Hallo.
Ich habe da ein Problem, welches von meinem Arbeitgeber immer mehr aufgebauscht wird und zu dem ich letztlich zur Schuldigen erklärt worden bin, ohne mir überhaupt etwas habe zuschulden kommen lassen. :-(
Ich bin über 10 Jahre bei diesem Arbeitgeber und 4 Jahre in der jetzigen Dienststelle. Grundsätzlich verstehe ich mich mit den meisten meiner Kollegen sehr gut und mit allen zumindest dienstlich-sachlich. Ich behandle alle gleich und bin ein sehr friedlicher/friedliebender Mensch, den auf die Palme zu bringen, schon einiges braucht.
Angefangen hat es im Juni mit Streitsucherei zwei Kolleginnen. Sie kamen eines Tages ins Geschäftszimmer und fingen an, über andere Kollegen und uns zu meckern, weil diese Kollegen sich ab und zu schon vorab Post aus ihren Fächern holten, wenn sie nichts zu tun hatten. Eine Praxis, die zu dem Zeitpunkt seit über einem Jahr lief. Es wurde auf eine alte Dienstanweisung gepocht und man wolle das bei der nächsten Teamleiterbesprechung zur Sprache bringen. Meine Kollegin im Geschäftszimmer guckten uns mit Fragezeichen im Gesicht an und konnten uns auf dieses - ja - Gezicke keinen Reim machen, vor allem, da vorher überhaupt nichts war. Ich sprach darauf meinen Teamleiter an, der das regeln wollte und damit war für uns die Sache erledigt.
Zwei Tage später wurde dann der nächste Streit gesucht: Entgegen unserer Dienstanweisung tüteten die beiden Kolleginnen von heute auf morgen ihre komplette Ausgangspost selbst ein und da wir zum Materialsparen angehalten sind sprach ich die eine Kollegin darauf an (bin im Geschäftszimmer und postverantwortlich). Sie antwortete, es sei in den (zu dem Zeitpunkt) letzten 4 Wochen soooo viel Post verschwunden (!) und sie wollten jetzt selbst eintüten, um festzustellen, wo die Post verschwände, beim Empfänger oder bei uns im Geschäftszimmer (!). Im Umkehrschluss also klar die Aussage: Möglicherweise verschwindet im Geschäftszimmer Post. Eine unerhörte Unterstellung, die dazu noch vor allem gegen meine recht neue und dazu gehörlose Kollegin gerichtet war, da ich in dem genannten Zeitraum 3 Wochen im Urlaub war.
Ihre Teamkollegin kam hinzu und stützte die Theorie der verschwundenen Post - was tatsächlich überhaupt nicht bewiesen war, es hatte sich nur der Empfänger beschwert, dass bestimmte Sachen noch nicht eingegangen waren. Bekannterweise beschwert sich dieser spezielle Empfänger häufiger.
Es gab ein kurzes Wortgeplänkel, dann bin ich zu meinem Teamleiter, um ihn zu bitten, die Angelegenheit zu klären. Damit war das für mich erledigt.
Nicht aber für diese Kollegin.
Wie mir mein Teamleiter später erzählte, wurde jetzt behauptet, mein Ton wäre unhöflich gewesen. Auch diese beiden Kolleginnen sprachen mit ihm und sollen gesagt haben, dann würden sie jetzt eben gar nichts mehr eintüten (einzelne Sachen werden von den Sachbearbeitern in kleine Umschläge gepackt, damit nicht Teile dieser sehr kleinen Zettel verlorengehen.)
Einen Tag später wurde behauptet, ich hätte Posteingang bei dieser Kollegin "auf den Tisch geknallt" und noch einen Tag später, ich hätte "aus Trotz" die falsche Post mitgenommen, beim Postausgangsammeln in den Büros. Aufgrund dieser unerhörten Beschuldigungen habe ich am nächsten Morgen diese Kollegin nicht begrüßt. Daraufhin hat sie sich darüber bei meinem Teamleiter beschwert. (Man möge sich das mal bitte vorstellen)
Der wollte - wohl in guter Absicht - die Sache mit dem Postausgang ein für alle mal klären und überraschte mich mit den "Damen" in meinem Büro. Im Verlauf dieses "Gespräches" - wurde diese Kollegin dann so richtig unverschämt, in dem sie vor meinem Teamleiter sagte: "Ich möchte nicht, dass du mir die Post auf den Tisch knallst" - also die Beschuldigung so richtig offiziell machte. Einen Tag später habe ich sie unter 4 Augen angesprochen und ihr wortwörtlich gesagt: "Nochmal zu gestern, du kannst dir dein unverschämtes "Ich-möchte" so lange in deinen hochnäsigen Hintern schieben, bis du mit den Lügen über mich aufhörst und den Anschwärzungen und dich mir gegenüber mit der nötigen Grundhöflichkeit und der Reife eines erwachsenen Menschen verhältst." Außerdem: "Das war alles, von jetzt an nur noch dienstlich, nichts mehr privat." Sie bestätigte das mit "Ja." und für mich war die ganze Angelegenheit damit geklärt, da ja auch der Postausgang geklärt worden war.
