, doch sehr zufrieden sein kann. Hier läuft es wenigstens „normal“ ab.

    Grüße

    Thorsten

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  • #2
    AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

    Hallo Thorsten,

    ich glaube, wir sind uns einig, dass diese Verhältnisse weder normal noch zumutbar sind.
    Am Fall deines Bekannten/Freundes wird aber recht deutlich, dass viele Menschen mehr oder weniger Signale senden, etwas zuzulassen. Eine Seite macht aktiv etwas und eine Seite nimmt es hin aus welchen Gründen auch immer.
    Mir tut es sehr leid für deinen Bekannten/Freund, weil er meiner persönlichen Einschätzung nach immer noch sehr angeschlagen ist und sich, bevor er dies nicht verändern kann, höchstwahrscheinlich nach wie vor zum Opfer macht.
    Schade, dass es tatsächlich so viele Menschen gibt, die sich wie Parasiten davon ernähren, auf schwächere Menschen Macht auszuüben.

    liebe Grüße
    Pseudonym

    Kommentar


    • #3
      AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

      Danke für die Antwort, Pseudonym. Ob jetzt jemand unbedingt Signale sendet, glaube ich eher nicht. Ich vermute stark, dass seine Chefin zwar jemanden gesucht hat, der sie unterstützt, aber im Grunde genommen gar nicht bereit ist, das "Zepter" auch einmal abzugeben. Sonst würde sie vermutlich auch nicht versuchen, sich ausgerechnet mit ihrem Chaos durchzsetzen. Sie scheint auch wenig Ahnung von "Menschenführung" zu haben. Wenn, dann wäre ihr vielleicht bewußt, dass das, was da verlangt nicht funktioniert. Da kämpft man dann natürlich gegen Windmühlen.
      Diese Privaten Belästigungen stehen da aber auf einem ganz anderen Blatt. Mein Bekannter läßt sich darauf schon gar nicht ein. Als sein Telefon klingelte, ging er nicht dran. Auf die darauf folgende Nachricht in der Mailbox und Whatsapp reagierte er nicht. Als er dann um 23.00 Uhr die "frohe Botschaft" erhielt, am nächsten Tag nicht arbeiten zu müssen, fragte er zwar nach, ob er ersatzweise einen anderen Tag kommen sollte. Mit der Bitte, rechtzeitig Bescheid zu geben. Es kam keine Antwort darauf, obwohl sie gelesen worden war. Am nächsten Tag auch nicht. Also schaltete er sein Handy aus. Dann haben die halt Pech, falls ihnen kurzfristig doch die "Laune" nach Hilfe steht.
      So ist es aber auch richtig. Für was soll er sich "ein Bein ausreißen", sich seinem Arbeitgeber gegenüber korrekt verhalten, wenn dieser nicht in der Lage dazu ist. Wenn man es realistisch sieht, wird er diese Stelle so oder so nicht mehr lange haben.

      Gruß

      Thorsten
      Thorsten158
      Forumsmitglied
      Zuletzt geändert von Thorsten158; 20.08.2015, 11:55.

      Kommentar


      • #4
        AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

        Ich wünsche ihm ganz viel Glück und die Zeit zur Erholung seiner Seele.

        liebe Grüße
        Pseudonym

        Kommentar


        • #5
          AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

          Hallo Thorsten,

          Kopfschüttel, das stimmt! Bei manchen Arbeitgebern fragt man sich wirklich, zwischen welchen Wolken deren Köpfe schweben. Vielleicht hat seine Chefin, da sie selbst keine kaufm. Ausbildung hat auch eine falsche Vorstellung von dem, was man als ausgebildeter Speditionskaufmann tatsächlich kann. Wobei ich nicht meine, dass er seinen Beruf (nicht) beherrscht, sondern einfach, zu hohe Erwartungen ihrerseits.
          Natürlich wird dein Bekannter wissen, was er tut und sich in der Branche auskennen. Aber ihr ist vielleicht nicht ganz klar, dass es nicht in jeder Firma gleich abläuft, oder auch mit der gleichen Software gearbeitet wird. So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich deinen Threat lese.
          Auch scheint mir die Dame, dank mangelhafter kaufmännischer Vorbildung, recht naiv zu sein, was Arbeitsverträge angeht. Ein paar Ausdrucke für den Steuerberater und die Verschwiegenheitserklärung sind kein Arbeitsvertrag. Das ist kurz gesagt, gar nichts. Wobei ich auch nicht ganz verstehe, dass ihr Steuerberater in diesem Fall nicht mal einen sanften Hinweis gibt. Stutzig macht mich auch der Punkt, dass die Arbeitstage nicht korrekt festgehalten worden sind, sondern "einfach mal" was angekreutzt wurde. Normaler Weise verhält sich so kein seriöser Steuerberater. Außer, der Arbeitgeber gibt falsche Angaben durch. Da ist doch generell was faul?!

