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Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

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  • Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

    Eine ganz grundsätzliche Frage beschäftigt mich immer wieder. Natürlich nur deshalb, weil ich ein Weichei bin, schon klar. *hält das Ironie-Schild hoch*
    Muss man denn unbedingt die Mobber mit ihren eigenen Waffen schlagen? Denn das bedeutet ja, dass man sich in ihr schreckliches Weltbild hinein begibt und es akzeptiert. Dieses Weltbild, in dem jeder jedermanns Feind ist und jeder gegen jeden kämpft. Wo nur die Rücksichtslosen siegen, die anderen werden versklavt.
    Wenn man ihre Waffen in die Hand nimmt, beginnt man wie sie zu denken (um ihren nächsten Schlag vorherzusehen) und bestätigt damit ihr Weltbild. Und arbeitet mit daran, dass die Welt ein ewiger Kampf wird.

    Ich persönlich will das aber nicht. Ich will die Welt nicht zu einem Schlachtfeld machen. Will aber auch nicht selbst wehrlos abgeschlachtet werden. Seit Jahren komme ich aber auf keinen dritten Weg. Nur theoretisch ist es möglich, sich mit solchen Menschen zu befreunden und sie dadurch friedlich zu machen. Praktisch halten sie jede Freundlichkeit für Unterwürfigkeit und Vertrauen für Schwäche. Sie suchen keine Freundschaft, sondern nur Sieg und Macht.

    Nur so eine Frage...

    Audrey

  • #2
    AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

    Hallo! Das ist eine kluge Frage. Sehr interessant, darüber sollte man sich wirklich Gedanken machen. Ich kann aber nur für mich sprechen, denn meine Erfahrung, war deftig , sehr intensiv. Was heißt schon Weichei? Weicheier gibt es viele, es sind viel mehr "DIE" Weicheier, die nach dem Motto leben- Sei kein Feigling, laß mich hinter dem Baum"- !!! Mobber, wollen Macht ausüben, sie suchen Anerkennung, wollen etwas darstellen, was sie nicht sind, oder jemals sein werden. Mobber sind Kreaturen, die, wenn sie ganz alleine sind, selber ins wanken kommen und mit sich und dem Leben nicht klar kommen. Also brauchen sie Rückenstärkung, von Mitläufern, die selber keine Höhepunkte haben und eine Position, wo es nicht so schnell auffällt. Über Mobber gibt es genug zu schreiben oder besser gesagt, hier im Forum wurde schon genug analysiert, kann man nachlesen.- Heute gehe ich mit solchen kaputten Menschen anders um. Denn die gibt es überall, auch hier. Man darf solche Menschen einfach nicht an sich rankommen lassen, Grenzen setzen. Gleiches mit gleichen zu vergelten ist auch mir zu anstrengend, bringt nicht viel. Aber eins weiß ich genau, jeder hat eine Schwachstelle und diese Schwachstelle ist interessant rauszukriegen, denn erst dann, kann man sich gekonnt wehren.- Schlachtfeld hört sich dramatisch an. Aber das Leben ist nun mal so, vielfälltig, verrückt, ebend ein Theater, jeder spielt seine Rolle.Manche gut und manche schlecht, manche gar nicht (nur tote Fische schwimmen mit dem Strom). Man muß das Beste draus machen, man sollte sich aber auch niemals aufgeben, sonder für sich und das was man liebt kämpfen. Seinen Traum niemals aufgeben, denn dafür leben wir. Ich weiß, es ist anstrengen und nicht immer einfach, aber wer will schon untergehn und dahin vegetieren. Ich nicht! Man kriegt im Leben nichts geschenkt, es sei denn, man gewinnt im Lotto:-) - Auch ich bin ein sehr höflicher und freundlicher Mensch und gehe auf fremde Menschen zu, ja auch als es mir super schlecht ging. Es gibt soviel nette Menschen, die freuen sich, wenn man nicht störrisch an ihnen vorbei läuft, sondern auf sie zusteuert.Ich bin offen für meine Mitmenschen geblieben, innerlich vorsichtiger. Man darf nicht immer nach einer negativen Erfahrung, alles gleich als schlecht abstempeln, dann geht die Freude am Leben verloren. Man sollte, wenn einem nicht zum lachen ist, wenigstens einmal am Tag schmunzeln und wenns nur ein schmunzeln, wegen sooo ein "beschissenen Tag" ist. Ich habe oft vorm Spiegel gestanden und geheult, habe scheiße gebrüllt und gequält gegrinst und mir immer wieder selber Mut gemacht "Du schaffst das schon, währe doch gelacht"- Ich lebe jetzt zwar in den schönen Alpen, aber nicht hinterm Mond, ich werde um Rat gefragt oder ich soll mal direkt helfen, genug Erfahrung hat mir ja dieses Jahr bescherrt. Aber ich werde ein Teufel tun, mich noch mal für andere, die Hände schmutzig zu machen, daß bringt nichts. Undank ist der Menschen Lohn. Ich gebe Ratschläge, wie ich es machen würde, was evtl. besser ist.Aber machen, muß es die Person selber, so wie sie es für richtig hält. Ich bin für jeden Gaudi zu haben, aber nie wieder, lasse ich mich benutzen, ausnutzen, für Zwecke anderer. Jeder ist seines Glückes Schmied! Leben bedeutet für mich, nehmen und geben, uneigennützig, mit reinem Herzen. Ich habe gefunden, was ich gesucht habe und das macht mich glücklich. Ich hoffe für jeden, daß er es schafft seinen Weg zu gehen und niemals seinen Traum aufgibt. Schönen Abend - Biggi

