hallo liebes Forum,
ich bin zwar noch ganz neu hier, falle aber gleich mal mit der Tür ins Haus:
Seit Ende 2011 bin ich im öffentlichen Dienst und arbeite in einem Team mit noch zwei Kolleginnen.
Am Anfang hat es mir aus sehr viel Spaß gemacht, ich dachte, die zwei sind richtig klasse...
Sie sind beide ca. doppelt so als wie ich und arbeiten seit ca. 8 Jahren gemeinsam.
Irgendwann fing es an, dass mir alle noch so kleinen Fehler unter die Nase gerieben wurden und wenn die beiden Fehler machten, war es halb so schlimm.
Der richtige Krampf begann dann aber dieses Jahr.
Am meinem letzten Arbeitstag vor Weihnachten, dachte ich noch, es sei "friede-freude-eierkuchen"
das änderte sich schlagartig an meinem ersten Tag im neuen Jahr.
Ich wurde zu unserer Vorgesetzten gerufen und dann ging es los:
Meine beiden Kolleginnen hätten sich massiv über mich beschwert.
Ich würde meine Arbeitszeiterfassung fälschen (die beiden haben meine Anwesenheit "Protokolliert")
ich würde permanent private E-Mails schreiben, ständig an meinem Handy hängen und mit anderen Mitarbeitern in einer unangebrachten Art und Weise umgehen.
Ich dachte, ich bin im falschen Film.
Zum Thema Mails:
ja, klar schreibe ich MAL eine Mail... so wie die beiden auch.
Zum Thema Handy: ja, natürlich schreibe ich MAL eine SMS - z. B. dann, wenn mein Mann mir mitteilt, dass er Überstunden machen muss und unser kleines Mäuschen nicht aus der Kita holen kann....
Zum Thema Mitarbeiter: in unserem Büro herrscht generell ein "lockerer" Ton. Dennoch bin ich der Meinung, dass meine Zunge bei weitem nicht so locker ist, wie die der Kolleginnen.
Zum Thema Zeiterfassung: das stimmt nicht!
Dummerweise war ich auf all das nicht vorbereitet.
Ich hatte mir in den Wochen vorher ein ordentliches Zeitminus reingedrückt, da meine Mama ins Krankenhaus musste und ich daher einige male früher weg musste bzw. erst später kommen konnte.
Aber dank Gleitzeit, sollte das ja kein Problem sein.
....
so - meine Vorgesetzte sah das zum Glück nicht so...
ich habe also von ihr keinen Ärger bekommen... aber sie meinte, dass es wohl kurz davor sei zu eskallieren...
und ich penibel auf meine Zeiten achten soll.
Seit dem fertige ich mir morgens und nachmittags einen Screenshot von meinem Gleitzeitbogen.
Im März dann hieß es wieder, ich würde meine Zeiterfassung fälschen.
Dieses mal konnte ich aber beweisen, dass meine Zeiten minutengenau sind. Und richtig.
Für meine Vorgesetzte ist zwar damit das Thema vom Tisch, aber bei den beiden mal auf den Tisch hauen, tut sie nicht.
Ich kann es nicht, da ich einfach auch Angst um meinen Job hab. Mein Vertrag ist bislang nur befristet.
Super, jetzt habe ich Angst um einen Job, der mir seit Anfang des Jahres nur Bauchschmerzen bereitet.
Wenn ihr denkt dass es das jetzt war.... leider falsch:
Ich habe ein neues Aufgabengebiet dazubekommen - daher bin ich meist 2 Tage die Woche in einem anderen Haus - was mir persönlich sehr gut passt, da ich dort mal durchatmen kann.
Um nun aber auch mein Minus zu senken, lief es die letzten Wochen so:
Mo + Fr Haus A, Di - Do Haus B
zusätzlich Di - Do Haus A - nach meinem regulären Feierabend.
Ich leiste also von Di - Do meinen normalen Dienst mit meinen Kolleginnen und bin danach weiter arbeiten gegangen.
Ich habe es den beiden aber nicht gesagt, da ich nicht noch weiter kontrolliert und beobachtet werden wollte.... nun haben sie es mitbekommen und regen sich tierisch darüber auf, dass sie ja nicht wissen, wann ich wie wo arbeite (wenn ich nach Feierabend, also wenn mein Standartbüro zu ist, weiter arbeite, hat das auch die beiden keine Auswirkung)
Und es geht noch weiter.
Letzte Woche hatte ich den beiden gesagt, dass mein Mann und ich im Laufe der Woche zu meiner Schwägerin fahren wollten....
allein dies wurde gestern so an meine Büroleitung weitergetragen:
Na also wenn sie letzte Woche da hin gefahren ist, dann kann ja ihre Zeit nicht stimmen.
(Was völliger blödsinn ist, weil ich ja rein theoretisch bis 17:00 Uhr arbeiten könnte und danach ja immer noch weiß Gott wen besuchen)
Rein praktisch ist es so, dass unserer Vorhaben bislang einfach nicht umgesetzt werden konnte.
Dennoch. Ich habe nur etwas erzählt, was wir vorhaben - und dies wird zu meinem Nachteil ausgelegt.
Ergo, ich darf dort überhaupt nichts mehr von mir preis geben.
Nächstes Problem ist, dass mir meine Büroleitung zwar keinen Stress macht, sie schiebt dem aber auch keinen Riegel vor.
Das war jetzt dass vierte mal in relativ kurzer Zeit, dass ich nach Hause kam und mich erstmal ausheulen musste, weil mir das so an die Substanz geht.
sooooooo, dass ist jetzt wohl etwas lang geworden ...
sorry.
Nun kommen wir zum Pudels Kern:
Ist das Mobbing???
Und wenn ja, was kann ich tun????
