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Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

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  • Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

    Hallo zusammen,

    meine Mutter ist kürzlich in eine Erdgeschoss-Wohnung mit Gartennutzung gezogen. Nachdem der Mietvertrag unterschrieben wurde, rief der Vermieter alle drei Parteien zusammen, um die jeweiligen Gartenabschnitte zuzuteilen. Partei 1 lehnt eine Gartennutzung ab und überlässt Partei 2 den Gartenanteil. Der Garten wird also bis jetzt nur von Partei 2 genutzt. Meine Mutter merkte an, dass sie lediglich einen kleinen Bereich bräuchte, auf dem sie einen Tisch und einen Stuhl stellen kann um draußen sitzen zu können. Vermieter, meine Mutter und Partei 2 einigten sich mündlich auf einen Teilbereich des Gartens, den meine Mutter nutzen könne. Soweit so gut. Der Vermieter forderte Partei 2 auf, die dort abgestellten Privatgegenstände bis zum Einzug meiner Mutter zu entfernen. Beim Einzug stand der Garten noch voll. Partei 2 befand sich im Garten und ich bin hinaus gegangen und habe höflich mitgeteilt:"Meine Mutter zieht heute ein und es wäre prima, wenn Sie Ihre Sachen in den nächsten Tagen auf Ihre Grundstücksseite bringen könnten. Sollten Sie Hilfe brauchen, sagen Sie uns einfach bescheid." Daraufhin teilte dieser Nachbar mir mit:"Ich habe es mir anders überlegt. Diesen Abschnitt bekommt Ihre Mutter nicht." Auf Nachfrage, welchen Teil sie nun nutzen könne, kam die Reaktion :" Sie bekommt den Garten nicht, denn sie hat hier noch nichts im Garten gearbeitet und fordert direkt einen Teil des Grundstückes. Wenn sie mal ein Jahr Gartenarbeit geleistet hat, können wir drüber sprechen." Ich habe dann versucht sachlich zu erklären, dass man ja auch einen Wohnraum mieten kann, ohne selbst am Bau der Wohnung beteiligt gewesen zu sein. Er teilte mir daraufhin mit, dass er von seinem Privatgeld die Pflanzen dort angepflanzt hätte, wo das Gartenstück meiner Mutter sein soll. Ich habe ihm gesagt:" Ich verstehe, dass Sie viel Arbeit investiert haben. Niemand möchte Ihnen den Garten wegnehmen und wenn meine Mutter nicht im Garten ist, können Sie den Teil meiner Mutter für Hund/Enkelkind etc. auch gerne mitbenutzen. Meine Mutter verlangt ja auch nur ein kleines Stück und nicht einmal das Drittel, welches ihr laut Mietvertrag zustehen würde. Wir haben jetzt drei Möglichkeiten:

    1. Sie entfernen die Pflanzen und bringen diese auf Ihre Grundstücksseite

    2. Sie belassen die Pflanzen in den Kübeln und

    a) versorgen diese weiterhin selbst
    b) überlassen meiner Mutter die Pflanzenpflege

    Alle drei Vorschläge wurden abgelehnt. Da es zu keiner Einigung kommen konnte, habe ich dem Nachbarn mitgeteilt :"Ich möchte keinen Streit, aber wenn wir uns nicht einigen können, dann muss der Vermieter die Grundstücke schriftlich aufteilen."

    Dies ist nun geschehen und der Nachbar hat seine Gartenmöbel weiterhin nicht weggeräumt. Die zugeteilte Seite meiner Mutter ist nun so belagert, dass man dort nicht mehr durchlaufen kann. Schriftliche Aufforderungen des Vermieters die Gegenstände zu entfernen werden ignoriert und Fristsetzungen überschritten.
    Wie ist der nächste Schritt? Ist es nun Angelegenheit des Vermieters sich weiterhin darum zu kümmern, oder sollte man selbst einen Anwalt einschalten? Der Garten kann ja nicht benutzt werden. Der eigene Tisch passt durch die Gegenstände des Nachbarn dort nicht mehr hin. Seine Sachen möchte ich unaufgefordert nicht auf seine Gartenseite stellen, da es sein Eigentum ist und ich denke, rechtlich wäre dies auch grenzwertig. Die Gartennutzung kostet monatlich Geld. Da keine Gartennutzung möglich ist: Wer zahlt diesen Betrag?

    Liebe Grüße

  • #2
    AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

    Hallo Rose,

    das erinnert mich doch gleich an meine eigenen Erfahrungen...