    Kommentar


    • #3
      AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

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      ich weiss nicht ob ich in diesem Forum richtig bin oder mir geholfen werden kann, aber ich weiss einfach nicht mehr weiter.

      Ich fühle mich hilflos der Machenschaften meines Arbeitgebers ausgeliefert bzw. der Kollegen. Ob es nun Bossing, Mobbing oder gezielter Rufmord ist kann ich gar nicht mehr beziffern.

      Ich fühle mich verfolgt, meine emails, Telefonanrufe, Handy-Dienste und Internettätigkeiten werden abgehört und überwacht. Zudem habe ich das Gefühl das über Freunde weiterhin informationen über mich verschafft werden.

      Ich genieße keine Privatsphäre mehr und jeden Tag muss ich kleine Spitzeleien bei der Arbeit über getätigte Aussagen am Vorabend, der Vorwoche am Wochenende oder sonstige Aktivitäten dulden.

      Meine Beziehung ist bereits daran zerbrochen und ich weiss mir nicht weiter zu helfen.

      Was alles bereits über mich erzählt wurde ist kaum mehr zu toppen. Von der saumdummen Kuh bis zur hinterlistigen Schlange. Ich soll nicht belastbar sein oder dann doch faul, krank feiern und meine Arbeitszeitaufzeichnung sei unschlüssig. Dann leiste ich mir zu teure Urlaub, bin Steuerhinterzieherin und soll linke Geschäfte im Unternehmen abgewickelt haben.

      Mein Arbeitsweise ist von zu formell, kleinkarriert bis zu salopp und schlampig. Ich war schon rechtsextrem und soll drogensüchtig gewesen sein.

      Ich habe mich bei der Arbeit komplett abgeschottet, versuche nach jedem Strohhalm zu greifen der mir irgendwie Halt gibt. Aber ich weiss keinen Ausweg mehr.

      Das Unternehmen ist nunmehr seit 2008 in einen Fonds umgegliedert worden und die Firma wird umstrukturiert. Dies ist natürlich mit Stellenabbau verbunden, der allerdings durch eine Sozialcharta geschützt ist. Nun wird natürlich versucht sich trotzdem von "überflüssigen" Mitarbeitern zu lösen. Am besten wenn diese natürlich von selber gehen. Eine "mobbing"- Gruppendynamik entsteht, kein Solidaritätsgedanke aus Angst selber an den Pranger zu geraten. Die Leute werden gezielt angegangen und wer aufmuckt natürlich noch mehr.

      Ich habe sogar das Gefühl das Privatdedektive engagiert werden um Schwachpunkte, private Gegebenheiten, wirtschaftliche Verhälntisse zu den Mitarbeitern herauszufinden. Dies hinterher unter der Vorgabe, das anonyme Hinweise zur Suizidgefahr oder kriminelle Energien zu der "Zielperson" gesehen wurden.

      Die Firma macht mir das Leben zur Hölle, wie kann ich mich dagegen wehren. Im Unternehmen gibt es als Unterstützung den Betriebsrat, allerdings kann diese nunmehr gar nicht mehr objektiv agieren. Welche der Gerüchte soll man nun glauben.

      Ich isoliere mich von der Außenwelt, kämpfe innerlich dagegen an. Halte erhalte ich, Gott sei Dank, von einer lieben Familie die hinter mir steht und auch sehr guten Freunde. Alle sehen was die Arbeit aus mir gemacht hat und verstehen nicht wie lange ich diesen Zustand schon aushalte. Ich war immer ein positiv denkender Mensch und nun bin ich von Selbstzweifeln geplagt und bin jedem gegenüber misstrauisch. Irgendwie will ich nicht klein bei geben, aber je mehr ich dagegen ankämpfe desto schlimmer wird der Druck von der Arbeit ausgeübt.

      Besonders kritische Zeitpunkte sind Kündigungtermine, hier wird nochmal mehr Druck ausgeübt. Wie oft ich laut "Flurfunk" schon gekündigt habe oder gekündigt wurde oder die Abteilung wechseln muss ist nicht mehr zu zählen.

