Hallo!!!
Ich bin neu hier und möchte meine Erlebnisse schildern. Ich bin seit Kurzem in meinem neuen Job und werde dort „gemobbt“ (ich will vorsichtig mit dieser Wortwahl sein). Von alleine war ich nicht so schnell in der Lage, dies zu erkennen und wollte es wohl auch nicht wahrhaben, aber ich wurde von Kollegen direkt darauf hingewiesen, dass es so sei. Sie haben das Wort Mobbing sogar direkt in den Mund genommen. Habe jetzt 6 Wochen in dem Unternehmen gearbeitet, dann wurde ich wegen etwas anderem krank und spürte auch die psychischen Auswirkungen des Mobbings, es kam irgendwie alles hoch. Mittlerweile bin ich seit 1 ½ Wochen krank.
Die „Anfeindungen“ äußern sich wie folgt: meine Kollegen, die involviert sind, ignorierten mich von einen Tag auf den anderen (nach wenigen Tagen begann es), verhielten sich komplett anders, nahmen mich nicht mehr mit zur Mittagspause und grüßten nicht mehr oder nur gezwungen. Dieser Umschwung war sehr deutlich zu spüren. Das Problem ist, dass die beiden, die mich einarbeiten, die primären „Angreifer“ sind. Eine andere Person gehört auch zu dieser Truppe, ist aber mitläufermäßig mit dabei. Ich bin abhängig davon, welche Aufgaben die Haupt-Mobberin an meinen Vorgesetzen weiterleitet. Und die Ergebnisse fallen in jedem Fall nicht aus wie erwünscht. Es kommt mir vor, als ob meine Aufgaben nicht fertig werden sollen. Ich bekomme Kritik über Kritik, die jedoch sachlich ist. Mehrere Einzelmeetings kamen hinzu und es wird immer wieder darauf angespielt, dass Dinge schon mehrfach erwähnt wurden und von mir nicht umgesetzt würden. Kleine Fehler werden sehr aufgebauscht. Es wirkt auf mich, als würde man mich mit dieser Kritik mich nicht voranbringen, sondern (gezielt) demotivieren wollen. Aber alles läuft unter dem Deckmantel einer höflichen Haltung.
Es soll nicht so aussehen, als ob ich total von mir überzeugt bin (mittlerweile ist eher das Gegenteil der Fall), aber ich kann doch nicht fast alles falsch machen? Ja, ein Fehler wiederholt sich auch noch einmal aber ich habe mich auch verbessert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es auch eben nicht um diese Kritik geht, sondern darum, dass ich verstehen soll, dass ich besser kündige.
Was dafür spräche: Jemand von meinen Kollegen hat meine Arbeit vor einem Monat von einer fremden Person mit Kenntnissen in meiner Branche beurteilen lassen (außerhalb der Arbeitszeit; auch ich wusste nicht davon) und diese fremde Person kam zu dem Entschluss, dass die Kritiken nicht objektiv sind. Genaueres kann ich dazu leider im Forum hier nicht sagen.
Es kommt mir so irreal vor, dass es so sein soll, aber anders kann ich mir das alles nicht erklären, vor allem nicht im Gesamten. Vieles läuft subtil über Nonverbales wie Blicke, Körperhaltung, Betonung von Äußerungen. So wird sich mir gegenüber oft drohend und einschüchternd verhalten. Mündlich wurde mir mehrmals untersagt, mich mit bestimmten Kollegen zu unterhalten. An einem anderen Tag sollte ich die Aufgaben dann unter Druck erledigen, von denen klar war, dass ich sie nach kurzer Zeit noch nicht bewältigen könne und sollte sie mit nach Hause nehmen, was ich tat.
Ignoranz, eine deutlich veränderte Atmosphäre, diese Kritik, Drohungen, die subtil mitschwingen … Es ist alles so unterschwellig da, aber nur mühevoll benennbar. Ich habe Probleme, meiner Wahrnehmung zu trauen und sehr viel Angst, dass man mir nicht glaubt/glauben will, weil ich keine richtigen Beweise anführen kann und dass ich die Dinge nicht in Worten formulieren kann. Mein Selbstwert ist angeschlagen und ich bin mittlerweile total verunsichert, ob ich diesen Job überhaupt machen kann, obwohl ich total motiviert war, bevor dieser Einbruch kam. Von dieser Motivation spüre ich leider nicht mehr viel… Vor allem kann ich unter den Umständen nicht arbeiten. Da ich mich richtig nicht konzentrieren kann, biete ich denen doch jetzt noch mehr Chancen, sogar für berechtigte Kritik.
Ich habe noch ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten (das erste persönliche) vor mir und bin bedingt hoffnungsvoll, da ich von meinen nicht-mobbenden Kollegen weiß, dass es eine Vorgeschichte gibt und mehrere Menschen vor mir bereits rausgemobbt wurden, auch nachdem sie mit dem Vorgesetzten und der Personalabteilung mehrfach in Kontakt waren. Das zu wissen, macht mir wirklich nicht so viel Mut. Ich habe regelrechte Angst vor dieser Auseinandersetzung, die in wenigen Tagen folgt und befürchte, dann auf der Arbeit gänzlich mein „Gesicht“ zu verlieren.
Meine beiden Einarbeitenden wollen ihr perfektes Team zusammenstellen und scheinen tatsächlich so großen Einfluss zu haben.
Ich habe große Angst, psychischen Schaden zu nehmen, der sich schon jetzt in Stimmung, Albträumen, Anspannung, depressiven Verstimmungen und angeknackstem Selbstwert zeigt.
