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Mobbing am Arbeitsplatz

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  • #16
    AW: Mobbing am Arbeitsplatz

    Hi,
    das sind ja schon konkrete Schritte, die du für dich geplant hast. Gut auch, dass du rechtliche Unterstützung hast.
    Wenn du bei 130 Bewerbungen 90 Vorstellungsgespräche hattest, ist das relativ viel und auch eine Aussage für sich.
    Ich wünsch dir alles Gute und das dir solche Menschen nie wieder begegnen.
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    • #17
      AW: Mobbing am Arbeitsplatz

      Hi Close,

      danke für deine Hilfe. Ich hoffe auch das ich solchen Menschen nie wieder begegne. Es kann doch nicht sein das ich jetzt immer nur der dumme bin. Die neue Chefin kennt mich noch nicht so lang und macht fleißig mit, weil sie nur ihren anderen Mitarbeiterinnen glaubt, die ja schon sooo lange dort arbeiten und die können ja gar nichts falsch machen. Sie hat mir aber auch gesagt wenn ich gemobbt und ständig nur beleidigt werde, könnte man mit mir nicht mehr zusammen arbeiten. Damit bekämpft sie aber nicht das Problem was sie noch hat, nämlich die Mitarbeiter die ständig die Mitarbeiter nieder machen die auch noch da sind.
      Das ich so viele Vorstellungsgespräche habe, kommt einerseits von meinem Lebenslauf und auch weil viele Firmen/Einrichtungen/Behörden schwerbehinderte Leute (ich hab die Gleichstellung mit 50 %, bekomme aber wie schon erwähnt keinen Ausweis) einladen müssen und weil sie in der Öffentlichkeit gut dastehen wollen weil sie etwas für die Gesellschaft tun und auch schwerbehinderte Leute nicht vernachlässigen. Am Ende kam dann aber immer eine Absage mit teilweise fragwürdigen Ausreden. Letztes Jahr war der Schnitt noch etwas höher, da waren es auf 10 Bewerbungen 9 Gespräche. Ich bin erst regional zu Gesprächen und dann bundesweit von Hamburg, über Köln, Bonn, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, München, Leipzig - es war alles dabei.

      Ich habe letztes Jahr schon alles richtig gemacht und mache das auch weiterhin, lasse mich aber nicht in die psychische Richtung abschieben. Habe da auch den Rückhalt meiner Ärzte.
      Es ist sehr schwer und es hat das Fass jetzt zum überlaufen gebracht, weil ich wieder mal deutlich erkannt habe wie die Öffentlichkeit damit umgeht.

      Die Agentur hat auch mehrfach versucht es ganz einfach zu machen und es kam die Aussage "Wollen sie in Rente gehen." Da macht man es sich aber ganz schön einfach. Ich bin aus ärztlicher Sicht topfit, brauche eben nur am Anfang vielleicht nen bisschen mehr Unterstützung und vor allem Toleranz - mehr nicht.

      Mal schauen wie das weiter geht.

      Viele Grüße
      Heiko

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      • #18
        AW: Mobbing am Arbeitsplatz

        Hallo Heiko,

        ich habe mich aufgrund Deiner Erläuterungen in das Thema ADEM eingelesen und habe dazu ein paar Fragen.
        Wenn ich es richtig verstehe, ist dies eine Autoimmunerkrankung, die aber im Gegensatz zu MS ausheilt, also akut nach verschiedenen Vorgängen verläuft.
        Du sagst, Du hättest eine Behinderung, wegen der Du ja auch offensichtlich gehänselt wirst.
        Wie kommt das?
        Wissen die Kollegen über Vorgänge aus der Vergangenheit oder wie offenbaren sich bei Dir Unerschiede zu Deinen Kollegen, außer dass Du evtl. einmal mehr nachfragst?
        Ich frage dies und hoffe, dass ich mit meinen Fragen nicht zu indiskret auf Dich wirke, möchte mir nur die aktuelle Situation von Dir besser vorstellen können.

        Ich freue mich sehr, wenn Du antwortest, gerne auch per PN, falls Du öffentlich keine Einzelheiten schildern möchtest.
        Liebe Grüße
        Ilona

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        • #19
          AW: Mobbing am Arbeitsplatz

          Hi an alle,

          es ist jetzt mittlerweile soweit, dass ich weiter krank bin. Ich hab mich noch mal in Abstimmng mit meinen Ärzten bis 30.11. krank schreiben lassen, da ich teilweise so fertig bin. Ich wurde am Dienstag von meinem Arbeitgeber angerufen und er wollte ein Gespräch haben, was dann heute stattgefunden hat.
          Heute morgen hat man mir dann einen Aufhebungsvertrag vorgelegt den ich unterschreiben sollte, aber da habe ich ganz klar gesagt NEIN den unterschreibe ich nicht, weil ich mir nichts vorzuwerfen habe und außerdem bin ich wegen ein paar Leuten bis 30.11. krank. Vorher entscheide ich nichts und ich muss erst mal wieder gesund werden.
          Nachdem ich das gesagt hatte, wurde gesagt ich wäre doch gesund. Ich gleich gekontert ob man den Ärztin ist und dann war Ruhe.
          Ich lass das jetzt mal auf mich zukommen, aber einen Aufhebungsvertrag werde ich nicht unterschreiben.
          Schon allein deshalb nicht, weil ich keine Nachteile haben möchte und ich auch nicht auf Zeit spiele so wie es heute gesagt wurde. Es war heute schon Nötigung mir den Vertrag unter die Nase zu halten und zu sagen "Los, unterschreiben."

          Mal schauen wie das weiter geht.

