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Möchte gehen, aber wie erkläre ich eine Therapie bei Bewerbungen ?

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  • Möchte gehen, aber wie erkläre ich eine Therapie bei Bewerbungen ?

    Hallo zusammen.
    Meine Geschichte habe ich hier schon geschrieben und dachte, alles wird gut.
    Konnte damit umgehen, dass weiterhin gelästert, gelogen und aufgehetzt wird, weil meine Abteilung toll ist.
    Nun ist es aber so, dass ich nun weiß, dass selbst meine neue Kollegen penetrant gegen mich auf aufgebracht werden durch üble Nachrede. Entweder offen oder durch " gutgemeinte " Ratschläge, sich von mir fern zu halten. Kommt das gleiche bei raus.
    Der Kreislauf dort wird wohl nie ein Ende haben.
    Ich bin am Ende und habe keine Motivation mehr.
    Mein Entschluss zu gehen ist da.
    Es gibt mehrere gute Jobangebote in meinem Wohnort und ich möchte mich da bewerben.
    Das Problem ist, dass ich Anfang des Jahres zur Therapie in eine Klinik gehe. Eigentlich ist es kein Problem und ich freue mich darauf, den ganzen Ballast und die ganzen Verletzungen aufarbeiten zu können. Aber wie soll ich das in einer Bewerbung formulieren ? Soll ich das überhaupt erwähnen ? Die Stellen sind zu Anfang des Jahres oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgeschrieben. Oder sollte ich lieber warten mit Bewerbungen bis meine Therapie beendet ist ?
    Habt ihr Erfahrungen gemacht ?
    Liebe Grüße
    Johanna

  • #2
    AW: Möchte gehen, aber wie erkläre ich eine Therapie bei Bewerbungen ?

    Hi!

    Schreib doch "ich stehe Ihnen ab ... zur Verfügung" ohne irgendeine Rechtfertigung. Zur Not kannst Du auch die Tante Martha in den Rocky Mountains bemühen. Wer Dich will kann damit leben. Wer damit nicht leben kann oder will braucht Dich auch nicht denn auch dieser Arbeitgeber wird Dein Privatleben nicht respektieren.

    Grüßlinge!

    Grüßlinge!

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    • #3
      AW: Möchte gehen, aber wie erkläre ich eine Therapie bei Bewerbungen ?

      Schreib doch "ich stehe Ihnen ab ... zur Verfügung" ohne irgendeine Rechtfertigung. Zur Not kannst Du auch die Tante Martha in den Rocky Mountains bemühen.
      Damit hat Alteisen völlig recht. Du brauchst keinem potentiellen Arbeitgeber einen Grund angeben, ab wann und wieso du dann erst zur Verfügung stehst. Eine Therapie ist deine Privatsache und geht einen Arbeitgeber nichts an. Auch in einem Bewerbungsgespräch brauchst du das nicht "beichten". Würde auch nicht ugt ankommen, weil Vorurteil von Therapie = Labil.
      Wie lang geht denn die Therapie? Wenn sie länger als drei Monate ist, würde ich so in der Mitte, bzw. zum Ende hin anfangen mich zu bewerben. Kommt halt darauf an, ab wann ein Arbeitgeber einen tatsächlich braucht. Jemand, der erst in einem halben Jahr anfangen kann, fällt halt doch durchs Raster. Die meisten Arbeitsantritte, auch wenns heißt teilen sie uns mit... sind dann eher in einem Zeitraum von 14 Tagen, maximal 4 Wochen.

      LG

      Ilythia

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      • #4
        AW: Möchte gehen, aber wie erkläre ich eine Therapie bei Bewerbungen ?

        Danke Ilythia und Alteisenfahrer.
        Das ist ein guter Tipp.
        Bin heute angefangen die Bewerbungen zu formulieren und letztendlich fand ich die Variante, gar nichts zu erwähnen am besten.
        Vielleicht komme ich ja sowieso nicht für die Stellen in Frage und wie Ihr schon schreibt, ist da ja Privat.
        Sollte es tatsächlich zu einem Vorstellungsgespräch kommen, was ich schon hoffe, kann ich das Verfügungsdatum gut damit begründen, dass ich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis nicht so schnell raus komme.
        Die Therapie beginnt Mitte Januar und ich bin dann 6 Wochen in der Klinik.
        LG Johanna

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