Hallo Forumteilnehmer,
vor ein paar Tagen hat sich in unserer ersten Klasse ein Übergriff ereignet, den ich schlimm fand, die anderen beteiligten Eltern jedoch nicht. Ich wollte mich einfach einmal nach anderen Meinungen umhören.
Es fand ein Kaffee-Nachmittag für die Erstklässler und ihre Eltern statt. Das Klassenzimmer befindet sich im zweiten Stock. Von Anfang an saßen wir Eltern und die beiden Lehrerinnen im Klassenzimmer und haben uns unterhalten, während die meisten Kinder im leeren Schulhaus, Schulhof und vor allem im Erdgeschoss herumtobten. Bereits dies ein totales Versagen der Organisation. Vor dem Klassenzimmer ist ein großer Bereich, wo ein Basteltisch aufgestellt war, ohne Aufsicht und eine Spielkiste zum Bedienen stand mit Bällen, Indiaka etc. Nur wenige der Kinder hielten sich im Klassenzimmer auf, da unter anderem kein Programm geplant war, nicht einmal eine Begrüßung durch Lehrerinnen oder Elternvertreterinnen wurde gemacht. Es sollte ein verfrühter Adventsnachmittag sein. Die meisten Kinder hielten sich auch nicht in dem Bereich vor dem Klassenzimmer auf, sondern rasten unten herum.
Nach zwei Stunden bin ich mit meinem Sohn, der in der Klasse ist, und meiner älteren Tochter wieder gegangen. Während der zwei Stunden habe ich ab und an nach unten gesehen, "nach dem Rechten" wie man so schön sagt. Die Lehrerinnen haben explizit erklärt, dass an diesem Nachmittag allein die Eltern der anwesenden Kinder für diese verantwortlich sind.
Am nächsten Schultag kam mein Sohn nach Hause und sagte, dass es heute Ärger gegeben hätte wegen dem, was an dem Adventsnachmittag drei Jungs mit einem Mädchen gemacht hätten. Mehrere Kinder haben einvernehmlich ein Indianerspiel angefangen, bei dem das Mädchen mit einem Seil aus der Spielkiste an einen Pfosten im EG gefesselt wurde. Als sie sagte, es tue ihr jetzt weh und sie sollen sie wieder freilassen, hat dies keines der anderen Kinder getan. Einer hat ihr ein Glas Apfelschorle über den Kopf gegossen, eine anderer sie mit seiner Jacke geschlagen, ein dritter kam mit einem Stock, ob er sie damit geschlagen hat, ist nach wie vor nicht geklärt. Die Mutter des Mädchens ist mit den Eltern der beiden Hauptbeteiligten eng befreundet und zu meinem Entsetzen spielt sie selbst den Vorfall herunter. Sie wolle sich "nicht zu weit aus dem Fenster lehnen", da man sich schon lange kenne. Das dies eine "Grenzverletzung" gewesen sei, räumte sie ein.
Die Eltern der drei agierenden Jungs (fünf oder sechs weitere Kinder standen unbeteiligt dabei) erklärten ihren Kindern am Ende des Adventsnachmittags, als man beim Aufräumen war, das sie das nicht dürften. Die Kekse knabbernden und woanders hinschauenden Jungs murmelten eine laxe Entschuldigung (wie die Mutter des Mädchens erzählt hat). Die beiden Lehrerinnen bekamen von dem Vorfall nur am Rande mit. Wie dies sein kann, begreife ich nicht.
Meine Sorge gilt dem Wohl der Kinder dieser Schule, wenn ein solcher Vorfall im Sande verläuft und offensichtlich zur Normalität gehört. Auch mit einer Jacke kann man jemanden verletzen, zumal das Mädchen nicht einmal mit den Händen ihr Gesicht schützen konnte. Das mit der Apfelschorle über den Kopf ist eine zusätzliche Demütigung. Das Mädchen hatte hinterher rote Striemen an den Handgelenken.
Meine Frage: Gibt es irgendwelche Meinungen aus dem Forum zu diesem Thema? Obwohl mein Sohn nicht beteiligt war, da er eine Stunde lang mit uns im Klassenzimmer war und wir am Ende bereits gegangen waren, muss ich mit ihm darüber reden. Am liebsten würde ich die Lehrerinnen darauf ansprechen, aber was sage ich, wenn nicht einmal die Mutter des Opfers dies tut und das Mädchen und die beiden Hauptakteure bereits wieder miteinader spielen?? Was tut man da? Ich will meinen Sohn in seiner Schule sicher wissen und will, dass, sollte ihm so etwas passieren, die TÄter dafür ernsthaft zur Rechenschaft gezogen werden. Wie ist Eure Meinung? Entschuldigt bitte die Länge, aber mich hat das jetzt schon ein paar Tage lang umgetrieben.
Danke fürs Lesen!!
