Hallo.
Es ist viel Text geworden... wahrscheinlich zuviel um gelesen zu werden.
Ich weis gar nicht so recht warum ich dies hier eigentlich schreibe.
Ich rechne eigentlich weder damit, dass ich hier die große Erleuchtung finde, noch, dass irgendwer DIE Antwort für mich hat. Vielleicht darf ich nicht ein mal mit Verständnis rechnen.
Irgendwie hoffe ich scheinbar dennoch auf Hilfe oder Tips von Menschen die möglicherweise in einer ähnlichen Situation sind oder waren.
Es tut mir leid, aber zuvor möchte ich dass man sich ein Bild von mir machen kann, daher:
Meine Geschichte.
Seit meiner frühsten Kindheit war ich ein Aussenseiter. Grund dafür war ursprünglich meine ADHS Symptomatik. Grund für die ADHS Symptomatik war laut einer Psychotherapeutin im Krankenhaus (stationärer Aufenthalt), dass ich meinen Erzeuger nie kennengelernt habe und von dem Vater mit dem ich aufgewachsen bin häufig gewalttätig misshandelt wurde. Zusätzlich gab es als Resonanz auf mein "nervig sein" regelmäßig Prügel von Mitschülern. Schuld dafür suche ich noch heute ausschließlich bei mir selbst. "Ich war eben schwierig, scheinbar zu schwierig um es Anderen zumuten zu können"
Nun, mit der Zeit legte sich die ADHS Symptomatik, ich erkannte dass ich mich ändern musste und versuchte seit der vierten Klasse mich zurück zu halten. Leider änderte das nichts am Aussenseiter sein. Nun wurde ich durch meine Unsicherheit im Umgang mit meinen Mitschülern erst richtig gemobbt, nicht nur verprügelt.
Häufig habe ich durch Umzüge bedingt die Schule gewechselt, jedes mal eine andere Verhaltensweise und "Strategie" probiert. Das Resultat blieb das selbe. Mal mehr, mal weniger Gewalt, aber immer ausgegrenzt. Der Typ den niemand in seiner Gruppe haben will.
Durch die vielen "Neuanfänge" wusste ich irgendwann gar nicht mehr wer ich überhaupt bin, ob ich bin.
Irgendwann hatte ich die Schule hinter mich gebracht, zusammen mit einem anderen Mitschüler, war meine letzte "Strategie" in den beiden Jahren die der aufmüpfigen "Klassen Clowns". Mein erster wahrer Freund in meinem Leben.
Nun musste ich feststellen, dass ich selbst überhaupt nichts mit meiner Zukunft anfangen konnte, keine Perspektive hatte und von der Aufgabe mir eine Ausbildung zu suchen völlig überfordert war. Von meiner Familie erhielt ich Unterstützung durch aussagen wie "Versager" und dass mein Name als Schimpfwort für meine beiden jüngeren Brüder benutzt wurde. Das heißt, wenn man einen meiner jüngeren Brüder "Martin" nannte, wussten sie gleich bescheid und wollten natürlich kein "Martin" sein.
Folge war, 2 Jahre Wirtschaftsschule,
3 Jahre schulische Ausbildung zum Technischen Assistent für Informatik unter erneutem Mobbing und ohne Abschluss,
1 Jahr bei der KVHS auf "Jobsuche" per Praktika
1 Jahr Ausbildung zum Außen und Großhandelskaufmann unter erneutem Mobbing im schulischen Teil, häufigen Fehl tagen und scheinbar ungenügender Arbeitsleistung im Lager. Ohne Abschluss.
Darauf folgte mein Suizidversuch letztes Jahr, durch Vergiftung per Engels-trompeten Tee (etwa 20 Blüten). Ich nahm dazu alle Medikamente die so rumlagen und legte mich schlafen.
Leider Gottes war ich auch dafür zu blöd und habe die falsche Trompeten Pflanze erwischt, welche offenbar nicht giftig war.
Außer dem auskotzen all der Medikamente die ich dazu noch geschluckte habe war nicht viel passiert.
Verstört und zitterig kam ich irgendwann aus meinem Zimmer und hab es meiner Mutter gebeichtet.
Darauf folgte irgendwann der psychologische Test beim Arbeitsamt und die freiwillig Einweisung in den stationären Bereich für Psychotherapie der Klinik Norden.
Derzeit befinde ich mich noch zum Anschluss in der Tages Klinik.
Nun erwartet man von mir, dass ich mich wieder aufrappel und eigene Energien investiere.
Und irgendwie, kann ich einfach nicht mehr.
Ich habe zu große Angst das sich dieser rote Faden in meinem Leben einfach weiter fortführt.
Ich weis, dass ich das selbe nicht noch einmal durchstehen kann. Dazu fehlt mir der Lebenswille.
Ich bin blockiert, komme nicht mehr voran, denke nur ans aufgeben, sehne mich immer noch ehr einfach nach dem Ende.
Und ich weiß, dass sollte es sich ergeben, ich beim nächsten mal die richtige Pflanze einfach kaufen werde.
Ich habe keine Ahnung woher ich Mut und Kraft nehmen soll. Ich stehe auf einer Stelle und komme nicht mehr vorrand. Wie komme ich da nur raus?
