Als erstes will ich mich euch vorstellen:
Ich bin 14 und besuche die 8. Klasse eines Gymnasiums. Dort werde ich oft mit Mobbing konfrontiert.
Ich habe mich deswegen hier angemeldet: um Rat zu finden und zu geben.
Grundsätzlich habe ich gemerkt, dass in der Grundschule Mobbing eher etwas seltenes ist. Oft fängt es an, wenn man in der 7./8. Klasse ist. Dann hat man plötzlich die falsche Hose an, man spricht mit einem komischen Akzent, man hat kein Facebook, man wird plötzlich grundlos als „schwul“ oder „Schwuchtel“ benannt (was schon den Schwulen gegenüber respektlos ist, sie haben auch ein Recht auf ihre menschliche Würde) und sehr schnell gerät man in der Situation, dass man ganz alleine oder zu zweit da steht. Meistens sind es diese „coolen“, die einen Mobben. Sie sind eben in. Da fragt man sich: was ist anders bei diesen beliebten Schülern? Es ist eine Frage, die man nicht beantworten kann. Sie sind zwar viel rücksichtsloser, aber sonst... Es liegt (vielleicht) auch in der Natur des Menschen (meistens, leider). Schadenfreude gehört eben zu den Gefühlen, wie Liebe, Traurigkeit, usw... Mal ganz ehrlich: wünscht ihr euch nicht manchmal ganz, ganz tief im Innern, dass es euren Mobbern einmal sehr schlecht ergeht, damit ihr euch endlich besser fühlt? Dennoch, finde ich, müssen wir nicht diesen falschen Weg gehen. Oft habe ich leider, das muss ich zugeben, weggeschaut, als jemand gemobbt wurde. Zu groß war meine Angst, noch schlimmer gedisst zu werden. Gemerkt habe ich aber auch, dass mit der Zeit, die Art miteinander umzugehen auch zwischen den Mobbern respektloser geworden ist. Diese ist als „Schärtz“ gemeint, aber dennoch kann diese Art miteunander umzugehen ein verstärkender Faktor für Mobbing sein.
Auch ich werde manchmal gemobbt, habe zum Glück jemanden in meiner Klasse, der jahrelang das Ganze alleine aushalten musste. Seitdem ich fast nur noch mit ihm rumhänge, werde ich auch als schwul bezeichnet, im Unterricht kleben mir andere Sachen in den Haaren, sprühen mir Parfum oder Anderes auf die Kleider. Zum Glück ist das nur ein Extremfall-Beispiel und eher selten, aber es geschieht trotzdem. Dagegen vorzugehen war noch nie meine Sache und auch nie die meines besten Freundes und ich glaube, solange die Lage so bleibt, wie sie ist, werde ich auch keinem darüber Bescheid sagen. Wird das Ganze aber zu hart, bin ich entschlossen, die Lehrer um Hilfe zu bitten. Das kann ich auch nur jedem empfehlen.
Leider gibt es auch sehr dumme Lehrer, das habe ich selbst gemerkt, die sagen „Ach die armen Mädchen, wenn die wieder so ewas machen, sag mir Bescheid, ich verprügle sie dann“. Solche dummen Antworten habe ich nicht nötig, liebe Professoren!!
So viel zum Thema Mobbing, wie ich es erlebe.
Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und, dass er hilfreich war.
PS: Oft sind ehemalige Freunde auch Mobber. Sehr fies.
Ich bin 14 und besuche die 8. Klasse eines Gymnasiums. Dort werde ich oft mit Mobbing konfrontiert.
Ich habe mich deswegen hier angemeldet: um Rat zu finden und zu geben.
Grundsätzlich habe ich gemerkt, dass in der Grundschule Mobbing eher etwas seltenes ist. Oft fängt es an, wenn man in der 7./8. Klasse ist. Dann hat man plötzlich die falsche Hose an, man spricht mit einem komischen Akzent, man hat kein Facebook, man wird plötzlich grundlos als „schwul“ oder „Schwuchtel“ benannt (was schon den Schwulen gegenüber respektlos ist, sie haben auch ein Recht auf ihre menschliche Würde) und sehr schnell gerät man in der Situation, dass man ganz alleine oder zu zweit da steht. Meistens sind es diese „coolen“, die einen Mobben. Sie sind eben in. Da fragt man sich: was ist anders bei diesen beliebten Schülern? Es ist eine Frage, die man nicht beantworten kann. Sie sind zwar viel rücksichtsloser, aber sonst... Es liegt (vielleicht) auch in der Natur des Menschen (meistens, leider). Schadenfreude gehört eben zu den Gefühlen, wie Liebe, Traurigkeit, usw... Mal ganz ehrlich: wünscht ihr euch nicht manchmal ganz, ganz tief im Innern, dass es euren Mobbern einmal sehr schlecht ergeht, damit ihr euch endlich besser fühlt? Dennoch, finde ich, müssen wir nicht diesen falschen Weg gehen. Oft habe ich leider, das muss ich zugeben, weggeschaut, als jemand gemobbt wurde. Zu groß war meine Angst, noch schlimmer gedisst zu werden. Gemerkt habe ich aber auch, dass mit der Zeit, die Art miteinander umzugehen auch zwischen den Mobbern respektloser geworden ist. Diese ist als „Schärtz“ gemeint, aber dennoch kann diese Art miteunander umzugehen ein verstärkender Faktor für Mobbing sein.
Auch ich werde manchmal gemobbt, habe zum Glück jemanden in meiner Klasse, der jahrelang das Ganze alleine aushalten musste. Seitdem ich fast nur noch mit ihm rumhänge, werde ich auch als schwul bezeichnet, im Unterricht kleben mir andere Sachen in den Haaren, sprühen mir Parfum oder Anderes auf die Kleider. Zum Glück ist das nur ein Extremfall-Beispiel und eher selten, aber es geschieht trotzdem. Dagegen vorzugehen war noch nie meine Sache und auch nie die meines besten Freundes und ich glaube, solange die Lage so bleibt, wie sie ist, werde ich auch keinem darüber Bescheid sagen. Wird das Ganze aber zu hart, bin ich entschlossen, die Lehrer um Hilfe zu bitten. Das kann ich auch nur jedem empfehlen.
Leider gibt es auch sehr dumme Lehrer, das habe ich selbst gemerkt, die sagen „Ach die armen Mädchen, wenn die wieder so ewas machen, sag mir Bescheid, ich verprügle sie dann“. Solche dummen Antworten habe ich nicht nötig, liebe Professoren!!
So viel zum Thema Mobbing, wie ich es erlebe.
Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und, dass er hilfreich war.
PS: Oft sind ehemalige Freunde auch Mobber. Sehr fies.
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