Hallo..Ich bin zufällig auf die Seite gekommen und musste feststellen,daß mir nicht dieser Ausmaß von Grausamkeit bewusst war.Ich wollte meine Story erzählen, um gleichgesinnten evtl. Mut zu geben.
Ich bin altenpflegerin und habe mein Abitur deshalb abgebrochen, um diesen wunderbaren Beruf zu erlernen. Ich bin sehr liebevoll aufgewachsen.Hatte ehrliche Freunde immer und konnte auch immer, wenn nötig den Mund aufmachen.
Mein Praktikumsjahr war sehr toll.War auf einer gerontopsychiatrie und lernte meine Leidenschaft mit Demenziel veränderten Menschen zu arbeiten, kennen. Ohne theoretische Kenntnisse bekam ich schnell das featback, ich hab das Händchen dazu.Leider musste ich zu meiner Ausbildung dann auf einem anderen wohnbereich. Dort lernte ich die Wahrheit über Menschen und deren Egoismus und skrupelosigkeit kennen. Eine fachkraft fing irgendwann an kleine Sprüche immer wieder zu sagen, die mich ahnen ließen, was das für eine ist. Sie nahm mich immer mit zur Pflege, wo die palliativ versorgene lagen (schmerz-und sterbegleitung)und schwerst zu pflegenden.Sie ließ mich jeden morgen 15 Bewohner ca. Pflegen und sie machte sich einen Lenz.Irgendwann konnte ich nach einem Jahr nicht mehr und bekam schmerzen im Bauch und fing grundlos an zu weinen. Ich wusste nicht was geschah. Immer mehr Kollegen hatten nicht den mumm mir zu helfen und fielen mir in den Rücken. Rausgestellt hat sich auch das die pdl eine hinterlistige ist die schlecht redete.Aber immer nett war.Dann passierte im 2.Jahr das schlimmste. Mein Vater erkrankte an Krebs und litt ein halbes jahr. Er war alles für mich.Ich begleitete ihn mit schwester in der sterbephase und war nur noch am ende. PDL gefragt, da ich sah,daß er schon in der sterbephase war,ob ich meinen Urlaub paar tage erweitern könne.Antwort :" das kann ja auch noch ne Woche dauern " ich war fassungslos.Musste ich arbeiten gehen. An den morgen der schicht kam anruf.Papa ist tot. Depression fing richtig an.ich lag regungslos im bett nur. Leider trank ich immer mehr und neigte dazu ein Problem zu entwickeln. Irgendwann ertappte ich mich beim heimlich trinken. .Null bock gehabt, war öfter krank und wollte nicht mehr leben. Ich fühlte mich nur allein.Ich sah mich im Spiegel und sah ein Heufchen elend. Trank nicht mehr Kollegen nutzen schwäche aus und treteten noch mit Füßen. Irgendwann nach über einem halben Jahr bekam ich durch Praktikum im kh vom Psychologen unterstützung.Eine Sitzung hatte ich gemacht und war dann in der schule. Ohne Vorahnung musste ich zum Direktor. Dort saßen Pdl mein praxisanleiter, Direktor und hauptdozent und sprachen mit mir.pdl fragte ob ich Spaß am Job noch hätte. Ich sagte,ich bin in Trauer.Daraufhin fragte sie ob ich das dritte Lehrjahr wiederholen möchte. Sie machen sich "sorgen " ich war einser und zweier Schüler und dort packte mich die wut.Ich zeigte sie nicht. Schalter im kopf hat sich gelockert. Ich sagte ich schaffe das.Ich bin weiterhin zum Psychologen gegangen und sagte mir....Ihr bekommt mich nicht klein und Papa würde es auch nicht wollen ich bestand mein Examen 2 Monate später. Ich war wieder motiviert. Leider hörte es nicht auf.helfersyndrom entwickelt und wurde von Freunden ausgenutzt.Rückschlag nach über einem Jahr.Wusste aber wie ich diesmal damit umgehen soll.Diesmal ging ich anders auf die alte Statitun zurück. Altes Team, wo ich angesehen im Praktikum war,veränderte sich...Ich beobachtete und fügte immer ein puzzelteil dazu.Es fing an mir zu gefallen, das Auge bekommen zu haBen, daß die anderen nicht merkten gegenseitig, daß einige nur Spielchen spielten. Es amüsierte mich richtig.Immer mich viele Sachen gehört, die mir egal waren. Ich hab es nicht an mich rangelassen.Ich sprach die Personen an,nur um sie mal bloß zu stellen, da die Menschen nicht mit einer Ansprache rechneten. Eine Sekunde reichte um zu wissen, daß es wahr ist oder nicht.Das tat wirklich gut. Dann war es kurz vor meinem Zeitvertrag ende und ich hörte,ich soll übernommen werden. Dann neuer Kollege der pdl kannte und peng wurde ich tatsächlich nach 6 Jahren mit jammerlicher begründung nicht übernommen. Tiefschlag.... Rappelte mich wieder hoch nach einem Monat. Bin weiterhin arbeiten gegangen und zeigte keine schwäche. Letzter tag bin ich zu allen, die auch mich treteten gegangen und habe mich für das erlernte bedankt und und wünschte noch viel Glück. Ich hatte eigentlich vor denen die Meinung zu sagen. Kurz vorher dachte ich...Ich gehe mit Niveau und die Menschen müssen unzufrieden, unglücklich oder neidisch sein.Sie sind schon bestraft. Und ichvbin froh so gegangen zu sein und fühle mich als die starke und die waren die jämmerlichen. Heute bin ich glücklich im neuen Team.
Was ich damit sagen will...Ich bin ein sensibler herzensguter mensch. Habe aber gelernt, mich nicht ausnutzen zu lassen und erkannte wahre Freude und zeigte mich nicht mehr angreifbar und es die Menschen mögen mich so.Bin daran gewachsen und ihr schafft es auch. Glaubt an euch. Es gibt immer einen Weg. Hat was mit Kopfschmerze und selbstreflektion zu tun.Ihr müsst aus den negativen, immer das positive raus ziehen und überzeugt sein.
Sorry das es so lang war. Hoffe ich konnte jemanden mut machen.
Das kenne ich auch !