Nicht für diese Kollegin.
Sie hatte nichts anderes zu tun, als zum Personalrat und zur Personalabteilung zu laufen, sich dort über mich zu beschweren, ich hätte sie schwer beleidigt und von dort wurde ihr "geraten", eine Beschwerde über mich zu schreiben. Gesagt, getan, die "Dame" schrieb eine offizielle Beschwerde wegen Beleidigung über mich, allein aufgrund meines Satzes, den ich privat unter 4 Augen zu ihr gesagt hatte.
Daraufhin schaltete sich meine Dezernatsleiterin ein, die mit verschiedenen Kollegen über mich sprach - also Erkundigungen über mich einholte - und auch mit mir ein Einzelgespräch führte. An dem Tag hatte ich kurz vor diesem Gespräch erfahren, dass im Haus das Gerücht herumging, ich hätte Post verschwinden lassen... Entsprechend sauer erzählte ich der D.-Leiterin davon und sie reagierte mit Herunterspielen: "Ach, Frau ..., sie wissen doch, wie Gerüchte entstehen." In diesem Einzelgespräch erläuterte ich ihr, wie die Angelegenheit tatsächlich abgelaufen war, da die betreffende Kollegin meinen Satz nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben hatte. Ich sagte ihr, dass ich private Probleme grundsätzlich nur mit der betreffenden Person unter 4 Augen kläre, diese Kollegin jedoch mit der Beschwerde erheblich zu weit gegangen war und für mich eine "Klärung" ausgeschlossen, jedoch die Angelegenheit auch erledigt sei und ich, wie bisher auch, rein dienstlich sachlich mit ihr umgehen würde, Sie kündigte an, trotzdem ein Klärungsgespräch führen zu wollen, an dem auch andere - an dem privaten "Problem" unbeteiligte - von der Kollegin in der Beschwerde genannten Kollgen teilnehmen sollten. Ich sagte ihr erneut, dass ich in so einem Gespräch nichts zur privaten Angelegenheit sagen würde.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits mehrfach versucht, Hilfe vom Personalrat zu bekommen, mehrere Mails geschrieben, jedoch keine Antwort erhalten. Es vergingen Wochen, in denen ich immer wieder den Personalrat anschrieb, dann bekam ich von einem dortigen Kollegen endlich eine kurze Antwort auf zwei Fragen: Ich dürfe keinen Einblick in diese Beschwerde nehmen und für eine Versetzung (ich hatte gefragt, ob es das Instrument der Versetzung noch gäbe) müsse ein triftiger Grund vorliegen.
In einer weiteren Mail bat ich dringend um einen Gesprächstermin in der Angelegenheit, da ich keine Ahnung hatte, wie ich mich verhalten solle, schließlich hatte ich mir dienstlich nichts zuschulden kommen lassen und meine direkten Vorgesetzten schüttelten sogar den Kopf über diese Beschwerde.
Ich wurde vom Personalrat wieder lange ignoriert und schrieb weiter Mails. Dann endlich vor ca. 3 Wochen wurde ich gebeten, einen Terminvorschlag zu machen, den ich auch sofort per Antwortmail machte - und hörte wieder nichts. Dachte, der Kollege hätte viel zu tun und wartete 3 Tage später lange auf ihn - er kam nicht. Wartete noch 2 Tage, dann schrieb ich ihn wieder an, dass er wohl keine Zeit gehabt habe und wann wir das Gespräch führen könnten. Meine Antwortmail mit meinem Terminvorschlag war in den Mailverkehr eingebettet. Trotzdem bekam ich von ihm die Antwort, ich hätte ihm nicht geantwortet. Ich wies ihn auf meine Antwortmail hin, worauf er sich entschuldigte. Vor 3 Tagen habe ich von meiner Dezernatsleiterin erfahren, dass er ihr gesagt habe, ich hätte auf seine Mail wegen einer Terminabsprache nicht geantwortet - das aber nicht richtiggestellt hatte.