Lieben Gruß
ich bin zwar noch ganz neu hier, falle aber gleich mal mit der Tür ins Haus:
Seit Ende 2011 bin ich im öffentlichen Dienst und arbeite in einem Team mit noch zwei Kolleginnen.
Am Anfang hat es mir aus sehr viel Spaß gemacht, ich dachte, die zwei sind richtig klasse...
Sie sind beide ca. doppelt so als wie ich und arbeiten seit ca. 8 Jahren gemeinsam.
Irgendwann fing es an, dass mir alle noch so kleinen Fehler unter die Nase gerieben wurden und wenn die beiden Fehler machten, war es halb so schlimm.
Der richtige Krampf begann dann aber dieses Jahr.
Am meinem letzten Arbeitstag vor Weihnachten, dachte ich noch, es sei "friede-freude-eierkuchen"
das änderte sich schlagartig an meinem ersten Tag im neuen Jahr.
Ich wurde zu unserer Vorgesetzten gerufen und dann ging es los:
Meine beiden Kolleginnen hätten sich massiv über mich beschwert.
Ich würde meine Arbeitszeiterfassung fälschen (die beiden haben meine Anwesenheit "Protokolliert")
ich würde permanent private E-Mails schreiben, ständig an meinem Handy hängen und mit anderen Mitarbeitern in einer unangebrachten Art und Weise umgehen.
Ich dachte, ich bin im falschen Film.
Zum Thema Mails:
ja, klar schreibe ich MAL eine Mail... so wie die beiden auch.
Zum Thema Handy: ja, natürlich schreibe ich MAL eine SMS - z. B. dann, wenn mein Mann mir mitteilt, dass er Überstunden machen muss und unser kleines Mäuschen nicht aus der Kita holen kann....
Zum Thema Mitarbeiter: in unserem Büro herrscht generell ein "lockerer" Ton. Dennoch bin ich der Meinung, dass meine Zunge bei weitem nicht so locker ist, wie die der Kolleginnen.
Zum Thema Zeiterfassung: das stimmt nicht!
Dummerweise war ich auf all das nicht vorbereitet.
Ich hatte mir in den Wochen vorher ein ordentliches Zeitminus reingedrückt, da meine Mama ins Krankenhaus musste und ich daher einige male früher weg musste bzw. erst später kommen konnte.
Aber dank Gleitzeit, sollte das ja kein Problem sein.
....
so - meine Vorgesetzte sah das zum Glück nicht so...
ich habe also von ihr keinen Ärger bekommen... aber sie meinte, dass es wohl kurz davor sei zu eskallieren...
und ich penibel auf meine Zeiten achten soll.
Seit dem fertige ich mir morgens und nachmittags einen Screenshot von meinem Gleitzeitbogen.
Im März dann hieß es wieder, ich würde meine Zeiterfassung fälschen.
Dieses mal konnte ich aber beweisen, dass meine Zeiten minutengenau sind. Und richtig.
Für meine Vorgesetzte ist zwar damit das Thema vom Tisch, aber bei den beiden mal auf den Tisch hauen, tut sie nicht.
Ich kann es nicht, da ich einfach auch Angst um meinen Job hab. Mein Vertrag ist bislang nur befristet.
Super, jetzt habe ich Angst um einen Job, der mir seit Anfang des Jahres nur Bauchschmerzen bereitet.
Wenn ihr denkt dass es das jetzt war.... leider falsch:
Ich habe ein neues Aufgabengebiet dazubekommen - daher bin ich meist 2 Tage die Woche in einem anderen Haus - was mir persönlich sehr gut passt, da ich dort mal durchatmen kann.
Um nun aber auch mein Minus zu senken, lief es die letzten Wochen so:
Mo + Fr Haus A, Di - Do Haus B
zusätzlich Di - Do Haus A - nach meinem regulären Feierabend.
Ich leiste also von Di - Do meinen normalen Dienst mit meinen Kolleginnen und bin danach weiter arbeiten gegangen.
Ich habe es den beiden aber nicht gesagt, da ich nicht noch weiter kontrolliert und beobachtet werden wollte.... nun haben sie es mitbekommen und regen sich tierisch darüber auf, dass sie ja nicht wissen, wann ich wie wo arbeite (wenn ich nach Feierabend, also wenn mein Standartbüro zu ist, weiter arbeite, hat das auch die beiden keine Auswirkung)
Und es geht noch weiter.
Letzte Woche hatte ich den beiden gesagt, dass mein Mann und ich im Laufe der Woche zu meiner Schwägerin fahren wollten....
allein dies wurde gestern so an meine Büroleitung weitergetragen:
Na also wenn sie letzte Woche da hin gefahren ist, dann kann ja ihre Zeit nicht stimmen.
(Was völliger blödsinn ist, weil ich ja rein theoretisch bis 17:00 Uhr arbeiten könnte und danach ja immer noch weiß Gott wen besuchen)
Rein praktisch ist es so, dass unserer Vorhaben bislang einfach nicht umgesetzt werden konnte.
Dennoch. Ich habe nur etwas erzählt, was wir vorhaben - und dies wird zu meinem Nachteil ausgelegt.
Ergo, ich darf dort überhaupt nichts mehr von mir preis geben.
Nächstes Problem ist, dass mir meine Büroleitung zwar keinen Stress macht, sie schiebt dem aber auch keinen Riegel vor.
Das war jetzt dass vierte mal in relativ kurzer Zeit, dass ich nach Hause kam und mich erstmal ausheulen musste, weil mir das so an die Substanz geht.
sooooooo, dass ist jetzt wohl etwas lang geworden ...

sorry.
Nun kommen wir zum Pudels Kern:
Ist das Mobbing???
Und wenn ja, was kann ich tun????
Lieben Gruß
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