Hallo ihr lieben.
Ich werde seit Monaten gemobbt und war schon einem Nervenzusammenbruch nahe. Da ich das alles psychisch nicht mehr ausgehalten habe, hatte ich bereits vor einigen Wochen dem Chef gegenüber eine Kündigung ausgesprochen. Er hat mich dann doch überredet zu bleiben. Er hat gesagt, ich solle mich nicht kleinkriegen lassen, Stärke und Überlegenheit zeigen. Wenn die Mobberin merkt, dass sie mir nichts anhaben kann, wird sie damit aufhören. Hat sie aber nicht, sondern es wurde immer schlimmer. Vorletzte Woche dann habe ich gesagt, dass ich das nicht mehr ertrage und wenn ich jetzt nicht gehe, bekomme ich Depressionen und bin ein Fall für den Psychologen. Der Chef hat wieder versucht mich umzustimmen. Er meinte, er will mich nicht verlieren und würde der anderen kündigen. Auch das hat mich im ersten Moment nicht umstimmen können, weil die schon so viel Gift versprüht und so viele Lügen unter den Kollegen erzählt hat, dass ich Angst hatte, mit denen würde das ganze Mobbing weitergehen und ich käme nie aus diesem Kreislauf raus. So habe ich also Bewerbungsunterlagen gekauft, Bilder machen lassen und Bewerbungen geschrieben. Zum Glück habe ich eine tolle Familie und Freunde, mit denen ich die ganze Zeit über reden konnte. Sie waren von meiner Entscheidung nicht begeistert, konnten aber auch verstehen, dass ich mit der Situation so überfordert bin und einfach am Ende meiner Kräfte. Seit ein paar Wochen haben wir eine neue Kollegin, die von mir eingearbeitet wird. Es ist ein sehr gutes Miteinander unter uns und wir teilen die gleiche Arbeitseinstellung und haben beide ein sehr hohes Pflichtbewusstsein. Der Chef hatte sie zu einem Gespräch in sein Büro gerufen und am nächsten Tag, als wir alleine waren, hat sie mit mir ein ganz tolles Gespräch begonnen. Seit sie mit dem Chef über die Situation geredet hat, wäre sie ganz voll davon und könne an nichts anderes denken. Sie meinte, ich würde den falschen Weg gehen. Ich würde mit Sicherheit irgendwann bereuen, alles, was ich in den ganzen Jahren in der Firma aufgebaut habe, meiner Kollegin (der Mobberin) überlassen zu haben. Es wäre doch egal, was die anderen draußen denken und reden. Wichtig wäre nur, dass wir beide zusammenhalten. Wenn die Mobberin raus wäre, gäbe es wahrscheinlich eine schwere Zeit für mich, aber das Interesse an der und mir würde auch verfliegen. Sie meinte, ich müsste ja gar nicht gehen, weil der Chef mich behalten möchte und sie möchte auch weiterhin mit mir zusammen arbeiten. Sie gab mir neuen Mut und so ging ich dann auch zum Chef rein und habe ihm gesagt, dass ich es mir nochmal überlegt habe. Er hat sich sehr gefreut und selbst nochmal eingeräumt, dass er viel früher hätte handeln müssen. Die Kollegin wird nach Weihnachten ihre Kündigung erhalten. Ich bin so erleichtert.
