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Mobbing aus der Personalstelle

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  • Mobbing aus der Personalstelle

    Hallo,
    ich bin völlig am Ende, denn ich arbeite seit 18 Jahren im öffentl. Dienst hatte immer sehr gute Beurteilungen!!! Nach dem ich 2007 eine schwere OP hinter mir hatte und auch in psychischer Behandlung bin, droht man mir mit Kündigung!!! Der AG hat der Empfehlung des Psychologen nicht geglaub und hat mich zum Amtsarzt geschickt, das Ergebnis war das Gleiche,- kein Publikumsverkehr !!! Obwohl über 1000 Arbeitsplätze vorhanden sind, haben Die mir gesagt, tu es oder wir haben keine Verwendung mehr für dich. Was soll ich tun???

  • #2
    Der öffentliche Dienst, Verbände, Gewerkschaften sind bekannt für ein solches Verhalten..... mir wird immer wieder richtig schlecht, wenn ich solche Geschichten lese, der öffentlichen Dienst, Verbände und Gewerkschaften sind geradezu ein Auffanglager für Narzissten mit extremen Profilneurosen. In der freien Wirtschaft würden diese Leute keinen Fuß auf den Boden bringen und daher haben sie natürlich auch Angst ihre Stelle zu verlieren.....

    Ich kann Dich so gut verstehen, bin selber durch so eine Hölle gegangen.... Könnte einen ganzen Roman schreiben über Narzissten in Führungposition, die über Menschen entscheiden und diese quälen, nur um ihre Position behalten zu können. Sicherlich steckt in jedem von uns ein kleiner Narzisst, aber wenn es krankhaft ist und die Person auch noch eine Führungsposition besetzt, wird es wirklich gefährlich! Ich bin so froh, dass ich so gehandelt habe wie ich in der Vergangenheit gehandelt habe, dadurch ist mir sicherlich viel erspart geblieben, obwohl es schlimm genug war, aber ich bin aus dem schwarzen Loch wieder rausgekrochen und komme langsam wieder dahin, wo ich mal war, zu meiner inneren Mitte!!!

    Bei euch gibt es doch sicherlich einen Betriebsrat, Personalrat, Vertrauensperson etc. ansonsten kann ich nur wie hier schon so oft empfohlen, suche einen Fachanwalt für Arbeitsrecht auf, er sollte sich auf jeden Fall mit Mobbing auskennen!

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    • #3
      Ja, den Personalrat hatte ich um Rat gefragt, leider habe ich zu spät erkannt auf welcher Seite er steht, nämlich auf der AG- Seite, man kennt sich ja von früher!!! Ganau so schlimm wie die Nazis sind die Roten Socken!!! Jetzt kann ich nur noch zum Anwalt gehen! Denn ich habe schon einen ganzen Ordner voller Unverschätheiten. Wünsch mir Glück, denn ich habe kein Leben mehr!

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      • #4
        Ja, den Personalrat hatte ich um Rat gefragt, leider habe ich zu spät erkannt auf welcher Seite er steht, nämlich auf der AG- Seite, man kennt sich ja von früher!!! Ganau so schlimm wie die Nazis sind die Roten Socken!!! Jetzt kann ich nur noch zum Anwalt gehen! Denn ich habe schon einen ganzen Ordner voller Unverschätheiten. Wünsch mir Glück, denn ich habe kein Leben mehr!

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        • #5
          Ja, den Personalrat hatte ich um Rat gefragt, leider habe ich zu spät erkannt auf welcher Seite er steht, nämlich auf der AG- Seite, man kennt sich ja von früher!!! Ganau so schlimm wie die Nazis sind die Roten Socken!!! Jetzt kann ich nur noch zum Anwalt gehen! Denn ich habe schon einen ganzen Ordner voller Unverschätheiten. Wünsch mir Glück, denn ich habe kein Leben mehr!

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          • #6
            Hallo Stolli,

            ich musste doch mal wieder auf die HP schauen und was lese ich auch wieder ein Opfer welches sein Leid klagt und im ö.D arbeitet.

            Makaber aber Willkommen im Club.

            Auch ICH arbeite seit 15 Jahren im ö.D. und es ist einfach zum kotzen. Hätte ich eine Alternative wäre ich schon lange fort. Aber leider habe ich diese nicht und das weiss mein Arbeitgeber und nutzt es schamlos aus.

            AUf die Personalräte im ö.D. kannst du Schei....., weil die sind doch die Marionette der Personalabteilung. Die machen nichts.