      Woran kann ich mich wenden und wie kann ich mich am verhalten?

      VG, Nadine

      Kommentar


      • #4
        AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

        Was ist ein Weichei? Interessant, da mal genauer hinzuschauen.
        Als Weichei empfinden wir uns oder werden so von anderen gesehen, weil wir mit einer Situation in unserem Leben konfrontiert werden, mit der wir an unsere Grenzen stoßen, weil wir so etwas vielleicht noch nicht hatten.

        Das ist keine Schande, sondern völlig normal im Leben; das wird uns immer wieder begegnen.

        Strategien zur Problemlösung, die wir bisher angewendet haben, greifen mit einem Mal nicht mehr und genau an der Stelle entscheidet es sich, wie sich das weiterhin für uns anfühlt.

        Da wir jedoch in einer Leistungsgesellschaft leben und wir ständig mehr und mehr Druck ausgesetzt sind, zu funktionieren haben, kompatibel sein müssen möglichst ohne große Ecken und Kanten, setzen wir dieses "Nichtlösenkönnen" mit Versagen, Schwäche etc. gleich - ein fataler Kreislauf.

        Schlimmstenfalls greifen wir doch noch mal auf alte Krisenstrategien zurück und hoffen, dass es vielleicht beim zigsten Versuch doch noch funktioniert. Aber lauf mal einer gegen eine Wand mit der Hoffnung, dass sie beim 300. mal schon nachgibt...

        Wenn etwas nicht funktioniert, dann versuche etwas anderes!
        Das heißt, man tut gut daran, sich auf die Suche nach neuen Lösungsstrategien zu machen. Das ist der einzige Weg, der da raus führt und nicht nur das, der einzige Weg, um auch etwas daraus zu lernen und daran zu wachsen.

        Vertrauen ist da ein gutes Stichwort: in allererster Linie braucht dieser Schritt Vertrauen in uns selbst. Vertrauen darin, dass wir alles schaffen und erreichen können, was wir wollen, wenn wir denn wollen.
        Nur, wenn wir uns und unseren Fähigkeiten und unserem Können wieder vertrauen, können wir auch wieder anderen Menschen vertrauen bzw. anwenden, was wir inzwischen gelernt haben, nämlich mittels einer kleinen inneren Checkliste zukünftig schneller zu erkennen, wer uns zusetzen möchte und das Übel im Keim ersticken, weil wir einfach keine Angriffsfläche mehr bieten; allenfalls bieten wir dem "Angreifer" eine große, als Eisbahn getarnte Fläche, auf der er mal ordentlich ausrutschen und sich die Verletzung, die eigentlich für uns gedacht war, mal schön selber zufügen kann.

        In diesem Sinne - kraftvolle Gedanken und gute Ideen beim Suchen und Finden eines geeigneten neuen Weges.

        Viele Grüße
        Sabine

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        • #5
          AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

          Hallo Sabine! Ich stimme Dir voll und ganz zu, ab dem 2. Absatz.Im ersten Absatz, verstehe ich es so, daß ein Mensch, der an seine Grenzen stößt, ein Weichei sein soll, oder sich so empfindet. Sorry, ein Weichei ist für mich ein Feigling, einer der sich nichts traut oder zu faul ist, in die Puschen zu kommen. Weicheier scheuen den Konflikt, trauen sich nichts zu. Weicheier haben keine Power. Weicheier sind labbrig und langweilig. Man sollte mal überlegen, wann sagt ein Mensch zu einem anderen, "Du bist ein Weichei!"?!? Und ich glaube auch nicht, daß ein Mensch, der gerade eine Krise durchmachen muß, sich als Weichei empfindet. Ich muß gerade lachen und stelle mir gerade vor, wieviel Weicheier, dann hier rumlaufen würden.Der Rest ist super geschrieben - Liebe Grüße Biggi P.S.Ich wurde als Kämpferin gesehen, genau das Gegenteil vom Weichei.

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          • #6
            AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

            Ja, du hast recht, sog. Weicheier trauen sich nicht, die Dinge anzupacken, etwas zu verändern, das Ruder herum zu reißen etc.

            An dieser Stelle eine kleine Warnung von mir. Das Weichei ist negativ behaftet und abwertend. Oftmals ist das Weichei einfach nur in einer momentanen Phase des Übergangs, braucht noch etwas Zeit für die richtigen Entscheidungen. Niemand ist, glaube ich, komplett und in jedem Fall ein Weichei.

            Jeder hat Seiten, die voller Kraft und Stärke sind, voller Talent und tollen Fähigkeiten. Und genau die gilt es in so einer Weicheiphase wieder zu reaktivieren.

