Hallo,
es ist schon fast 9 Jahre her das ich am Arbeitsplatz von meiner damaligen Chefin gemobbt wurde. Ich habe damals in einer Apotheke gearbeitet und sie hat mich aufs übelste drangsaliert. So das mich Kunden auf der Straße angesprochen haben wie ich es dort nur aushalten kann. Ich bin schließlich für ein halbes Jahr in eine Tagesklinik gegangen und habe anschließend noch ein Jahr eine Therapie gemacht. Ich war sogar mit einem Sozialarbeiter zu einem Gespräch bei meiner Chefin, es ist gescheitert weil sie mir selbst da Vorwürfe gemacht hat. Der Sozialarbeiter war von ihr schockiert. Kurz nach dem Klinikaufenthalt habe ich es noch zwei mal versucht in einer Apotheke zu arbeiten. Das erste mal habe ich 6 Wochen ausgehalten. Die Chefin hatte in etwa die selbe Art wie die Apothekerin zuvor. Ich habe schnell aufgegeben. In der zweiten Apotheke hatte ich einen sehr netten Chef, zuerst war dann auch alles okay. Nach einiger Zeit hat meine Arbeitskollegin allerdings ständig Fehler bei mir gesucht. Ich bin mir bis heute nicht sicher was genau der Grund war. Am Ende meiner Probezeit habe ich die Kündigung für meine Vollzeitstelle bekommen und eine Halbtagskraft wurde eingestellt. Da ich mich schon einige Wochen dort nicht mehr wohl gefühlt habe, haben mein Mann und ich beschlossen das wir erst einmal ein Baby bekommen. Das ich während der Kündigung schon schwanger war hab ich erst hinter her fest gestellt. Die nächsten Jahre war ich sehr glücklich. Mein Mann hat das Geld verdient und ich habe mich um die Kinder gekümmert. Zwischen den beiden SS war ich ein Jahr auf 400. Basis in einer Bäckerei beschäftigt. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und es gab keine Probleme mit Arbeitskolleginnen, Vorgesetzen usw. Mit dem Chef hatte ich lediglich abends am Telefon Kontakt, ich hatte jedesmal rießen Panik davor das er anruft. Obwohl er nur die Bestände abfragen wollte und es nie Ärger gab.
Nun haben mein Mann und ich uns vor 1,5 Jahren getrennt und ich musste mir wieder eine Stelle suchen. Für mich stand bis vor drei Monaten immer fest: NIE wieder Apotheke. Während einer Maßnahme vom Arbeitsamt mussten wir uns Praktikas suchen. Ich wäre gerne in eine Drogerie oder einen Kindergarten gegangen. Leider habe ich dort keinen Praktikumsplatz bekommen. So kam mir der Gedanke: Versuchs in einer Apotheke, mal sehen wie das noch ist. Ist ja nur für drei Wochen. Zur gleichen Zeit habe ich einen Brief vom Arbeitsamt bekommen, mit einer Vollzeitstelle in einer Apotheke. Ich muss gestehen ich habe mir extra zwei Wochen Zeit gelassen um mich dort zu bewerben. Immerhin ging eine Vollzeitstelle mit meinen zwei Kindern eh nicht. Im Praktikum lief es relativ gut. Aufeinmal bekam ich Antwort von der Apotheke in der ich mich beworben habe. Der Apotheker meinte sie hätten die Stelle kurzfristig besetzt gehabt, doch nun wäre sie wieder frei. Ich hab mich über mich selbst gewundert wie selbstbewusst ich am Telefon war. Immer hin hab ich immer noch nicht damit gerechnet das sie mich wirklich nehmen. Er bat um zwei Tage Bedenkzeit weil ich ihm gesagt habe das ich nicht Voll arbeiten kann. In dieser Zeit hab ich mich mit dem Gedanken dort zu arbeiten immer mehr angefreundet. Mein Chef hat die Arbeitszeit auf 36 Stunden herunter gesetzt, für mich immer noch nicht optimal. Aber machbar. Meine direkten Kolleginnen waren auch sehr nett. Es hat mir Spaß gemacht, auch wenn es stressig ist Beruf und Haushalt/Kinder zu vereinbaren. Nach drei Wochen ist meine Arbeitskollegin, welche mir alles beigebracht hat, plötzlich krank geworden. Es war massig viel zut tun und ich hatte längst nicht alles gelernt. Die Arbeitskollegin, mit der ich nun alleine war, stand selbst ziemlich unter Stress. Sie