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Präventionen an Schulen

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  • Präventionen an Schulen

    Hallo Leute!

    Ich soll für die Schülerzeitung einen Artikel über Mobbing und die Präventionen an Schulen schreiben.
    Nun wollte ich euch fragen, was ihr denn von den Präventionen haltet, da die Meinungen an meiner Schule gespalten sind.

    Und dann wollte ich noch etwas anderes fragen:
    Politiker und Lehrer sagen immer, dass Computerspiele, in denen Gewalt herrscht, der Grund für Amokläufe sind.
    Ich bin aber eher der Meinung, dass dies eine Folge des Mobbings ist.
    Also dass die Amokläufer gemobbt wurden.

    Was haltet ihr davon?

    Wär schön wenn ihr mir eure Meinungen mitteilt!!!
    Love

    Rae

  • #2
    AW: Präventionen an Schulen

    Hallo Rae,

    Maßnahmen gegen Mobbing oder dem Ganzen Vorbeugen ist natürlich Sinnvoll. Eine Schule die sich gegen diese unnützen seelischen und körperlichen Angriffe von Mobbern stellt ist doch die, von der man nur träumen kann. Ohne Angst in die Schule zu gehen, und sein zu können wie man eben ist wäre doch einfach nur himmlisch. Ich bin überzeugt, auch die Agressivität und Gewalt am Schulleben ginge zurück und die Zensuren würden auch um einiges besser werden.
    Ich bin der Meinung, in erster Linie liegt es an den Lehrern, diese Mißstände zu erkennen und einzugreifen. Aber viele wollen sich diese Last nicht antun, es wäre ja "Mehrarbeit" und manche sind sogar unfähig das Mobbing zu erkennen. Heute traue ich mir zu, zu behaupten, dass die meisten Pädagogen kein soziales Verhalten gegenüber bestimmten Schülern haben. Heutzutage zählt in erster Linie, wer als Elternteil beim Lehrersprechtag am tiefsten in den Hintern kriechen kann und sich bei Schulfesten am besten angaschiert. Nicht zu vergessen die Mütter, die die größten Torten backen können und der Klassenlehrerin immer und zu allem "Recht" geben. Diese Schüler kommen weiter,erreichen das Klassenziel, egal wie schlecht sie auch in den Noten sind, es wundert mich immer wieder aufs neue.
    Es kam sogar vor, das ein Lehrer bei meinem Sohn direkt neben ihm stand, als der damalige Mobber ihn körperlich angegriffen hatte. Dieser Pädagoge hatte es nicht einmal registriert, wie doof muss man da sein? Wenn er es unmittelbar direkt nicht mitbekommt, wie soll er dann überhaupt einschätzen oder erkennen, wenn jemand ausgegrenzt oder gequält wird.
    Schreib einen saftigen Beitrag, vielleicht wachen so manche Tiefschläfer oder Ignoranten an deiner Schule auf.
    Minna

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    • #3
      AW: Präventionen an Schulen

      Ich bin erst vom Lehrer gemobbt worden, die Schüler haben daraufhin mitgezogen.
      Meine Klassenlehrerin hat mich gehasst, da ich als kleines Kind schon soviel gelesen hatte,
      wie sie ihr Leben lang nicht, und daher auch gebildet war, im Gegensatz zu ihr.
      Deswegen war sie auf mich nie gut zu sprechen.
      Ausserdem waren alle katholisch, nur ich nicht. Das war schon sehr mies.
      Übrigens mein Cousin hat auch mit 5 schon Goethe gelesen... daher, glaubts mal ruhig (komische Familie hab).
      Auf dem Gymi folgte die Fortsetzung in ähnlicher Art und Weise.
      Das ging solange so, bis ich gelernt habe, mit meiner Schläue nicht mehr unangenehm aufzufallen,
      und meine Meinung nicht mehr öffentlich zu äussern,
      sondern statt dessen den Paukern nach dem Mund zu reden.
      Es gab auch Lehrer, die Respekt hatten. Es geht auch anders!
      Mobbing in der Schule ist ganz sicher zum großen Teil ein Lehrerding.
      Auch wenn es mir widerstebt, diesen die alleinige Veranwortung aufzubürden.
      Präventiv kann man nur eines tun, immer drüber sprechen, Situationen auflösen, Courage zeigen.
      Und dies jeden Tag aufs Neue!
      Ich habe gehört, dass es erfolgreich gewesen sei, schulintern Streitschlichter zum Einsatz zu bringen.
      Diese sollen oft die sonst größten aller Brutalis sein, die sich aber schnell in ihre verantwortungsvolle, neue Position einfügten. Ich persönlich habe keine Erfahrungen damit, habe wie gesagt nur davon reden gehört.

      Viel Erfolg!
      Oje
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Oje; 30.08.2010, 21:13.
      Geld regiert die Welt.
      Geld hat kein Gewissen.

