Hallo,
bin seit ca. 1,5 Jahren in einem sehr modernen Krankenhaus als Versorgungsassistentin auf einer großen Station beschäftigt. Ich teile mir die Stelle mit Schichtdienst mit einer Kollegin, die dort bereits seit 7 Jahren ist. Zu Anfang bin ich mit allen Kollegen sehr gut klargekommen, habe mich richtig wohlgefühlt - nur mit o.a. Dame nicht. Sie hat mich vom ersten Tag an als Konkurrentin gesehen. Seit mein Vertrag (zuerst Zeitvertrag) in unbefristet umgewandelt worden ist, schlägt sie massiv zu.
Ihr Profil: sehr schlechte Deutschkenntnisse (Ausländerin, aber schon seit ca. 25 Jahren in DL), gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe (SBH-Ausweis). Hauswirtschaftlich absolut top, übertreibt sogar sehr = Putzteufel, die Versorgung der Patienten (unsere Hauptaufgabe!) ist bei ihr zweitrangig. Kollegen, mit denen sie vorher auf anderen Stationen zusammen gearbeitet hat, kennen sie als jemanden, der immer nur "Königin" sein will und niemanden neben sich duldet. Wer genauso gut oder besser ist als sie in bestimmen Gebieten, muss weg - und dafür tut sie einiges! - Sehr viele Patienten haben sogar richtig Angst vor ihr, weil sie so hart und bestimmend ist.
Mir gegenüber versucht sie immer wieder die Chefin zu spielen. Ihr Spitznamen: Chefin, Feldwebel, General. - Sehr zutreffend, denn sie delegiert ihre Arbeiten sehr gerne an andere (z.B. Praktikanten und Schülerinnen) und stellt sich hinterher hin und lügt, dass sie dies und das selbst gemacht hat - und man glaubt ihr! - Einmal habe ich sie selbst erwischt: Sie hat mir erzählt, dass sie gerade eine Arbeit gemacht hat, die ich vor 5 Minuten selbst gemacht hatte ... das hatte sie leider nicht gesehen ...
Mein Profil: Studium (allerdings leider nicht abgeschlossen, durch persönlichen Schicksalsschlag "abgerutscht", muss dankbar sein, dass ich diesen Job habe - kann sehr gut mit Patienten umgehen (Psychologie-Studium), Patienten kommen für mich an erster Stelle, dafür kann es sein, dass auch mal was für meine Kollegin nicht sauber genug geputzt ist usw. - Aber die Patienten mögen mich und freuen sich, wenn ich da bin und nicht die Kollegin.
Ich möchte mit allen gut auskommen - auch mit dieser Kollegin - aber sie wirft mir nur Steine in den Weg, informiert mich nicht, lässt mich gegen eine Wand laufen. Meine Einarbeitung durch sie bestand in einem einzigen Satz: "Unsere Aufgabe ist die Grundreinigung." - Alles andere habe ich mir selbst angeeignet - und wie ich meine sehr gut, in vielen Bereichen (außer Hauswirtschaft - gebe ich ja zu ist meine schwache Seite ...) meiner Meinung nach sogar besser.
Nun versucht sie alle gegen mich aufzuhetzen, fragt sie "im Geheimen", wie sie zu mir stehen und dass andere ihr lieber wären als Kollegin usw.
Einige hat sie schon auf ihrer Seite, die machen mir das Leben zur Hölle, lassen mich immer wieder ins Messer laufen. Wenn diese Kollegen nur mit mir zusammen in der Schicht sind, ist es ein regelrechtes Spießrutenlaufen.
Inzwischen ist schon das Stadium erreicht, wo das Opfer zum Täter gemacht wird: wenn irgend etwas falsch läuft, bin grundsätzlich ich daran Schuld, egal ob ich gerade dort war oder am ganz anderen Ende der Station - ich habe Dienst, also bin ich der Sündenbock, auch wenn ich gar nicht in der Nähe war! - Und das teilt man der Stationsleiterin immer wieder brühwarm mit - ich bin ja soooo schlecht im Job - und die Kollegin ist ja soooo gut!
Diejenigen, die mir das fairerweise mitgeteilt haben, möchten aber keine Stellung beziehen, auch nicht bei unserer Stationsleiterin, die im Moment noch voll hinter mir steht und schon sehr viele Gespräche mit der Kollegin geführt hat - alle halfen immer nur max. 1-2 Wochen weiter.
Ich mag schon gar nicht mehr zur Arbeit gehen, habe schon Magenschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen usw. usw.
Habt Ihr einen guten Rat? Bitte nicht so etwas wie: such Dir was anderes, es hat keinen Sinn, Du machst Dich nur selbst kaputt.
Denn ich bin der Meinung, wenn man geht, dann ermuntert man diese Leute, weiterzumachen, dann ist das nächste Opfer dran und es geht immer weiter. Die Dummen sind dann die Opfer und die Gewinner die Mobber.
Eigentlich macht mir meine Arbeit sehr viel Spaß - und das wird von den Patienten auch immer wieder anerkannt - aber so langsam verliere ich jede Motivation ...
Bin dankbar für jeden guten Rat, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß ...
