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Ich glaub ich werde gehen..

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  • Ich glaub ich werde gehen..

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier. Lange habe ich überlegt ob ich hier her gehöre oder doch nicht. Oder ob ich mir das nur einbilde. So schlimm ist das doch nicht...
    Aber heute musste ich ich mich so zusammenreisen um nicht vor allen, vor allem vor dem Mobber, -ja ich sehe es jetzt doch ein- sie mobbt mich!- mitten in der Besprechung in Tränen auszubrechen. Danach bin ich erstmal raus, aufs Klo, zum weinen.
    Das ist erbärmlich, das ist erniedrigend! Ich bin fast 40 Jahre, ich hab 2 Kinder, bin eine selbstbewußte sportliche, intelligente Frau und hock heulend auf dem Klo!
    Die Situation: Miss Verstopfung (der Mobber) ist 32, wir haben ein gemeinsames Aufgabengebiet und müssen damit es funktioniert zusammen arbeiten. Sie ist seit der Ausbildung in der Firma, ist immer krank, so an die 30-40 Tage im Jahr (unter anderen wg. Verstopfung) und benimmt sich wie meine 13-jährige Tochter. Nur das die Tochter das darf, Pubertät eben. Miss D. ist launisch, und stellt immer mal wieder mal das reden ein, häufig mit mir. Weil ich komisch geguckt hab, weil ich gefragt hab ob sie sich eine Woche krankschreiben lässt...usw.
    Nun redet sie mal wieder seit 4 Wochen nicht mit mir, aber mit allen anderen extra freundlich.

    Infos werden nicht weitergegeben, Dokumente geändert und ich nicht informiert und nun noch alle wichtigen und interessanten Aufgaben an sich gerissen. Meine Chefin weiß bescheid, sieht das Problem, sagt aber nur: "Ja das macht sie mit mir auch.". Macht aber nix. Ist keine wirkliche Führungspersönlichkeit und nur auf Ruhe und Frieden aus. Da Miss D. nun mit ihr redet, ist die Chefin zufrieden. So als wäre sie abhängig von deren guter Laune

    Ich wollte mich nur ausheulen. Oder auch um Hilfe fragen. Habe Bauchweh wenn ich an morgen denke. Bin mit ihr und ihrer besten Freundin alleine im Büro. Diese redet nun auch nicht mehr mit mir. Nur miteinander wenn ich raus bin...

    Traurige Grüße
    J.

  • #2
    AW: Ich glaub ich werde gehen..

    hallo Lila, da bist Du echt einer miesen Situation ausgesetzt. Wie lange bist Du den schon in diesem Büro? Und seit wann geht das so? Du bist hier schon richtig in diesem Forum, weil hier jeder verstehen kann, wie es Dir geht und man weiß, dass man sich auch mal richtig ausheulen muß. Es ändert nichts an der Situation, tut aber trotzdem gut.
    Eine offene Aussprache - Du und die " Verstopfung" -wäre ein Anfang. Nicht im Büro, überwinde Dich und lade sie zum Kaffee ein. In einer neutralen Umgebung müssen sich beide Seiten zusammenreissen, wenn Emotionen hochkochen. Tu so, als ob Du tiefstes Mitgefühl für Ihre schwache Gesundheit hast, und schick ihr beim nächsten Mal ein paar Blumen.
    Mir scheint, diese Dame hat Angst vor Dir. Vielleicht bist Du besser im Job als sie. Wie alle schwachen Menschen greift sie zu solch miesen Mitteln um Dich einfach fertig zu machen...und nochwas,wenn immer Infos nicht weiter gegeben, Dokumente geändert werden usw. Schreibe es auf, mit Datum. So ein Protokoll wirst Du dann nötig brauchen, wenn Du aufgrund fortgesetzten Mobbings vielleicht doch mal einen Anwalt brauchst

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    • #3
      AW: Ich glaub ich werde gehen..