            Wehren kannst du dich nur, indem du wirklich dir nen Anwalt nimmst und klagst. Da müssen die "Beamten" wenigstens mal was tun fürs Geld. Meist ziehen sich solche Verfahren über Jahre hinweg hin. Sie sind zermürbend und kräftezehrend. Aber sie sind die einzigste Lösung.

            Leider konnte ich aus deiner Schilderung nicht herausnehmen ob du auch verbeamtet bist oder Tarifbeschäftigte.

            Ich bin Tarifbeschäftigte und werde seit fast 3 Jahren von meinem Chef und der Personalchefin gemobbt. Ich habe mir ein dickes Fell zugelegt und viel viel Humor. Denn nur so kann man den Alltag im ö.D. überleben.

            Da in unserer Behörde 90% Dienst nach Vorschrift machen, kannst du dir ja vorstellen wie die Stimmung ist. Einfach Haaresträubend. Mein Chef kümmert sich um nichts und lässt nur die Zeit schinden für sich. Fehler werden generell andern angelastet damit seine Weste eine reine ist. DIe Personalchefin ist das blanke Gegenteil, denn die will ja noch was werden. Beide sind Juristen und hoch gefährlich. Aber ich lass mir nicht mehr an die Karre fahren. Ich notiere mir jeden Arbeitsschritt, damit ich nachweisen kann, dass ich keine Fehler mache.

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            • #7
              Hallo Hexlein,

              Hut ab, dass Du Dir ein dickes Fell anschaffen konntes, ich bin krank geworden. Mein Alptraum hat aber mit Ende diesen Jahres zum Glück ein Ende!

              Man sollte sich aber nicht klein halten lassen, solche Dinge müssen Öffentlich gemacht werden, gerade im ö.D., in den Verbänden, die an den ö.D. angeglichen sind sowie in den Gewerkschaften, herrschen fast Diktatorische Zustände. Nach oben wird gekrochen und nach unten getreten....

              Wir mussten Überstunden schieben wie verrückt und als wir sie ausbezahlt haben wollten, wurde uns gesagt:"Es kann doch nicht sein, dass Sie sich hier an unserem Verband bereichern wollen!"

              Da bleibt einem doch das Wort im Halse stecken......

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              • #8
                Hallo Stolli,

                sage nicht, dass Du kein Leben mehr hast, dann haben sie gewonnen. Ich weiß genau wie Du Dich jetzt fühlst, mir ging es nicht anders, es gab Tage, das wäre ich am liebsten von der Brücke gesprungen, wenn ich nur die Kraft gehabt hätte das Haus zu verlassen. Ich bin sehr froh, dass ich starke Helfer hatte, meinen Lebenspartner und sehr, sehr gute Freunde, die die ganze Zeit zu mir gehalten haben und mich unterstützten!!!

                Mit dem Vergleich "Nazis" wäre ich vorsichtig, obwohl ich genau weiß was Du meinst.....

                Eigentlich sollte der Personalrat auf der Seite der Arbeitnehmer stehen, eigentlich, aber na ja......

                Geh zum Fachanwalt, mir hat es weitergeholfen, ich hoffe nur, Du hast eine Rechtsschutzversicherung, sonst wird es wirklich eine teure Geschichte.

                Ich wünsche Dir von Herzen Glück, laß Dich nicht unterkriegen und glaube mir, solche Leute bekommen ihre Strafe, früher oder später, bei mir hat es eine Welle ausgelöst und diese ist gewaltig, die Herren haben damit nicht gerechnet und schauen nun ganz schön blöd aus der Wäsche......

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                • #9
                  Hi Anstand

                  das mit dem "dicken Fell" ist auch nicht einfach, glaub mir. Auch ich bin manchmal mit meinen Nerven am Ende und könnte nur noch heulen. Aber ich habe immer jemanden der mir wieder den Rücken stärkt. Mein Mann, meine Familie und ein paar wenige nette Kollegen, denen man noch vertrauen kann. Vielleicht liegt es auch an meiner Natur das ich noch nicht krank geworden bin. Ich weiss nicht.

                  Überstunden sind bei mir an der Tagesordnung. Mein Arbeitspensum ist einfach nicht in 8 Stunden zu schaffen. Mein Chef verlangt bei meiner Abwensenheit eine Vertretung. Keiner will es machen, Weil es einfach zuviel Arbeit ist. Man arbeitet wie eine Maschine, man muss einfach funktionieren, egal wie. Angesprochen wurde es schon mehfach, aber es interessiert niemanden. Wie schon erwähnt mein Chef kümmert sich ja um nichts. Die Hauptsache ist er bekommt mit niemanden Ärger, und wenn, dann sind die anderen Schuld. Meine 10 FInger reichen schon nicht mehr um Nachweisen zu können wie oft ER seinen Job schon nicht gemacht hat aber jeden Monat dafür nen Haufen Kohle kassiert. In der Wirtschaft wäre der schon langen arbeitslos.

