Hallo,
Ich habe ein Problem mit einem Kollegen und noch so bisschen einer Kollegin.
Zuerst mal kurz zur Umgebung, ich arbeite in einer sehr kleinen Firma, außer einer Halbzeitkraft, alle männlich (im Gegensatz zu mir) und jeder könnte problemlos mein Vater sein. Es ist mein erster Job nach dem Studium, die Herren hier gehen die nächsten 5-10 Jahre in Rente. Chef ist der Firmengründer, der Kollege mit dem ich das Problem habe der langjährigste Mitarbeiter, der auch die Firma mit aufgebaut hat.
Das Betriebsklima ist unter der Oberfläche mieserabel, ein richtiger Kindergarten, man neidet sich alles, gönnt dem anderen nichts, jeder lästert über jeden (und es heißt immer Frauen wären da schlimm...) und da die alten Herren ja auch lauter sprechen müssen um zu kommunizieren schlussfolgere ich nicht nur, dass über mich genauso gelästert wird, sondern weiß es.
So, soweit so schlecht. Nur sind da ein paar Kleinigkeiten, die gar nicht mehr so klein sind. Anfangs ging es los mit "Späßen" ob ich eingeschlafen bin usw. Ich bin wirklich nicht empfindlich was dumme Sprüche angeht, ich frötzel mich auch mit dem Kollegen mit dem ich ein Büro teile, durchgehend, kein Problem. Aber irgendwie hat sich das bei dem Kollegen von Anfang an nicht wie unschuldiger Spaß angehört, aber gut, ist wahrscheinlich Einbildung, er ist eh komisch, also habe ich das einfach ins Leere laufen lassen und mir nicht viel dabei gedacht.
Jedenfalls kommen besagte Sprüche mittlerweile zB auch wenn mein Kollege etwas fallen lässt oder wenn ich sehr ruhig bin (weil am rotieren und richtig was zu tun) aus dem Nebenbüro... aber immer auf mich, nie mein Bürokollege.
Auch kritisiert er mich wahnsinnig gern. Es ist auch nicht immer ungerechtfertigt, ich will nicht behaupten ich wäre perfekt oder so, aber es war immer unfair. Zum einen kritisiert er Dinge an mir die hier alle machen/nicht machen, er inklusive, aber nur von mir verlangt er da scheinbar korrekter zu sein als überhaupt nützlich ist. Auf der anderen Seite war er der einzige der sich geweigert hat mir anfangs was zu zeigen, mir die Arbeit sehr gönnerhaft lieber abgenommen hat als mir einmal zu erklären was wieso warum (nein, es sind nicht Dinge von denen man hätte erwarten können, dass ich das weiß). Alles was er mir "beigebracht" hat lief über meckern was ich schon wieder falsch gemacht habe.
Das ging alles noch irgendwie, unfair aber gut man kommt nicht mit jedem aus, wir haben wenig Berührungspunkte, mir egal.
Seit ein paar Monaten wird es aber schlimmer. Es ging los, dass er bei einem wichtigen Kunden, nachdem ich mit ihm was geklärt hatte und gesagt hatte, dass ich mich da jetzt kümmere, zeitgleich auch eine Mail mit selbigem Inhalt geschickt hat. Das ging ein paarmal so.
Der Punkt bei dem mir das erste Mal mobbing durch den Kopf ging ist, dass er mir im Endeffekt seit einer Weile meine Arbeit sabotiert. Ich bin für den technischen Service zuständig. Zuständig für den Zentraleingang Mail und Telefon, ist aber der Kollege oder besagte Halbtagskraft, wenn er gerade nicht am Platz ist. So, diese Anfragen werden mittlerweile alle zum Chef weitergeleitet, nicht zu mir. Damit fallen locker 2/3 meiner Arbeit weg. Und gerade seitdem bekommen die "Witze" zum Thema nichts tun noch ein ganz anderes G'schmäkle. Die einzige Arbeit die er mir dieses Jahr zugeschanzt hat war eine wirklich dämliche, simple Frage die ich für ihn bei einem Zulieferer erfragen sollte, mit dem er wegen genau diesem Projekt eh in Kontakt war, nur um mich ein paar Tage später dumm anzumachen, weil ich nicht in der Datenbank eingetragen habe, dass ich mich darum kümmere (solche Eintragungen habe ich noch nie gesehen, macht niemand, hat auch vor meiner Zeit niemand gemacht und solcher unwichtiger Kleinkram steht generell nicht drin).
