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Psychopathische Nachbarn....

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  • Psychopathische Nachbarn....

    Wir wohnen in einer Mittelstadt in NRW, etwa 70 Tausend Einwohner, am Stadtrand. Das Haus haben wir vor 18 Jahren gekauft, hatten eine alleinstehende Dame nebenan im Haus (Studienrätin, schon älter, distinguiertes Auftreten, aber verträglich). Als die Frau starb, war das Haus 3 Jahre leer, dann wurde es von einem Selbständigen Handwerker gekauft, der es durchrenovierte und vermietete. Es zogen dort ein:
    ältere Frau, ca. 60, 2 Töcher, 35 Jahre mit kleiner Tochter, 7 Jahre. Weitere Tochter der älteren Frau, ca. 18 Jahre. Kein Mann dabei. Sich mal nach dem Einzug vorzustellen, kein Gedanke daran. Also wir hin, "hallo, wir sind ihre Nachbarn, herzlich willkommen bla bla". Die waren irgendwie zurückhaltend und stellten heraus, es sei ihnen früher ja besser gegangen, sonst wären sie hier nicht eingezogen.... (?) Was sollte das?
    Na ja, spärlich gegrüßt, die kriegten die Zähne nicht auseinander....
    Wir uns weiter bemüht... kaum Reaktionen. Leider haben wir zwischen den Häusern eine gemeinsame Einfahrt.... geht nicht anders. Eines abends komme ich mit dem Wagen zurück, mache das Tor auf, steht die alte Dame dort und hat mir aufgelauert und meint:
    "Gut, dass ich sie zufällig (!) treffe, wissen Sie, wir haben z. Z. Ferien und wollen ausschlafen. (...alle ALG II-Empfänger, keiner am arbeiten)
    Können Sie das Tor morgens nicht leiser schließen? Wir fallen aus dem Bett." Ich: " Ich mache das Tor immer leise zu, schon seit 18 Jahren"
    Sie: " Ich zeige ihnen mal wie sie das Tor zumachen müssen". Ich:#
    Jetzt reichts aber, ich wohne hier 18 Jahre, und hab noch nie Probleme gehabt mit meinen Nachbarn. Hier fahren am Tag 5000 Autos lang, und meines stört sie, wenn ich die 15 Sekunden hier raus fahre? Ich glaube, sie sind sehr empfindlich, ich rate Ihnen da doch folgendes: Wenn Sie so empfindlich sind, dann ziehen sie hier am besten schnell wieder weg, am besten in Waldnähe ohne Nachbarn."
    Von da an war es vorbei: Gegrüßt wird nicht mehr, die Kinder halten sich die Augen zu, wenn sie uns sehen, laufen schreiend weg und verstecken sich. Möchte wissen, was die Alte denen von uns erzählt hat???? Was haltet ihr davon? Wisst ihr einen Rat, wie man denen begegnen könnte oder sich verhalten sollte? Danke für Eure Antwort!
    Klaus B.

  • #2
    Hallo Klaus,

    wenn es ihnen tasächlich mal besser gegangen sein sollte, scheinen sie einfach nur gefrustet und wollen über das ganze hinwegtäuschen. Wenn sich die Situation wieder bessert ändert sich wohl auch ihr Verhalten. Ich war selbst mal eine Zeit (knapp 2 Jahre) ALG II Empfänger durch einen scheiss Schicksalsschlag. In der Zeit war ich auch nicht gerade gut drauf.(Wobei ich keinen genervt habe) Für mich stellt sich die Situation aber eher so dar, dass sie mit dem Leben allgemein unzufrieden sind. Wenn keiner von denen einer Arbeit nachgeht ist das schon komisch. Vor allem bei der 18jährigen. Ich rate dir einfach ignorieren und mal sehen wann ihnen die Lust am Nerven vergeht. Ich würde nicht zurücknerven, da wie gesagt Mieter dazu noch vielleicht langjährige Erfahrung im Umgang mit Sozialhilfe, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Die haben Zeit für alle möglichen Dinge auch für Prozesse (bei denen ihnen ja schließlich auch noch Prozeßkostenhilfe gestellt wird).
    Einfach mal abwarten und Tee trinken. Sollten diese Dinge nicht aufhören gebe ich dir den Tipp (den ich selbst in diesem Forum erhalten habe) dein Handy zu zücken und die Beschimpfungen oder Situationen aufzunehmen. Falls es eskaliert kann man ihnen ihr Verhalten mal in Bild und Ton vorspielen. Das hilft tatsächlich mehr als sich bis aufs Messer zu bekriegen und unnötig den Blutdruck hochzutreiben. Sollten es gar Mietnomaden sein, kann man über den Vermieter mehr erreichen. Schau doch mal auf Verunreinigung und teile dies dem Vermieter mit. Der wird nicht erfreut sein, wenn seine Geldanlage den Bach runter geht.

    Gruß Larissa

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    • #3
      Ja, Sie könnten schon Recht haben, Larissa, zumindest teilweise. Mir tut es auch leid, wenn jemand mit so wenig Geld auskommen muss, ich habe Verständnis dafür. Aber die sollen doch - bitte schön - nicht den Frust an ihren Mitmenschen auslassen ? Die 18-jährige ist behindert und wird jeden Morgen von einer Einrichtung abgeholt, die kann nicht arbeiten. Die Mutter ist wohl arbeitslos, das ist die einzige, die noch zum Gelderwerb kommen könnte. Die ältere Frau, von der alles ausgeht und die die 3 anderen regelrecht instrumentalisiert hat, ist kaum noch arbeitsfähig. Die wirtschaftliche Situation wird sich also kaum ändern.. Ich hab schon überlegt, ob ich nicht an den Vermieter und Hausbesitzer herantrete, aber ob das was bringt.... was soll der denen sagen? Ihr müsst nett sein zu den Nachbarn? Hmm... ich werde es abwarten müssen.. Irgendwie waren die von Anfang an auf Streit aus... Die verhalten sich auch total auffällig, wenn die z.B. im Sommer draußen sind: laute Unterhaltung, lautes Rufen von irgendwelchen albernen Kosenamen, alles muss laut einhergegen. Wir sind immer sehr ruhig und rücksichtsvoll, wollen keinen nerven.
      Lärm von Kindern stört uns überhaupt nicht, nur, die Oma ist am lautesten und am auffälligsten. Sehr, sehr seltsam. So, als wenn sie sagen wollte: hört her, hier bin ich, ich bin total wichtig! Grausame Person... Na ja, danke für Ihre Antwort. In irgendeinen TV-sender möchte ich übrigens nicht. Von "Maschendrahtzaun-Mentalität" halte ich gar nichts. Gruß Klaus

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