Hallo,
ich habe gerade so die Ahnung, aus meinem Job gemobbt worden zu sein. Ich arbeite im sozialen Bereich und war auf der (bis heutigen Stelle) die höchstqualifizierte (aber am schlechtesten bezahlte weil neue)Kraft. Die Arbeit war nicht so die Herausforderung, aber ich habe versucht alles ungefähr so zu machen, wie die anderen. Die Stelle hatte ich seit August. Vorher war ich auf einer Vertretungsstelle als Lehrer und bin dann von meinem Ex-Chef auch dem neuen ARbeitgeber ganz warm empfohlen worden, weil ich besondere Qualifikationen für schwierige Kinder habe.
Erst waren alle begeistert, wie schnell ich die Kindergruppe ruhiger kriege. Dann wurden meine pädagogischen Methoden bemängelt, ich wäre zu streng. Ich habe dann bei Kollegen nachgefragt und zugesehen, und es war kein großer Unterschied zu sehen. Die Chefin war aber der Meinung. Sie war sehr zurückhaltend als ich einen Wunsch nach Fortbildung geäußert habe, obwohl der super zu meinen bisherigen Sachen gepasst hätte.
In den letzten 6 Wochen hat meine Chefin dann mehr und mehr versucht, Elterngespräche ohne mich zu führen. Die Kinder haben sich plötzlich gegen mich gestellt und Sachen behauptet, die ich gemacht hätte. Kinder wurden befragt, wie ich mit ihnen umgehe. Daraufhin habe ich von mir aus gesagt, dass ich nicht mehr mit den Kindern allein sein möchte. Es ist dann eine Kollegin dazu gekommen die mir bestätigt hat, es gäbe gar keinen Unterschied in meinem und ihrem Handeln. Dazu muss man sagen, dass ich meine eigentliche Teamkollegin nur sporadisch gesehen habe, da diese so wenig Stunden hat. Sie hat oft ehrenamtlich mehr gearbeitet. Dann kam sie plötzlich in die Gruppe beim Essen und wenn ich den Kindern etwas gesagt habe, hat sie exakt danach eine gegenteilige BEhauptung gemacht. Oder ich habe ein Kind konsequenterweise an einen anderen Tisch gesetzt (wg. Streit und Lärm mit anderen) und sie hat danach dieses Kind bedauert und meine Pädagogik so ausgehebelt.
Ich habe dann vor einigen Wochen das Gespräch mit ihr und meiner Chefin gesucht. Dann war ich drei Tage krank, meine Chefin in meiner Gruppe und hat hinterher alle Kritikpunkte meiner eigentlichen Kollegin bestätigt. Ich habe mir Mühe gegeben, mich der eher antiauoritären Pädagogik anzupassen. Dann dachte ich, alles sei gut, aber plötzlich durfte ich keine Elterngespräche oder Konfliktgespräche mit den Kindern mehr führen, hat alles meine Chefin übernommen. Ich habe dann an höherer Stelle um ein Gespräch, gemeinsam mit ihr, gebeten, weil ich den Eindruck hatte, pädagogisch einfach nicht ins Team zu passen. Das Gespräch war positiv, man überlegte, ob ich nicht einfach in ein anderes Team beim gleichen Arbeitgeber wechseln soll. Ich habe auch signalisiert, dass ich schon in dem Arbeitsbereich bleiben möchte.
Dann waren diese Woche noch ich und andere Kollegen auf Fortbildung und da hatte ich ein ganz gutes Gefühl, habe schon andere Teamkollegen kennengelernt. Dann gab es vorgestern einen Vorfall mit einem Kind, den aber meine Chefin dann übernommen hat (ich hatte dem Kind einen Gegenstand vorübergehend für eine Stunde weggenommen, der hat andere Kinder gemalt und fiese Sachen dazu geschrieben). Sie hat dann was zu ihm gesagt "Dann geh doch zurück in die Türkei", das hätte ich mich nie getraut!!!!Allerdings war ich zu dem Kind immer sehr konsequent, nie fies, nie laut, nicht angefasst. Aber nicht auf seine Touren reingefallen. Daher hat dieses Kind gleich zu Anfang meiner Tätigkeit gesagt ich wäre gemein und er würde dafür sorgen, dass ich entlassen werde. Was soll ich sagen???!!! Gestern mittag komme ich zur Arbeit und meine Chefin sagt: Morgen hast du einen Termin im Personalbüro. Dort hat man mir gleich angeboten entweder Aufhebungsvertrag zu sofort oder Kündigung (durch Probezeit 4 wochen Frist). Grund wären unüberbrückbare pädagogische Differenzen und eine massive Elternbeschwerde.
