Hallo,
ich wende mich an Euch, in der Hoffnung den ein oder anderen Tipp zu bekommen.
Auch ich habe ein beginnendes Mobbingproblem in unserer Nachbarschaft.
Wir wohnen in einer gutbürgerlichen (spießigen), besserverdienenden Wohngegend.
Vor ca. 1 Jahr hat ein sog. Generationswechsel stattgefunden & zuerst lief auch alles gut.
Es sind jetzt 5 junge Familien z.T. mit kleinen Kindern. Anfangs habe ich mich mit meiner Nachbarin ganz gut verstanden. Doch seit einiger Zeit werde ich von ihr ausgegrenzt.
Heute z.B. waren alle Paare spontan in einem Garten versammelt & als ich mit meiner kleinen Tochter vorbei kam, wurden wir nur abweisend gegrüßt. Meine Kleine (2 Jahre) stand von Gartentor & wollte auch mitspielen. Aber man ignorierte uns einfach.
Es war als wären wir Luft. Das war schlimm - alle hatten Spaß & wir standen wie doof herum. Besonders schlimm war für mich, dass meine Tochter nicht mit spielen durfte & dieses natürlich auch nicht verstand....
Wir sind dann gegangen....
Die Ausgrenzung geht hauptsächlich von einer Nachbarin aus, welche sich mit den anderen Nachbarn jedoch super versteht, weil sie diese teilweise noch aus ihrer Schulzeit kennt. Ich bin vor ca. 6 Jahren neu hergezogen.
Alle Nachbarn sind Hausbesitzer - wir wohnen "nur" zu Miete (im Haus der Schwiegereltern). Wir haben auch keinen Garten - nur eine kl. Terasse. Was uns nicht weiter stört, wir sind auch nicht neidisch. Weil wir nur noch auf ein passendes Haus oder Grundstück warten.
Die besagte Nachbarin ist von Typ her ein Muttchen; den ganzen Tag rennt sie ihrem Kind hinterher, geht nicht arbeiten, ect. Mein Mann meint, sie ist eine frustrierte Hausfrau.
Ich arbeite von zu Hause auf selbstständiger Basis (künstlerischer Bereich). Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht & das macht mir auch Spass. Hinzu kommt, dass wir ein außergewöhnliches Hobby haben. Bei der Kindererziehung gehen wir auch eher unkonvetionelle Wege - ich bin eine Still- & Tragemama & meine Kinder wurden zuhause geboren. Wir haben Stoffwindeln verwendet - ein wenig in Richtung Öko´s halt. Ich bin konsequent in meiner Erziehung aber ich breche nicht den Willen meiner Kinder. Z.B. was Schlafenszeiten angeht. Was besagte Nachbarin anders sieht - sie ist der Meinung, weil meine Tochter sehr spät ins Bett geht, sollte ich den Mittagsschlaf weglassen! Bei einer Zweijährigen!!! Geht´s noch???
Erstens ist das unsere Entscheidung & zweitens rede ich ihr da auch nicht rein.
Vermutlich die besten Vorraussetzungen um in so einer Wohngegend Mobbingopfer zu werden....
Klar sind wir dadurch anders als die anderen aber doch nicht gleich schlechtere Menschen.
Was soll ich jetzt machen?!
Ich möchte nicht, dass es noch schlimmer wird.
Am liebsten würde ich wegziehen aber das wird vermutl. noch eine Weile dauern bis das möglich ist.
Traurige Grüße, Jill
ich wende mich an Euch, in der Hoffnung den ein oder anderen Tipp zu bekommen.
Auch ich habe ein beginnendes Mobbingproblem in unserer Nachbarschaft.
Wir wohnen in einer gutbürgerlichen (spießigen), besserverdienenden Wohngegend.
Vor ca. 1 Jahr hat ein sog. Generationswechsel stattgefunden & zuerst lief auch alles gut.
Es sind jetzt 5 junge Familien z.T. mit kleinen Kindern. Anfangs habe ich mich mit meiner Nachbarin ganz gut verstanden. Doch seit einiger Zeit werde ich von ihr ausgegrenzt.
Heute z.B. waren alle Paare spontan in einem Garten versammelt & als ich mit meiner kleinen Tochter vorbei kam, wurden wir nur abweisend gegrüßt. Meine Kleine (2 Jahre) stand von Gartentor & wollte auch mitspielen. Aber man ignorierte uns einfach.
Es war als wären wir Luft. Das war schlimm - alle hatten Spaß & wir standen wie doof herum. Besonders schlimm war für mich, dass meine Tochter nicht mit spielen durfte & dieses natürlich auch nicht verstand....
Wir sind dann gegangen....
Die Ausgrenzung geht hauptsächlich von einer Nachbarin aus, welche sich mit den anderen Nachbarn jedoch super versteht, weil sie diese teilweise noch aus ihrer Schulzeit kennt. Ich bin vor ca. 6 Jahren neu hergezogen.
Alle Nachbarn sind Hausbesitzer - wir wohnen "nur" zu Miete (im Haus der Schwiegereltern). Wir haben auch keinen Garten - nur eine kl. Terasse. Was uns nicht weiter stört, wir sind auch nicht neidisch. Weil wir nur noch auf ein passendes Haus oder Grundstück warten.
Die besagte Nachbarin ist von Typ her ein Muttchen; den ganzen Tag rennt sie ihrem Kind hinterher, geht nicht arbeiten, ect. Mein Mann meint, sie ist eine frustrierte Hausfrau.
Ich arbeite von zu Hause auf selbstständiger Basis (künstlerischer Bereich). Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht & das macht mir auch Spass. Hinzu kommt, dass wir ein außergewöhnliches Hobby haben. Bei der Kindererziehung gehen wir auch eher unkonvetionelle Wege - ich bin eine Still- & Tragemama & meine Kinder wurden zuhause geboren. Wir haben Stoffwindeln verwendet - ein wenig in Richtung Öko´s halt. Ich bin konsequent in meiner Erziehung aber ich breche nicht den Willen meiner Kinder. Z.B. was Schlafenszeiten angeht. Was besagte Nachbarin anders sieht - sie ist der Meinung, weil meine Tochter sehr spät ins Bett geht, sollte ich den Mittagsschlaf weglassen! Bei einer Zweijährigen!!! Geht´s noch???
Erstens ist das unsere Entscheidung & zweitens rede ich ihr da auch nicht rein.
Vermutlich die besten Vorraussetzungen um in so einer Wohngegend Mobbingopfer zu werden....
Klar sind wir dadurch anders als die anderen aber doch nicht gleich schlechtere Menschen.
Was soll ich jetzt machen?!
Ich möchte nicht, dass es noch schlimmer wird.
Am liebsten würde ich wegziehen aber das wird vermutl. noch eine Weile dauern bis das möglich ist.
Traurige Grüße, Jill

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