ich bin seit 10 jahren mitglied in einem sportclub. zu diesem club gehört auch ein clublokal mit gutem essen, stammtisch und sparclub. mein partner und ich waren mitglieder in diesem sparclub. anläßlich eines sparclubessens zu weihnachten (danach) saßen wir in einer gruppe zu viert am tresen (eine lustige 82jähre dame, meine cousine, mein partner und ich. die bedienung setzte sich aus 5 personen zusammen, wovon 2 iranerinnen waren. zu diesem zeitpunkt bediente uns eine iranerin (beide iranerinnen kannten sehr gut meinen partner, da er wöchentlich einmal zu dem sogenannten stammtisch gehörte), mich jedoch kannte sie namentlich nicht. wir waren sehr gut drauf und als die bedienung zur flasche griff, ließ mein partner lachend und ganz unbedacht die bemerkung fallen (ein kneipen-standardsatz von ihm): "in unserem kulturkreis schenkt man über den eichstrich ein". alles war gut und wir hatten noch einen netten abend.
vier tage später war mal wieder stammtisch und mein mann traf sich mit seinen freunden. ich war krankheitsbedingt und aus anderen privaten gründen viele wochen nicht im club und entschloß mich, auch mal wieder den club aufzusuchen und meine gymnastikdamen zu treffen. da kommt der wirt zu mir und fragt, ob er mich mal sprechen kann. wir gingen in den nebenraum. und er fragte mich, wie ich dazu käme, solchen satz fallen zu lassen. ich sagte gleich, daß es nicht zu meinem sprachgebrauch gehört, sowas zu sagen, das hätte mein partner gesagt. nein, es gäbe zeugen. ich betonte nochmal, das ich sowas nie sagen würde. dann er: ich hatte schon mal einen gast, der sich so geäußert hat, der hat inzwischen lokalverbot. na ja, dann will ich das mal so stehenlassen.
ich war empört und forderte meinen mann auf, die sache am nächsten tag klarzustellen. vorher rief ich bei dem sparclubvorstand an und trug denen die sache vor, weil ich mich mit dem gedanken trug, evtl. auszutreten. da erzählten die mir, daß die oberaufsicht der bedienungen ihnen das am sparclubabend schon erzählt hat. ich würde rassistische äußerungen gemacht haben. ich war fix und fertig. ich schrieb einen brief an diese person und wies darauf hin, daß nicht ich das war, sondern mein mann. gleichzeitig versuchte mein mann, dem wirt klarzumachen, daß er es war. doch dieser behauptete, daß mein mann mich nur schützen will.
inzwischen hat die oberbedienung jeden im lokal erzählt, daß ich rassistische bemerkungen geäußert habe. wir sind inzwischen aus dem sparclub ausgetreten, mein mann geht nicht mehr zum stammtisch. wir werden geächtet. egal, wohin wir auch gehen, es hat sich herumgesprochen. jeder behauptet, er hält seinen kopf für mich hin. aus diesem grunde spricht auch kein mensch mehr mit ihm. daß aber ich nicht für etwas den kopf hinhalten will, was ich nicht getan habe, ist doch wohl verständlich.
ich bin eine 70 jahre alte rentnerin und muß mich nun mit solchen sachen auseinandersetzen. ich habe tagelang geweint, weil ich mich nicht wehren kann, bin aus dem club ausgetreten, werde gemieden, weil ich der grund bin, daß mein mann nun auch nicht mehr zum stammtisch kommt (mit ihm sprechen sie inzwischen auch nicht mehr). vor allen dingen glauben sie ihm nicht, wenn er sagt, daß er es war, der diesen "rassistischen" spruch abgelassen hat.
ich bin aus dem grunde so unglücklich, weil ich gar nichts tun kann. ich finde, das grenzt wirklich an rufmord. ich möchte wirklich etwas dagegen unternehmen, weiß aber nicht wie. kann man sowas rechtlich unterbinden?
vielleicht weiß einer rat.
vier tage später war mal wieder stammtisch und mein mann traf sich mit seinen freunden. ich war krankheitsbedingt und aus anderen privaten gründen viele wochen nicht im club und entschloß mich, auch mal wieder den club aufzusuchen und meine gymnastikdamen zu treffen. da kommt der wirt zu mir und fragt, ob er mich mal sprechen kann. wir gingen in den nebenraum. und er fragte mich, wie ich dazu käme, solchen satz fallen zu lassen. ich sagte gleich, daß es nicht zu meinem sprachgebrauch gehört, sowas zu sagen, das hätte mein partner gesagt. nein, es gäbe zeugen. ich betonte nochmal, das ich sowas nie sagen würde. dann er: ich hatte schon mal einen gast, der sich so geäußert hat, der hat inzwischen lokalverbot. na ja, dann will ich das mal so stehenlassen.
ich war empört und forderte meinen mann auf, die sache am nächsten tag klarzustellen. vorher rief ich bei dem sparclubvorstand an und trug denen die sache vor, weil ich mich mit dem gedanken trug, evtl. auszutreten. da erzählten die mir, daß die oberaufsicht der bedienungen ihnen das am sparclubabend schon erzählt hat. ich würde rassistische äußerungen gemacht haben. ich war fix und fertig. ich schrieb einen brief an diese person und wies darauf hin, daß nicht ich das war, sondern mein mann. gleichzeitig versuchte mein mann, dem wirt klarzumachen, daß er es war. doch dieser behauptete, daß mein mann mich nur schützen will.
inzwischen hat die oberbedienung jeden im lokal erzählt, daß ich rassistische bemerkungen geäußert habe. wir sind inzwischen aus dem sparclub ausgetreten, mein mann geht nicht mehr zum stammtisch. wir werden geächtet. egal, wohin wir auch gehen, es hat sich herumgesprochen. jeder behauptet, er hält seinen kopf für mich hin. aus diesem grunde spricht auch kein mensch mehr mit ihm. daß aber ich nicht für etwas den kopf hinhalten will, was ich nicht getan habe, ist doch wohl verständlich.
ich bin eine 70 jahre alte rentnerin und muß mich nun mit solchen sachen auseinandersetzen. ich habe tagelang geweint, weil ich mich nicht wehren kann, bin aus dem club ausgetreten, werde gemieden, weil ich der grund bin, daß mein mann nun auch nicht mehr zum stammtisch kommt (mit ihm sprechen sie inzwischen auch nicht mehr). vor allen dingen glauben sie ihm nicht, wenn er sagt, daß er es war, der diesen "rassistischen" spruch abgelassen hat.
ich bin aus dem grunde so unglücklich, weil ich gar nichts tun kann. ich finde, das grenzt wirklich an rufmord. ich möchte wirklich etwas dagegen unternehmen, weiß aber nicht wie. kann man sowas rechtlich unterbinden?
vielleicht weiß einer rat.
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