Insgesamt drängt sich der Eindruck der Hinhaltetaktik geradezu auf. Ich wurde vom Personalrat grundlos ignoriert und hingehalten, das von mir erbetene Gespräch konnte vor der von meiner Dezernatleiterin gewünschten großen Runde nicht mehr geführt werden.
Fühle ich mich zu Unrecht vom Personalrat ausgegrenzt, bzw.regelrecht gemobbt...??
Vor 3 Tagen war nun dieses Großrunden"gespräch". Anwesend war auch der Kollege vom Personalrat, der mich wochenlang ignoriert und hingehalten hatte.
Um es zusammenzufassen: Ich weigerte mich weiterhin, Privates in der Runde zu besprechen und wurde vom Personalrat geschulmeistert, es handele sich nicht um eine private Sache, da er anwesend sei. Ich sollte etwas sagen und benutzte das - aus meiner Sicht völlig korrekte - Wort "Anfeindungen" - und wurde vom Personalrat sofort wieder unterbrochen, dieses Wort "impliziere, dass es sich hier um Feinde handelt." - konnte also beide Male, die ich nach Aufforderung etwas sagen wollte, unterbrochen und meine Argumente heruntergespielt, abgewertet und abgetan. Daraufhin sagte ich nichts mehr und das wurde mir vom Personalrat angekreidet: Er sagte wortwörtlich - zwar ohne Namen zu nennen, sah mich dabei jedoch an - dass er "hier höre, dass jemand nicht wolle, dass Frieden in der Dienststelle herrsche", dass "jemand nicht willens sei, die Sache zu klären." ... also wurde ich ganz klar zur Schuldigen erkoren.
Die D.-Leiterin drängte mich in diesem "Gespräch" mehrfach, mich zu äußern und mich zu entschuldigen, wie es diese betreffenden Kollegin gefordert hatte. Obwohl ich weiterhin verneinte, drängte sie weiter und fing' sogar an, mit Einträgen in die Personalakte (durch die Personalabteilung) zu drohen, die "schlecht für Bewerbungen wären". Ich ließ mich nicht einschüchtern und die Runde wurde nach fast 2 Stunden beendet.
In einem Nachgespräch redete sie weiter auf mich ein, erzählte mir davon, was der Personalrat zu ihr gesagt hätte und meinte, als ich äußerte, dass ich nicht nachvollziehen kann, weshalb ich jetzt von meinem Arbeitgeber als Schuldige dargestellt würde, da ich mir nichts hatte zuschulden kommen lassen: "Frau... Sie fühlen sich von allen verfolgt!"
Habe einen Termin bei der Gewerkschaft, aber ich möchte mir die Unverschämtheiten vom Personalrat und von meiner Dezernatsleiterin nicht gefallen lassen. Werde eine Beschwerde über diese beiden schreiben, es reicht einfach, hier wurde ich persönlich in Frage gestellt, meine Urteilsfähigkeit und Integrität angezweifelt und ich wurde vom Personalrat in unerhörter Weise ausgegrenzt, geschulmeistert und eindeutig auch beschuldigt. Seitens der D.-Leiterin wurde erheblicher Druck auf mich ausgeübt, offensichtlich sollte ich unbedingt dazu gebracht werden, das Gewünschte auszusprechen, alles Unerwünschte wurde sofort attackiert. Dazu ist mein Ruf geschädigt, sowohl in meiner Dienststelle, als auch im weiteren Haus und in der Personalabteilung.
Ich habe niemandem etwas getan, mit meiner Arbeit sind meine Vorgesetzten zufrieden und mir erschließt sich diese - ja - Kampagne gegen mich nicht.
Oder bin ich überempfindlich und "fühle mich von allen verfolgt"...??
Sehe ich das falsch, dass ich mich dagegen wehren möchte...??
Empfinde ich das Verhalten meiner D.-Leiterin und des Personalrats zu Unrecht als Mobbing...??
Für Einschätzungen, Tipps und Rat wäre ich sehr dankbar. .