                  Zwischen meinen Chef und mir ist ein regelrechter Machtkampf entfacht. Er weiss das ich ihm weitaus überlegen bin. Er hat ANgst vor mir. Er weiss auch das er keinen adäqaten Ersatz für mich hat. Und das ist mein Trumpf. Ich lass ihn mindestens am Tag 10 mal auflaufen. Ist mir egal. Er ist Chef nicht ich. Soll er sich doch kümmern. Ich lach mir eins. Das ist das dicke Fell was ich meine. Ich lache nur noch drüber. Ich weiss das seine Mobbingattacken mir gegenüber nur aus reiner Angst mir gegenüber passieren, aber er kann mir nichts anhaben.

                  Demnächst wird er auch Post von meinem Anwalt bekommen, wegen Bezahlung. Denn ich bekomme weniger Geld als gleichgestellte in meiner Postition. Mal sehen wie er da reagiert.

                  Übringes bei uns werden auch keine Überstunden bezahlt. Da wir gleitende Arbeitszeit haben hat man damit das Ganze aus dem Weg geräumt. Schön blöd denn Überstunden müssen nun angewiesen werden, und dann hab ich ein Recht auf Bezahlung. Kein Chef weisst Überstunden an, aus Schiss oder Feigeheit. Also geh ich nach 8 Stunden Arbeit nach Hause und der Kram bleibt liegen. Ist mir Schnuppe ob das Fax noch rausmuss. Soll er es doch selber wegsenden.

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                  • #10
                    Hallo Hexlein, hallo Anstand die so genannte " Chefstellen" bekommen in der Regel auch kein (Mehr)-Geld (mindestens bei uns), man erwartet die Überstunden.

                    Ich zBsp feiere die Stunden ab, in dem ich mal frei nehme oder mehr Urlaub mache, es gibt auch andere Methoden. Nachweisen muss man sie, jeden Einzelnen. Anfangs, weigerte man mir meine Überstunden anzuerkennen (wir haben kein Steckuhr), denn auch ich habe kein Anrecht auf Auszahlung...Ich lasse mittlerweile, jeden Monatsende meine Stundenliste vom Vorgesetzter unterschreiben und hier steht die Anzahl meiner geleistete Stunden. Ich rate auch hierzu, es ist mühsam aber ich belege damit, dass ich ein Anrecht auf freie Tage oder Stunden habe.

                    Liebe Hexlein, freut mich sehr, dass Du durch hältst und alles dokumentierst.
                    Ethik

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                    • #11
                      Hallo Hexlein,
                      ich bin Angestellte im ö. D. aber die Personalberaterin und der Leiter Personal sind Beamte und kleben am Stuhl. Kannst Du dir vorstellen das ich 15 Jahre in der Widerspruchsstelle gearbeite habe, ich hatte noch viel Spaß an der Arbeit. Dann kam das Arbeitslosengeld II, meine Stelle fiehl weg und ich musste nun in die erste Reihe, hatte keinen Plan von nichts, bekam keinen Lehrgang u.s.w. Das schlimmste für mich sind die Bürger... Alkoholiker oder die allein erziehende Mutter die nicht weiß wer der Vater ihrer Kinder ist und nix zu essen kaufen kann. An solche Stellen gehören Sozialarbeiter! Mit dem dicken Fell, ist so ne Sache ich habe es versucht aber es ist so Schlimm das ich nicht mehr schlafen kann. Aber das interessiert ja keinen.
                      Jedenfalls habe ich schon eine dicke Akte, die werde ich mit zum Anwalt nehmen. Übrigens haben wir einen neuen PR in Kombi mit dem Gesundheitsmanagement die stehen angeblich voll hinter mir, na ja merke nur nix aber von dort kam auch der Rat zum Anwalt zu gehen .
                      Dann werde ich das mal tun!!!