            Aber, Biggi, es ist richtig, es gibt natürlich auch Menschen, die gar nichts verändern wollen, die sich gemütlich eingerichtet haben in ihrem System und sich damit arrangieren. Dann ist das auch okay so, das darf jeder für sich entscheiden.

            Die Menschen sind halt verschieden mit so viel Facetten.

            Soviel für heute zu später Stunde. Ich schicke dir herzliche Grüße und Wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest, sicher im Schnee und ein kraftvolles und glückliches 2012. Das habt ihr euch verdient!

            Sabine

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            • #7
              AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

              Hallo,

              also, ein Weichei ist für mich ein Mensch, der biegsam ist, kein Rückgrat hat. (Als Kind hatte ich mal die "Mickey Maus". Eine Zeitschrift für Kinder. Da war ein kleiner Karton drin, in dem man ein weichgekochtes Ei reintun konnte, als es noch warm war. Als es kalt war, war es dann ein Würfel).

              Und was Nadine schrieb kann ich nur bestätigen. Das war bei mir genauso.Die geben sich richtig viel Mühe mit dem Abhören und Ausspionieren und Arbeit sabotieren. Die technischen Möglichkeiten dazu sind auch vorhanden. Man kann Alles im Netz erwerben.

              Zur Zeit sabotieren sie meine Arbeit, indem sie attraktive aber kostenlose Gegenangebote machen für meine Klienten. Die Angebote von denen finden dann statt, wenn ich meine Arbeit machen will mit denen. Weil das normalerweise Angebote sind, die relativ teuer sind, nehmen die das natürlich an. Ich denke die Kirche bezahlt das. Ich freue mich für die Kinder, die ich betreue sehr, dass sie solche Angebote kriegen. Allerdings müssen sie mich dafür sabotieren und wohl auch sagen, dass sie bei mir nicht mitmachen wollen, weil es doof ist, was ich anbiete. Die Angebote von mir sind jedoch vorher abgefragt worden und sie haben sich das ausdrücklich gewünscht. Aber jetzt meldet sich da keiner mehr für an, weil das andere attraktiver ist!

              Ich sehe das als Manipulation und Machtmissbrauch, sowie die Motivation zu Lügen und zu Betrügen an. Sowas macht man mit Kindern die ich betreue, weil man mir schaden möchte. Mich vergraulen will und wenn ich nicht selber gehe, dann eine Handhabe entwickelt, mich aus fadenscheinigen Gründen zu feuern. Das ist typisch für Transaktionsanalytiker! Das geht schon sehr viele Jahre so!

              Sabine beschreibt eine Methode von Steve de Shazer. Das, was nicht gut funktioniert soll man loslassen und etwas Anderes machen, das, was gut funktioniert, soll man mehr machen.
              Was nicht gut funktioniert ist in diesem Fall und in jedem anderen Fall hier im forum, dass man willkürlich gemobbt wird und diesen Drangsalierern ausgeliefert ist.
              Das was ich anbiete würde funktionieren, wenn nicht ein sonst teures Angebot von den Mobbern, dagegen gehalten wird.
              Die Mobber beschreiben es so: Ich bin das, was man bekämpfen muss. Das Böse. Sie bekämpfen das Böse mit Gutem, wie sie glauben. das Gute sind ihre Angebote, ihre Leute. Allerdings schaffen sie es nur über Bestechung und Erpressung die soweit zu kriegen,bei denen mitzumachen.
              Wenn es mein Kind beträfe, würde ich genau nachfragen, warum das nichts kostet, was sie angeboten kriegen und was sie dafür leisten müssen. Der Missbrauch stinkt doch zum Himmel! Aber die Eltern sind ja oft ignorant oder lassen sich durch Lügengeschichten und peinlichste Fakes hinters Licht führen.

              Also die Methoden von Steve de Shazer sind im Falle von Mobbing und Sabotage nicht anwendbar, weil die die Angriffsfläche ausspionieren, wie Nadine bereits festgestellt hat. Du kannst gar nichts dagegen tun, außer Nase hoch halten und diese dummen Leute, die Alles glauben auflaufen lassen.
              Die beste Hilfe ist und bleibt ein intelligenter Chef mit Durchblick, Durchsetzungsfähigkeit und einer Beratung durch kompetente Psychologen, die systemisch arbeiten und nicht nach der Transaktionsanalyse. Der Missbrauch durch diese Leute muss dringend verhindert werden.
              LG
              Ibag

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              • #8
                AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                Schönen guten Morgen Sabine! Das hast Du wirklich wieder schön geschrieben, besser geht nicht, glaub ich, sollte für jeden verständlich sein. Auch ich wünsche Dir und Deiner Familie ein fröhliches und sinnliches Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch ins 2012! :-) laß es Krachen - Ganz liebe Grüße von Biggi P.S. Wir sind eingeschneit, ich schaufel wie ein Weltmeister, die Schippe glüht - es ist einfach nur herrlich hier!