Ich habe da ein Problem, welches von meinem Arbeitgeber immer mehr aufgebauscht wird und zu dem ich letztlich zur Schuldigen erklärt worden bin, ohne mir überhaupt etwas habe zuschulden kommen lassen. :-(
Ich bin über 10 Jahre bei diesem Arbeitgeber und 4 Jahre in der jetzigen Dienststelle. Grundsätzlich verstehe ich mich mit den meisten meiner Kollegen sehr gut und mit allen zumindest dienstlich-sachlich. Ich behandle alle gleich und bin ein sehr friedlicher/friedliebender Mensch, den auf die Palme zu bringen, schon einiges braucht.
Angefangen hat es im Juni mit Streitsucherei zwei Kolleginnen. Sie kamen eines Tages ins Geschäftszimmer und fingen an, über andere Kollegen und uns zu meckern, weil diese Kollegen sich ab und zu schon vorab Post aus ihren Fächern holten, wenn sie nichts zu tun hatten. Eine Praxis, die zu dem Zeitpunkt seit über einem Jahr lief. Es wurde auf eine alte Dienstanweisung gepocht und man wolle das bei der nächsten Teamleiterbesprechung zur Sprache bringen. Meine Kollegin im Geschäftszimmer guckten uns mit Fragezeichen im Gesicht an und konnten uns auf dieses - ja - Gezicke keinen Reim machen, vor allem, da vorher überhaupt nichts war. Ich sprach darauf meinen Teamleiter an, der das regeln wollte und damit war für uns die Sache erledigt.
Zwei Tage später wurde dann der nächste Streit gesucht: Entgegen unserer Dienstanweisung tüteten die beiden Kolleginnen von heute auf morgen ihre komplette Ausgangspost selbst ein und da wir zum Materialsparen angehalten sind sprach ich die eine Kollegin darauf an (bin im Geschäftszimmer und postverantwortlich). Sie antwortete, es sei in den (zu dem Zeitpunkt) letzten 4 Wochen soooo viel Post verschwunden (!) und sie wollten jetzt selbst eintüten, um festzustellen, wo die Post verschwände, beim Empfänger oder bei uns im Geschäftszimmer (!). Im Umkehrschluss also klar die Aussage: Möglicherweise verschwindet im Geschäftszimmer Post. Eine unerhörte Unterstellung, die dazu noch vor allem gegen meine recht neue und dazu gehörlose Kollegin gerichtet war, da ich in dem genannten Zeitraum 3 Wochen im Urlaub war.
Ihre Teamkollegin kam hinzu und stützte die Theorie der verschwundenen Post - was tatsächlich überhaupt nicht bewiesen war, es hatte sich nur der Empfänger beschwert, dass bestimmte Sachen noch nicht eingegangen waren. Bekannterweise beschwert sich dieser spezielle Empfänger häufiger.
Es gab ein kurzes Wortgeplänkel, dann bin ich zu meinem Teamleiter, um ihn zu bitten, die Angelegenheit zu klären. Damit war das für mich erledigt.
Nicht aber für diese Kollegin.
Wie mir mein Teamleiter später erzählte, wurde jetzt behauptet, mein Ton wäre unhöflich gewesen. Auch diese beiden Kolleginnen sprachen mit ihm und sollen gesagt haben, dann würden sie jetzt eben gar nichts mehr eintüten (einzelne Sachen werden von den Sachbearbeitern in kleine Umschläge gepackt, damit nicht Teile dieser sehr kleinen Zettel verlorengehen.)
Einen Tag später wurde behauptet, ich hätte Posteingang bei dieser Kollegin "auf den Tisch geknallt" und noch einen Tag später, ich hätte "aus Trotz" die falsche Post mitgenommen, beim Postausgangsammeln in den Büros. Aufgrund dieser unerhörten Beschuldigungen habe ich am nächsten Morgen diese Kollegin nicht begrüßt. Daraufhin hat sie sich darüber bei meinem Teamleiter beschwert. (Man möge sich das mal bitte vorstellen)
Der wollte - wohl in guter Absicht - die Sache mit dem Postausgang ein für alle mal klären und überraschte mich mit den "Damen" in meinem Büro. Im Verlauf dieses "Gespräches" - wurde diese Kollegin dann so richtig unverschämt, in dem sie vor meinem Teamleiter sagte: "Ich möchte nicht, dass du mir die Post auf den Tisch knallst" - also die Beschuldigung so richtig offiziell machte. Einen Tag später habe ich sie unter 4 Augen angesprochen und ihr wortwörtlich gesagt: "Nochmal zu gestern, du kannst dir dein unverschämtes "Ich-möchte" so lange in deinen hochnäsigen Hintern schieben, bis du mit den Lügen über mich aufhörst und den Anschwärzungen und dich mir gegenüber mit der nötigen Grundhöflichkeit und der Reife eines erwachsenen Menschen verhältst." Außerdem: "Das war alles, von jetzt an nur noch dienstlich, nichts mehr privat." Sie bestätigte das mit "Ja." und für mich war die ganze Angelegenheit damit geklärt, da ja auch der Postausgang geklärt worden war.