LG von Vivian
bin seit ca. 1,5 Jahren in einem sehr modernen Krankenhaus als Versorgungsassistentin auf einer großen Station beschäftigt. Ich teile mir die Stelle mit Schichtdienst mit einer Kollegin, die dort bereits seit 7 Jahren ist. Zu Anfang bin ich mit allen Kollegen sehr gut klargekommen, habe mich richtig wohlgefühlt - nur mit o.a. Dame nicht. Sie hat mich vom ersten Tag an als Konkurrentin gesehen. Seit mein Vertrag (zuerst Zeitvertrag) in unbefristet umgewandelt worden ist, schlägt sie massiv zu.
Ihr Profil: sehr schlechte Deutschkenntnisse (Ausländerin, aber schon seit ca. 25 Jahren in DL), gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe (SBH-Ausweis). Hauswirtschaftlich absolut top, übertreibt sogar sehr = Putzteufel, die Versorgung der Patienten (unsere Hauptaufgabe!) ist bei ihr zweitrangig. Kollegen, mit denen sie vorher auf anderen Stationen zusammen gearbeitet hat, kennen sie als jemanden, der immer nur "Königin" sein will und niemanden neben sich duldet. Wer genauso gut oder besser ist als sie in bestimmen Gebieten, muss weg - und dafür tut sie einiges! - Sehr viele Patienten haben sogar richtig Angst vor ihr, weil sie so hart und bestimmend ist.
Mir gegenüber versucht sie immer wieder die Chefin zu spielen. Ihr Spitznamen: Chefin, Feldwebel, General. - Sehr zutreffend, denn sie delegiert ihre Arbeiten sehr gerne an andere (z.B. Praktikanten und Schülerinnen) und stellt sich hinterher hin und lügt, dass sie dies und das selbst gemacht hat - und man glaubt ihr! - Einmal habe ich sie selbst erwischt: Sie hat mir erzählt, dass sie gerade eine Arbeit gemacht hat, die ich vor 5 Minuten selbst gemacht hatte ... das hatte sie leider nicht gesehen ...
Mein Profil: Studium (allerdings leider nicht abgeschlossen, durch persönlichen Schicksalsschlag "abgerutscht", muss dankbar sein, dass ich diesen Job habe - kann sehr gut mit Patienten umgehen (Psychologie-Studium), Patienten kommen für mich an erster Stelle, dafür kann es sein, dass auch mal was für meine Kollegin nicht sauber genug geputzt ist usw. - Aber die Patienten mögen mich und freuen sich, wenn ich da bin und nicht die Kollegin.
Ich möchte mit allen gut auskommen - auch mit dieser Kollegin - aber sie wirft mir nur Steine in den Weg, informiert mich nicht, lässt mich gegen eine Wand laufen. Meine Einarbeitung durch sie bestand in einem einzigen Satz: "Unsere Aufgabe ist die Grundreinigung." - Alles andere habe ich mir selbst angeeignet - und wie ich meine sehr gut, in vielen Bereichen (außer Hauswirtschaft - gebe ich ja zu ist meine schwache Seite ...) meiner Meinung nach sogar besser.
Nun versucht sie alle gegen mich aufzuhetzen, fragt sie "im Geheimen", wie sie zu mir stehen und dass andere ihr lieber wären als Kollegin usw.
Einige hat sie schon auf ihrer Seite, die machen mir das Leben zur Hölle, lassen mich immer wieder ins Messer laufen. Wenn diese Kollegen nur mit mir zusammen in der Schicht sind, ist es ein regelrechtes Spießrutenlaufen.
Inzwischen ist schon das Stadium erreicht, wo das Opfer zum Täter gemacht wird: wenn irgend etwas falsch läuft, bin grundsätzlich ich daran Schuld, egal ob ich gerade dort war oder am ganz anderen Ende der Station - ich habe Dienst, also bin ich der Sündenbock, auch wenn ich gar nicht in der Nähe war! - Und das teilt man der Stationsleiterin immer wieder brühwarm mit - ich bin ja soooo schlecht im Job - und die Kollegin ist ja soooo gut!
Diejenigen, die mir das fairerweise mitgeteilt haben, möchten aber keine Stellung beziehen, auch nicht bei unserer Stationsleiterin, die im Moment noch voll hinter mir steht und schon sehr viele Gespräche mit der Kollegin geführt hat - alle halfen immer nur max. 1-2 Wochen weiter.
Ich mag schon gar nicht mehr zur Arbeit gehen, habe schon Magenschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen usw. usw.
Habt Ihr einen guten Rat? Bitte nicht so etwas wie: such Dir was anderes, es hat keinen Sinn, Du machst Dich nur selbst kaputt.
Denn ich bin der Meinung, wenn man geht, dann ermuntert man diese Leute, weiterzumachen, dann ist das nächste Opfer dran und es geht immer weiter. Die Dummen sind dann die Opfer und die Gewinner die Mobber.
Eigentlich macht mir meine Arbeit sehr viel Spaß - und das wird von den Patienten auch immer wieder anerkannt - aber so langsam verliere ich jede Motivation ...
Bin dankbar für jeden guten Rat, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß ...
LG von Vivian

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