          Ich denke, mit deiner Einschätzung, dass er den Job nicht mehr lange macht, liegst du richtig. Schon das ganze restliche Verhalten des Arbeitgebers läßt darauf schließen. Von diesem unnötigen Anruf einmal abgesehen, wer zu so später Nachtzeit noch SMS verschicken kann, der kann auch noch Antworten, wenn eine Rückmeldung kommt mit der Frage nach einem "Ersatztag". So macht das doch stark den Eindruck, als ob man keinen Wert darauf legt, dass er überhaupt noch kommt.
          Wobei das keine Art ist. Mir kommt das doch sehr stark nach einer Ausrede vor, kein Internet gehabt zu haben.

          Mir tut es für deinen Bekannten wirklich leid. Er wird sich mit Sicherheit darüber "gefreut" haben, von der Abhängigkeit des Jobcenters endlich wenigstens etwas weg zu kommen. Und dieser Job hätte ihn warscheinlich auch vor irgendwelchen unsinnigen Maßnahmen etwas schützen können. Ich drücke ihm die Daumen, dass er ganz schnell etwas gescheites findet!

          LG

          Ilythia
          Ilythia
          besonders erfahrenes Mitglied
          Zuletzt geändert von Ilythia; 20.08.2015, 15:36.

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          • #6
            AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

            Hallo Thorsten,

            Soviel zum Thema vom Regen in die Traufe, oder?! Man kann ja jetzt viel hin und her vermuten, an was das seltsame Verhalten dieser Arbeitgeber liegt, es wird nichts bringen.
            Es ist einfach so, dass man niemanden ständig unter unnötigen Druck setzen kann, aber dann erwartet, dass er voll "funktioniert". Gerade in den ersten paar Tagen gibt es noch viele Fragen und es passiert dann halt auch mal, dass jemand neues dann noch Fehler macht. Oder auch mit der Software noch nicht ganz klar kommt. Da kann man halt eben nicht eins auf schnell schnell machen und muss sich dann auch die nötige Zeit nehmen, demjenigen auch alles richtig zu erklären. Egal, für wie einfach man es für sich selbst empfindet.
            Aber schon die Sache mit dem Arbeitsvertrag ist schon merkwürdig. Es mag ja sein, dass jemand keinerlei kaufm. Vorbildung hat, aber führt man eine Firma mit Angestellten, sollte man sich doch wenigstens die Grundlagen aneignen. Dazu gehört meiner Meinung nach auch zu wissen, wie ein "ordentlicher" Arbeitsvertrag zu sein hat.
            Was diese Anrufe/SMS zu doch reichlich privaten Zeiten angeht, finde ich, hat dein Bekannter richtig gehandelt. Auf solche Spielchen läßt man sich schon gar nicht ein. Er hat seiner "Pflicht" genüge getan, dem Arbeitgeber Ausweichtage anzubieten, reagieren die nicht darauf, ist das nicht mehr sein Problem. Aber gut, dass er das dann schriftlich hat. Im Fall des Falles kann das dann doch hilfreich sein. Ob die Arbeitgeber bisher nochmal versucht haben, mit deinem Bekannten Kontakt aufzunehmen, weißt du nicht, oder?
            Das Verhalten dieser Leute ist jedenfalls durch und durch inkompetent. Falls es nicht schon zu spät ist - und das hört sich, so wie du schreibst leider danach an - sollte dein Bekannter zumindest zusehen, einen ordentlichen Arbeitsvertrag zu bekommen. Er könnte ja vielleicht behaupten, dass das Jobcenter sonst Probleme macht. Dagegen kann sein Chef nicht viel sagen.

