Hallo Zusammen,
wir besitzen ein Haus in ländlich/dörflicher Umgebung. Vor zwei Jahren erwarb der Nachbar einen Trecker (ist ja ein beliebtes Männerspielzeug) und benutzte das Gerät an jedem Wochenende bis in die späten Abendstunden hinein. Wir baten dann freundlich um höflich um etwas mehr Zurückhaltung an den Wochenenden. Unmittelbar danach wurden wir heftigst beschimpft und unsere Bitte wurde am Folgetag quittiert mit noch mehr Lärm. O-Ton: "Jetzt zeigen wir denen mal was Lärm ist", woraufhin alle Motorgeräte angeworfen wurde die sie besitzen. Nun, wir dachten, dass diese Leute vielleicht erst mal zur Besinnung kommen müssen und haben ein höfliches Schreiben verfasst in dem stand, dass sie möglicherweise keine Verständnis für unser Ruhebedüfnis haben, der Gesetzgeber das aber etwas anders sieht, beigefügt die Lärmschutzverordnung.
Dann bekamen wir Post von dem Rechtsanwalt dieser Leute, seitenweise Dinge die wir getan haben sollen, bis hin zur Tierquälerei.
Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und diese Leute haben sich mit einem weiteren Paar in der Nacbarschaft angefreundet (wenn man das so nennen will), die früher von diesen Leuten gemiedene Dorftratsche ist nun auch mit dabei. Die plötzlich ausgebrochene Zuneigung zu der Dorftratsche ist wohl eher die Instrumentalisierung der Dame.
Es werden inzwischen die übelsten Gerüchte über uns verbreitet, jeder Gang zu unserer Einfahrt gleicht einem Spießrutenlauf, denn wir werden regelmäßig mit Pöbeleien und Obszönen Gesten bedacht.
Unsere Reaktion - Gelächter, wenigstens die Genugtuung, dass uns so etwas trifft, wollten wir den Leuten nicht geben.
Selbst wenn eines unserer Fenster nur geöffnet ist, dann schallen die Schimpfwörter nur so.
In der Sylvesternacht, wurden unsere Einfahrten und der Gastank mit Böllern beworfen. Ich wollte darauf hinweisen, dass ein solches Benehmen auch für den Verursacher u.U. gefährlich ist, wurde aber bei Näherung selbst beworfen und musste mich zurückziehen.
In der Sylvesternacht, als drüben Ruhe eingekehrt war machte mein Mann einen Rundgang um sicher zu stellen, dass nirgendwo etwas berennt. Dabei verfolgte er eine Unterhaltung (die Nachbarschaft war durch den Alkoholkonsum eher laut) aus der hervorging, dass man so eine Art Verschwörung plant indem man gegenseitig als Zeuge auftritt. Neulich wurde die Aussage dadurch erhärtet , dass die Nachbarin uns mitteilte, auch uns würde man noch fertig machen, man habe ja genug Zeugen.
Seit einiger Zeit finden auf unserem Grundstück Sachbeschädigungen kleiner Art statt, Gartenskulpturen werden gestohlen, Zäune zerschnitten, Glasscherben auf der Weide verteilt, Strohballen zerschnitten, große Felsbrocken in unsere EInfahrt gelegt, usw. usf. - die Aggression scheint zu steigen.
Nun befürchten wir, dass man uns irgend etwas anhängen will und wollen uns schützen. Das erste was wir nun tun ist, unser Grundstück mit einer Überwachung auszustatten. Doch das schützt nur vor Beschädigungen. Aber was kann man außerhalb des Grundstückes tun um einen Unschuldsbeweis zu führen, falls man einer wie auch immer gearteten Straftat beschuldigt wird. Gibt es irgendwelche Geräte die man sich umhängen kann um das eigene Handeln zu dokumentieren, oder auch das Handeln anderer Personen. Mir hat man schon gesagt, dass man mich auch nochmal allen im Wald antrifft. Werde ich dort zusammengeschlagen, so können zwei Zeugen z.B. jederzeit behaupten ich sei tätlich geworden.
Vielen Dank schon mal an die, die wertvolle Tips liefern können!