          Lb. Grüße
          Heiko

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          • #20
            AW: Mobbing am Arbeitsplatz

            So jetzt ist fast der 30.11.11. Ich bin eigentlich wieder relativ fit und könnte am 01.12.11 wieder anfangen mit arbeiten weiter machen. Jetzt ist folgendes passiert gestern. Ich habe die Kündigung zum 30.11.11 bekommen.
            Der Kündigungstermin (es steht drin fristgemäß). Die Kündigungsfrist beträgt hier 14 Tage.
            Nun ist die Frage. Am Arbeitsplatz selbst wird nichts geändert und im Grunde genommen ist es auch nicht wichtig ob ich genau JETZT da bin oder wie lange. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und die 3 Personen dichten mir irgendwas an was nie passiert ist. Könnte da auch ne Anzeige machen. Problem hier nur, die 3 werden sich nie gegenseitig die Schuld zuweisen und es wird alles auf mich abgewälzt und am Ende bin ich der dumme.
            Soll ich es echt drauf anlegen und notfalls klagen, aber ich sehe mich im recht auch wenn es nur so eine Stelle ist wo ich nicht viel verdient habe. (dafür würden andere noch nicht mal aufstehen).
            Ich kann mich doch nich so veralbern lassen? Die Leute die nicht gewollt sind werden rausgemobbt und ständig nur beleidigt. Es ist sicher richtig das ich da aufhöre da zu arbeiten, es soll aber ein gutes Ende haben und für mich nicht nachteilig werden.
            Hat jemand noch einen Tipp für mich?
            Danke
            Bye
            Heiko

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            • #21
              AW: Mobbing am Arbeitsplatz

              Hi Heiko,
              warst du mittlerweile mal bei der Gewerkschaft? Du hast ja nun die Kündigung bekommen und damit entfällt ja die Sperre beim Amt.
              Sicher packt einen die Wut bei solchen Leuten, aber die sitzen am längeren Hebel und letztlich würde dich ein Kampf um so einen Arbeitsplatz zermürben. Alles Auswirkungen des neoliberalen Marktes.
              Gruß
              Close

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              • #22
                AW: Mobbing am Arbeitsplatz

                Zitat von Heiko Beitrag anzeigen
                Hallo,
                ich hab mich eben angemeldet und brauche mal Hilfe.
                Ich bin seit Juni diesen Jahres in einem Job, wo ich aber relativ wenig Geld bekomme, so dass ich noch Aufstocker-Geld beim Arbeitsamt beantragen musste. In der Summe komme ich auch knapp 900 . netto/Monat.

                Meine Kollegen sind fast alle fest angestellt und haben "normales" Gehalt. Diese Mitarbeiter sind aber teilweise so frech, beschimpfen mich als Trottel, Arschloch und behandeln mich wie ein kleines Kind. Weitere Bemerkungen gibts auch noch, die möchte ich aber gar nicht schreiben. Ich habe schon oft mit dem Chef gesprochen, der jetzt gewechselt hat, nun ist es eine Chefin. 3 der Mitarbeiter (normale Angestellte) haben sich zusammen geschlossen um mich fertig zu machen. So war es auch die letzten 2 Wochen und sie haben das erreicht was man erreichen will. Ich bin krank.
                Erst wegen dem Mobbing und dann wegen einer zusätzlichen Erkältung.
                Ich wurde dann als assozial bezeichnet und wenn ich das dann zu denen sage wird mir wieder vorgeworfen das ich das immer machen würde.

                Ergebnis ist nun das man mich raus haben möchte und heut auch nach Hause geschickt habe. Was soll ich nun tun? Die Agentur f. Arbeit ist informiert, dass dieses Verhalten gar nicht geht. Aber wie kann ich mich gegen die ständigen Beschimpfungen wehren? Beweisen kann ich fast nichts, da die Kollegen nicht an ihrem eigenen Stuhl sägen.

                Ich brauche Hilfe, die machen mich mit so einem Verhalten fertig! Ich kann kurz noch erklären, ich bin 30 Jahre alt, habe 4 Ausbildungen (inklusive Studium) absolviert und 8 Jahre Berufserfahrung. Arbeitszeugnisse habe ich auch und die sind gut. Aber so ein Verhalten wie jetzt habe ich noch nie erlebt.
                Auch muss ich dazu sagen, ich bin seit Anfang 2008 schwerbehindert, bin aber seit 3 Jahren relativ fit (deswegen bekomme ich auch keinen Schwerbehindertenausweis, weil es mir so gut geht).

                Bitte helft mir, das ist RUFMORD was hier passiert.

                Danke für eure Hilfe, Danke!
                Und was ist jetzt daraus geworden ?

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                • #23
                  AW: Mobbing am Arbeitsplatz

                  Auch muss ich dazu sagen, ich bin seit Anfang 2008 schwerbehindert, bin aber seit 3 Jahren relativ fit (deswegen bekomme ich auch keinen Schwerbehindertenausweis, weil es mir so gut geht).

                  Ohne Ausweis bist du nicht schwerbehindert. Wir leben in Deutschland. Da regiert der Amtsschimmel, sofern er nicht auf dem Asylantenauge blind ist !


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                  • #24
                    AW: Mobbing am Arbeitsplatz

                    wer ist Herbert 44 ? sehr gute, profunde beiträge , bravo !

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                    • #25
                      AW: Mobbing am Arbeitsplatz

                      einfach mal wieder aktualisiert, denn das ist das Hauptthema des Forums: Mobbing am Arbeitsplatz !
                      Eine schlechte Wahrheit ist besser als eine gute Lüge !
                      Une mauvaise vérité vaut mieux qu'un bon mensonge !
                      A bad truth is better than a good lie !

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