            Grüße

            Crissi

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            • #7
              AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

              Hallo Thortsen,
              mein Rat, suche Dir " nebenbei" einen anderen Job. Der Steuerberater wird Deinem Bekannten vermutlich nur ein Personalbogen geschickt habe (rate ich mal ins Blaue).Sowas gilt nicht als Arbeitsvertrag, d.h.er hat im Fall des Falles schlechte Karten.Die Weigerung seiner Chefin, einen ordentlichen Arbeitsvertrag aufzusetzten, finde ich merkwürdig.Falls sie nicht weiß, wie man das macht, es gibt dafür Formulare im Internet. Vielleicht sollte Dein Bekannter sich mal an seine zuständige Sachberabeiterin im Jobcenter wenden und diese darum bitten,von sich aus nach einem gültigen AV zu fragen.Wenn mündlich bestimmte Tage ausgemacht sind kann ein Steuerberater sich nicht in endlosen Kreuzen ergehen.Nebenbei, mündlich Absprachen sind vor einem Gericht nichts wert. Aus einem Arbeitsvertrag muß eindeutig ersichtlich sein an welchen Tage er arbeiten soll, ebenso die Stundenzahl.

              Mit der Chaosarbeit muß er sich wahrscheinlich abfinden, wenn Chefin es denn so will. Wenn das Arbeitsverhältnis andauert kannst er sie vielleich mit der Zeit überzeugen, dass es auch ohne Chaos geht.

              Da kann man Deinem Bekannten nur die Daumen drücken.

              LG Krautjunker

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              • #8
                AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                Hallo,

                und erst einmal Danke für die Antworten. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass da was nicht stimmen kann. Was diesen dubiosen AV angeht, sagt mein Bekannter schon selbst, dass er sich einmal mit seinem Sachbearbeiter beim Jobcenter in Verbindung setzt. Vielleicht kann der dann doch ein bisschen "Druck" machen. Mit den "Belegen", welche die Chefs ihm als AV verkaufen wollen, findet er sich nicht ab. Da hat Krautjunker mitunter Recht, dass das ihm im Notfall vor Gericht - falls es dazu kommen sollte - kein bisschen hilft.
                Wobei es natürlich auch sein kann, dass dieses "Zögern", ihm einen vernünftigen AV auszustellen, auch für das Unternehmen ein Schuss nach hinten ist. Im Übrigen sucht er (nicht ich, Krautjunker) auf jeden Fall etwas neues. Daß das auf die Dauer nichts wird, ist ihm durchaus klar.
                Im Prinzip wartet er nur noch darauf, die kündigung präsentiert zu bekommen. So, wie das bisher alles abgelaufen ist, wird er vermutlich nicht mehr lange darauf warten müssen.

                Grüße

                Thorsten
                Thorsten158
                Forumsmitglied
                Zuletzt geändert von Thorsten158; 22.08.2015, 18:37.

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                • #9
                  AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                  Ich habe meinen Bekannten gebeten, mich mal auf dem Laufenden zu halten. Es interessiert mich ja doch, wie diese kleine Horrorstory weiter geht.

                  Also, inzwischen war er eine Woche lang nicht bei der Arbeit, weil im Büro das Internet nicht ging. Ab dieser Woche sollte es normal weiter gehen. Am Abend, vor seinem regulären Arbeitstag sagte man ihm dann ein weiteres Mal ab. Aber es wurde stillschweigend voraus gesetzt, dass er dann einfach so einen Tag später kommen könne.
                  Natürlich ist er hingegangen, obwohl es ihn geärgert hatte. Eigentlich hatte er Pläne für diesen Tag, die konnte er dann erst einmal wieder streichen. Wobei er das warscheinlich kein zweites Mal mehr macht. Die können doch nicht allen Ernstes erwarten, dass er sein ganzes Privatleben danach richtet, wie es seinem Arbeitgeber gerade in den Kram passt. Es sind schließlich feste Arbeitstage ausgemacht und wenn nicht gerade ein Notfall ist, läßt man seine Angestellten in Ruhe, bzw. kann auch nicht von vorn herein erwarten, dass diese dann Zeit haben. Aber nun gut.