wurde des öfteren laut zu mir, auch bei Dingen die ich in der kurzen Zeit in der ich da war, garnicht wissen konnte. In ruhigeren Minuten hat sie sich dann aber auch schon mal entschuldigt und mir alles in Ruhe erklärt. Trotzdem bin ich auf einmal total unsicher geworden, habe viele Fehler gemacht. Nach einigen Tagen kam die andere Arbeitskollegin wieder. Auch sie hatte auf einmal viel an mir zu bemengeln. Ich wurde immer kleiner und unsicherer und habe dadurch viele Fehler gemacht. Ich ärgere mich sehr über mich selbst. Letzte Woche hatten wir dann ein Gespräch und sie hat gefragt was auf einmal los sei. Ich habe ihr gesagt das der Stress mich verunsichert hat als sie krank war. Das ich immer hin zu dem Zeitpunkt noch nicht alles wissen konnte. Sie hat mir dann vorgeschlagen das wir nocheinmal alles in Ruhe wiederholen, das ich Fragen stellen soll wenn was unklar ist. Nach dem Gespräch war ich trotzdem total fertig und habe zu Hause viel geheult. Seit dem Gespräch sind sie wieder sehr nett zu mir und erklären mir wirklich sehr viel.
Nur mein Problem ist jetzt das ich absolut nichts mehr in meinen Kopf herein bekomme. Ich höre sie reden und kann es im ersten Moment auch nach vollziehen, aber dann ist wieder alles weg. Es ist als wäre meine Konzentrationsfähigkeit einfach nicht mehr vorhanden. Ich habe keine Ahnung warum das so ist geschweige denn wie ich das änderen kann. Ich habe totale Angst das sie doch beschließen das ich nicht geeignet bin dort zu bleiben. Es ist auch mittlerweile nicht nur auf der Arbeit so. Gestern wars beim Gespräch mit meinem Freund genauso und heute hab ich kaum die Aufgaben bei einem Brettspiel mit meinen Kindern lösen können. Ich habe immer das Gefühl ich muss mir alles fünf mal anhören bevor ich Zusammenhänge verstehen kann. Was soll ich nur machen?
es ist schon fast 9 Jahre her das ich am Arbeitsplatz von meiner damaligen Chefin gemobbt wurde. Ich habe damals in einer Apotheke gearbeitet und sie hat mich aufs übelste drangsaliert. So das mich Kunden auf der Straße angesprochen haben wie ich es dort nur aushalten kann. Ich bin schließlich für ein halbes Jahr in eine Tagesklinik gegangen und habe anschließend noch ein Jahr eine Therapie gemacht. Ich war sogar mit einem Sozialarbeiter zu einem Gespräch bei meiner Chefin, es ist gescheitert weil sie mir selbst da Vorwürfe gemacht hat. Der Sozialarbeiter war von ihr schockiert. Kurz nach dem Klinikaufenthalt habe ich es noch zwei mal versucht in einer Apotheke zu arbeiten. Das erste mal habe ich 6 Wochen ausgehalten. Die Chefin hatte in etwa die selbe Art wie die Apothekerin zuvor. Ich habe schnell aufgegeben. In der zweiten Apotheke hatte ich einen sehr netten Chef, zuerst war dann auch alles okay. Nach einiger Zeit hat meine Arbeitskollegin allerdings ständig Fehler bei mir gesucht. Ich bin mir bis heute nicht sicher was genau der Grund war. Am Ende meiner Probezeit habe ich die Kündigung für meine Vollzeitstelle bekommen und eine Halbtagskraft wurde eingestellt. Da ich mich schon einige Wochen dort nicht mehr wohl gefühlt habe, haben mein Mann und ich beschlossen das wir erst einmal ein Baby bekommen. Das ich während der Kündigung schon schwanger war hab ich erst hinter her fest gestellt. Die nächsten Jahre war ich sehr glücklich. Mein Mann hat das Geld verdient und ich habe mich um die Kinder gekümmert. Zwischen den beiden SS war ich ein Jahr auf 400. Basis in einer Bäckerei beschäftigt. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und es gab keine Probleme mit Arbeitskolleginnen, Vorgesetzen usw. Mit dem Chef hatte ich lediglich abends am Telefon Kontakt, ich hatte jedesmal rießen Panik davor das er anruft. Obwohl er nur die Bestände abfragen wollte und es nie Ärger gab.
