Hallo ihr Lieben,
ich fange einfach mit mir an: Ich wurde seit der 7. Klasse selbst auf dem Gymnasium gemobbt. Es war weniger "schlimm", als die Geschichten, die man hört. Die Gewalt war weniger physisch, sondern psychisch. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wie ich mich verhalten soll, damit sie NICHT lachen. Bis heute spüre ich die Auswirkungen: Unsicherheit und das Verlangen, von allen gemocht zu werden - aus Angst, es könnte wieder passieren. Wenn alle mich mögen, so meine Neurose, tut mir keiner was. Noch heute trage ich ein Mal mit mir herum. Noch heute schäme ich mich dafür, gemobbt worden zu sein. So, als sei ich daran schuld...
Nun bin ich 28, das Mobbing ist lange vorbei. Ich habe meinen Traumjob als Redakteurin einer Zeitung. Ich möchte das Thema Mobbing in unser Blatt bringen, weil ich hoffe, damit etwas zu bewirken. Mobbing ist schrecklich, es kann Leben zerstören, manchmal wortwörtlich. Wie schlimm, das soll ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.
Es soll nicht wie viele andere (interessante) Artikel um die "Experten" gehen, die Tipps gegen Mobbing geben. Sondern um Betroffene. Betroffene, die aktuell darunter leiden - und Menschen, die früher betroffen waren und von den "Spätfolgen" berichten. Im Optimalfall sprechen auch Mobber, ehemalige oder aktuelle. Ich weiß noch nicht, wie ich an die rankommen soll, vielleicht könnt ihr mir dabei helfen oder habt Ideen.
Mein Anliegen ist nun: Ist hier jemand aus Sachsen, der bereit ist, über seine Erfahrungen zu sprechen? Am besten im persönlichen Gespräch. Du wirst alles, was in dem Artikel stehen soll, vorher zu lesen bekommen. Wenn du Bedenken hast, deinen Namen zu nennen, wird er anonymisiert.
Viele Grüße!
ich fange einfach mit mir an: Ich wurde seit der 7. Klasse selbst auf dem Gymnasium gemobbt. Es war weniger "schlimm", als die Geschichten, die man hört. Die Gewalt war weniger physisch, sondern psychisch. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wie ich mich verhalten soll, damit sie NICHT lachen. Bis heute spüre ich die Auswirkungen: Unsicherheit und das Verlangen, von allen gemocht zu werden - aus Angst, es könnte wieder passieren. Wenn alle mich mögen, so meine Neurose, tut mir keiner was. Noch heute trage ich ein Mal mit mir herum. Noch heute schäme ich mich dafür, gemobbt worden zu sein. So, als sei ich daran schuld...
Nun bin ich 28, das Mobbing ist lange vorbei. Ich habe meinen Traumjob als Redakteurin einer Zeitung. Ich möchte das Thema Mobbing in unser Blatt bringen, weil ich hoffe, damit etwas zu bewirken. Mobbing ist schrecklich, es kann Leben zerstören, manchmal wortwörtlich. Wie schlimm, das soll ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.
Es soll nicht wie viele andere (interessante) Artikel um die "Experten" gehen, die Tipps gegen Mobbing geben. Sondern um Betroffene. Betroffene, die aktuell darunter leiden - und Menschen, die früher betroffen waren und von den "Spätfolgen" berichten. Im Optimalfall sprechen auch Mobber, ehemalige oder aktuelle. Ich weiß noch nicht, wie ich an die rankommen soll, vielleicht könnt ihr mir dabei helfen oder habt Ideen.
Mein Anliegen ist nun: Ist hier jemand aus Sachsen, der bereit ist, über seine Erfahrungen zu sprechen? Am besten im persönlichen Gespräch. Du wirst alles, was in dem Artikel stehen soll, vorher zu lesen bekommen. Wenn du Bedenken hast, deinen Namen zu nennen, wird er anonymisiert.
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