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                • #9
                  AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                  @ Biggi lieben Dank!

                  @ Ibag
                  Hat 'was von 'nem Quiz :-)) : wer hat's erfunden bzw. Wer hat's gesagt?
                  Richtig, in der Tat hat hier Steve de Shazer seine Finger mit im Spiel.

                  Aber Ibag, man kann so ziemlich jede psychologische bzw. Psychotherapeutische Richtung sowohl hilfreich und förderlich einsetzen als auch missbrauchen.

                  Und ganz nebenbei: was genau machst du dann, wenn die Nase hoch trägst und den anderen damit auflaufen lässt ..... ?

                  Nicht immer so kompliziert denken. Mach etwas anders, muss nicht heißen, mach etwas ganz großes und umwerfendes anders.

                  Vor dem Nase hoch tragen, wurde eben anders reagiert auf die Angriffe von außen. Das hat nicht funktioniert.

                  In der Einfachheit liegt meist die Lösung und um den Kreis zu schließen, Steve de Shazer ist hier neben einigen anderen Methoden ziemlich hilfreich - zumindest meiner Erfahrung nach.

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                  • #10
                    AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                    Hallo, Nadine, schade, dass Du kein eigenes Thema aufgemacht hast, so geht Deine Frage hier unter. Beim Lesen habe ich richtig Bauchschmerzen bekommen. Von den Methoden, wie Du sie beschreibst, habe ich nur bei Günther Wallraff oder auf der Homepage von Rechtsanwalt Naujoks oder ähnlich agierenden Anwälten gelesen (Einsatz von Dedektiven, ...).

                    Ich weiß nicht, was Dein Ziel ist - Bleiben oder Gehen. Kennst Du den Arbeitsmarkt in Deiner Branche? Wenn er gut ist und Du gute Karten hast, würde ich an Deiner Stelle nicht mehr bleiben. Wenn er schlecht ist und Du bleiben musst, dann brauchst Du unbedingt eine Strategie, ein Netz von Leuten, die Dir helfen. Das kann nicht die Familie sein, die sind irgendwann nur noch genervt.

                    Es geht hier nicht darum, dass Du etwas an Deiner Arbeitsweise änderst, an Deinem Auftreten oder Deiner Art zu kommunizieren, es geht darum, dass der Arbeitgeber strategisches Mobbing als Instrument des Personalabbaus einsetzt. Hier musst Du Dich mit allen Mitteln wehren. Der Arbeitgeber muss merken, dass er bei Dir keinen Erfolg hat.

                    Gibt es für Dich an Deinem Wohnort zum Beispiel eine Art "Beratungsstelle", die "Offene Tür", wo man immer hinkann, wenn man sich aussprechen möchte.

                    Zu dem Netz, dass Dir hilft, sollte auch ein Rechtsanwalt gehören. Der kann die Einzelvorkommnisse: Überwachung, unwürdige Kontrollen, Dulden von Verleumdungsvorgängen, Behaupten von Schlechtleistungen, ... besser bewerten und Dir sagen, wie Du dagegen vorgehen kannst. Wenn das, was Dein Arbeitgeber mit Dir treibt, strafrechtlich relevant ist, dann sollte Dein Arbeitgeber merken, dass Du auch vor gerichtlichen Schritten nicht zurückschreckst.

                    Geh zum Arzt, schildere die Situation an Deinem Arbeitsplatz und lass Dich immer mal wieder krankschreiben, wenn Du gar nicht mehr kannst. Es kann keine Dauerlösung sein, denn betriebliche Päsenz ist für Dich sehr wichtig, aber als kleine Verschnaufpausen ist das wichtig.

                    Hast Du mal in Deinem Umfeld geprüft, ob Du die Einzige bist, der solche Maßnahmen jetzt gelten? Oder gibt es in anderen Abteilungen ähnlich Auserkorene? Vielleicht gibt es die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen zu einer Art Gemobbten-Stammtisch? Das verschafft auch Stärke.

                    Man ist am Anfang oft überfordert von einem totalen Krieg am Arbeitsplatz, aber meine Erfahrung ist, dass mit der Zeit auch die Fähigkeit wächst, sich zu wehren - man wird stark und konfliktbereit, wie man es nie für möglich gehalten hätte. Natürlich wird man auch krank: misstrauisch, argwöhnisch, unkonzentriert, tieftraurig, zappelig. Aber der Arbeitsplatzverlust, der einen existenziell bedrohen würde, macht einen auch krank, Hartz 4 bringt einen in eine ähnliche Situation, und man hat dann noch die Ächtung der Gesellschaft auszuhalten.