      Natürlich gehörst Du hierher, dafür sind wir ja auch da, um Dir zu helfen. Bevor Du gehen möchtest, wäre es eine Option, Dich in ein anderes Büro versetzen zu lassen? Habt Ihr einen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft? Ich habe auch das Handtuch mehrfach geworfen, würde es aber Schade finden, wegen so einer Deinen Arbeitsplatz aufzugeben. Kannst Du Deine Probleme nicht jemanden anvertrauen, der in der Firma etwas zu sagen hat. Vllt. würde eine Aussprache mit ihr, Dir und einem Vorgesetzten etwas bringen, ich würde nicht kampflos aufgeben. Bei mir war das ganz anders, mir hat der Job auch nicht mehr gefallen. Ich hatte auch mal so eine Kolln., die habe ich dann einfach nicht mehr beachtet. Aber mit der mußte ich ja auch nicht so eng zusammenarbeiten, war halt eine große Firma, da ist das ganz anders. Schaue mal, ob es andere Möglichkeiten gibt, denn sie informiert Dich nicht und schadet somit nicht nur Dir, sondern die gesamten Arbeitsabläufe. Ich würde das auf der Schiene versuchen. Führe bitte daheim ein Mobbingtagebuch, in das Du das Datum hinschreibst und was an diesem Tag alles mit der Mobberin vorgefallen ist. Das könnte so aussehen: 15.10. hat nicht gegrüßt, mich völlig ignoriert hat die Teambesprechung um 13 Uhr nicht erwähnt, was ich von Kollege Schmidt erfahren habe Und kleiner Tipp: Rede mit ihr nur noch arbeitsmäßig, auf keinen Fall mehr über private Dinge. Sollte sie Dir private Dinge von sich erzählen, einfach sagen: "Hast Du keinen Friseur, dem Du das erzählen kannst?". Sei ruhig frech, sie muss merken, dass es so nicht geht und dass es nur um die Arbeit zu gehen hat. Alles andere solltest Du Zuhause lassen.

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      • #4
        AW: Ich glaub ich werde gehen..

        Danke für eure Antworten. Ich war schon im Bett. Leider ohne zu schlafen. Ich seh aus wie Frankenstein... Ich arbeite seit über 3,5 Jahren mit ihr zusammen. Und seit Anfang an geht das so. Zumindest fast. Es hat sich immer weiter gesteigert.
        Gessprochen hab ich mit ihr in allen Varianten, mehrfach. Meist direkt nach so einer Situafion. Nett, freundlich, mitfühlend oder zum Schluss auch mal so: was soll denn der Kindergarten schon wieder. Ohne ERfolg.

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        • #5
          AW: Ich glaub ich werde gehen..

          Hallo Lila,

          natürlich bist du und hier herzlich wilkommen! Als berufstätige Mutter von zwei Kindern hast du es absolut nicht nötig, dich von irgend jemandem fertig machen zu lassen.
          Deine Kollegin ist also uneinsichtig. Damit du weiterhin nicht allein dastehst, wende dich an den Betriebsrat - so einer vorhanden ist - oder notfalls auch an deiner Chefin vorbei an ihren Vorgesetzten. Natürlich auch wieder so vorhanden. Es kann nicht sein, dass jemand nur des lieben ( eigenen ) Friedens willen ein derartiges Verhalten duldet. Es wundert nicht, dass Miss Verstopfung dann ein derartiges Affentheater aufführt. Das Verhalten deiner Chefin ist für sie ja praktisch wie ein Freifahrtschein.
          An sonsten versuche, dir das Verhalten deiner Kollegin nicht so zu Herzen zu nehmen. Sicher, es macht das Arbeiten dort für dich unangenehm und Informationen nicht weiter geleitet zu bekommen ist die primitivste Art und Weise jemanden zu hintergehen.
          Aber tut sie das wieder, stecke nicht resigniert zurück. Zeige buchstäblich mit dem Finger auf sie. "Es war ihre Aufgabe, mich zu informieren. Sie haben das wiederholt nicht getan!" Laut und deutlich, vor allen Anwesenden. Und, wie gesagt, vor einem Gespräch mit "höheren Instanzen" schrecke auch nicht zurück. Hilfreich sind bei solchen Gesprächen auch immer genaue Notizen, wan und wie sich Vorfälle ereigneten.

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          • #6
            AW: Ich glaub ich werde gehen..

            Hallo zusammen,

            ich habe -momentan- einfach keine Kraft mehr. Ich war heut beim Arzt und bin nun erstmal für 2 Wochen krank. Meine Ärztin hat mir in meiner aktuellen Verfassung - ich war nur noch am heulen- es ist zum kotzen aber ich habs grad einfach nicht im Griff- geraten nicht zur Arbeit zu gehen und auch aktuell kein Gespräch mit meiner Vorgesetzten zu suchen. Später ja, so wie es mir geht, Nein.
            Sie sagt: Wenn sie nicht wollen müssen sie da nie wieder hin, sie würde mich bis zum Ende krankschreiben.
            Jetzt versuch ich erstmal zur Ruhe zu kommen. Und dann in den nächsten Tagen zu überlegen wies weiter geht.