Vielleicht sollte ich auch kurz die Konstellation bei uns erklären. Wir sind 3 Frauen in einem Büro. Meine Aufgabe besteht auch darin, alle Vorgänge zu kontrollieren. Eine Kollegin von uns wurde vor ein paar Monaten entlassen. Sie hat schlecht gearbeitet, mehr Zeit mit privaten Dingen verbracht, als ihrer Pflicht nachzukommen, musste eigentlich wöchentlich zum Chef wegen falsch vorbereiteter Unterlagen und einer totalen Larifari Einstellung. Wir haben eine wichtige Aufgabe in der Firma und müssen daher sehr präzise arbeiten. Ich bin immer wieder mit ihr aneinandergeraten, weil sie ihre Arbeit gar nicht oder nur schlecht erledigt hat. Sie zog die andere Kollegin immer mehr auf ihre Seite und dann fing das Mobben an. Ich wurde geschnitten, hinter meinem Rücken wurde getuschelt, Gespräche waren abrupt beendet, wenn ich dazu kam und Gerüchte verbreitet. Man kann sich also vorstellen, dass ich nicht traurig war, dass besagte Kollegin entlassen wurde. Danach legte die andere Kollegin erst richtig los. Natürlich wurde mir die Schuld gegeben, dass die Kollegin ihre Kündigung bekommen hatte. Ist ja klar. Wie sollte sie auch selbst schuld sein, wo sie doch immer so nett war und sooooo viel Zeit hatte, sich mehr als ausführlich mit anderen Abteilungen zum Schwätzchen zu treffen oder endlose private Telefonate zu führen. All das hat der Chef schon sehr genau registriert. Nun ja, mein Privatleben wurde durch den Kakao gezogen, Lügen über mich erzählt, jeder kleinste Fehlerhinweis auf die Arbeit der Kollegin musste und muss geschwind an andere Abteilungen weitergegeben werden mit herablassenden Ausführungen über mich (die Fehlerhinweise waren in jeder Hinsicht korrekt und nicht tragbar und die anderen Abteilungen haben gar keine Ahnung, welche Auswirkungen Fehler und nachlässiges Arbeiten bei uns haben), mir wurden und werden Dinge unterstellt, die so unfassbar sind, dass ich mich frage, wie das überhaupt jemand glauben kann. Selbst vor dem Chef hat sie nicht halt gemacht zu lügen. Nicht genug, dass sie die Kollegen gegen mich aufhetzt, fing sie dann auch noch an, mich vor Kunden schlecht zu machen. Sie ist sogar so abgebrüht, dass sie ihre Fehler als meine ausgibt und den Kunden dann erzählt, sie hätte den Fehler nun aber gefunden und berichtigt. Natürlich habe ich diese Vorfälle notiert mit dem Beweis, dass sie selbst fehlerhaft gearbeitet hat. Es gab mal die Möglichkeit einer Aussprache, die sie jedoch abgelehnt hat. Seitdem bin ich ihr durch und sehe keinerlei Veranlassung mehr, überhaupt noch irgendein Wort mit ihr zu wechseln. So geht das seit Wochen und trotzdem läuft sie zu Kollegen, um sich über meinen Ton zu beschweren. Ich frage mich da nur, wie ich einen gewissen Ton haben soll, wo ich kein Wort mit ihr rede. An dem Tag, als unsere neue Kollegin zum ersten Mal mit uns allen im Büro war (ich musste sie da was fragen und wollte mich auch aus Rücksicht auf unsere Neue beherrschen), hatte eher sie mir gegenüber einen Ton drauf, der so was von respektlos und frech war, dass dies selbst unserer neuen Kollegin bitter aufgestossen ist.
Ich habe jetzt viel geschrieben und trotzdem ist das nur ein kleiner Einblick auf das, was passiert ist.
Obwohl ich erleichtert bin, dass sie gehen muss und dass ich eine so tolle und nette neue Kollegin habe, die zu mir steht, ängstigt mich die Zeit, nachdem die andere ihre Kündigung erhalten wird. Sie wird dann mit Sicherheit nochmal alles daran setzen, mich völlig unmöglich zu machen in der Firma, indem sie ihre Lügen noch übertrumpfen wird mit neuen Geschichten. Sie hat dann ja nichts mehr zu verlieren und will nur noch Rache, dass sie es nicht geschafft hat, mich rauszuekeln.
Also Kopf hoch, Schulter nach hinten, aufrechter Gang und immer daran denken, dass nicht ich die böse bin, sondern sie.