                    In meiner - zugegeben weniger extremen - Mobbingsituation haben mir 2 Gedanken noch zusätzlich geholfen. Es waren nur Gedanken, aber mittlerweile bin ich überzeugt, dass man sich stark denken kann:

                    1. Shaolin: Ich bin nicht ganz genau informiert, aber Shaolin ist eine chinesische Kampftechnik, bei der man die Kraft und Übermacht des Gegners an sich abgleiten lässt, in dem man scheinbar nachgibt oder ausweicht. Der Gedanke hat mir gefallen.

                    2. Ein Spruch aus einem Buch über Kriegskunst von einem Chinesen, dessen Name mir gerade entfallen ist: "Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft." Das gilt für Deinen Mikrokosmos am Arbeitsplatz. Wenn Du signalisierst, dass Du leidest, ist das eine Einladung an den Arbeitgeber, weiterzumachen. Wenn Du - innerhalb der Firma - Gerüchte richtigstellen willst, Aussprachen suchst, dann verschleißt Du Deine Kräfte.

                    Noch 2 Bücher, die auf Deine Situation passen:

                    1. Inken Wanzek/Christine Rosenbohm: Ihr Arbeitsplatz ist in Gefahr. Das sind Ihre Rechte

                    2. Holger Wyrwa: "Mobbt die Mobber", hier vor allem die Schutz- und Rückzugsstrategien und die konkrete Situationsanalyse, die einem hilft, die Gerüchte, Verleumdungen, Halbwahrheiten auf die tatsächlichen Fakten für sich runterzubrechen und die persönliche Situation anhand von Fakten zu beurteilen.

                    Lies sie - arbeite damit - es lohnt sich.

                    Ich wünsche Dir erholsame Weihnachten und hoffe, Du kannst etwas für Dich umsetzen.
                    Melde Dich mal, wie es Dir weiter ergeht.

                    Rango

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                    • #11
                      AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                      @ coach,

                      klar kann man so ziemlich jede art psychotherapeutischer Methoden niederträchtig anwenden. Bei der Transaktionsanalyse geht es nur besonders gut! Ein einfaches Modell für psychologische Spiele mit Spielanleitung, dass es Psychologen ermöglicht, zu manipulieren. In seriösen Kreisen wird die Manipulation von Mitmenschen als unfachlich bezeichnet, besonders das Manipulieren von hilfebedürftigen und hilfesuchenden Klienten.
                      Transaktionsanalyse eignet sich hervorragend als Mobbingstrategie. Über diese Methoden (Manipulation, emotionale Erpressung, switchen zwischen den Ich-Zuständen, Vermeidung bis Verbot der Kommunikation auf der Metaebene) lässt sich ein Krieg auf Arbeitsplätzen herstellen, den die Transaktionsanalytiker gewinnen. Gewinnen müssen, wenn sie im Rudel auftreten, sich ein Opfer wählen und das dann verwirren, diskreditieren, ihre Rollen gegenseitig abstimmen, immer wieder wechseln zwischen der vertrauensbildenden Retterrolle und der niederschlagenden Täterrolle. Zusätzlich ausspionieren, abhören, verfolgen, überwachen wie bei der Stasi gelernt.
                      Psychologen, die sowas anwenden sind aus meiner Sicht genauso krank wie Ärzte, die ihre Patienten ohne Narkose operieren, oder ihnen das falsche Bein amputieren, mit voller Absicht.

                      Wer in einem sozialen Beruf oder Heilberuf arbeitet, darf sein Handwerkszeug nicht schädigend anwenden. Es gibt schließlich die Berufsethik. Transaktionsanalytiker haben die offensichtlich nicht.

                      Jeder, der das feststellt, was man wirklich lange Zeit nicht für möglich hält, hat die Nase hoch!
                      Allein aus dem Grund, weil er einsieht, dass jeder Mensch Fehler macht, aber ganz bestimmt nicht absichtlich Menschen auf solch niederträchtige Art und Weise behandelt. Diejenigen die ich kennenlernte besitzen keine Empathie. Sie beißen sich fest wie ein Pitbull, bis ihr Opfer vernichtet wurde. Und Warum? Weil sie ihr Spiel gewinnen wollen. Nur darum geht es und ums Geld natürlich.

                      Mobber sind wirklich armselig. Aber die, die auch noch ihr psychologisches Fachwissen benutzen, um Menschen zu zerstören, gehören aus meiner Sicht in die Forensik!

                      LG
                      Ibag

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                      • #12
                        AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                        ... absolute Zustimmung! Berufsehre - Berufsethik; beides Werte und oberste Priorität, erst recht, wenn man mit Menschen arbeitet. Dieser Verantwortung sollte man sich jederzeit bewusst sein; dies zu schätzen wissen und vor allem, es niemals für selbstverständlich halten, dass sich Menschen einem anvertrauen.

                        Wie erkennt man nun, ob man in guten und den richtigen Händen ist?