            @Ilythia: einen Betriebsrat gibt es nicht. Mein nächsthöherer Vorgesetzter sitzt in England und hat nicht viel mit uns als Mitarbeitern zu tuen, nur mit den Zahlen, Der Geschäftsführer sitzt in Holland, der deutsche Leiter ist nur kommissarisch und neu. Von der Seite kommt keine Hilfe. Das Unternehmen gehört zu einem Amerikanischen Konzern.
            Für einen Aufstand habe ich grad keine Kraft mehr. Jetzt muss ich erstmal an meine Gesundheit denken und mich da raus nehmen. In den nächsten Tagen denke ich drüber nach, wies weiter geht.
            LG
            J.

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            • #7
              AW: Ich glaub ich werde gehen..

              Es tut mir sehr leid, dass Dich das Verhalten Deiner Kollegin so runtergezogen hat. Aber Deine Ärztin hat Recht, jetzt in Deiner Situation eine Entscheidung zu treffen, wäre verkehrt. Ich kenne das alles leider auch, kenne die Gefühle, die Verzweiflung, die Machtlosigkeit und Wut auf diese Kollegin. Und ja, ich kenne auch das Gefühl, dass man keine Kraft mehr hat. Ich bin bei der ersten Firma zurückgekehrt, das war die Hölle und das zwei Jahre lang. Aus heutiger Sicht würde ich mir so etwas nie mehr antun. Aber: Es kann nicht sein, dass Du wegen einer einzigen Kollegin das Handtuch wirfst. Werde jetzt erst einmal gesund und nimm' Dir soviel Zeit, wie Du benötigst. Versuche bitte nicht, an all das zu denken.

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              • #8
                AW: Ich glaub ich werde gehen..

                Hallo Lila,

                das eine derartig chaotische Hierarchie bei euch herrscht, wusste ich natürlich nicht. Da kann man natürlich lange von Gegenwehr reden, unter diesen Umständen ist das nicht "angebracht". Entschuldige bitte!
                Mir tut es eben auch Leid, was du wegen dieser "Dame" durchmachen musst. Auch mir ist dieses Gefühl der Machtlosigkeit nicht fremd. Ebenso der Frust und dieses kraftlos sein, welches diese Wehrlosigkeit mit sich bringt.
                Glücklicher Weise hast du eine gute Ärztin, die dich zu verstehen scheint und mit einer Krankmeldung auch gleich richtig reagierte. Denke im Augenblick nur an dich und deine Gesundheit, entscheide nichts übereilt. Jetzt ist es erst einmal wichtig, dass du wieder Luft holen kannst.
                Ilythia
                besonders erfahrenes Mitglied
                Zuletzt geändert von Ilythia; 15.10.2014, 19:13.

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                • #9
                  AW: Ich glaub ich werde gehen..

                  ich stimme Lady Mobb und Ilythia zu. Bleib zu Hause und schalte erstmal ab. Meine Vorschläge sind nach näherer Kenntnis sowieso einfach sinnlos, das hast Du ja schon alles versucht. Die Firmenstruktir erinnert mich stark an einen früheren Arbeitsplatz,auch ein amer.Konzern mit Vorgesetztem in England usw. Könnte fast das gleiche Unternehmen sein.....aber auch ein kommissarischer Leiter ist verantwortlich für das Wohl der Angestellten. Aber wie gesagt, gewinne erstmal Abstand

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                  • #10
                    AW: Ich glaub ich werde gehen..

                    Hallo zusammen.