Es ist viel Text geworden... wahrscheinlich zuviel um gelesen zu werden.
Ich weis gar nicht so recht warum ich dies hier eigentlich schreibe.
Ich rechne eigentlich weder damit, dass ich hier die große Erleuchtung finde, noch, dass irgendwer DIE Antwort für mich hat. Vielleicht darf ich nicht ein mal mit Verständnis rechnen.
Irgendwie hoffe ich scheinbar dennoch auf Hilfe oder Tips von Menschen die möglicherweise in einer ähnlichen Situation sind oder waren.
Es tut mir leid, aber zuvor möchte ich dass man sich ein Bild von mir machen kann, daher:
Meine Geschichte.
Seit meiner frühsten Kindheit war ich ein Aussenseiter. Grund dafür war ursprünglich meine ADHS Symptomatik. Grund für die ADHS Symptomatik war laut einer Psychotherapeutin im Krankenhaus (stationärer Aufenthalt), dass ich meinen Erzeuger nie kennengelernt habe und von dem Vater mit dem ich aufgewachsen bin häufig gewalttätig misshandelt wurde. Zusätzlich gab es als Resonanz auf mein "nervig sein" regelmäßig Prügel von Mitschülern. Schuld dafür suche ich noch heute ausschließlich bei mir selbst. "Ich war eben schwierig, scheinbar zu schwierig um es Anderen zumuten zu können"
Nun, mit der Zeit legte sich die ADHS Symptomatik, ich erkannte dass ich mich ändern musste und versuchte seit der vierten Klasse mich zurück zu halten. Leider änderte das nichts am Aussenseiter sein. Nun wurde ich durch meine Unsicherheit im Umgang mit meinen Mitschülern erst richtig gemobbt, nicht nur verprügelt.
Häufig habe ich durch Umzüge bedingt die Schule gewechselt, jedes mal eine andere Verhaltensweise und "Strategie" probiert. Das Resultat blieb das selbe. Mal mehr, mal weniger Gewalt, aber immer ausgegrenzt. Der Typ den niemand in seiner Gruppe haben will.
Durch die vielen "Neuanfänge" wusste ich irgendwann gar nicht mehr wer ich überhaupt bin, ob ich bin.
Irgendwann hatte ich die Schule hinter mich gebracht, zusammen mit einem anderen Mitschüler, war meine letzte "Strategie" in den beiden Jahren die der aufmüpfigen "Klassen Clowns". Mein erster wahrer Freund in meinem Leben.
Nun musste ich feststellen, dass ich selbst überhaupt nichts mit meiner Zukunft anfangen konnte, keine Perspektive hatte und von der Aufgabe mir eine Ausbildung zu suchen völlig überfordert war. Von meiner Familie erhielt ich Unterstützung durch aussagen wie "Versager" und dass mein Name als Schimpfwort für meine beiden jüngeren Brüder benutzt wurde. Das heißt, wenn man einen meiner jüngeren Brüder "Martin" nannte, wussten sie gleich bescheid und wollten natürlich kein "Martin" sein.
Folge war, 2 Jahre Wirtschaftsschule,
3 Jahre schulische Ausbildung zum Technischen Assistent für Informatik unter erneutem Mobbing und ohne Abschluss,
1 Jahr bei der KVHS auf "Jobsuche" per Praktika
1 Jahr Ausbildung zum Außen und Großhandelskaufmann unter erneutem Mobbing im schulischen Teil, häufigen Fehl tagen und scheinbar ungenügender Arbeitsleistung im Lager. Ohne Abschluss.
Darauf folgte mein Suizidversuch letztes Jahr, durch Vergiftung per Engels-trompeten Tee (etwa 20 Blüten). Ich nahm dazu alle Medikamente die so rumlagen und legte mich schlafen.
Leider Gottes war ich auch dafür zu blöd und habe die falsche Trompeten Pflanze erwischt, welche offenbar nicht giftig war.
Außer dem auskotzen all der Medikamente die ich dazu noch geschluckte habe war nicht viel passiert.
Verstört und zitterig kam ich irgendwann aus meinem Zimmer und hab es meiner Mutter gebeichtet.
Darauf folgte irgendwann der psychologische Test beim Arbeitsamt und die freiwillig Einweisung in den stationären Bereich für Psychotherapie der Klinik Norden.
Derzeit befinde ich mich noch zum Anschluss in der Tages Klinik.
Nun erwartet man von mir, dass ich mich wieder aufrappel und eigene Energien investiere.
Und irgendwie, kann ich einfach nicht mehr.
Ich habe zu große Angst das sich dieser rote Faden in meinem Leben einfach weiter fortführt.
Ich weis, dass ich das selbe nicht noch einmal durchstehen kann. Dazu fehlt mir der Lebenswille.
Ich bin blockiert, komme nicht mehr voran, denke nur ans aufgeben, sehne mich immer noch ehr einfach nach dem Ende.
Und ich weiß, dass sollte es sich ergeben, ich beim nächsten mal die richtige Pflanze einfach kaufen werde.
Ich habe keine Ahnung woher ich Mut und Kraft nehmen soll. Ich stehe auf einer Stelle und komme nicht mehr vorrand. Wie komme ich da nur raus?
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