                  Er ist dann also brav ins Geschäft gegangen, bekam dann ganze vier Anfragen in die Hand gedrückt, die er dann bearbeiten sollte. Dieses Mal ließ man ihn auch in Ruhe arbeiten und oh Wunder... Nachdem er sein Zeugs in Ruhe bearbeiten konnte, ging das Ganze auch fehlerfrei über die Bühne. Er ließ sich die Zeit, die er halt noch braucht. Circa eine dreiviertel Stunde später war er dann fertig .... und durfte wieder nach Hause gehen, weil nichts mehr zu tun war.

                  Was ist denn das für eine Art! Für diese vier Dinger jemanden mal kurz antanzen zu lassen - außerhalb seiner regulären Arbeitszeit. Laut meines Bekannten waren das noch nicht einmal dringende Fälle, sondern ganz normale null - acht - fünfzehn Anfragen.
                  Ich frage mich wirklich, was da so manchem Arbeitgeber durch den kopf schießt! Ich finde, dass ist Ausnutzerei. Entweder man stellt jemanden ein, weil es auch dementsprechend Arbeit gibt und hält sich dann auch an den Vertrag. Oder man schreibt in die Anonce gleich rein, nur stundenweise und manchmal auf Abruf.
                  Diese "Spezies" haben wir bei uns auch. Das sind dann halt Jobber, die sich ihr Taschengeld aufbessern wollen. Oder Leute, die sich generell etwas dazu verdienen möchten. Die kommen stundenweise, bzw. wenn mal ein paar Leute mehr gebraucht werden, fragt unsere Büroperle eben dort nach, wer noch zusätzlich Zeit hat.

                  Was diesen dubiosen Nicht - Arbeitsvertrag meines Bekannten angeht, ist er inzwischen also auch schlauer. Anscheinend ist das so, dass bei Minijobs tatsächlich diese Personalfragebögen auch als Arbeitsvertrag gelten können. Sofern die Angaben so genau gehalten sind, wie in einem regulären Vertrag. Das ist hier ja auch nicht gegeben. Da wurde mal so wischi waschi etwas ausgefüllt, die Hälfte fehlt. Es bleibt beim buchstäblichen Nichts.
                  Vor allem wird es spannend, wenn er jetzt demnächst sein Gehalt bekommt. Da kann er sich dann überraschen lassen, ob die mündliche Zusage eines vollwertigen Minijobs eingehalten wurde, oder er nur die Stunden bezahlt bekommt. Tja, mündliche Absprachen gelten leider nichts. Kurzum, es ist fast wie beim Roulette.

                  Sowas ist doch kein Zustand!
                  Thorsten158
                  Forumsmitglied
                  Zuletzt geändert von Thorsten158; 25.08.2015, 16:05.

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                  • #10
                    AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                    Oh je!

                    Das hört sich an, als würde es mit riesen Schritten bei einem Anwalt enden. Ok, dass das Internet nicht ging, kann ja stimmen, aber das man ihm immer wieder absagt, ist schon kein sehr gutes Zeichen. Für was wollte man eigentlich jemand einstellen, wenn es so wenig Arbeit gibt?
                    Diese Stelle bringt deinem Bekannten ja überhaupt nichts. Wenn ich die Situation richtig einschätze, wird man ihm warscheinlich nicht die zugesagten 450. zahlen, sondern nur die Stunden, die er dann da war. Im Endeffekt heißt das, dass er nie weiß, wieviel er im Monat dann tatsächlich zur Verfügung hat. Dann kommt noch die "Herumrechnerei" mit dem Jobcenter dazu, mögliche Nachzahlungen, die auch nicht von heute auf morgen überwiesen werden. Das er sein Geld Häppchenweise bekommt, ist auch nicht im Sinne des Erfinders. Damit läßt sich nicht vernünftig Leben.
                    Hat sich dein Bekannter inzwischen mal mit seinem Sachbearbeiter kurzgeschlossen? Ich denke, es könnte "interessant" werden, wenn seitens des JC ein ordungsgemäßer Arbeitsvertrag gefordert wird. Mal sehen, wie sich die Firma dann da herauswinden möchte. Wenn diese dann versucht, ihm einen stundenweisen Vertrag unterzujubeln, hat er wenigstens was in der Hand.

