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Scheiß-Euro!

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  • Scheiß-Euro!

    Warum wurde das Volk vor der Teuro-Einführung nicht befragt, ob er eingeführt werden soll oder nicht??? Über 95 % der Deutschen hätten sich für die gute alte DM entschieden (ich übrigens auch) und vielen Bundesbürgern (Rentnern, Arbeitslosen) würde es heute weitaus besser gehen!!!

    Wenn diese inflationsantreibende ......-Währung schon eingeführt werden muß, weshalb dann nicht in allen Ländern Europas???

    Aber wenn die anderen europäischen Staaten (Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Großbritanien, Ostblockstaaten) schlau sind, behalten sie ihre bisherigen Währungen und wehren sich gegen den Euro-Nepp!!!


    Ein altes Sprichwort bewahrheitet sich einmal mehr: Neue Besen kehren gut (Scheiß-Euro), aber die alten Besen (stabile Deutsche Mark) kennen die Ecken besser!!!

  • #2
    das kanns tdu laut sagen!
    Seit es den Euro gibt hat die Kaufkraft um satte 30% nach gelassen.

    Warum?

    Und Warum sind wir so blöd und lassen uns das gefallen?

    l g blueeye :-S

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    • #3
      Versuchs mal ohne Geld ... in Frankreich gibt es schon einige Communen in denen die Leute untereinander ihre Leistungen in "sel" aus gleichen.

      Geht an den Banken, der Steuer und dem Staat vorbei!

      P

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      • #4
        (531) Umfragen bestätigen den letzten Jahren immer wieder, dass ein beachtlicher</div>Teil der deutschen Bevölkerung der DEM nachtrauert, und dass überraschend viele</div>dem EUR gegenüber misstrauisch eingestellt sind. &ndash; Warum herrschen solche Sinnesrichtungen</div>vor?</div>
        Das in einer Gesellschaft umlaufende Geld ist auch Ausdruck der vaterländischen Selbstwahrnehmung (symbol of national identification): das kann die Geldpsychologie zweifelsfrei nachweisen. Die DEM entsprach dieser Aufgabe: der Deutsche erkannte sich in der DEM wieder.

        Demgegenüber ist der EUR die gemeinsame Währung verschiedener, </div>sprachlich voneinander getrennter Nationen. Infolge dessen wird er nicht als einheimisches Geld erkannt; oder hier wohl richtiger: gefühlt und erlebt.</div>
        Was die immer wieder zur Sprache gebrachten Umfragen anbelangt, so sollte auch gesagt werden, dass &ndash;

        Zustimmung zum EUR ganz deutlich in Abhängigkeit zum Bildungsstand der Befragten steht; bei Akademikern erreicht die Zustimmung meistens fast 90 Prozent, &ndash;

        Bürger zwischen 18 und 28 Jahren ziehen den EUR der DEMbei weitem vor und &ndash;

        </div>die Auslandserfahrung eine sehr grosse Rolle spielt: Deutsche die noch nie oder nur selten (im Urlaub) über die Grenzen des eigenen Landes gekommen sind, haben dem EUR gegenüber mehrheitlich eine ablehnende Haltung; wer hingegen beruflich oder privat im Ausland zu tun hat, befürwortet (auch hier über 90 Prozent) den EUR.

        Quelle: http://www.uni-siegen.de/~merk/downl...n_zum_geld.pdf</div>
        Susanne

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        • #5
          Hallo Susanne,

          vielen Dank für Deinen Beitrag hier im Forum.

          Ich werde mir das Buch "Die Euro-Lüge" von Wilhelm Hankel kaufen. Er ist ein anerkannter Wirtschaftswissenschaftler und weist knallhart die vielen Nachteile des Euros für Deutschland und seine Bevölkerung auf.

          Eine Frage an Dich:

          Welche Währung ziehst Du vor: Die geliebte DM oder den zu Recht gehassten Euro?

          Ich freue mich auf Deine Antwort.

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          • #6
            Hallo Thomas,

            ich verfolge schon einige Wochen diese Aussprache, komme aber jetzt erst (nach Feierabend) dazu, auch einmal etwas zu sagen.

            Also Professor Hankel ist sicher als *Mensch* ein Ehrenmann.

            Aber ein "anerkannter Wirtschaftswissenschaftler" ist er ganz bestimmt *nicht*! Er gilt im Kreis der Ökonomen als Aussenseiter -- und gefällt sich überdies selbst auch in dieser Rolle.

