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Westerwelle hat völlig recht

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  • Westerwelle hat völlig recht

    wenn sich Arbeit nicht lohnt, dann wären ja alle die arbeiten die Deppen.

    Die Arbeiter schinden sich die Knochen kaputt (und das ist wörtlich zu verstehen) und die anderen sitzen da, machen Kinder und kucken Fernsehen.

    °°


    Das macht mich wütend. Auf jeden Fall werde ich auch FDP wählen, wenn sie diesen Kurs konsequent weiter verfolgen. Ich mag einfach keine Sozialschmarotzer.
    Das ist jetzt kein oberflächlicher Hass aus unklarem Hintergrund.

    Ich kenne HartzIV-empfänger, das hat jedes Kind ein Handy und der Mann und die Frau fahren je ein Auto. Ich arbeite und kann mir das nicht leisten!

    °°°°

  • #2
    AW: Westerwelle hat völlig recht

    Langsam stelle ich mir die Frage wo leben wir eigentlich?
    Da wird über Hartz IV Empfänger geschimpft was das Zeug hält und das schlimmste ist, alle in einen Topf geworfen.Dieser Westerwelle ist einer von der gleichen Sorte, die dieses Programm eingeführt haben.
    Bevor man über etwas schlecht redet, sollte man sich erst mal genauer erkundigen.
    Dieses berühmte Hartz IV kann jeder von uns bekommen,der längere Zeit in eine Arbeitslosigkeit kommt. Vorher muss aber jeder sein Hab und Gut aufgebraucht haben!!!Das hat nichts mit Faulheit zu tun,sondern es fördert die Armut.
    Da hat einer 40 Jahre gearbeitet, zahlt seine Steuern, wird vom Arbeitgeber aufs Abstellgleis gestellt und bekommt nun keine Arbeitsstelle mehr.Das dicke Ende nach Arbeitslosengeld wäre dann Hartz IV, ist so jemand dann faul oder asozial?

    Kommentar


    • #3
      AW: Westerwelle hat völlig recht

      hallo,

      vielleicht interessiert es Euch, das ich beim Internetverband der FDP LV Net auf unserer Vollversammlung im April einen Antrag gestellt, damit es bei

      Hartz IV zu erheblichen Verbesserungen kommt. Diesen Antrag hatte ich gestellt, weil die FDP nur große Debatte geführt hat, aber keine alternativen Antworten auf soziale Fragen also eine Sozialreform hat. Die SPD hatte ja Korrekturen an den Hartz IV Reformen angekündigt, wie der
      Wegfall der Vermögensprüfung.

      Und damit die FDP also auch etwas für die Landtagswahl im Mai etwas
      vorlegen kann , habe ich eben einen Antrag eingereicht. °° °°

      Dieser Antrag sah unter anderem vor, das die Regelsätze unterschiedlich hoch sein sollen. Wer also viel vorher gearbeitet hat und dann in Hartz IV
      hinein rutscht, sollte nicht mehr für Arbeitslosigkeit bestraft werden und
      entsprechend seiner vorherigen Arbeitsleistungen höhere Regelsätze erhalten, während der nie gearbeitet hat, weiter wie bisher den normalen
      Regelsatz + Mehrbedarf erhalten soll.

      Als zweiten wichtigen Punkt, sah der Antrag vor, das die 1 . für sittenwidrig erklärt werden und die ALG II Empfänger was sie hinzu verdienen dürfen, künftig alles in voller Höhe behalten dürfen, ohne das dies angerechnet wird auf das ALG II

      Bei Jugendlichen die in Ferienjobs bis 1200 . hinzu verdienen dürfen, ohne das alles angerechnet, funktioniert diese Praxis ja auch schon so und ich wollte mit meinem Antrag, das diese Regelung eben für alle ALG II Empfänger gilt. Jeder soll halt viel behalten dürfen, ohne Anrechnung.

      Das Kindergeld soll ebenfalls nicht mehr auf das ALG II angerechnet werden, sondern in voller Höhe ausgezahlt werden.

      Diese Regelung in meinem Antrag sollte eine Forderung des Bundesverfassungsgerichtes erfüllen, das die Rechnung der Regelsätze für
      Kinder neu vor genommen wird.

      Der Antrag ist noch viel länger. Dies ist nur ein kurzer Auszug.

      Dieser Antrag jedoch enthält zwei wichtige liberale Grundsätze:

      1. Leistung muss sich lohnen, auch im ALG II

      2. Liberaler ist sozialer , in dem das Kindergeld nicht mehr angerechnet wird.

      Doch was ist geschehen?

      Der Antrag wurde so gut wie einstimmig abgelehnt.

      Das zeigt doch nur, das die Hartz IV Debatte von Herrn Westerwelle nicht ernst gemeint war. Es wurde nur diskutiert ohne ein Konzept vorzulegen. Dies wollte ich mit meinem Antrag erreichen.

      Der Internetverband der FDP schrieb in meiner Begründung sogar:

      Wir bitten Sie, die Ablehnung des Antrages nicht als persönliche Geringschätzung zu sehen

      loool ° Dieser Satz steht in unzähligen Bewerbungsschreiben bei
      der Suche nach einem Arbeitsplatz. Natürlich bedeutet es persönliche
      Geringschätzung.

      Dabei enthält mein Antrag doch wirklich liberale Grundsätze. Zwei volle
      Tage hatte ich an dem Antrag gearbeitet. Zur Landtagswahl NRW wollte ich eben zeigen, wir können Antworten zu den Vorschlägen der SPD wie Abschaffung der Vermögensprüfung geben.

      Umso enttäuschter war ich über die Ablehnung des Antrages.

      Was will die FDP, die ich so lange unterstütz habe überhaupt? Ich
      verstehe die eigene Partei nicht mehr.°°°°°°°°

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