                        So schwer ist das gar nicht, auch wenn die Taktik sicher gut getarnt sein kann.
                        Und hier kommt wieder das gute alte Vertrauen ins Spiel, nämlich das Vertrauen darin, dass unser Bauchgefühl recht gut funktioniert und wir guten Gewissens darauf hören dürfen und auch sollen, wenn es uns signalisiert, dass irgendetwas nicht passt.
                        Entweder macht es sich darin bemerkbar, dass die Chemie nicht stimmt, man sich aus irgendeinem Grund nicht besonders wohl und wahrgenommen fühlt ...
                        Das Bauchgefühl trügt uns kaum und wenn jeder mal darüber nachdenkt, wird er innerlich nicken und feststellen, dass die Bauchentscheidungen - auch wenn sie im ersten Moment unlogisch und unvernünftig erscheinen - letztlich immer die besten waren.

                        Der Bauch reagiert auf unser Gegenüber und das, noch bevor er meist ein Wort gesagt hat. Ziemlich schnell und sehr intelligent checkt er Gesagtes und gleicht das mit der Körpersprache desjenigen ab. Ergebnis: entweder ein "okay" oder aber die rote Warnleuchte. Spätestens da sollte man besondere Vorsicht walten lassen, genau hinschauen und Dinge kritisch hinterfragen, bis ein "okay" kommt vom Bauch. Kommt das nicht, dann schnell die Beine in die Hand nehmen.

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                        • #13
                          AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                          Hallo Rango,

                          vielen Dank für deinen Rat. Ich werde mir die Bücher bestellen. Mir hilft schon allein der Entschluss nicht mehr weiter abzuwarten und zu denken irgendwann wird dieses Spiel schon vorüber sein. Die müssen doch irgendwann auch mal müde sein und was wollen die noch alles über mich erfinden. Die Überwachungsmethodik ist unfassbar stark. Ich habe mich gestern und vorgestern an eine online-rechtshilfe gewandt und werde nun auch privat einen Anwalt aufsuchen. Was glaubst du was los war als ich am nächsten tag zur Arbeit kam. Getuschel, Gerede...ich wäre so falsch, so wird man vom Täter zum Opfer usw...oder bestürzen und mitleidige Blicke. Es ist unglaublich, ich habe erst mal wieder im Büro gesessen und geweint. Die Mittagspausen mache ich auch nicht mehr alleine. Nach dem ersten Aufbäumen werde ich auf der Straße und auf dem Weg zum Bäcker auch erst mal wieder verfolgt.(diesmal so das ich es mitkriege)

                          Ich kann das alles kaum glauben, ich fühle mich wie im Krimi. Dabei bin ich niemand besonders Wichtiges bei der Arbeit.

                          Mir hilft es allein in diesem Forum zu sein und mich mit Leidensgenossen auszutauschen. Denn ich weiß Freunde und Familie sind wichtig und geben Halt, aber wirklich verstehen und nachvollziehen in welcher Situation ich mich befinde können sie auch nicht. Und ich will mich auch nicht immer wieder von der Arbeit runterziehen lassen. Mein Privatleben ist zwar nicht mehr privat, aber ich versuch die Zeit zu genießen und es mir gut gehen zu lassen. Lachen mit Freunden hilft dabei.

                          Die Beiträge die ich hier lese, hätte ich selber schreiben können. Irgendwie weiss ich manchmal nicht mehr ob ich über mobbing aktionen weinen oder lachen soll. Es ist wirklich erbärmlich wie nach dieser Aktion die Leute die sonst so scheiße zu mir waren auf einmal kackfreundlich sind. na dann weiß ich ja welche Kreise das wieder weiter mit sich zieht und wer die Auslöser oder Mitzieher sind.

                          Ich freu mich jetzt erstmal auf Weihnachten, das gibt mir wieder Kraft und Freude. Leider ist es bei der Arbeit schon so weit fortgeschritten, das ich keinem mehr traue. Oder es läuft so ab, sofern ich mich jemandem öffnen möchte wird dieses durch nachträglichen Rufmord, was ich alles über die Person gesagt hätte oder ich eine linke Sau wäre. Bei mir müsste man besonders vorsichtig sein. Und ich kann es den leuten ja noch nicht mal verübeln. Man ist dadurch in gewisser Weise vorbelastet und sehr vorsichtig und meidet die person eher als ihr gegenüber offen gegenüber zu stehen.

                          Worte die ich gesagt habe werden einfach verdreht und geben dann einen ganz anderen Sinn.

                          So nun erstmal genug von heute, ich werde euch auf dem Laufenden halten.