Gruss Johanna
Ich werde seit Monaten gemobbt und war schon einem Nervenzusammenbruch nahe. Da ich das alles psychisch nicht mehr ausgehalten habe, hatte ich bereits vor einigen Wochen dem Chef gegenüber eine Kündigung ausgesprochen. Er hat mich dann doch überredet zu bleiben. Er hat gesagt, ich solle mich nicht kleinkriegen lassen, Stärke und Überlegenheit zeigen. Wenn die Mobberin merkt, dass sie mir nichts anhaben kann, wird sie damit aufhören. Hat sie aber nicht, sondern es wurde immer schlimmer. Vorletzte Woche dann habe ich gesagt, dass ich das nicht mehr ertrage und wenn ich jetzt nicht gehe, bekomme ich Depressionen und bin ein Fall für den Psychologen. Der Chef hat wieder versucht mich umzustimmen. Er meinte, er will mich nicht verlieren und würde der anderen kündigen. Auch das hat mich im ersten Moment nicht umstimmen können, weil die schon so viel Gift versprüht und so viele Lügen unter den Kollegen erzählt hat, dass ich Angst hatte, mit denen würde das ganze Mobbing weitergehen und ich käme nie aus diesem Kreislauf raus. So habe ich also Bewerbungsunterlagen gekauft, Bilder machen lassen und Bewerbungen geschrieben. Zum Glück habe ich eine tolle Familie und Freunde, mit denen ich die ganze Zeit über reden konnte. Sie waren von meiner Entscheidung nicht begeistert, konnten aber auch verstehen, dass ich mit der Situation so überfordert bin und einfach am Ende meiner Kräfte. Seit ein paar Wochen haben wir eine neue Kollegin, die von mir eingearbeitet wird. Es ist ein sehr gutes Miteinander unter uns und wir teilen die gleiche Arbeitseinstellung und haben beide ein sehr hohes Pflichtbewusstsein. Der Chef hatte sie zu einem Gespräch in sein Büro gerufen und am nächsten Tag, als wir alleine waren, hat sie mit mir ein ganz tolles Gespräch begonnen. Seit sie mit dem Chef über die Situation geredet hat, wäre sie ganz voll davon und könne an nichts anderes denken. Sie meinte, ich würde den falschen Weg gehen. Ich würde mit Sicherheit irgendwann bereuen, alles, was ich in den ganzen Jahren in der Firma aufgebaut habe, meiner Kollegin (der Mobberin) überlassen zu haben. Es wäre doch egal, was die anderen draußen denken und reden. Wichtig wäre nur, dass wir beide zusammenhalten. Wenn die Mobberin raus wäre, gäbe es wahrscheinlich eine schwere Zeit für mich, aber das Interesse an der und mir würde auch verfliegen. Sie meinte, ich müsste ja gar nicht gehen, weil der Chef mich behalten möchte und sie möchte auch weiterhin mit mir zusammen arbeiten. Sie gab mir neuen Mut und so ging ich dann auch zum Chef rein und habe ihm gesagt, dass ich es mir nochmal überlegt habe. Er hat sich sehr gefreut und selbst nochmal eingeräumt, dass er viel früher hätte handeln müssen. Die Kollegin wird nach Weihnachten ihre Kündigung erhalten. Ich bin so erleichtert.