Meine Ex-Chefin konnte mir den ganzen Tag nicht ins Gesicht sehen, die anderen Kollegen (bis auf eigentliche Teamkollegin, plötzlich krank) waren entsetzt. Ich habe übrigens den Aufhebungsvertrag genommen, um für eine andere Stelle schnell frei zu werden weil der Träger 4 Wochen Kündigungsfrist macht. Ich realisiere das alles erst jetzt und frage mich: bin ich rausgemobbt worden und habs nicht gemerkt? Ich meine, zufrieden in dem Job war ich nicht, aber meine Arbeit war (aus meiner SIcht) nicht schlecht. Das ging alles so schnell, jetzt haben andere Kollegen Angst. Vielleicht hätte ich wachwerden müssen ganz am Anfang, als mir gegenüber von Seiten der Chefin die "Schandtaten" einiger Kollegen vor mir erzählt wurden.... das darf und macht man ja eigentlich nicht. Krass, ich war mir meiner Sache so sicher, weil ich so ein super Arbeitszeugnis bekommen hatte vom alten Chef und ich dem Team jetzt noch nachtrauere (die mir auch, haben aber keine Stelle). Man wollte mir auch nicht so genau sagen, was der Inhalt der Elternbeschwerde war. Das sei letztlich auch nicht nur der Grund, aber da gäbe es so eine Dynamik im Team, es würde eben auch pädagogisch nicht passen. So langsam habe ich das Gefühl, ich bin Mobbingopfer- und das mir. Warum, aus Neid weil ich die Kinder so gut führen kann (bin halt Lehrer)???!!!!
ich habe gerade so die Ahnung, aus meinem Job gemobbt worden zu sein. Ich arbeite im sozialen Bereich und war auf der (bis heutigen Stelle) die höchstqualifizierte (aber am schlechtesten bezahlte weil neue)Kraft. Die Arbeit war nicht so die Herausforderung, aber ich habe versucht alles ungefähr so zu machen, wie die anderen. Die Stelle hatte ich seit August. Vorher war ich auf einer Vertretungsstelle als Lehrer und bin dann von meinem Ex-Chef auch dem neuen ARbeitgeber ganz warm empfohlen worden, weil ich besondere Qualifikationen für schwierige Kinder habe.
Erst waren alle begeistert, wie schnell ich die Kindergruppe ruhiger kriege. Dann wurden meine pädagogischen Methoden bemängelt, ich wäre zu streng. Ich habe dann bei Kollegen nachgefragt und zugesehen, und es war kein großer Unterschied zu sehen. Die Chefin war aber der Meinung. Sie war sehr zurückhaltend als ich einen Wunsch nach Fortbildung geäußert habe, obwohl der super zu meinen bisherigen Sachen gepasst hätte.
In den letzten 6 Wochen hat meine Chefin dann mehr und mehr versucht, Elterngespräche ohne mich zu führen. Die Kinder haben sich plötzlich gegen mich gestellt und Sachen behauptet, die ich gemacht hätte. Kinder wurden befragt, wie ich mit ihnen umgehe. Daraufhin habe ich von mir aus gesagt, dass ich nicht mehr mit den Kindern allein sein möchte. Es ist dann eine Kollegin dazu gekommen die mir bestätigt hat, es gäbe gar keinen Unterschied in meinem und ihrem Handeln. Dazu muss man sagen, dass ich meine eigentliche Teamkollegin nur sporadisch gesehen habe, da diese so wenig Stunden hat. Sie hat oft ehrenamtlich mehr gearbeitet. Dann kam sie plötzlich in die Gruppe beim Essen und wenn ich den Kindern etwas gesagt habe, hat sie exakt danach eine gegenteilige BEhauptung gemacht. Oder ich habe ein Kind konsequenterweise an einen anderen Tisch gesetzt (wg. Streit und Lärm mit anderen) und sie hat danach dieses Kind bedauert und meine Pädagogik so ausgehebelt.