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      • #4
        AW: Präventionen an Schulen

        Ich bin jetzt ja an einer der Schulen wo diese Präventionen durchgeführt werden MÜSSEN.
        Das sind nicht nur Anti-Mobbingwochen, sondern auch Alkoholpräventionen, Gewaltpräventionen, Magersuchtpräventionen,
        Drogenpräventionen, ... Langsam nervt das ein wenig. Vor allem, weil 7. Klässer zur Alkohol- und Drogenprävention müssen.
        Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich glaube nicht, dass in der 7. irgendjemand das nötig hat.

        Und bei den Mobbing-Wochen war es eigentlich immer so, dass man nach der Anti-Mobbingwoche eine Woche lang eine super Klassengemeinschaft hatte und danach wurde wieder gehänselt was das Zeug hält. Das heißt, dass das eigentlich nicht besonders viel bringt.
        Aber glaubt ihr wirklich, eine Person, die leidenschaftlich mobbt, würde aufhören zu mobben, nur wen man einem sagt, dass das nicht nett ist, oder einem Filme zeigt, in denen von Mobbern die Rede ist?

        Auf meiner Schule ist die Zahl der Mobopfer zum Glück sehr sher gering.
        Hoffentlich bleibt es so ...

        Aber noch mal zu den Anti-Mobbingwochen:
        Gut sind sie auf jeden Fall.
        Lieber 1Woche Ruhe, als gar keine!!!

        Und natürlich werde ich den Lehrern und Mobbern mit meinem, hoffentlich gutem Zeitungsartikel, nun mal gehörig meine Meinung sagen!!!


        PS: @Oje: Wow mit fünf Jahren schon Goethe! Manomann, ich krieg diesen Stoff jetzt noch kaum runter!!!


        Love

        Rae
        Love

        Rae

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        • #5
          AW: Präventionen an Schulen

          Hatte ma nen Kumpel, der hat mit 15 zum Frühstück Blut gekotzt,
          und ist mit 18 verstorben.
          Er war mit 10 Alkoholabhängig und mit 12 Drogensüchtig.
          Gestorben ist er durch Selbstmord.

          Ob und wie Präventivmaßnahmen da hätten helfen können, keine Ahnung.
          Ich glaube dass dieses wirkungsvoller wäre,
          wenn es im Interesse der Schüler läge, statt ein Pflichtprogramm zu sein.

          Ich hab Schiller bevorzugt @Rae
          Geld regiert die Welt.
          Geld hat kein Gewissen.

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          • #6
            AW: Präventionen an Schulen

            Freiwillig, würde sich keiner von den Alkohol- oder Drogenabhängigen dafür melden!!!
            Sie finden es toll, deshalb haben sie damit ja auch angefangen ...

            Aber ich glaube nicht, dass du mit dem konsumieren von Alkohol und Drogen aufhörst, nur weil du (wie bei uns) ein kleines Büchlein voller leckerer Rezepte kriegst, die alkoholfrei sind!!!

            Love Rae


            PS:@ Oje

            Und warum unbedingt Schiller?
            Love

            Rae

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            • #7
              AW: Präventionen an Schulen

              Da hast Du Recht.
              Der erhobene Zeigefinger ermutigte uns höchstens,
              als wir noch zur Schule gingen.
              Dann wurde das "Verbotene" erst so richtig spannend.

              Wegen der Autoren? Ich weiss gar nicht, woran das genau lag.
              Ich empfand es immer als besonders anregend,
              wenn der Verfasser einer Geschichte so schrieb,
              dass man instinktiv beim Lesen mitten im Geschehen steckte,
              als nur davon berichtet zu bekommen.
              Diese Art Wahrhaftigkeit habe ich bei ihm gespürt,
              und bei Goethe eben nicht.
              Ebenso ergeht es mir mit Mozart, den mag ich nicht.
              Tschaikowski und Bach, dafür bin ich zu gewinnen.

              Zum Thema zurück.
              Ich würde dir gerne etwas vorschlagen.
              Berichte einfach ehrlich.
              Stelle nüchtern Tatsachen fest,
              so, wie Du sie hier festgestellt hat.
              Berichte einfach alles,
              auch, wie Du versucht hast,
              Dich selbst mit dem Thema auseinander zu setzen.
              Struckturiere den Beitrag:
              - Warum sollt ihr Euch damit beschäftigen
              - Wie tut ihr es (bringt es Spass oder Elend)
              - Bisherige Arbeiten mit diesem Thema zusammenfassen
              (welche Gedanken haben sich andere Schüler hierzu schon gemacht?)
              - Welche Quellen hast Du (zB Mobbing Forum)
              - Was bringst Du dort in Erfahrung
              - Welche Wirkung erhoffst Du dir von deinem Beitrag,
              (beziehe realistisch Stellung! Es kann ja auch sein, dass es keinen interessiert!)
              - Vorschläge, wie tatsächlich etwas "getan", verändert werden könnte?
              Möglicherweise interviewst Du hierzu Mitschüler und Lehrer.

              LG
              Geld regiert die Welt.
              Geld hat kein Gewissen.

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              • #8
                AW: Präventionen an Schulen

                Danke,
                dass sind echt gute Tips!!!

                Love Rae
                Love

                Rae

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