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Stagflation - das neue Gespenst am Konjunkturhimmel

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  • Stagflation - das neue Gespenst am Konjunkturhimmel

    Vor gut drei Jahren war peakoil. Still und leise wurde diese Tatsache in die Ecke geschoben, denn wie jeder Volkswirtschaftler wusste: ab einem Ölpreis von 80 $ pro Barrel geht es rückwärts.
    Wenn wir die Dollarschwäche / Eurostärke ausgleichen, dann kommen wir immer noch auf einen bereinigten Preis von 50 $ pro Barrel vor 3 Jahren, was langsam, aber stetig zu einem Nullwachstum führte bzw. zur Ölinflation.

    Damals tauchte das böse R-Wort auf und nun sind wir mitten in der Rezession und Olinflation. Kombiniert auch Stagflation zu bezeichnen.

    Aktuell steht das Öl bei 130 / barrel. Damit sind wir in einer sehr prekären Situation gelandet, um nicht zu sagen in einer beginnenden Depression, denn selbst wenn dieser Preis gehalten würde, wird die Wirtschaft abgewürgt.

    Aber es geht ja munter weiter ...

    Dr. Mabuse -

  • #2
    Hallo Doktor Mabuse,

    Du scheinst ja einiges zu verstehen von der Wirtschaft und Börse.

    Ich hätte da eine Frage zum Gold. Mit dem Euro sind wir ja ganz schön verarscht worden. Viele Artikel kosten jetzt tatsächlich das in Euro was sie früher in DM gekostet haben.

    Wenn ich nun Gold kaufe, schlage ich damit den Euro , bzw. kann ich damit die Inflation in den Griff bekommen. Mal davon abgesehen, dass der Zugewinn beim Gold am Finanzamt vorbei geht?

    Danke - falls du antwortest - Harry

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    • #3
      Hallo Harry, fahr schon mal den Wagen vor
      (das konnt ich mir jetzt nicht verkneifen)

      Nun Gold oder andere bewegliche Wertgegenstände sind bei Banken und beim Finanzamt unbeliebt, weil sie ihre Finger eben nicht drin haben.
      Seit einigen Jahren wird beim Goldkauf in Deutschland Namen und Adresse notiert und die Bezahlung kann nur über ein Konto getätigt werden. (Wozu wohl ? )

      Früher war Gold in physischer Forum ein sehr beliebter "Notgroschen". Goldschmuck oder Münzen wurde in schlechten Zeiten zum Überlebensfaktor.

      Mindestens !0 % des Vermögens in Edelmetall wäre mein Rat. Dann 10 bis 30 % Beteiligungen an Agrargesellschaften, Wald, Grundbesitz, etc.

      Zusätzlich Immobilien für den Eigenbedarf. Das kann ein kleines Haus mit Garten oder auch ein Gartenhaus mit Schrebergarten sein. Immobilien völlig ohne Anbaufläche sind dagegen problematisch wenn's mal happig kommt. In einer Eigentumswohnung kannst Du dann auf dem Balkon Schnittlauch ziehen und das war's auch schon.

      Zurück zum Gold: der Goldpreis ist zum Teil vom Ölpreis abhängig, denn für die Goldförderung wird ja Energie gebraucht. Mit Gold kann die Inflation, aber auch der Ölpreis gepuffert werden.
      Noch ein Tipp: Gold sollte nur in greifbarer Form gekauft werden. Papier bedeutet nämlich Papier, auch wenn Gold dauf steht.

      Dr. Mabuse

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      • #4
        auf Dauer sind Aktien immer noch am besten. Wenn du rechtzeitig aussteigst ...

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