So ganz frisch heute habe ich Ärger mit einem anderen Kollegen bekommen, weil ich was vergessen hatte. Der Kollege mit dem ich ein Problem habe, hat gesagt er macht es. Hat er wohl nicht...
Und es fehlt eine Kundenmappe die ich nirgends finde...
Ich frage mich nun schon eine Weile, ist das Mobbing? Übertreibe ich? Ich habe den Punkt mit der "Arbeitsverteilung" auch schonmal angesprochen, allerdings warum er das gerade eben nicht an mich gegeben habe. Ups, ein Versehen, er hat nicht daran gedacht und das wäre ja auch wahrscheinlich total kompliziert.
Ich bin unsicher wie ich jetzt am besten fortfahre. Ich kann es natürlich nochmal explizit ansprechen was der ganze Mist soll, ich erwarte da allerdings nur große unschuldige runde Augen, zumindest wenn es Dritte hören können. Allein, ja kann ich auch, nur lässt der sich von mir garantiert nichts sagen und ich fürchte das würde es eher schlimmer machen, wenn wir uns erstmal wirklich gestritten haben.
Es wird auch geraden mit Kollegen zu reden und sich deren Unterstützung zu sichern, nur ist der eine unbeteiligte sein Sandkastenkumpel und der andere wird sich, wie aus allem, raushalten um nicht selbst Ziel zu werden.
Bliebe nur noch der Chef. Ich habe auch keine Zweifel, dass er zumindest die Tatsache, dass Unfrieden herrscht ernst nehmen wird und das ansprechen wird. Aber wenn eine Aussprache nichts bringt... er wird seinem alten Freund nichts tun. Tja und dann?
Ich habe ein Problem mit einem Kollegen und noch so bisschen einer Kollegin.
Zuerst mal kurz zur Umgebung, ich arbeite in einer sehr kleinen Firma, außer einer Halbzeitkraft, alle männlich (im Gegensatz zu mir) und jeder könnte problemlos mein Vater sein. Es ist mein erster Job nach dem Studium, die Herren hier gehen die nächsten 5-10 Jahre in Rente. Chef ist der Firmengründer, der Kollege mit dem ich das Problem habe der langjährigste Mitarbeiter, der auch die Firma mit aufgebaut hat.
Das Betriebsklima ist unter der Oberfläche mieserabel, ein richtiger Kindergarten, man neidet sich alles, gönnt dem anderen nichts, jeder lästert über jeden (und es heißt immer Frauen wären da schlimm...) und da die alten Herren ja auch lauter sprechen müssen um zu kommunizieren schlussfolgere ich nicht nur, dass über mich genauso gelästert wird, sondern weiß es.
So, soweit so schlecht. Nur sind da ein paar Kleinigkeiten, die gar nicht mehr so klein sind. Anfangs ging es los mit "Späßen" ob ich eingeschlafen bin usw. Ich bin wirklich nicht empfindlich was dumme Sprüche angeht, ich frötzel mich auch mit dem Kollegen mit dem ich ein Büro teile, durchgehend, kein Problem. Aber irgendwie hat sich das bei dem Kollegen von Anfang an nicht wie unschuldiger Spaß angehört, aber gut, ist wahrscheinlich Einbildung, er ist eh komisch, also habe ich das einfach ins Leere laufen lassen und mir nicht viel dabei gedacht.
Jedenfalls kommen besagte Sprüche mittlerweile zB auch wenn mein Kollege etwas fallen lässt oder wenn ich sehr ruhig bin (weil am rotieren und richtig was zu tun) aus dem Nebenbüro... aber immer auf mich, nie mein Bürokollege.