                          GLG, nadine

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                          • #14
                            AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                            Grüß Dich, Nale,
                            gut, dass Du Dich anwaltlich beraten lässt. Mach das - baldmöglichst!
                            Und baue Dich an Weihnachten auf.
                            Geh zum Arzt - lass Dich krankschreiben.
                            Auch, wenn es schwerfällt - unterdrücke Dein Weinen am Arbeitsplatz.
                            Damit signalisierst Du, dass die anderen auf dem richtigen Weg sind und nur noch ein bissel nachlegen müssen, um Dich zur Aufgabe zu zwingen.
                            Verschanze Dich hinter einer Fassade von Abwehr und Distanz und Stärke.
                            Vorgespielte Stärke ist besser als keine Stärke!

                            Es kann sein, dass den Mobbern irgendwann langweilig wird, es kann aber ebensogut sein, dass jetzt niemand mehr ohne Gesichtsverlust aus dem Mobbing rauskommt und man nicht einfach ausscheren kann. Die Mobber schweißen sich auf Deine Kosten zusammen. Es kann aber auch sein, dass Du im Zuge der Umstrukturierung versetzt wirst, mit entsprechender Vorsicht und Distanz findest Du dann dort Deinen Platz - auch wenn die Arbeit nie wieder "Spass machen" wird, so wäre doch erstmal die Luft aus der Situation draußen.

                            Es ist kaum zu fassen, dass man vom Arbeitgeber im privaten Umfeld überwacht wird, aber ich habe das bei Wallraff gelesen. Schotte Dich ab, so gut es geht, verschließe Dich, wie eine Auster. Wenn Du Deinen Arbeitsplatz halten willst, dann ist das jetzt eine Zeit, durch die Du durchmusst. Sie kann gut und gerne ein bis zwei Jahre dauern. Aber man kann mit sturem Auflaufenlassen der Macht, in dem Falle des Arbeitgebers, etwas für sich erreichen.

                            Grüße! Rango

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                            • #15
                              AW: Muss man sie mit ihren eigenen Waffen schlagen?

                              Hallo miteinander,

                              vielen Dank für eure Antworten! Ich finde diese Frage ganz zentral für mich und freue mich daher, so viele Meinungen zu hören.

                              Biggi: Klar! Das Schlimmste was die Mobber erreichen können ist, wenn wir gar nicht mehr sehen, dass es auch andere Leute gibt, wenn wir nicht mehr offen sind für die netten Leute und nicht mehr denjenigen vertrauen, die vertrauenswürdig sind. Dann haben sie uns echt klein gekriegt.
                              Was die Schwachstellen der Mobber angeht: Oh, die findet man sehr, sehr schnell. Nach meiner Beobachtung ist es genau das, was sie mir vorwerfen. Wenn mir jemand wie mein aktueller Chef dauernd sagt: "Frau H, war Ihnen das wieder zu kompliziert?" kann ich daraus schließen, dass ihm selbst öfter mal etwas zu kompliziert ist. Oder wenn jemand mir dauernd vorwirft, ich würde nicht selbstbewusst genug wirken, weiß ich, was diese Tussi an sich selbst stört und darum sie dauernd so krampfhaft darauf aus ist, als die Klügste dazustehen und warum sie auf Kritik immer gleich so reagiert als hätte ich sie selbst kritisiert und nicht etwa Powerpoint-Folie Nr. 17.

                              Nadine, mal ganz dumm gefragt: Warum willst Du unbedingt dort arbeiten? Hast Du es wirklich nötig, dort zu bleiben, wo man Dich los werden will? Du solltest Dir mal überlegen, was Du kannst und wohin Du willst im Leben. Momentan bist Du doch nur dauernd in der Defensive, verteidigst Dich sinnlos wegen Fehler, die Du nicht begangen hast. Damit haben sie Macht über Dich. Da musst Du raus! Nimm Dein Leben wieder selbst in die Hand. An Deiner Stelle würde ich mich mit denen auch nicht großartig anlegen. Sich mit dem Betriebsrat zu besprechen macht sicher Sinn, aber die können oft auch nicht viel machen. Es ist aber immer gut, jemanden zu finden, der einem zuhört, der das Ganze glaubt (die kennen ihre Pappenheimer und haben sicher von anderen Leuten schon dasselbe gehört!) und auch Mitgefühl zeigt. Sonst wirst Du noch irre!

                              Sabine, mit "Weichei" meinte ich jemanden, dem es nicht gelingt, die Mobber mit ihren Waffen zu schlagen. Warum zum Beispiel bringe ich es nicht über die Lippen, genauso Lügen über die anderen zu verbreiten wie sie über mich? Warum fällt es mir schwer, beim Chef die Namen der Leute zu nennen, die mich bei meiner Arbeit behindern? Die anderen tun sich doch auch keine Zwang an! Da habe ich doch immer wieder den Eindruck, dass mein Gefühl für Anstand und Fairness ein Problem und vielleicht wirklich eine Schwäche ist.

                              Viele Grüße und friedliche Weihnachten!
                              Audrey

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