Nicht für diese Kollegin.
Sie hatte nichts anderes zu tun, als zum Personalrat und zur Personalabteilung zu laufen, sich dort über mich zu beschweren, ich hätte sie schwer beleidigt und von dort wurde ihr "geraten", eine Beschwerde über mich zu schreiben. Gesagt, getan, die "Dame" schrieb eine offizielle Beschwerde wegen Beleidigung über mich, allein aufgrund meines Satzes, den ich privat unter 4 Augen zu ihr gesagt hatte.
Daraufhin schaltete sich meine Dezernatsleiterin ein, die mit verschiedenen Kollegen über mich sprach - also Erkundigungen über mich einholte - und auch mit mir ein Einzelgespräch führte. An dem Tag hatte ich kurz vor diesem Gespräch erfahren, dass im Haus das Gerücht herumging, ich hätte Post verschwinden lassen... Entsprechend sauer erzählte ich der D.-Leiterin davon und sie reagierte mit Herunterspielen: "Ach, Frau ..., sie wissen doch, wie Gerüchte entstehen." In diesem Einzelgespräch erläuterte ich ihr, wie die Angelegenheit tatsächlich abgelaufen war, da die betreffende Kollegin meinen Satz nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben hatte. Ich sagte ihr, dass ich private Probleme grundsätzlich nur mit der betreffenden Person unter 4 Augen kläre, diese Kollegin jedoch mit der Beschwerde erheblich zu weit gegangen war und für mich eine "Klärung" ausgeschlossen, jedoch die Angelegenheit auch erledigt sei und ich, wie bisher auch, rein dienstlich sachlich mit ihr umgehen würde, Sie kündigte an, trotzdem ein Klärungsgespräch führen zu wollen, an dem auch andere - an dem privaten "Problem" unbeteiligte - von der Kollegin in der Beschwerde genannten Kollgen teilnehmen sollten. Ich sagte ihr erneut, dass ich in so einem Gespräch nichts zur privaten Angelegenheit sagen würde.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits mehrfach versucht, Hilfe vom Personalrat zu bekommen, mehrere Mails geschrieben, jedoch keine Antwort erhalten. Es vergingen Wochen, in denen ich immer wieder den Personalrat anschrieb, dann bekam ich von einem dortigen Kollegen endlich eine kurze Antwort auf zwei Fragen: Ich dürfe keinen Einblick in diese Beschwerde nehmen und für eine Versetzung (ich hatte gefragt, ob es das Instrument der Versetzung noch gäbe) müsse ein triftiger Grund vorliegen.
In einer weiteren Mail bat ich dringend um einen Gesprächstermin in der Angelegenheit, da ich keine Ahnung hatte, wie ich mich verhalten solle, schließlich hatte ich mir dienstlich nichts zuschulden kommen lassen und meine direkten Vorgesetzten schüttelten sogar den Kopf über diese Beschwerde.
Ich wurde vom Personalrat wieder lange ignoriert und schrieb weiter Mails. Dann endlich vor ca. 3 Wochen wurde ich gebeten, einen Terminvorschlag zu machen, den ich auch sofort per Antwortmail machte - und hörte wieder nichts. Dachte, der Kollege hätte viel zu tun und wartete 3 Tage später lange auf ihn - er kam nicht. Wartete noch 2 Tage, dann schrieb ich ihn wieder an, dass er wohl keine Zeit gehabt habe und wann wir das Gespräch führen könnten. Meine Antwortmail mit meinem Terminvorschlag war in den Mailverkehr eingebettet. Trotzdem bekam ich von ihm die Antwort, ich hätte ihm nicht geantwortet. Ich wies ihn auf meine Antwortmail hin, worauf er sich entschuldigte. Vor 3 Tagen habe ich von meiner Dezernatsleiterin erfahren, dass er ihr gesagt habe, ich hätte auf seine Mail wegen einer Terminabsprache nicht geantwortet - das aber nicht richtiggestellt hatte.