Auch kritisiert er mich wahnsinnig gern. Es ist auch nicht immer ungerechtfertigt, ich will nicht behaupten ich wäre perfekt oder so, aber es war immer unfair. Zum einen kritisiert er Dinge an mir die hier alle machen/nicht machen, er inklusive, aber nur von mir verlangt er da scheinbar korrekter zu sein als überhaupt nützlich ist. Auf der anderen Seite war er der einzige der sich geweigert hat mir anfangs was zu zeigen, mir die Arbeit sehr gönnerhaft lieber abgenommen hat als mir einmal zu erklären was wieso warum (nein, es sind nicht Dinge von denen man hätte erwarten können, dass ich das weiß). Alles was er mir "beigebracht" hat lief über meckern was ich schon wieder falsch gemacht habe.
Das ging alles noch irgendwie, unfair aber gut man kommt nicht mit jedem aus, wir haben wenig Berührungspunkte, mir egal.
Seit ein paar Monaten wird es aber schlimmer. Es ging los, dass er bei einem wichtigen Kunden, nachdem ich mit ihm was geklärt hatte und gesagt hatte, dass ich mich da jetzt kümmere, zeitgleich auch eine Mail mit selbigem Inhalt geschickt hat. Das ging ein paarmal so.
Der Punkt bei dem mir das erste Mal mobbing durch den Kopf ging ist, dass er mir im Endeffekt seit einer Weile meine Arbeit sabotiert. Ich bin für den technischen Service zuständig. Zuständig für den Zentraleingang Mail und Telefon, ist aber der Kollege oder besagte Halbtagskraft, wenn er gerade nicht am Platz ist. So, diese Anfragen werden mittlerweile alle zum Chef weitergeleitet, nicht zu mir. Damit fallen locker 2/3 meiner Arbeit weg. Und gerade seitdem bekommen die "Witze" zum Thema nichts tun noch ein ganz anderes G'schmäkle. Die einzige Arbeit die er mir dieses Jahr zugeschanzt hat war eine wirklich dämliche, simple Frage die ich für ihn bei einem Zulieferer erfragen sollte, mit dem er wegen genau diesem Projekt eh in Kontakt war, nur um mich ein paar Tage später dumm anzumachen, weil ich nicht in der Datenbank eingetragen habe, dass ich mich darum kümmere (solche Eintragungen habe ich noch nie gesehen, macht niemand, hat auch vor meiner Zeit niemand gemacht und solcher unwichtiger Kleinkram steht generell nicht drin).
So ganz frisch heute habe ich Ärger mit einem anderen Kollegen bekommen, weil ich was vergessen hatte. Der Kollege mit dem ich ein Problem habe, hat gesagt er macht es. Hat er wohl nicht...
Und es fehlt eine Kundenmappe die ich nirgends finde...
Ich frage mich nun schon eine Weile, ist das Mobbing? Übertreibe ich? Ich habe den Punkt mit der "Arbeitsverteilung" auch schonmal angesprochen, allerdings warum er das gerade eben nicht an mich gegeben habe. Ups, ein Versehen, er hat nicht daran gedacht und das wäre ja auch wahrscheinlich total kompliziert.
Ich bin unsicher wie ich jetzt am besten fortfahre. Ich kann es natürlich nochmal explizit ansprechen was der ganze Mist soll, ich erwarte da allerdings nur große unschuldige runde Augen, zumindest wenn es Dritte hören können. Allein, ja kann ich auch, nur lässt der sich von mir garantiert nichts sagen und ich fürchte das würde es eher schlimmer machen, wenn wir uns erstmal wirklich gestritten haben.
Es wird auch geraden mit Kollegen zu reden und sich deren Unterstützung zu sichern, nur ist der eine unbeteiligte sein Sandkastenkumpel und der andere wird sich, wie aus allem, raushalten um nicht selbst Ziel zu werden.
Bliebe nur noch der Chef. Ich habe auch keine Zweifel, dass er zumindest die Tatsache, dass Unfrieden herrscht ernst nehmen wird und das ansprechen wird. Aber wenn eine Aussprache nichts bringt... er wird seinem alten Freund nichts tun. Tja und dann?
Kommentar