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    Nach dem ich einige Monate AU war, bin ich an meinem alten Arbeitsplatz zurück gekehrt. Natürlich spielten auch wirtschaftliche Gründe eine Rolle. Ich habe noch eine Familie zu versorgen.
    Jetzt geht es leider weiter.
    Ich habe jetzt noch eine Kollogin dazu bekommen, welche über 20 Jahre jünger ist und auf einer befristeten Stelle sitzt.
    Dementsprechend ist das Arbeiten.
    Sie hofft natürlich, dass sie doch noch weiter beschäftigt wird und arbeitet wie im Akkord.
    Wir arbeiten nicht im produzierenden Gewerbe.

    Natürlich wird jetzt meine Arbeit auch daran gemessen. Nicht das ich extrem langsam arbeite, aber ich möchte nicht in 2 Jahren vom Stuhl fallen.
    Mein Arbeitstempo war auch von 2009 bis 2015 kein Thema.

    Wie verhält man sich in so einem Fall? Ich habe keine Lust wie meine Kollegin zu arbeiten, noch als lahmer loser dazustehen. Kann man mir da rein rechtlich etwas anhaben?
    Zumal sie das auch nicht jahrelang so durch hält.

    Das Problem mit der neuen Kollegin ist nur ein zusätzliches, es gibt noch die alten Problem wie denunzieren und ect....

    Eigentlich finde ich es schade (das ich so denken muss), aber ich bin froh, dass sie in 7 Monaten geht.

    Und natürlich würde es mein Vorgesetzter begrüßen, wenn ich das Handtuch schmeisse und er sie auf meine unbefristete Stelle setzen könnte. Darauf arbeitet er ja hin.

    Eine neue Stelle habe ich leider noch nicht gefunden. In jedem Vorstellungsgespräch kam es immer zur Sprache, warum ich so eine tolle Stelle in meinem Alter am Institut XY verlassen möchte.

    Da war auch der geäußerte Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung....kein Argument.

    Mein Hausarzt würde mich nicht mehr krank schreiben, weil er meint ich sollte dort kündigen.
    Eine von mir gewünschte Versetzung ist leider auch nicht möglich.
    Jetzt bekomme ich aber langsam Existenzängste.
    Zuletzt geändert von justme; 25.01.2016, 19:55.

  • #2
    AW: Geht leider weiter

    hallo just me,

    es tut mir leid für Dich, dass Du wieder solche Schwierigkeiten hast. Andererseits kann ich Deine Haltung nicht so ganz verstehen.Was ist daran auszusetzten, dass Deine neue Kollegin sich anstrengt,damit sie möglicherweise übernommen wird.Ob sie das Tempo durchhält ist ihre Sache. Ich glaube, Du solltest etwas umdenken. Etwas schneller zu arbeiten wird Dich nicht umbringen, zumal wenn Du bereits länger in diesem Unternehmen arbeitest, entsprechend längeren Urlaub hast, in dem Du dich erholen kannst. Der Druck auf Arbeitnehmer ist groß, das weiß ich. Auf eine Bewerbung kommen 50 Bewerber, mal überspitzt gesagt. Damit muß man sich abfinden und sich nach der Decke strecken, sonst bleibt man auf der Strecke."Gute alte Zeit" ist nicht mehr. Heute ist alles leistungsorientiert. Das ist bedauerlich, aber damit muß man leben.Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn in einem " flotten" Team einer durch Langsamkeit Sand ins Getriebe streuen kann. Das verursacht auf Dauer immer böses Blut. Du hast doch lanjährige Erfahrung, die es Dir ermöglichen Sollten, anfallende Aufgaben auch in etwas schnellerem Tempo zu erledigen. Versuche es doch mal. Ich bin sicher, dass Du damit besser fährst und Dir deine Kollegen freundlicher begegnen.

    Salü

    Gerdis

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    • #3
      AW: Geht leider weiter

      hallo just me,

      es tut mir leid für Dich, dass Du wieder solche Schwierigkeiten hast. Andererseits kann ich Deine Haltung nicht so ganz verstehen.Was ist daran auszusetzten, dass Deine neue Kollegin sich anstrengt,damit sie möglicherweise übernommen wird.Ob sie das Tempo durchhält ist ihre Sache. Ich glaube, Du solltest etwas umdenken. Etwas schneller zu arbeiten wird Dich nicht umbringen, zumal wenn Du bereits länger in diesem Unternehmen arbeitest, entsprechend längeren Urlaub hast, in dem Du dich erholen kannst. Der Druck auf Arbeitnehmer ist groß, das weiß ich. Auf eine Bewerbung kommen 50 Bewerber, mal überspitzt gesagt. Damit muß man sich abfinden und sich nach der Decke strecken, sonst bleibt man auf der Strecke."Gute alte Zeit" ist nicht mehr. Heute ist alles leistungsorientiert. Das ist bedauerlich, aber damit muß man leben.Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn in einem " flotten" Team einer durch Langsamkeit Sand ins Getriebe streuen kann. Das verursacht auf Dauer immer böses Blut. Du hast doch lanjährige Erfahrung, die es Dir ermöglichen Sollten, anfallende Aufgaben auch in etwas schnellerem Tempo zu erledigen. Versuche es doch mal. Ich bin sicher, dass Du damit besser fährst und Dir deine Kollegen freundlicher begegnen.

      Salü

      Gerdis

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      • #4
        AW: Geht leider weiter

        Hallo,

        ich habe jetzt nach 3 Wochen des beruflichen Wiedereinstieges gemerkt, dass ich doch nicht lahm bin. Die Kollegin nimmt sämtliche Arbeiten an schafft es natürlich ohne Überstunden nicht und versucht es dann mir rein zudrücken .

        Beim ersten mal war ich so blöde du habe zugesagt, dass ich das mit erledigen werde. Ich habe es natürlich auch nicht geschafft.
        Es ist für mich eine komplett neues Aufgabengebiet, in welches ich mich jetzt praktisch einarbeiten muss. Die neue Kollegin hat 6 Monate Vorsprung.
        Von daher kann ich manche Dinge noch nicht so zeitlich abschätzen.

        Beim nächsten mal habe ich gesagt, dass ich keine Aufträge von ihr mehr annehmen werde wenn sie es nicht schafft, weil ich keinen Bock darauf habe, dass ich dann als Blöde dastehen werde.
        Ich meine wenn sie sich bei allen einschleimen will, dann nicht auf meine Kosten. Und sie muss dann eben auch mal etwas ablehnen wenn sie es nicht schafft.

        Und eine feste Stelle wird sie hier nie bekommen, weil sie eine Elternzeitvertretung, auf einer Drittmittelstelle mit einer max Laufzeit von 5 Jahren, ist
        Alle Haustellen sind besetzt.

        An den Vorgesetzten brauche ich mich nicht wenden. Der ist ja an meiner Situation mitverantwortlich. Früher hat er das Mobbing nur gedultet (nur ist gut) jetzt macht er mit.

        Aber jetzt ist Wochenende und das Leben beginnt.
        Zuletzt geändert von justme; 06.02.2016, 13:31.

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