Maggie
vor ein paar Tagen hat sich in unserer ersten Klasse ein Übergriff ereignet, den ich schlimm fand, die anderen beteiligten Eltern jedoch nicht. Ich wollte mich einfach einmal nach anderen Meinungen umhören.
Es fand ein Kaffee-Nachmittag für die Erstklässler und ihre Eltern statt. Das Klassenzimmer befindet sich im zweiten Stock. Von Anfang an saßen wir Eltern und die beiden Lehrerinnen im Klassenzimmer und haben uns unterhalten, während die meisten Kinder im leeren Schulhaus, Schulhof und vor allem im Erdgeschoss herumtobten. Bereits dies ein totales Versagen der Organisation. Vor dem Klassenzimmer ist ein großer Bereich, wo ein Basteltisch aufgestellt war, ohne Aufsicht und eine Spielkiste zum Bedienen stand mit Bällen, Indiaka etc. Nur wenige der Kinder hielten sich im Klassenzimmer auf, da unter anderem kein Programm geplant war, nicht einmal eine Begrüßung durch Lehrerinnen oder Elternvertreterinnen wurde gemacht. Es sollte ein verfrühter Adventsnachmittag sein. Die meisten Kinder hielten sich auch nicht in dem Bereich vor dem Klassenzimmer auf, sondern rasten unten herum.
Nach zwei Stunden bin ich mit meinem Sohn, der in der Klasse ist, und meiner älteren Tochter wieder gegangen. Während der zwei Stunden habe ich ab und an nach unten gesehen, "nach dem Rechten" wie man so schön sagt. Die Lehrerinnen haben explizit erklärt, dass an diesem Nachmittag allein die Eltern der anwesenden Kinder für diese verantwortlich sind.
Am nächsten Schultag kam mein Sohn nach Hause und sagte, dass es heute Ärger gegeben hätte wegen dem, was an dem Adventsnachmittag drei Jungs mit einem Mädchen gemacht hätten. Mehrere Kinder haben einvernehmlich ein Indianerspiel angefangen, bei dem das Mädchen mit einem Seil aus der Spielkiste an einen Pfosten im EG gefesselt wurde. Als sie sagte, es tue ihr jetzt weh und sie sollen sie wieder freilassen, hat dies keines der anderen Kinder getan. Einer hat ihr ein Glas Apfelschorle über den Kopf gegossen, eine anderer sie mit seiner Jacke geschlagen, ein dritter kam mit einem Stock, ob er sie damit geschlagen hat, ist nach wie vor nicht geklärt. Die Mutter des Mädchens ist mit den Eltern der beiden Hauptbeteiligten eng befreundet und zu meinem Entsetzen spielt sie selbst den Vorfall herunter. Sie wolle sich "nicht zu weit aus dem Fenster lehnen", da man sich schon lange kenne. Das dies eine "Grenzverletzung" gewesen sei, räumte sie ein.
Die Eltern der drei agierenden Jungs (fünf oder sechs weitere Kinder standen unbeteiligt dabei) erklärten ihren Kindern am Ende des Adventsnachmittags, als man beim Aufräumen war, das sie das nicht dürften. Die Kekse knabbernden und woanders hinschauenden Jungs murmelten eine laxe Entschuldigung (wie die Mutter des Mädchens erzählt hat). Die beiden Lehrerinnen bekamen von dem Vorfall nur am Rande mit. Wie dies sein kann, begreife ich nicht.
Meine Sorge gilt dem Wohl der Kinder dieser Schule, wenn ein solcher Vorfall im Sande verläuft und offensichtlich zur Normalität gehört. Auch mit einer Jacke kann man jemanden verletzen, zumal das Mädchen nicht einmal mit den Händen ihr Gesicht schützen konnte. Das mit der Apfelschorle über den Kopf ist eine zusätzliche Demütigung. Das Mädchen hatte hinterher rote Striemen an den Handgelenken.
Meine Frage: Gibt es irgendwelche Meinungen aus dem Forum zu diesem Thema? Obwohl mein Sohn nicht beteiligt war, da er eine Stunde lang mit uns im Klassenzimmer war und wir am Ende bereits gegangen waren, muss ich mit ihm darüber reden. Am liebsten würde ich die Lehrerinnen darauf ansprechen, aber was sage ich, wenn nicht einmal die Mutter des Opfers dies tut und das Mädchen und die beiden Hauptakteure bereits wieder miteinader spielen?? Was tut man da? Ich will meinen Sohn in seiner Schule sicher wissen und will, dass, sollte ihm so etwas passieren, die TÄter dafür ernsthaft zur Rechenschaft gezogen werden. Wie ist Eure Meinung? Entschuldigt bitte die Länge, aber mich hat das jetzt schon ein paar Tage lang umgetrieben.
Danke fürs Lesen!!
Maggie
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