LG
Sambucus
P.S. Woher der Hass kommt? Ich nehme an, weil wir erstens eine andere Rollenverteilung leben und man meinem Mann das vermeintlich süße Hausmanndasein neidet, zweitens weil - ich möchte jetzt nicht überheblich wirken, und glaube auch nicht, dass das den Wert eines Menschen ausmacht, denke aber trotzdem das ist der Grund - wir Intellekt besitzen und die nicht.
wir besitzen ein Haus in ländlich/dörflicher Umgebung. Vor zwei Jahren erwarb der Nachbar einen Trecker (ist ja ein beliebtes Männerspielzeug) und benutzte das Gerät an jedem Wochenende bis in die späten Abendstunden hinein. Wir baten dann freundlich um höflich um etwas mehr Zurückhaltung an den Wochenenden. Unmittelbar danach wurden wir heftigst beschimpft und unsere Bitte wurde am Folgetag quittiert mit noch mehr Lärm. O-Ton: "Jetzt zeigen wir denen mal was Lärm ist", woraufhin alle Motorgeräte angeworfen wurde die sie besitzen. Nun, wir dachten, dass diese Leute vielleicht erst mal zur Besinnung kommen müssen und haben ein höfliches Schreiben verfasst in dem stand, dass sie möglicherweise keine Verständnis für unser Ruhebedüfnis haben, der Gesetzgeber das aber etwas anders sieht, beigefügt die Lärmschutzverordnung.
Dann bekamen wir Post von dem Rechtsanwalt dieser Leute, seitenweise Dinge die wir getan haben sollen, bis hin zur Tierquälerei.
Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und diese Leute haben sich mit einem weiteren Paar in der Nacbarschaft angefreundet (wenn man das so nennen will), die früher von diesen Leuten gemiedene Dorftratsche ist nun auch mit dabei. Die plötzlich ausgebrochene Zuneigung zu der Dorftratsche ist wohl eher die Instrumentalisierung der Dame.
Es werden inzwischen die übelsten Gerüchte über uns verbreitet, jeder Gang zu unserer Einfahrt gleicht einem Spießrutenlauf, denn wir werden regelmäßig mit Pöbeleien und Obszönen Gesten bedacht.
Unsere Reaktion - Gelächter, wenigstens die Genugtuung, dass uns so etwas trifft, wollten wir den Leuten nicht geben.
Selbst wenn eines unserer Fenster nur geöffnet ist, dann schallen die Schimpfwörter nur so.
In der Sylvesternacht, wurden unsere Einfahrten und der Gastank mit Böllern beworfen. Ich wollte darauf hinweisen, dass ein solches Benehmen auch für den Verursacher u.U. gefährlich ist, wurde aber bei Näherung selbst beworfen und musste mich zurückziehen.
In der Sylvesternacht, als drüben Ruhe eingekehrt war machte mein Mann einen Rundgang um sicher zu stellen, dass nirgendwo etwas berennt. Dabei verfolgte er eine Unterhaltung (die Nachbarschaft war durch den Alkoholkonsum eher laut) aus der hervorging, dass man so eine Art Verschwörung plant indem man gegenseitig als Zeuge auftritt. Neulich wurde die Aussage dadurch erhärtet , dass die Nachbarin uns mitteilte, auch uns würde man noch fertig machen, man habe ja genug Zeugen.
Seit einiger Zeit finden auf unserem Grundstück Sachbeschädigungen kleiner Art statt, Gartenskulpturen werden gestohlen, Zäune zerschnitten, Glasscherben auf der Weide verteilt, Strohballen zerschnitten, große Felsbrocken in unsere EInfahrt gelegt, usw. usf. - die Aggression scheint zu steigen.
Nun befürchten wir, dass man uns irgend etwas anhängen will und wollen uns schützen. Das erste was wir nun tun ist, unser Grundstück mit einer Überwachung auszustatten. Doch das schützt nur vor Beschädigungen. Aber was kann man außerhalb des Grundstückes tun um einen Unschuldsbeweis zu führen, falls man einer wie auch immer gearteten Straftat beschuldigt wird. Gibt es irgendwelche Geräte die man sich umhängen kann um das eigene Handeln zu dokumentieren, oder auch das Handeln anderer Personen. Mir hat man schon gesagt, dass man mich auch nochmal allen im Wald antrifft. Werde ich dort zusammengeschlagen, so können zwei Zeugen z.B. jederzeit behaupten ich sei tätlich geworden.
Vielen Dank schon mal an die, die wertvolle Tips liefern können!
LG
Sambucus
P.S. Woher der Hass kommt? Ich nehme an, weil wir erstens eine andere Rollenverteilung leben und man meinem Mann das vermeintlich süße Hausmanndasein neidet, zweitens weil - ich möchte jetzt nicht überheblich wirken, und glaube auch nicht, dass das den Wert eines Menschen ausmacht, denke aber trotzdem das ist der Grund - wir Intellekt besitzen und die nicht.
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