                    Ich drücke deinem Bekannten jedenfalls die Daumen! Es ist schon unverschämt, wie manche Arbeitgeber heute mit den Leuten umzugehen versuchen. Das, was dein Bekannter gerade durchmacht ist kein Einzelfall. Frei nach dem Motto, der kann ja froh sein, dass wir die Gnade eines Jobs erweisen, nutzt man einfach die verzweifelte Lage einer Person für sich schamlos aus. Spurt diese nicht, ist er halt ganz schnell wieder weg vom Fenster. Nachschub gibt´s ja genügend. Der nächte "dumme" Arbeitslose kommt bestimmt... Einfach eine Frechheit!

                    Gruß

                    Crissi
                    crissi225
                    besonders erfahrenes Mitglied
                    Zuletzt geändert von crissi225; 26.08.2015, 22:17.

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                    • #11
                      AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                      Ich denke, wer so etwas nicht persönlich erlebt hat, kann sich gar nicht so richtig in eine derartige Lage hinein versetzen. Auch ich habe meine Probleme damit, mir das vorzustellen, auch wenn die Fakten bekannt sind. Ich sitze ja nun schon seit gut dreißig Jahren im gleichen Betrieb, ärgere mich auch manchmal kräftig über den Laden, kann mich aber eigentlich nicht beklagen. Wenn man dann solche Dinge mitbekommt, glaubt man das erst einmal nicht so ganz. Nur habe ich inzwischen festgestellt, dass es in der Arbeitswelt auch immer härter und leider auch unseriöser zugeht. Deshalb interessiert mich der Fall meines Bekannten auch sehr.
                      Es gibt da auch schon wieder ein (negatives) Update. Inzwischen war er die zweite Woche nicht mehr bei der Arbeit gewesen. Jedes Mal wurde ihm kurz vorher abgesagt, weil angeblich keine Arbeit da sei. Einmal hat man das anscheinend "vergessen" und er stand vor verschlossener Tür. Wobei das diesem Arbeitgeber überhaupt nich peinlich war. Meinem Bekannten wurde - nachdem er relativ geladen - per SMS nachfragte, was das soll nur freundlich mitgeteilt, er bräuchte auch am nächten Tag (seinem so oder so freien Tag!) nicht kommen, weil keine Arbeit.
                      Also ist auch keinerlei "Schuldbewusstsein" vorhanden. Im Gegenteil, man ist auch noch so dreist, und behauptete, man hätte ihm geschrieben, was nun einmal nachweislich nicht stimmte. Geistesriesen sind diese Arbeitgeber also nicht. Aber was hätte es ausgemacht, einfach zuzugeben, es vergessen zu haben, statt noch zu lügen! Ärgerlich ist so eine Situation von Haus aus, aber das komplettiert den miesen Einduck doch um einiges mehr.

                      Mittlerweile hat sich mein Bekannter auch mit dem Jobcenter in Verbindung gesetzt. Sein Sachbearbeiter war auch so freunlich, ihm behilflich zu sein und schickte einen Schrieb, indem noch um den Arbeitsvertrag gebeten wurde. Inklusive einer Frist.
                      Parallel dazu telefonierte mein Bekannter noch mit einem Anwalt. Leider kann man jetzt noch nichts machen. Erst, wenn das Kind buchstäblich in den Brunnen gefallen ist, vorher sind es eben alles noch Vermutungen. Jetzt kann man also nur abwarten, was nächste Woche auf seinem Konto landet und ob sich seine Arbeitgeber mit einem ordnungsgemäßen Arbeitsvertrag "festnageln" lassen. Oder wie Crissi sinngemäß schrieb, mit was sie ihn abspeisen wollen.

                      Was für ein Affenzirkus! Und unnötig noch dazu. Wenn mein Bekannter nicht fürchten müsste, für drei Monate gesperrt zu werden, hätte er von sich aus schon längst gekündigt. So bleibt ihm erst einmal nichts anderes übrig, als dieses Schmierentheater mitzuspielen.
                      Nah ja, vielleicht hat er auch einmal Glück und erwischt in der Zwischenzeit eine andere Arbeitsstelle. Es wäre ihm zu wünschen, endlich wieder Ruhe zu haben.

