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AW: Mobbing am Arbeitsplatz

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    dieterfinge
    Forumsmitglied

  • Mobbing am Arbeitsplatz

    Folgenden Text sandte mir mein Exchef nachdem er mich in der Kaffeeküche "erwischt" hatte. Jetzt hat er das Unternehmen verlassen. Zwangsweise

    Hallo xxx,
    Sehr geehrter Herr xxx,

    heute Morgen habe ich gesehen, dass Sie gleich nach Ihrem Arbeitsbeginn in der Küche Ihr Frühstück bereiteten.

    Hierfür nutzen Sie zur Anreicherung ihres Frühstücks die firmeneigene Milch. Diese wird jedoch durch die Firma
    zum Kaffee kostenfrei bereitgestellt und dient nicht dem Ernährungszweck einzelner Mitarbeiter.

    Gleichzeitig benötigten Sie neben der Frühstückszubereitung und Essenzeit am Morgen bereits mehr als 20 Minuten.

    Gleichzeitig musste die Küche nach Ihrer Zubereitung erneut gereinigt werden.

    Gemeinsam mit Ihrer Mittagspause haben Sie heute Ihre gesetzliche Pausenzeit von 30 Minuten

    gemäß §4 des Arbeitsgesetzes erheblich überschritten.

    Wir möchten Sie hiermit auf Ihren Verstoß aufmerksam machen und gehen davon aus, dass Sie zukünftig diese

    Vorgehensweise entsprechend ändern.

    In meinem Fall hat diese Mail eine Lawine ausgelöst, von der er selbst erfasst worden ist. Sicher selten, aber in meinem Fall hat sich das Unternehmen gegen den Chef entschieden. Fairer Weise hat man ihm jedoch Alternativen aufgezeigt. Nur wer auf einem hohen Ross reitet, kann auch mal tief fallen. Das ist dann auch passiert. Viele Grüße, Dieter

    ( Aus Mobbingforum - > Mobbing am Arbeitsplatz )

    • schlonzz
      #1
      schlonzz kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      so ergehts mir .... dein Bericht schafft mir Mut,

      ich bin sehr verzweifelt:
      Es ist nicht möglich unter solchen schweren emotionalen Bedingungen, ausgehend von einer Arbeitskollegin, und meinen Vorgesetzten hier in meinem Arbeitsplatz ein vernünftiges Dienstgeschäft zu tätigen.
      Ich habe einen Grad der Behinderung von 50%.
      Die Arbeitskollegin intrigiert, manipuliert, das Dienstklima in so starkem Umfang, das bei mir Schlafstörungen, Unwohlsein, Beklemmungen, sowie Petitanfälle auftreten, wegen diesen bin ich derzeit unbefristet arbeitsunfähig geschrieben. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen. Sie macht sich über Führungsstil der Amtsleitung und allen anderen Kollegen lustig, es gibt Konfrontationen mit mir! Das sind so gut wie 80% des Amts Personals! Diese werde ich bei Gerichtsverhandlungen vorladen lassen.
      Des Weiteren werden alle gefahrenen km in Frage gestellt, man stößt wegen Stau- Umfahrungen auf Diskussionen, die den Aufwand der dafür betrieben Personen der Anzahl 4, nicht Wert und gerechtfertigt sind! Wegen 16 Euro Stauumfahrung 8 Std. Diskussionen mit 2 Kollegen, Worte von der betroffenen Kollegin am Mittwoch, 27. Oktober 2010 „ich lasse mir nicht an den Karren fahren, ich stand letztes Jahr auch alleine da, da wird die Chefin und ......... schon sehen was Sie davon haben ich mache ZU“.
      Ich habe das Gespräch dann nach dem nachfragen was ich den falsch mache, ob ich was ändern kann keine Antwort erhalten.
      Meine Arbeitnehmerpflicht ist es, die mir von ihnen gegebene Arbeit gewissenhaft, rationell und zweckgemäß zu erfüllen. Das habe ich auch nach der letzten Beurteilung getan.
      Es liegt in der Sorgfaltspflicht des Arbeitgebers, ein gutes Betriebsklima zu schaffen und Missstände zu beheben. Nach mehreren gescheiterten Versuchen mit Gesprächen, zuletzt April 2011 alles in Ordnung zu bringen, gebe ich auf, nehme Rücksicht auf meine Gesundheit, ich kann nicht mehr!
      Ich werde mir meinen Krankheitszustand von meinem Arzt auf Verlangen, schriftlich bestätigen lassen, behalte mir vor rechtliche Schritte, gegen die Kollegin und meinen Vorgesetzten und alle dafür verantwortliche Personen einzuleiten.
      Es ist ihnen bekannt dass ich einen Grad der Schwerbehinderung von 50% habe.

      Ich verweise auf mein letztes Arbeitszeugnisses meines letzten Arbeitgegers, bei dem ich unterm Strich mit der Note sehr gut beurteilt wurde.

      Das Amt bestand aus mehr als 25 Arbeitskollegen. Mit allen konnte man normal reden.
      meine Diagnose:
      Diagnose:

      G40.7 Petit-mal-Anfälle, nicht näher bezeichnet, ohne Grand-mal-Anfälle

      - Ich wurde heute nochmals krank geschrieben bis diese gesundhtl. Beschwerden nicht besser werden kann ich nicht am Arbeitsleben teilhaben.

      Inzwischen bin ich im Krankengeldbereich der sich wie folgt gestaltet:

      da ich seit mitte März keine Leistungen mehr erhalten habe und mein Arbeitgeber mehrfach aufgefordert wurde meiner Kasse die Entgeldbescheinigungen zuzusenden was nicht geschah.
      Nach dem heutigen Telefonat mit meiner Kasse, wurde mir erneut mitgeteilt, das die Entgeldbescheinigungen von meinem Arbeitgeber immer noch nicht weitergereicht worden sind. Der Zeitraum beträgt nun mehr 9 Wochen....

      da mir nun wegen Überziehung meines Kontos Verzugszinsen entstehen und eine Sperrung droht die ich nicht verursacht habe, weil entsprechend geforderte Nachweise meines Lohnes nicht an meine Kasse weitergeleitet wurden, intressiert mich wer für diesen Schaden haftet.

      Sie sehen es ist alles sehr eingefahren, ich werde da ohne Hilfe nicht wieder rauskommen
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