            Als SPD-Staatssekretär in Bonn wurde Wilhlem Hankel (ohne Bankerfahrung!) auf den Posten des Chefs der Hessischen Landesbank gehievt. In nur drei Jahren hatte er diese in einen Milliardenverlust geritten. Alle hessischen Sprakassen (denn die Helaba ist Spitzeninstitut der Sparkassen) mussten zehn Jahre lang die Schulden abtragen, die Wilhlem Hankel ihnen eingebrockt hatte. Daher ist der Name "Hankel" bis heute bei Bankern ein rotes Tuch.

            Wilhelm Hankel ist vor dem Bundesverfassungsgericht mit seiner Klage gegen den Euro kläglich gescheiter: die Richter bescheinigtem ihm "Unlogik in weiten Teilen der vorgelegten Begründung".

            Sein Buch "Die Euro-Lüge" wurde selbst in SPD-nahen Blättern wie der "Frankfurter Rudnschau" vernichtend besprochen.

            Weiter oben wurde ein Zitat aus den "Aufgaben zum Geld" von Professor Merk (Siegen) eingegeben. Dort in Siegen sind (ebenso wie in Köln, Frankfurt und München)*anerkannte* Fachleute, neben Merk auch Löw, Wiedemann und nicht zuletzt Professor Axel Weber, der (ohne Parteibuch!) zum Bundesbankpräsidenten ernannt wurde.

            Bitte gehe doch einmal die "Finanzbegriffe" von Professor Merk oder die "Aufgaben zum Geld" durch. Hier findst Du nicht ....mik, sondern ganz genau begründete Sachaussagen.

            Nochmals: nicht gegen Wilhelm Hankel als *Mensch*!

            Viele Grüße, Petra Herr.

            http://www.uni-siegen.de/~merk/downl...n_zum_geld.pdf

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            • #7
              Hallo Petra,

              vielen Dank für Deinen Beitrag.

              An Ökonomen scheiden sich oft die Geister. Da ist Herr Hankel nicht allein. Auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank (Norbert Walter) steht sehr häufig in der Kritik, weil er öffentlich kein Blatt vor den Mund nimmt.

              Solche Querdenker, die nicht zu allem "Ja und Amen" sagen, brauchen wir jedoch meiner Meinung nach in Deutschland.

              Sicherlich hat Wilhelm Hankel in der Vergangenheit Fehler gemacht. Wenn es darum geht, muß man angebliche "Top-Manager" wie Ron Sommer, Klaus Esser und vor allem Josef Ackermann jedoch ebenfalls tadeln. Was sich diese hohen Herren in den letzten Jahren geleistet haben (Telekom, Mannesmann-Prozess) war ebenfalls nicht von schlechten Eltern.

              Zu der im Jahr 1997 gescheiterten Klage läßt sich nur sagen, daß Richter frei in der Rechtssprechung sind. Ein zweiter Jurist hätte den gleichen Fall auch anders beurteilen können und die Klage wäre erfolgreich gewesen.

              Hankel kritisiert außerdem zu Recht, daß in einem demokratischem Land wie Deutschland nicht das Volk vor der Euro-Einführung gefragt wurde.

              Man muß kein Hellseher sein, um sagen zu können, daß es den Euro in Deutschland dann niemals gegeben hätte!

              Ich möchte nicht zu weit gehen, aber diese nicht durchgeführte Volksabstimmung bei einer derart wichtigen Entscheidung (im Gegensatz zu einem bedeutungslosem Flughafen in Berlin) beinhaltet schon Grundzüge einer Diktatur wie im dritten Reich!

              Kurzes Fazit: Herr Hankel schildert in diesem Buch seine persönliche Meinung über den Euro, was legitim ist. Ob diese Ansichten nun richtig oder falsch sind, muß jeder für sich selbst entscheiden. Für Euro-Anhänger ist es ....mik, mir persönlich und der Mehrheit der Deutschen spricht der Autor aus der Seele.

              Es bleibt zum Wohle der deutschen Bevölkerung nur zu hoffen, daß die Zwangswährung Euro schleunigst abgeschafft und die bis 1998 bzw. 2001 andauernde Erfolgsgeschichte der seinerzeit stabilsten europäischen Währung, der DM, fortgesetzt wird!

              Erst dann können Ziele wie der wirkliche Rückgang von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Inflation sowie der Konjunkturaufschwung realisiert werden!

              Noch eine ernst gemeinte Frage an Dich: Studierst Du VWL oder bist schon Diplom-Volkswirtin, da ein Link zur Uni Siegen aufgeführt ist?

              Ich freue mich auf Deine Antwort.

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