                      Gruß

                      Thorsten

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                      • #12
                        AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                        Hallo Thorsten,
                        es tut mir leid zu hören, dass sich bei Deinem Bekannten die Dinge so entwickelt haben. Mir scheint, da wird - wie sehr oft- die Notlage eines Arbeitslosen ausgenutzt. " Mit dem kann man es ja machen". Wer mit dem Rücken an der Wand steht hat kaum eine Wahl. Ich denke auch, dass letztendlich die ganze Angelegenheit beim Rechtsanwalt endet. Bin mal gespannt, ob dieser Arbeitgeber Deinem Bekannten einen ordentlichen Arbeitsvertrag gibt. Berichte mal weiter, denn dieser Fall ist nur einer von vielen.

                        LG

                        Krautjunker

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                        • #13
                          AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                          Mir scheint fast, heut zu Tage einen seriösen Arbeitgeber zu finden ist ein Glücksspiel. Auch ich hatte, nachdem ich meine Stelle durch Mobbing verlor, meinen "Spaß" bei der Arbeitssuche gehabt. Da wurde man mit allerhand dubiosen und unseriösen Dingen konfrontiert, dass ich schon fast die Hoffnung aufgab, überhaupt wieder etwas zu finden.
                          Angefangen von Gehaltsangeboten, die gerade einmal knapp ein paar Alibicent über meinem Arbeitslosengeld lagen, bishin zu Arbeitszeiten, die man eigentlich niemandem zumuten kann. Oder auch Erreichbarkeit rund um die Uhr so zu sagen. Manche wollten dann noch, dass man nach Feierarbend ihre Wahren beim Kunden abliefert, mit dem Privat PKW natürlich. Bezahlt wurde das selbstverständlich nicht, aber vorausgesetzt, dass man doch eine "ordentliche" Runde fährt...
                          Dererlei Dinge mehr.
                          Das die Unternehmen für sich den größtmöglichen Vorteil haben wollen, ist klar. Aber, manche erlauben sich doch einiges zu viel. Gerade bei Langzeitarbeitslosen wird das gern versucht. Die Unternehmen wissen schon genau, dass wenn sie so jemanden erst einmal am Haken haben, der sich auch so schnell nicht wieder losreißen kann. Wer kann es sich schon leisten - vor allem nach längerer Arbeitslosigkeit - eine drei - Monatige Sperre beim Arbeitsamt in Kauf zu nehmen.

                          Andererseits "züchtet" man sich dadurch Langzeitarbeitslose geradezu. Alles braucht man sich als Arbeitssuchender nämlich nicht gefallen lassen. Wenn jemand merkt, dass eine Stelle nichts weiter ist als Ausnutzerei und Vera...sche, nimmt man sie auch nicht an. Und sucht .... und sucht... und sucht... in der Hoffnung endlich eine seriöse Stelle zu finden. Schließlich möchte man dort auch bleiben und das möglichst lange...

                          LG

                          Ilythia

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                          • #14
                            AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                            Hi!

                            Als Komentar verstanden! Kuxdu https://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

                            Grüßlinge!
                            Alteisenfahrer
                            besonders erfahrenes Mitglied
                            Zuletzt geändert von Alteisenfahrer; 28.08.2015, 20:00.

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                            • #15
                              AW: Manche Arbeitgeber verwechseln ihre Angestellten anscheinend mit Maschinen

                              Jedenfalls ist mein Bekannter, nennen wir ihn einfach einmal Mike, inzwischen nur noch ein nervöser Zipfel. Er weiß überhaupt nicht, was ihn um den 01. rum erwartet. Die ganze Zeit beschäftigt er sich nur noch mit "was ist wenn", denn läuft es so, wie befürchtet, bekommt er ziemliche Schwierigkeiten. Angefangen davon, dass er sich "aussuchen" kann, ob er entweder die Miete überweist, dafür dann aber Rückbuchungen und Mahnungen kassiert bei seinen sonstigen Fixkosten, die um dieses Datum noch abgehen. Oder er läßt es darauf ankommen und überweist die Miete nicht, bekommt dann Ärger mit seinem Vermieter, wenn die Miete erst irgendwann diesen Monat überwiesen werden kann.
                              Geschweige denn, dass er sich, bis er sämtliche Gelder zusammen hat, auch nichts zu Essen kaufen kann. Ich kann auch nichts weiter tun, als ihm die Daumen drücken.
                              Unglaublich sowas! Das ist doch unzumutbar! Läuft es so, wie befürchtet, ist doch der ganze Job für den A...!

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