                    ich melde mich mal wieder. Meine Ärztin hatte mich ja erstmal für 2 Wochen krankgeschrieben, mitten in dieser Krankschreibung hatte ich nun auch noch eine Not-OP und lag einige Tage im Krankenhaus -ein Eierstock musste entfernt werden-.. somit war ich nun noch länger krankgeschrieben, insgesamt fast 5 Wochen.
                    Meine Familie und meine Freunde meinten ich sehe langsam viel besser aus, es ist erst im nachhinein so exterm aufgefallen wie schlecht es mir mittlerweile ging. Ich selber habe 2 Wochen gebraucht um nicht mehr an die Arbeit zu denken und um endlich nach fast einem Jahr wieder durchzuschlafen.
                    Es ist so als wäre nun der Damm gebrochen und es gebe kein Zurück mehr. Nun bin aber doch -entgegen dem Rat meiner Ärztin- seit letztem Donnerstag wieder arbeiten...und alles wird schlimmer. Mir gehts immer schlechter, so als würde ich garnichts mehr vertragen. Meine Hände zittern, meine Beine kribbeln, ich kann bei der Arbeit nichts essen und sobald ich drüber spreche fange ich an zu weinen.
                    Meine Chefin hatte sich im Urlaub bei mir gemeldet, alle würden sich so Sorgen machen usw. und sie wolle etwas ändern....Deshalb bin ich wiedergekommen. Un nun ist alles genau wie vorher oder schlimmer. Sie meint, das Problem liege an uns beiden, die andere würde auch drunter leiden, nur merkt man nix von. Und wir sollen eine Mediation machen bei einem externen Anbieter. Mein Bauch sagt Nein, aber ich habe mich nun überreden lassen und am Freitag ist dieser Termin. ich habe da fast schon Panik.
                    Das schlimme ist: meine ganze Familie meine Privatleben, mein Mann, meine Kinder leiden drunter. Und ich weiß nicht mehr weiter. Habe Angst zu kündigen, weil was ist wenn ich keinen Job finde? Wie erkläre ich einem neuen Arbeitgeber warum ich gekündigt habe? Wenn ich weiter rank bin habe ich Angst vor einem schlechten Zeugniss, und dann bin ich einfach so: es ist soviel Arbeit da! Die macht ja sonst keiner!

                    Jetzt versucht noch ein anderen Abteilungsleiter das ich zu ihm in die Abteilung wechseln kann, das ist auch ein Grund warum ich präsent sein will, aber auch hier weiß ich nicht ob das klappt.
                    Weitere Bewerbungen habe ich noch offen, aber noch keine Zusagen.

                    Bitte bringt mich mal auf den Weg. Bin für jede Sichtweise, Meinung, für jeden Vorschlag dankbar. Ich habe das Gefühl ich drehe durch, bin nur am zittern...

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                    • #11
                      AW: Ich glaub ich werde gehen..

                      Hallo,

                      mensch, du arme! Ich kann so gut nachfühlen, wie es dir geht. Hin und her gerissen zwischen Angst und Pflichtbewusstsein geht man wieder zur Arbeit - und ist eigentlich nicht bereit dazu.
                      Ein Gespräch zu dritt kann natürlich etwas bringen. Schaffst du es denn, ruhig zu bleiben und dem Ganzen mit einer gewissen "ruhigen Sachlichkeit" zu begegnen? Auch auf diese Weise evtl. Lügen deiner Kollegin zu widerlegen?
                      Von deiner Chefin halte ich nichts. Die hätte schon viel früher handeln müssen, anstatt das Problem von sich zu schieben und die Schuld bei "euch beiden" zu suchen.

                      Was deinen möglichen Wechsel in eine andere Abteilung angeht... Kennt dieser Kollege deine Situation? Das du präsent sein willst, ist klar. Du willst natürlich zeigen, das du "es kannst". Aber ist es wirklich sinnvoll, sich deshalb dem Ganzen soweit auszusetzen? Als "Nervenbündel" nutzt du auch einer neuen Abteilung nicht sehr viel.

                      Falls es aber nicht klappen sollte und du über eine Kündigung nachdenkst ... kündige bitte nicht selbst. Und lasse dich nicht durch die Angst vor einem schlechten Zeugnis durch die Krankschreibung "verrückt machen". Wenn du entsprechende Leistung gezeigt hast, hat auch nur die etwas in diesem Wisch zu suchen. Zudem bist du ja nicht jemand, der sich aus Lust und Laune mal "ein paar Tage Gelbscheinurlaub" gönnt, sondern diese Krankschreibung hat einen ernsten Hintergrund.
                      Und, in einem Bewerbungsgespräch brauchst du auch nichts über die wahren Hintergründe zu sagen. Mobbing als Kündigungsgrund - egal aus welcher Richtung - kommt da nicht gut an. Es kommt aber durchaus vor, dass Arbeitsplätze aufgrund von Umstrukturierungen wegfallen. Oder, sollte ein Unternehmen näher an deinem zu Hause sein, sind dies natürlich auch familiäre Gründe. Der Wunsch nach Veränderung...
                      Es gibt also genügend kleine Notlügen.