Ich habe dann vor einigen Wochen das Gespräch mit ihr und meiner Chefin gesucht. Dann war ich drei Tage krank, meine Chefin in meiner Gruppe und hat hinterher alle Kritikpunkte meiner eigentlichen Kollegin bestätigt. Ich habe mir Mühe gegeben, mich der eher antiauoritären Pädagogik anzupassen. Dann dachte ich, alles sei gut, aber plötzlich durfte ich keine Elterngespräche oder Konfliktgespräche mit den Kindern mehr führen, hat alles meine Chefin übernommen. Ich habe dann an höherer Stelle um ein Gespräch, gemeinsam mit ihr, gebeten, weil ich den Eindruck hatte, pädagogisch einfach nicht ins Team zu passen. Das Gespräch war positiv, man überlegte, ob ich nicht einfach in ein anderes Team beim gleichen Arbeitgeber wechseln soll. Ich habe auch signalisiert, dass ich schon in dem Arbeitsbereich bleiben möchte.
Dann waren diese Woche noch ich und andere Kollegen auf Fortbildung und da hatte ich ein ganz gutes Gefühl, habe schon andere Teamkollegen kennengelernt. Dann gab es vorgestern einen Vorfall mit einem Kind, den aber meine Chefin dann übernommen hat (ich hatte dem Kind einen Gegenstand vorübergehend für eine Stunde weggenommen, der hat andere Kinder gemalt und fiese Sachen dazu geschrieben). Sie hat dann was zu ihm gesagt "Dann geh doch zurück in die Türkei", das hätte ich mich nie getraut!!!!Allerdings war ich zu dem Kind immer sehr konsequent, nie fies, nie laut, nicht angefasst. Aber nicht auf seine Touren reingefallen. Daher hat dieses Kind gleich zu Anfang meiner Tätigkeit gesagt ich wäre gemein und er würde dafür sorgen, dass ich entlassen werde. Was soll ich sagen???!!! Gestern mittag komme ich zur Arbeit und meine Chefin sagt: Morgen hast du einen Termin im Personalbüro. Dort hat man mir gleich angeboten entweder Aufhebungsvertrag zu sofort oder Kündigung (durch Probezeit 4 wochen Frist). Grund wären unüberbrückbare pädagogische Differenzen und eine massive Elternbeschwerde.
Meine Ex-Chefin konnte mir den ganzen Tag nicht ins Gesicht sehen, die anderen Kollegen (bis auf eigentliche Teamkollegin, plötzlich krank) waren entsetzt. Ich habe übrigens den Aufhebungsvertrag genommen, um für eine andere Stelle schnell frei zu werden weil der Träger 4 Wochen Kündigungsfrist macht. Ich realisiere das alles erst jetzt und frage mich: bin ich rausgemobbt worden und habs nicht gemerkt? Ich meine, zufrieden in dem Job war ich nicht, aber meine Arbeit war (aus meiner SIcht) nicht schlecht. Das ging alles so schnell, jetzt haben andere Kollegen Angst. Vielleicht hätte ich wachwerden müssen ganz am Anfang, als mir gegenüber von Seiten der Chefin die "Schandtaten" einiger Kollegen vor mir erzählt wurden.... das darf und macht man ja eigentlich nicht. Krass, ich war mir meiner Sache so sicher, weil ich so ein super Arbeitszeugnis bekommen hatte vom alten Chef und ich dem Team jetzt noch nachtrauere (die mir auch, haben aber keine Stelle). Man wollte mir auch nicht so genau sagen, was der Inhalt der Elternbeschwerde war. Das sei letztlich auch nicht nur der Grund, aber da gäbe es so eine Dynamik im Team, es würde eben auch pädagogisch nicht passen. So langsam habe ich das Gefühl, ich bin Mobbingopfer- und das mir. Warum, aus Neid weil ich die Kinder so gut führen kann (bin halt Lehrer)???!!!!
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