Insgesamt drängt sich der Eindruck der Hinhaltetaktik geradezu auf. Ich wurde vom Personalrat grundlos ignoriert und hingehalten, das von mir erbetene Gespräch konnte vor der von meiner Dezernatleiterin gewünschten großen Runde nicht mehr geführt werden.
Fühle ich mich zu Unrecht vom Personalrat ausgegrenzt, bzw.regelrecht gemobbt...??
Vor 3 Tagen war nun dieses Großrunden"gespräch". Anwesend war auch der Kollege vom Personalrat, der mich wochenlang ignoriert und hingehalten hatte.
Um es zusammenzufassen: Ich weigerte mich weiterhin, Privates in der Runde zu besprechen und wurde vom Personalrat geschulmeistert, es handele sich nicht um eine private Sache, da er anwesend sei. Ich sollte etwas sagen und benutzte das - aus meiner Sicht völlig korrekte - Wort "Anfeindungen" - und wurde vom Personalrat sofort wieder unterbrochen, dieses Wort "impliziere, dass es sich hier um Feinde handelt." - konnte also beide Male, die ich nach Aufforderung etwas sagen wollte, unterbrochen und meine Argumente heruntergespielt, abgewertet und abgetan. Daraufhin sagte ich nichts mehr und das wurde mir vom Personalrat angekreidet: Er sagte wortwörtlich - zwar ohne Namen zu nennen, sah mich dabei jedoch an - dass er "hier höre, dass jemand nicht wolle, dass Frieden in der Dienststelle herrsche", dass "jemand nicht willens sei, die Sache zu klären." ... also wurde ich ganz klar zur Schuldigen erkoren.
Die D.-Leiterin drängte mich in diesem "Gespräch" mehrfach, mich zu äußern und mich zu entschuldigen, wie es diese betreffenden Kollegin gefordert hatte. Obwohl ich weiterhin verneinte, drängte sie weiter und fing' sogar an, mit Einträgen in die Personalakte (durch die Personalabteilung) zu drohen, die "schlecht für Bewerbungen wären". Ich ließ mich nicht einschüchtern und die Runde wurde nach fast 2 Stunden beendet.
In einem Nachgespräch redete sie weiter auf mich ein, erzählte mir davon, was der Personalrat zu ihr gesagt hätte und meinte, als ich äußerte, dass ich nicht nachvollziehen kann, weshalb ich jetzt von meinem Arbeitgeber als Schuldige dargestellt würde, da ich mir nichts hatte zuschulden kommen lassen: "Frau... Sie fühlen sich von allen verfolgt!"
Habe einen Termin bei der Gewerkschaft, aber ich möchte mir die Unverschämtheiten vom Personalrat und von meiner Dezernatsleiterin nicht gefallen lassen. Werde eine Beschwerde über diese beiden schreiben, es reicht einfach, hier wurde ich persönlich in Frage gestellt, meine Urteilsfähigkeit und Integrität angezweifelt und ich wurde vom Personalrat in unerhörter Weise ausgegrenzt, geschulmeistert und eindeutig auch beschuldigt. Seitens der D.-Leiterin wurde erheblicher Druck auf mich ausgeübt, offensichtlich sollte ich unbedingt dazu gebracht werden, das Gewünschte auszusprechen, alles Unerwünschte wurde sofort attackiert. Dazu ist mein Ruf geschädigt, sowohl in meiner Dienststelle, als auch im weiteren Haus und in der Personalabteilung.
Ich habe niemandem etwas getan, mit meiner Arbeit sind meine Vorgesetzten zufrieden und mir erschließt sich diese - ja - Kampagne gegen mich nicht.
Oder bin ich überempfindlich und "fühle mich von allen verfolgt"...??
Sehe ich das falsch, dass ich mich dagegen wehren möchte...??
Empfinde ich das Verhalten meiner D.-Leiterin und des Personalrats zu Unrecht als Mobbing...??
Für Einschätzungen, Tipps und Rat wäre ich sehr dankbar. .
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