Nun haben mein Mann und ich uns vor 1,5 Jahren getrennt und ich musste mir wieder eine Stelle suchen. Für mich stand bis vor drei Monaten immer fest: NIE wieder Apotheke. Während einer Maßnahme vom Arbeitsamt mussten wir uns Praktikas suchen. Ich wäre gerne in eine Drogerie oder einen Kindergarten gegangen. Leider habe ich dort keinen Praktikumsplatz bekommen. So kam mir der Gedanke: Versuchs in einer Apotheke, mal sehen wie das noch ist. Ist ja nur für drei Wochen. Zur gleichen Zeit habe ich einen Brief vom Arbeitsamt bekommen, mit einer Vollzeitstelle in einer Apotheke. Ich muss gestehen ich habe mir extra zwei Wochen Zeit gelassen um mich dort zu bewerben. Immerhin ging eine Vollzeitstelle mit meinen zwei Kindern eh nicht. Im Praktikum lief es relativ gut. Aufeinmal bekam ich Antwort von der Apotheke in der ich mich beworben habe. Der Apotheker meinte sie hätten die Stelle kurzfristig besetzt gehabt, doch nun wäre sie wieder frei. Ich hab mich über mich selbst gewundert wie selbstbewusst ich am Telefon war. Immer hin hab ich immer noch nicht damit gerechnet das sie mich wirklich nehmen. Er bat um zwei Tage Bedenkzeit weil ich ihm gesagt habe das ich nicht Voll arbeiten kann. In dieser Zeit hab ich mich mit dem Gedanken dort zu arbeiten immer mehr angefreundet. Mein Chef hat die Arbeitszeit auf 36 Stunden herunter gesetzt, für mich immer noch nicht optimal. Aber machbar. Meine direkten Kolleginnen waren auch sehr nett. Es hat mir Spaß gemacht, auch wenn es stressig ist Beruf und Haushalt/Kinder zu vereinbaren. Nach drei Wochen ist meine Arbeitskollegin, welche mir alles beigebracht hat, plötzlich krank geworden. Es war massig viel zut tun und ich hatte längst nicht alles gelernt. Die Arbeitskollegin, mit der ich nun alleine war, stand selbst ziemlich unter Stress. Sie wurde des öfteren laut zu mir, auch bei Dingen die ich in der kurzen Zeit in der ich da war, garnicht wissen konnte. In ruhigeren Minuten hat sie sich dann aber auch schon mal entschuldigt und mir alles in Ruhe erklärt. Trotzdem bin ich auf einmal total unsicher geworden, habe viele Fehler gemacht. Nach einigen Tagen kam die andere Arbeitskollegin wieder. Auch sie hatte auf einmal viel an mir zu bemengeln. Ich wurde immer kleiner und unsicherer und habe dadurch viele Fehler gemacht. Ich ärgere mich sehr über mich selbst. Letzte Woche hatten wir dann ein Gespräch und sie hat gefragt was auf einmal los sei. Ich habe ihr gesagt das der Stress mich verunsichert hat als sie krank war. Das ich immer hin zu dem Zeitpunkt noch nicht alles wissen konnte. Sie hat mir dann vorgeschlagen das wir nocheinmal alles in Ruhe wiederholen, das ich Fragen stellen soll wenn was unklar ist. Nach dem Gespräch war ich trotzdem total fertig und habe zu Hause viel geheult. Seit dem Gespräch sind sie wieder sehr nett zu mir und erklären mir wirklich sehr viel.
Nur mein Problem ist jetzt das ich absolut nichts mehr in meinen Kopf herein bekomme. Ich höre sie reden und kann es im ersten Moment auch nach vollziehen, aber dann ist wieder alles weg. Es ist als wäre meine Konzentrationsfähigkeit einfach nicht mehr vorhanden. Ich habe keine Ahnung warum das so ist geschweige denn wie ich das änderen kann. Ich habe totale Angst das sie doch beschließen das ich nicht geeignet bin dort zu bleiben. Es ist auch mittlerweile nicht nur auf der Arbeit so. Gestern wars beim Gespräch mit meinem Freund genauso und heute hab ich kaum die Aufgaben bei einem Brettspiel mit meinen Kindern lösen können. Ich habe immer das Gefühl ich muss mir alles fünf mal anhören bevor ich Zusammenhänge verstehen kann. Was soll ich nur machen?
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