Vielen Dank fürs Lesen und liebe Grüße
Kim
Ich bin neu hier und möchte meine Erlebnisse schildern. Ich bin seit Kurzem in meinem neuen Job und werde dort „gemobbt“ (ich will vorsichtig mit dieser Wortwahl sein). Von alleine war ich nicht so schnell in der Lage, dies zu erkennen und wollte es wohl auch nicht wahrhaben, aber ich wurde von Kollegen direkt darauf hingewiesen, dass es so sei. Sie haben das Wort Mobbing sogar direkt in den Mund genommen. Habe jetzt 6 Wochen in dem Unternehmen gearbeitet, dann wurde ich wegen etwas anderem krank und spürte auch die psychischen Auswirkungen des Mobbings, es kam irgendwie alles hoch. Mittlerweile bin ich seit 1 ½ Wochen krank.
Die „Anfeindungen“ äußern sich wie folgt: meine Kollegen, die involviert sind, ignorierten mich von einen Tag auf den anderen (nach wenigen Tagen begann es), verhielten sich komplett anders, nahmen mich nicht mehr mit zur Mittagspause und grüßten nicht mehr oder nur gezwungen. Dieser Umschwung war sehr deutlich zu spüren. Das Problem ist, dass die beiden, die mich einarbeiten, die primären „Angreifer“ sind. Eine andere Person gehört auch zu dieser Truppe, ist aber mitläufermäßig mit dabei. Ich bin abhängig davon, welche Aufgaben die Haupt-Mobberin an meinen Vorgesetzen weiterleitet. Und die Ergebnisse fallen in jedem Fall nicht aus wie erwünscht. Es kommt mir vor, als ob meine Aufgaben nicht fertig werden sollen. Ich bekomme Kritik über Kritik, die jedoch sachlich ist. Mehrere Einzelmeetings kamen hinzu und es wird immer wieder darauf angespielt, dass Dinge schon mehrfach erwähnt wurden und von mir nicht umgesetzt würden. Kleine Fehler werden sehr aufgebauscht. Es wirkt auf mich, als würde man mich mit dieser Kritik mich nicht voranbringen, sondern (gezielt) demotivieren wollen. Aber alles läuft unter dem Deckmantel einer höflichen Haltung.
Es soll nicht so aussehen, als ob ich total von mir überzeugt bin (mittlerweile ist eher das Gegenteil der Fall), aber ich kann doch nicht fast alles falsch machen? Ja, ein Fehler wiederholt sich auch noch einmal aber ich habe mich auch verbessert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es auch eben nicht um diese Kritik geht, sondern darum, dass ich verstehen soll, dass ich besser kündige.
Was dafür spräche: Jemand von meinen Kollegen hat meine Arbeit vor einem Monat von einer fremden Person mit Kenntnissen in meiner Branche beurteilen lassen (außerhalb der Arbeitszeit; auch ich wusste nicht davon) und diese fremde Person kam zu dem Entschluss, dass die Kritiken nicht objektiv sind. Genaueres kann ich dazu leider im Forum hier nicht sagen.
Es kommt mir so irreal vor, dass es so sein soll, aber anders kann ich mir das alles nicht erklären, vor allem nicht im Gesamten. Vieles läuft subtil über Nonverbales wie Blicke, Körperhaltung, Betonung von Äußerungen. So wird sich mir gegenüber oft drohend und einschüchternd verhalten. Mündlich wurde mir mehrmals untersagt, mich mit bestimmten Kollegen zu unterhalten. An einem anderen Tag sollte ich die Aufgaben dann unter Druck erledigen, von denen klar war, dass ich sie nach kurzer Zeit noch nicht bewältigen könne und sollte sie mit nach Hause nehmen, was ich tat.
Ignoranz, eine deutlich veränderte Atmosphäre, diese Kritik, Drohungen, die subtil mitschwingen … Es ist alles so unterschwellig da, aber nur mühevoll benennbar. Ich habe Probleme, meiner Wahrnehmung zu trauen und sehr viel Angst, dass man mir nicht glaubt/glauben will, weil ich keine richtigen Beweise anführen kann und dass ich die Dinge nicht in Worten formulieren kann. Mein Selbstwert ist angeschlagen und ich bin mittlerweile total verunsichert, ob ich diesen Job überhaupt machen kann, obwohl ich total motiviert war, bevor dieser Einbruch kam. Von dieser Motivation spüre ich leider nicht mehr viel… Vor allem kann ich unter den Umständen nicht arbeiten. Da ich mich richtig nicht konzentrieren kann, biete ich denen doch jetzt noch mehr Chancen, sogar für berechtigte Kritik.
Ich habe noch ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten (das erste persönliche) vor mir und bin bedingt hoffnungsvoll, da ich von meinen nicht-mobbenden Kollegen weiß, dass es eine Vorgeschichte gibt und mehrere Menschen vor mir bereits rausgemobbt wurden, auch nachdem sie mit dem Vorgesetzten und der Personalabteilung mehrfach in Kontakt waren. Das zu wissen, macht mir wirklich nicht so viel Mut. Ich habe regelrechte Angst vor dieser Auseinandersetzung, die in wenigen Tagen folgt und befürchte, dann auf der Arbeit gänzlich mein „Gesicht“ zu verlieren.
Meine beiden Einarbeitenden wollen ihr perfektes Team zusammenstellen und scheinen tatsächlich so großen Einfluss zu haben.
Ich habe große Angst, psychischen Schaden zu nehmen, der sich schon jetzt in Stimmung, Albträumen, Anspannung, depressiven Verstimmungen und angeknackstem Selbstwert zeigt.
Vielen Dank fürs Lesen und liebe Grüße
Kim
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