Hallo zusammen,
es wäre nett wenn ich mal eine neutale Meinung zu meiner Situation bekommen könnte. Meine Familie und Freunde sind da ja doch parteisch
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren im Wareneingang einer mittelständischen Firma. Meine zwei direkten Kolleginnen sind 50+ und 60+, ich selbst gehe auf die 40 zu.
Ich denke schon dass ich gemobbt werde, da geht es um Informationen die ich nicht oder nur auf Nachfrage bekomme, es wird mir fast alles was ich sage negativ ausgelegt (nur EIN Beispiel: ein schweres Paket, ich frage ob ich helfen soll - die Antwort ist nein, glaubst du denn bin zu alt - und danach kann ich mir den ganzen Tag anhören dass ich behauptet hätte sie wäre zu alt, das kam ein paarmal vor und jetzt frage ich nicht mehr - jetzt heißt es ich will keine schweren Pakete tragen). Es wird auch bei andere Kollegen über mich gelästert usw.
Die Kollegin vor mir hat das Handtuch nach einigen Wochen geschmissen, eine andere die kurz nach mir angefangen hatte wurde rausgemobbt, das habe ich alles mitbekommen.
Das Problem war aber auch dass diese Kollegin ohne Ankündigung die Aufgaben von 60+ übernommen hat - das war meiner Meinung nach vom Chef total falsch geregelt.
Die anderen beiden haben sie daraufhin geschnitten und schlecht über sie geredet. Die Einarbeitung in ihren neuen Job habe dann ich so gut es ging übernommen, aber sie hat die Situation nicht gut verkraftet, war oft krank und ihre Arbeitsleistung war naja so dass ich ihr dann ständig helfen musste /sollte weil die anderen sich geweigert haben. Da ich aber auch nicht immer die Zeit dazu hatte und sie die Welt schwarz oder weiß gesehen hat - war ich eben auch von Zeit zu Zeit die Böse.
Da mache ich mir heute noch Gedanken ob ich das besser hätte lösen können. Ganz bestimmt. Bei einer Teambesprechung mit dem Chef habe ich mich auf ihre Seite gestellt was das Mobbing anbegeht - der Chef hat gesagt Mobbing gibt es nicht die Leute sind nur zu empfindlich geworden. Ich habe in dieser Besprechung aber auch gesagt dass ich nicht dauerhaft so viel von ihrer Arbeit übernehmen kann.
Sie hat dann nach kurzer Zeit gekündigt und seither geht der Stress bei mir weiter.
Je nach Tagesform versuche ich nett zu sein, die Bemerkungen zu ignorieren oder ich wehre mich. Und selbstverständlich bin ich auch nur ein Mensch und verhalte mich nicht immer so korrekt wie ich es vorhabe. Da habe ich auch schon zurückbeleidigt also verhalte ich mich manchmal nicht recht viel besser als die.
Keine Ahnung was ich jetzt tun soll - eigentlich macht mir meine Arbeit Spaß aber auf Dauer gehts nicht so weiter.
Ach und noch was - die Fluktuation bei uns ist ziemlich hoch - von Azubis die nicht bleiben wollen bis ganz nach oben. Nur die Leute die "schon immer" da arbeiten bleiben, von den "Neuen" halten es die meisten nicht lange aus. Auch interessant.
Für Tipps und auch Kritik was ich besser machen könnte wäre ich euch sehr dankbar.
LG,
Kerstin
es wäre nett wenn ich mal eine neutale Meinung zu meiner Situation bekommen könnte. Meine Familie und Freunde sind da ja doch parteisch

Ich arbeite seit ca. 3 Jahren im Wareneingang einer mittelständischen Firma. Meine zwei direkten Kolleginnen sind 50+ und 60+, ich selbst gehe auf die 40 zu.
Ich denke schon dass ich gemobbt werde, da geht es um Informationen die ich nicht oder nur auf Nachfrage bekomme, es wird mir fast alles was ich sage negativ ausgelegt (nur EIN Beispiel: ein schweres Paket, ich frage ob ich helfen soll - die Antwort ist nein, glaubst du denn bin zu alt - und danach kann ich mir den ganzen Tag anhören dass ich behauptet hätte sie wäre zu alt, das kam ein paarmal vor und jetzt frage ich nicht mehr - jetzt heißt es ich will keine schweren Pakete tragen). Es wird auch bei andere Kollegen über mich gelästert usw.
Die Kollegin vor mir hat das Handtuch nach einigen Wochen geschmissen, eine andere die kurz nach mir angefangen hatte wurde rausgemobbt, das habe ich alles mitbekommen.
Das Problem war aber auch dass diese Kollegin ohne Ankündigung die Aufgaben von 60+ übernommen hat - das war meiner Meinung nach vom Chef total falsch geregelt.
Die anderen beiden haben sie daraufhin geschnitten und schlecht über sie geredet. Die Einarbeitung in ihren neuen Job habe dann ich so gut es ging übernommen, aber sie hat die Situation nicht gut verkraftet, war oft krank und ihre Arbeitsleistung war naja so dass ich ihr dann ständig helfen musste /sollte weil die anderen sich geweigert haben. Da ich aber auch nicht immer die Zeit dazu hatte und sie die Welt schwarz oder weiß gesehen hat - war ich eben auch von Zeit zu Zeit die Böse.
Da mache ich mir heute noch Gedanken ob ich das besser hätte lösen können. Ganz bestimmt. Bei einer Teambesprechung mit dem Chef habe ich mich auf ihre Seite gestellt was das Mobbing anbegeht - der Chef hat gesagt Mobbing gibt es nicht die Leute sind nur zu empfindlich geworden. Ich habe in dieser Besprechung aber auch gesagt dass ich nicht dauerhaft so viel von ihrer Arbeit übernehmen kann.
Sie hat dann nach kurzer Zeit gekündigt und seither geht der Stress bei mir weiter.
Je nach Tagesform versuche ich nett zu sein, die Bemerkungen zu ignorieren oder ich wehre mich. Und selbstverständlich bin ich auch nur ein Mensch und verhalte mich nicht immer so korrekt wie ich es vorhabe. Da habe ich auch schon zurückbeleidigt also verhalte ich mich manchmal nicht recht viel besser als die.
Keine Ahnung was ich jetzt tun soll - eigentlich macht mir meine Arbeit Spaß aber auf Dauer gehts nicht so weiter.
Ach und noch was - die Fluktuation bei uns ist ziemlich hoch - von Azubis die nicht bleiben wollen bis ganz nach oben. Nur die Leute die "schon immer" da arbeiten bleiben, von den "Neuen" halten es die meisten nicht lange aus. Auch interessant.
Für Tipps und auch Kritik was ich besser machen könnte wäre ich euch sehr dankbar.
LG,
Kerstin
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