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Herdorfer Gruselfirma will jetzt gegen ihr burnoutkrankes, behindertes und berentetes Mobbingopfer vor Gericht ziehen. Jemand hatte seine Geschichte im Internet veröffentlicht, da ihm der "grüne" Unternehmer bisher keine Entschädigung zukommen lies. Jetzt wurde ein Ultimatum gestellt, Ergebnis noch offen.Stichworte: -
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#1somato kommentierte
somatoAlle Beiträge durchsuchenProfil ansehen05.09.2009, 03:35Kommentar bearbeitenAbschrift: In der Zeit zwischen August 1993 und Juni 1997 habe ich im Rahmen der Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker neben Herrn X gesessen und mich mehrfach auch über privates unterhalten. Darüber hinaus habe ich zusammen mit ihm und weiteren Klassenkameraden an einem Projekt gearbeitet. Durch unsere Gespräche wurde mir sehr rasch klar unter welch ungewöhnlichen Druck Herr X stand. Immer öfter tauchte die Frage auf, ob diese Verhältnisse, die seinen Arbeitsalltag bestimmten überhaupt noch als normal angesehen werden konnten. Die Frage muss ganz klar mit Nein beantwortet werden! Das Verhalten der Vorgesetzten und Kollegen kann nur als unmenschlich und erniedrigend beschrieben werden. Die Ursache lag sicherlich in der religiösen Überzeugung der "Obrigkeit" begründet. Die Personen, die nicht ihre religiöse Lebensanschauung teilen, als gering geachtet und entsprechend behandelt wurden. Drüber hinaus war die Herkunft des Herrn X und die damit gegebene atheistische Grundeinstellung ständig Ursache für übelste Erniedrigung. Scheinbar erwartete man von ihm eine Annäherung an ihren Glauben und wollte ihn subtil dazu zwingen, indem man ihm mit Höllenqualen drohte, oder Aussagen aus der Bibel als Art Arbeitsanweisung betrachtete. Seine Erzählungen haben bei mir, aber auch bei anderen Klassenkameraden Kopfschütteln ausgelöst. Uns blieb aber durch die zurückhaltende Art des Herrn X verborgen, wie weit durch diese Umstände die Gesundheit angegriffen war, seine Nervosität war jedoch nicht zu übersehen, diese legte sich erst während des Unterrichtes, als Herr X sich mit technischen Problemen beschäftigen konnte und zeitweise die Umstände in seiner täglichen Arbeit vergaß. Die Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes und auch sonst, war äußerst konstruktiv und erfolgreich, geprägt von dem engagierten Einsatz des Herrn X. Sein Einsatz für die Firma wurde jedoch in keiner Weise honoriert, weil die Belegschaft an dieser Stelle scheinbar lieber jemand aus ihren religiösen Reihen gesehen hätte. Diese Umstände haben Herrn X den inneren Frieden, die Ausgeglichenheit und letztendlich auch die Gesundheit geraubt!
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