Hallo zusammen,
vorab: ich bin - leider eine sehr ehrgeizige Person, die gerne Leistung bringt und sich für den Beruf einsetzt.
Gerade das scheint mir jetzt zum Verhängnis zu werden. Ich bin Lehrerin und finde den beruf und die Arbeit mit den Schülern einfach super. Auch nach Unterrichtsbesuchen bekam ich positives Feedback, was mich noch weiter aufbaute und mich motivierte mich zum Personalrat aufstellen zu lassen. Das bin ich jetzt auch geworden, da sich fast keiner aufstellen ließ und keine richtige Wahl stattgefunden hat. Allerdings sind damit viele nicht einverstanden. Anfangs habe ich die Blicke und Situationen nicht richtig deuten können, aber jetzt verdichtet sich alles. Zuletzt hat mich auch ein Kollege angesprochen und gewarnt: "Mit zuviel Euphorie verscherzt man es sich beim Kollegium." Ich wollte mich einfach nur für die Kollegen interessieren und habe auch für viele - u.a. auch für den Kollegen - Aufgaben übernommen. Weiterhin äußerte sich ein anderer scheidender Kollege, dass ich es in Zukunft sehr sehr schwer haben werde im Kollegium. Andere Kollegen machen Bemerkungen, wieder andere beenden Gespräche, wenn ich komme.
Na gut, ich habe mich zu stark engagiert und habe zu viel selbständig gemacht, so dass mich jetzt nicht einer oder zwei auszugrenzen versuchen, sondern eine unbestimmte Anzahl von mehreren Kollegen.
Hinzu kommt, dass ich ein teilweise kommunikativer Mensch bin, wenn ich mich an einem Ort wohl fühle. Wahrscheinlich habe ich zu viel kommuniziert und mich zu positiv dargestellt.
Das einzig Positive an der Sache: ich habe zu den meisten ein Arbeitsverhältnis und einen privaten Freundeskreis. Außerdem wohne ich soweit vom Arbeitsplatz weg, dass ich in meiner Freizeit keinen Kollegen sehe.
Meine Frage ist jetzt: Wie soll ich mich verhalten? Ich habe vor, mich zurückzunehmen und weniger zu sprechen (bzw. nur dann, wenn jemand was von mir wissen will.)
War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?
Ich wirke halt sehr dominant und überzeugend...bietet alles natürlich Angriffsfläche...
Lola
vorab: ich bin - leider eine sehr ehrgeizige Person, die gerne Leistung bringt und sich für den Beruf einsetzt.
Gerade das scheint mir jetzt zum Verhängnis zu werden. Ich bin Lehrerin und finde den beruf und die Arbeit mit den Schülern einfach super. Auch nach Unterrichtsbesuchen bekam ich positives Feedback, was mich noch weiter aufbaute und mich motivierte mich zum Personalrat aufstellen zu lassen. Das bin ich jetzt auch geworden, da sich fast keiner aufstellen ließ und keine richtige Wahl stattgefunden hat. Allerdings sind damit viele nicht einverstanden. Anfangs habe ich die Blicke und Situationen nicht richtig deuten können, aber jetzt verdichtet sich alles. Zuletzt hat mich auch ein Kollege angesprochen und gewarnt: "Mit zuviel Euphorie verscherzt man es sich beim Kollegium." Ich wollte mich einfach nur für die Kollegen interessieren und habe auch für viele - u.a. auch für den Kollegen - Aufgaben übernommen. Weiterhin äußerte sich ein anderer scheidender Kollege, dass ich es in Zukunft sehr sehr schwer haben werde im Kollegium. Andere Kollegen machen Bemerkungen, wieder andere beenden Gespräche, wenn ich komme.
Na gut, ich habe mich zu stark engagiert und habe zu viel selbständig gemacht, so dass mich jetzt nicht einer oder zwei auszugrenzen versuchen, sondern eine unbestimmte Anzahl von mehreren Kollegen.
Hinzu kommt, dass ich ein teilweise kommunikativer Mensch bin, wenn ich mich an einem Ort wohl fühle. Wahrscheinlich habe ich zu viel kommuniziert und mich zu positiv dargestellt.
Das einzig Positive an der Sache: ich habe zu den meisten ein Arbeitsverhältnis und einen privaten Freundeskreis. Außerdem wohne ich soweit vom Arbeitsplatz weg, dass ich in meiner Freizeit keinen Kollegen sehe.
Meine Frage ist jetzt: Wie soll ich mich verhalten? Ich habe vor, mich zurückzunehmen und weniger zu sprechen (bzw. nur dann, wenn jemand was von mir wissen will.)
War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?
Ich wirke halt sehr dominant und überzeugend...bietet alles natürlich Angriffsfläche...
Lola

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