Vielleicht sollte ich auch kurz die Konstellation bei uns erklären. Wir sind 3 Frauen in einem Büro. Meine Aufgabe besteht auch darin, alle Vorgänge zu kontrollieren. Eine Kollegin von uns wurde vor ein paar Monaten entlassen. Sie hat schlecht gearbeitet, mehr Zeit mit privaten Dingen verbracht, als ihrer Pflicht nachzukommen, musste eigentlich wöchentlich zum Chef wegen falsch vorbereiteter Unterlagen und einer totalen Larifari Einstellung. Wir haben eine wichtige Aufgabe in der Firma und müssen daher sehr präzise arbeiten. Ich bin immer wieder mit ihr aneinandergeraten, weil sie ihre Arbeit gar nicht oder nur schlecht erledigt hat. Sie zog die andere Kollegin immer mehr auf ihre Seite und dann fing das Mobben an. Ich wurde geschnitten, hinter meinem Rücken wurde getuschelt, Gespräche waren abrupt beendet, wenn ich dazu kam und Gerüchte verbreitet. Man kann sich also vorstellen, dass ich nicht traurig war, dass besagte Kollegin entlassen wurde. Danach legte die andere Kollegin erst richtig los. Natürlich wurde mir die Schuld gegeben, dass die Kollegin ihre Kündigung bekommen hatte. Ist ja klar. Wie sollte sie auch selbst schuld sein, wo sie doch immer so nett war und sooooo viel Zeit hatte, sich mehr als ausführlich mit anderen Abteilungen zum Schwätzchen zu treffen oder endlose private Telefonate zu führen. All das hat der Chef schon sehr genau registriert. Nun ja, mein Privatleben wurde durch den Kakao gezogen, Lügen über mich erzählt, jeder kleinste Fehlerhinweis auf die Arbeit der Kollegin musste und muss geschwind an andere Abteilungen weitergegeben werden mit herablassenden Ausführungen über mich (die Fehlerhinweise waren in jeder Hinsicht korrekt und nicht tragbar und die anderen Abteilungen haben gar keine Ahnung, welche Auswirkungen Fehler und nachlässiges Arbeiten bei uns haben), mir wurden und werden Dinge unterstellt, die so unfassbar sind, dass ich mich frage, wie das überhaupt jemand glauben kann. Selbst vor dem Chef hat sie nicht halt gemacht zu lügen. Nicht genug, dass sie die Kollegen gegen mich aufhetzt, fing sie dann auch noch an, mich vor Kunden schlecht zu machen. Sie ist sogar so abgebrüht, dass sie ihre Fehler als meine ausgibt und den Kunden dann erzählt, sie hätte den Fehler nun aber gefunden und berichtigt. Natürlich habe ich diese Vorfälle notiert mit dem Beweis, dass sie selbst fehlerhaft gearbeitet hat. Es gab mal die Möglichkeit einer Aussprache, die sie jedoch abgelehnt hat. Seitdem bin ich ihr durch und sehe keinerlei Veranlassung mehr, überhaupt noch irgendein Wort mit ihr zu wechseln. So geht das seit Wochen und trotzdem läuft sie zu Kollegen, um sich über meinen Ton zu beschweren. Ich frage mich da nur, wie ich einen gewissen Ton haben soll, wo ich kein Wort mit ihr rede. An dem Tag, als unsere neue Kollegin zum ersten Mal mit uns allen im Büro war (ich musste sie da was fragen und wollte mich auch aus Rücksicht auf unsere Neue beherrschen), hatte eher sie mir gegenüber einen Ton drauf, der so was von respektlos und frech war, dass dies selbst unserer neuen Kollegin bitter aufgestossen ist.
Ich habe jetzt viel geschrieben und trotzdem ist das nur ein kleiner Einblick auf das, was passiert ist.
Obwohl ich erleichtert bin, dass sie gehen muss und dass ich eine so tolle und nette neue Kollegin habe, die zu mir steht, ängstigt mich die Zeit, nachdem die andere ihre Kündigung erhalten wird. Sie wird dann mit Sicherheit nochmal alles daran setzen, mich völlig unmöglich zu machen in der Firma, indem sie ihre Lügen noch übertrumpfen wird mit neuen Geschichten. Sie hat dann ja nichts mehr zu verlieren und will nur noch Rache, dass sie es nicht geschafft hat, mich rauszuekeln.
Also Kopf hoch, Schulter nach hinten, aufrechter Gang und immer daran denken, dass nicht ich die böse bin, sondern sie.
Gruss Johanna

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