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Der Feind hört mit...

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  • Der Feind hört mit...

    Liebe Gemeinde,

    ich bin 36 Jahre alt und habe bis Juli 2010 12 Jahre lang in einem Haus in Köln gewohnt, das nicht nur extrem hellhörig ist, sodass man sogar hören kann, wenn der Nachbar den Stecker in die Steckdose steckt, sondern im selben Haus wird und wurde bis jetzt seit etwas mehr als 40 Jahre lang gemobbt, was das Zeug hält.

    Der Vermieter dort wälzt jede Art von Beschwerde/Anliegen auf den Hausmeister ab. Und die Hausmeister selbst sind so kriminell, ich kenne mittlerweile keinen Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch, der in diesem Haus noch nicht angewandt wurde, also: Mobbing, Stalking, Nachstellung, üble Nachrede, Verleumdung, Rufmord..., all das hat es dort schon gegeben! Natürlich so, dass man nichts beweisen kann.

    Ein Beispiel: Bevor ich 1998 dort eingezogen war, lebte ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin zusammen, die HIV-positiv ist. Ich selbst hatte mich bei ihr nicht infiziert, das weiß ich, da ich seit 14 Jahren regelmäßiger Blutspender bin und mein Blut deshalb regelmäßig untersucht wird. Als ich nach meinem Einzug dem Hausmeister und seiner Frau aus meinem Leben erzählte, kursierte das Gerücht in dem Ortsteil, dass ich AIDS hätte! Natürlich wollte danach keiner mehr davon etwas gewusst haben wollen. Zeugen gab es angeblich nicht.

    So und auf ähnliche Weisen wurden alleine in den 12 Jahren, in denen ich dort gewohnt habe, viele Mieter rausgemobbt. Zumal "Monsieur Hausmeister" zwar geringfügig angestellt ist, aber seit über 40 Jahren mit Renovierungen, Umzüge und also was sein Geld schwarz verdient - was widerum(!) keiner Beweisen kann. Aber ich weiß es, habe 12 Jahre lang dort gewohnt und selbst einige Male mitgeholfen.

    Warum ich dort so lange gewohnt hatte? Weil ich mir immer wieder auf ein Neues einzureden versuchte, dass ein Mensch nicht nur schlechte Seiten haben kann. Heute weiß ich, dass man Niedertracht nicht kaufen kann - entweder hat man sie im Charakter oder man hat sie nicht.


    L.G.
    Kölner
    Irgendwo anzuecken ist keine Kunst. Die Kunst liegt darin, irgendwo nicht anzuecken (ist weder ein Zitat noch ein Plagiat, sondern von mir selbst).

  • #2
    AW: Der Feind hört mit...

    Hallo Kölner,

    Du hast vollkommen recht mit der Niedertracht. Und, was willst du jetzt machen?
    Du hast Dir ein dickes Fell zugelegt. Reicht das, um das auszuhalten?

    LG
    Ibag

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    • #3
      AW: Der Feind hört mit...

      Leider ist mein Fell nicht dicker geworden, ich wohne nur nicht mehr dort. Dafür habe ich heute ein Zwölffingerdarmgeschwür und ein Magengeschwür.
      Irgendwo anzuecken ist keine Kunst. Die Kunst liegt darin, irgendwo nicht anzuecken (ist weder ein Zitat noch ein Plagiat, sondern von mir selbst).

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      • #4
        AW: Der Feind hört mit...

        Hallo Kölner,

        ich kannte mal einen Mann, der hatte sowas auch. das war nicht psychosomatisch begründet bei ihm.
        Er hat einen Test auf Helicobakter pylori machen lassen bei seinem Gastroenterologen. Er musste an drei aufeinanderfolgenden Tagen Antibiotika nehmen, dann war er das los.

        Manchmal hilft es, wenn man den Arzt mal fragt, ob er eine Untersuchung machen kann. (Jedenfalls hatte der Mann, den ich kenne, acht Jahre lang zweimal jährlich eine Magenspiegelung, aber keine o.g.Untersuchung). Es kann aber auch sein, dass Du diese "Helis" nicht hast und es eine andere Ursache (auch psychisch) gibt, für Dein Leiden.

        Gute Besserung
        Ibag

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        • #5
          AW: Der Feind hört mit...

          Danke für den Tipp und für die Genesungswünsche. Allerdings habe ich machmal 8 Wochen am Stück nur Durchfall, der Wohnungswechsel war dringend notwendig.

          In diesem Haus, in dem ich vorher wohnte, haben schon viele die Flucht ergriffen und danach gesagt, dass das Leben nicht mehr wie vorher ist. Die Intrigen und alles genannte finden sogar innerhalb der Hausmeisterfamilie selbst(!) statt. Man sagt in Köln auch: "Pack schlägt sich und verträgt sich wieder."
          Irgendwo anzuecken ist keine Kunst. Die Kunst liegt darin, irgendwo nicht anzuecken (ist weder ein Zitat noch ein Plagiat, sondern von mir selbst).

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