                      Lasse den Kopf nicht hängen. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass dieses Gespräch etwas bringt und du trotz allem in die neue Abteilung kommst. Und dort geht es dir dann gut!!!

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                      • #12
                        AW: Ich glaub ich werde gehen..

                        Hallo liebe Ilythia, ein Gespräch zu Dritt mit meiner Chefin gab es. Und zwar wollte sie von uns beiden gleichzeitig wissen ob wir zu der Mediation bereit seien. Ich habe gesagt: Nein und ich habe beiden direkt und sehr ruhig gesagt, dass ich darin keinen Sinn sehe, da das Problem nicht von mir ausgeht und es somit keine Lösung von meiner Seite geben kann. Sie, meine Kollegin, stellt das reden mit mir ein, wg. den unwahrscheinlichsten Dingen... und spricht auch nicht mehr über die Arbeit mit mir. Das heißt diese leidet dann auch darunter. Sie ignoriert mich, sie redt nur mit ihrer Freundlin leise oder wenn ich aus dem Zimmer gehen, dann wird gelacht und so, naj alles extra laut. Oder sie schreiben sich E-Mails und flüstern: "ich hab dir was geschrieben"
                        Das alles habe ich ihr im Beisein meiner Chefin gesagt. Auch das ich krank bin und das meine Ärztin aufgrund dieser belastenden Situation empfohlen hat nicht mehr hier her zu kommen. Das ich nicht mehr schlafe, das ich eine entzünde Magenschleimhaut habe usw. Das wissen die. Und bin ruhig und sachlich geblieben, vieleicht werde ich auch deswegen nicht ernst genommen, aber ich hab auch keine Lust vor denen zusammenzubrechen. Von daher - was soll noch ein Gespräch bringen? Ich denke die macht das mit Absicht, die ist für IhreZickerein bekannt, aber momentan mit allen anderen zuckersüß, weil ich ja nun das Opfer bin.
                        Der andere Abteilungleiter kennt die Situation. Er selber hat es als Mobbing bezeichnet und meine Chefin als ganz schwache Führung. Aber die hat ihn gebeten den Freitag abzuwarten. Nur ich weiß nicht ob ich das noch aushalte... Mein Mann schreibt mir die ganze Zeit ich soll heimgehen, er macht sich Sorgen.
                        Ach Mensch. Jetzt lacht sie wieder vor sich hin und ich bin kurz vorm heulen. Und ehrlich SO bin ich eigentlich nicht!
                        LG
                        J.

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                        • #13
                          AW: Ich glaub ich werde gehen..

                          Nah du,

                          du hast richtig gehandelt, ein Gespräch auszuschlagen. Das bringt nun wirklich nichts. Vor allem, da deine Chefin so ein himmelschreiendes "Weichei" ist. Statt mal richtig auf den Tisch zu hauen und der UNMÖGLICHEN Kollegin einmal deutlich zu sagen, wohin sie sich mit ihrer kindischen Verhaltensweise trollen kann... nah ja schön wachsweich - so gehts auch...
                          Deine "liebe Kollegin" leidet keineswegs, dass sie dich nicht ernst nimmt, wundert mich keinesfalls. Dieses nicht - mit - dir - reden und alles andere ist nur eine Weiterführung dessen, wofür ihr eure Chefin einen weiteren Freibrief durch ihr Unvermögen in die Hand gedrückt hat. Meine Güte!! Das regt mich ja selbt auf!

                          Wenigstens ist dieser eine Kollege nicht auf den Kopf gefallen! Ich denke, der dürfte auch Verständnis haben, wenn du erst einmal weiterhin nicht zur Arbeit kommst, bis eine Entscheidung über den Abteilungswechsel gefallen ist. Telefoniere doch mit ihm. Es reicht ja wohl, wenn du kommst, sobald eine Entscheidung gefallen ist. Den Käse in deiner jetzigen Abteilung brauchst und solltest du dir auf keinen Fall mehr antun. Kurriere lieber erst einmal deine Magenschleimhaut - Sache aus und versuche, weiterhin etwas zur Ruhe zu kommen.
                          Anscheinend ist dieser Kollege guten Willens, sich für dich einzusetzen. Aber auch der möchte wohl lieber jemanden gesundes, voll einsatzfähiges für seine Abteilung haben, als ein "Nervenbündel". Und, ich denke, wenn es denn soweit ist, gibst du auch lieber wieder Vollgas, oder?!
                          Du schuldest weder deiner Chefin etwas und schon gar nicht dieser dä... Kollegin. Sollen die sehen, wo sie bleiben. Das Einzige was zählt ist im Moment, dass du wieder auf die Füße kommst.
                          Ilythia
                          besonders erfahrenes Mitglied
                          Zuletzt geändert von Ilythia; 26.11.2014, 19:40.