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                      • #12
                        Hallo Stolli

                        unbedingt überprüfen ob der neuen PR wirklich das ist für was sie sich ausgibt. Unsere tat in meiner Gegenwart so - wir unterstützen dich und verstehen dich etc etc, aber als alle dabei waren, da waren die wie ausgewechselt. Was Du auch von der neuen PR hast (Aussagen, Rat) muss nachvollziehbar sein - schriftlich etc. </div> </div> Unsere PR hat eine Kollegin geraten zum Rechtsanwalt zugehen und als dies geschah, haben sie sowas nie empfohlen und sie ließ sie hängen und klebten zusammen &ndash; sie musste gehen, weil der Umstand nicht mehr zu ertragen war und sie wurde bezichtigt nicht loyal zu sein und weiss Gott was noch alles. Nach 2 lange Jahre hat sie nun wieder ein Job&hellip; </div> </div> Mich kriegen die nicht los &ndash; ich habe alles schriftlich - jeden Mist, ich habe mich sehr stur daran gehalten und Aussagen waren schriftlich wo sie schriftlich sein mussten oder mit Zeuge.</div> </div> Unserer Beschwerdenstelle geht all dies zurzeit nach und ich hoffe es rollen ein paar Köpfe in der PR bald. Es wäre wichtig ein Zeichen zu setzten &ndash; immer hin leben wir von Steuergelder&hellip;.
                        Ethik

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                        • #13
                          aus deinem Schreiben heraus entnehme ich das du auf dem Arbeitsamt arbeitest. Ich möchte auch kein Bearbeiter sein dort. Echt. ich ziehe meinen Hut vor diesem Menschen. Egal auf welcher Seite die Menschen dort stehen. Als Bittsteller oder Bearbeiter beide sind beschissen dran.

                          Tja und zu deinen Chefs kann ich nur sagen. Typisch Beamte halten sich im Hintergrund und haben Null Ahnung vom wirklichen Leben.

                          Bei uns interessiert auch keinen wie es wirklich geht. Vor allem die Chefs die an ihren Stuhl kleben und am Monatsanfang pünktlich fett Kohle kriegen.

                          Meiner ist doch auch nicht anders. Aber meiner ist gefährlich. Bossing ist die schärfere Form von Mobbing. Das sag ich dir.

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                          • #14
                            Zwar sind die Zeiten schlimmer als bei Stasi aber zum Selbstschutz muss man heut einfach alles notieren oder Aussagen anderer zum Tun des Chefs versuchen zu erhaschen und zu kopieren.

                            Ich bin daran meinen Chef mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Komme was da wolle. Grad heut hab ich mir in Bezug der Ausbildung auf den Azubi wieder eine Darstellung der PR-Chefin kopiert, wer sich wann und wo darum zu kümmern hat. Damit kann ich wieder beweisen das er mal wieder seinen Job nicht macht. Indem er die TÜre schliesst und wegschaut.

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                            • #15
                              Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken und so zieht es sich meistens wie ein roter Faden durch das gesamte Unternehmen....

                              Wenn Dein Chef wirklich Angst vor Dir hat, solltest Du wirklich vorsichtig sein. Solche Menschen sind mehr als gefährlich!!! Ich spreche da aus Erfahrung. Mein Chef und seine Referetin hatten beide Angst vor mir, weil ich dabei war ihre Unfähigkeit aufzudecken. Aufgedeckt habe ich, aber leider hatte ich keine Unterstützung von der eigenlichen Führungsebene, die hatte nämlich selber Angst um ihren Job und somit stand ich alleine da.

                              Es wurde gelogen was das Zeug hält und ehrlich gesagt, so etwas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht vorgekommen, es sind wirklich menschliche Abgründe die sich da aufgetan haben, mehr als gruselig!!!

                              Ich dachte am Anfang auch noch, die kriegen hier mich nicht weg, aber ehrlich gesagt habe ich es nicht nötig mich so respektlos behandeln zu lassen, außerdem lebe ich nur dieses eine Leben und meine Energie möchte ich wirklich anderweitig einsetzen, als ständig täglich mir Gedanken zu machen, wie ich mich verhalten soll etc. Mein ganzes Denken und Tun drehte sich nur noch um den Job und daher bin ich auch krank geworden. Menschen die mich lange kennen, sind wirklich vom Glauben abgefallen, weil ich von der Natur her auch nicht jemand bin, der empfindlich ist und schnell krank wird.

                              Mein Chef ist ein Narzisst mit einer dissozialen Persönlichkeitsstörung, da hilft auch kein dickes Fell. Mein Anwalt hat nur gestaunt und den Kopf geschüttelt, er meinte solche Dinge sind selbst ihm noch nicht vorgekommen und er ist ein alter Hase im Geschäft!

                              Ich habe alles, aber auch alles aufgeschrieben, jede kleinste Kleinigkeit, mir wurde nicht geglaubt.... Jetzt habe ich Kontakt zu einer ehemaligen Kollegin aufgenommen, die mehr als dreißig Jahre in diesem Laden verbracht hat und sie hatte genau die selben Probleme, sie ist nun in Rente gegangen aber ist auch sehr schwer krank geworden.

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