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                          • #14
                            AW: Ich glaub ich werde gehen..

                            hallo Lila

                            Wie war Euer Termin am Freitag.
                            Ich bin erst heute auf deinen Betrag aufmerksam geworden und sehe Paralen zu meiner Situation.

                            Gruß Sophie marie

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                            • #15
                              AW: Ich glaub ich werde gehen..

                              Guten Abend,

                              ich bin am Mittwoch so so fertig gewesen, habe bei der Arbeit Herzrasen und Zittern gehabt, völlig unkontrollierbar. Meine Hände haben nicht mehr aufgehört zittern, das war aber Dienstag auch schon da. Ich war total fahrig, bin immer mit den Händen durchs Gesicht usw. Ich habe gedacht ich werde wahnsinnig, mich kannste einweisen. Mein Mann war total verstört und wusse garnicht mehr was er machen soll, auser zu sagen: Du gehst da nicht mehr hin!
                              Nachts habe ich Atemnot und, ich weiß garnicht was das noch war bekommen -ich habe es Panikattacke genannt-. Ich bin zum Arzt, ich habe richtig Angst vor mir selber bekommen.

                              Meine Ärztin meinte: Ich habe es Ihnen doch gesagt aber Sie mussten es ja unbedingt selber ausprobieren. Ich habe überhaupt nicht gedacht das ich so extrem reagiere. Also wieder krankgeschrieben.

                              Mein Termin am Freitag: ich bin nun seit Donnerstag wieder krankgeschrieben, habe meiner Chefin dann per E-Mail geschrieben:
                              es ist mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich zur Arbeit zu kommen. Die aktuelle im Situation ist sehr beslastend für mich, meine Ärztin schreibte mich daher weiterhin krank. Ich werde den Termin morgen dennoch wahrnehmen und mich danach bei Dir melden. Bitte sprich nochmals mit xxxx über einen Wechsel in seine Abteilung.
                              Dann schreibt sie, sie freue sich sehr das ich zum Termin komme... soviel zu meiner Chefin. Die mich übrigens auch bei der Arbeit kein einziges Mal gefragt hat wie es mir geht...
                              Nun dachte ich der Termin ist einzeln, treffe aber noch im Vorraum auf meine Kollegin und sofort gehts mir anders, mein Herz rast, ich schwitze, bin richtig erschrocken über meine eigene Reaktion.
                              Ich habe mit den Mediatoren gesprochen und als diese mitteilten, das danach ein Gespräch mit mir und der Kollegin stattfinden wird. konnte ich nicht mehr, ehrlich gesagt habe ich vor denen geheult.. Ich habe mich soo geschämt!

                              Aber auch eine endgültige Entscheidung getroffen: ich will keine Mediation, kein gemeinsames Gespräch mehr und ich komme nicht diese Abteilung zurück. Das habe ich dort mitgeteilt. Die Mediation gilt als nicht durchführbar. Meine Kollegin wurde nach Hause geschickt und meiner Chefin das mitgeteilt. Ohne Angaben von Gründen.
                              Mir selber geht es langsam besser. Ich habe eine Entscheidung für mich und meine Gesundheit, meine Familie und meine Freunde getroffen. Dieser Job, die Zusammenarbeit mit der Kollegin hat mich so kaputt, so krank gemacht. Das ist kein Job wert.
                              Und ich muss nochmals sagen: Ich bin nicht nicht so ein Wrack normalerweise, ich bin nicht so empfindlich und ich heule normalerweise nicht vor allen möglichen Leuten. Aber das alles ist mir hier nun passiert..

                              Ich bin nun weiter zu Hause, bewerbe mich und spreche in dieser Woche nochmals mit meinem Kollegen zum Abteilungswechsel. Aber vieleicht ist das zu spär, vieleicht ist es besser ganz zu gehen.

                              Liebe SophieMarie (wie meine Nichte), ich habe deine Einträge gelesen, ja das klingt alles sehr ähnlich, da kann ich mit dir fühlen. Ich wünsche Die ganz viel Kraft und höre auf deinen Bauch.
                              LG
                              J.

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