    Sag mal, wie wurde das mit dem Vormieter Deiner Mutter gehandhabt? Hat er auch auf die Gartennutzung verzichtet? So wie sich das liest, drängt sich der Eindruck auf, daß Partei 2 den Garten ganz gern allein nutzen will und am testen ist, wie und ob sie das durchsetzen kann.

    Meine Mutter merkte an, dass sie lediglich einen kleinen Bereich bräuchte, auf dem sie einen Tisch und einen Stuhl stellen kann um draußen sitzen zu können. Vermieter, meine Mutter und Partei 2 einigten sich mündlich auf einen Teilbereich des Gartens, den meine Mutter nutzen könne.
    Eigentlich ist auch die mündliche Absprache verbindlich. Nachdem der Vermieter bei dem Gespräch anwesend war, dürfte es auch kein Problem sein, die Absprache zu beweisen. Jedenfalls kann Partei 2 nicht heute so sagen und morgen anders.

    " Sie bekommt den Garten nicht, denn sie hat hier noch nichts im Garten gearbeitet und fordert direkt einen Teil des Grundstückes. Wenn sie mal ein Jahr Gartenarbeit geleistet hat, können wir drüber sprechen."
    Das ist rechtlich nicht durchsetzbar, es sei denn, dieser Partei wäre der Garten gegen Pflege allein zugeteilt.

    1. Sie entfernen die Pflanzen und bringen diese auf Ihre Grundstücksseite

    2. Sie belassen die Pflanzen in den Kübeln und

    a) versorgen diese weiterhin selbst
    b) überlassen meiner Mutter die Pflanzenpflege
    Es gäbe noch die Möglichkeit, die Pflanzen quasi abzulösen. - Damit habe ich mir mal eine übergriffige Nachbarin vom Hals gehalten. Da ging es um ein Beet an einem Dreckweg, den ich abgesperrt hatte, sodaß sie nicht mehr an ihren Blumen vorbeigehen konnte (sie hatte KEIN Wegerecht).


    ... wenn meine Mutter nicht im Garten ist, können Sie den Teil meiner Mutter für Hund/Enkelkind etc. auch gerne mitbenutzen.
    Das würde ich bei der Vorgeschichte lieber nicht anbieten. Wenn neue Nachbarn schon so stur übergriffig sind und die Rechte anderer nicht anerkennen, dann deuten die solche Angebote wahrscheinlich als Schwäche und Ermunterung, "ihr Ding" zu machen, anstatt zurückzustecken und Deine Mutter zu respektieren.

    Dies ist nun geschehen und der Nachbar hat seine Gartenmöbel weiterhin nicht weggeräumt. Die zugeteilte Seite meiner Mutter ist nun so belagert, dass man dort nicht mehr durchlaufen kann. Schriftliche Aufforderungen des Vermieters die Gegenstände zu entfernen werden ignoriert und Fristsetzungen überschritten.
    Wie ist der nächste Schritt? Ist es nun Angelegenheit des Vermieters sich weiterhin darum zu kümmern, oder sollte man selbst einen Anwalt einschalten? Der Garten kann ja nicht benutzt werden. Der eigene Tisch passt durch die Gegenstände des Nachbarn dort nicht mehr hin. Seine Sachen möchte ich unaufgefordert nicht auf seine Gartenseite stellen, da es sein Eigentum ist und ich denke, rechtlich wäre dies auch grenzwertig. Die Gartennutzung kostet monatlich Geld. Da keine Gartennutzung möglich ist: Wer zahlt diesen Betrag?
    Der Vermieter hat die Möglichkeit, die Gegenstände entfernen zu lassen.
    Sich mit Partei 2 rumzuärgern ist Sache des Vermieters, wie alle alle derartigen Probleme unter Mietern leider über den Vermieter abgewickelt werden müssen.

    Ein Anwalt wäre aber hilfreich, um den Vermieter etwas unter Druck zu setzen, sich um die Sache zu kümmern.
    Außerdem könntet ihr auch die Miete mindern, wenn eine Gartennutzung vertraglich zugesagt, aber praktisch nicht möglich ist.

    Naja, rechtlich ist das schon zu regeln. Die Frage ist, wie dann das Klima im Haus ist, ob sich Deine Mutter dann wohlfühlt. In einer EG-Wohnung ist man ja sowieso immer etwas weniger privat als weiter oben.
    Wie schätzt Du denn Partei 2 ein?


    Liebe Grüße
    Maggy

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    • #3
      AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

      Liebe Maggy,

      erst einmal herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort.
      Ich schätze Partei 2 leider so ein, dass eine harmonische Lösung nicht möglich sein wird. Heute Nacht öffnete er die Haustür und die Gartentür um 04.00 Uhr lautstark. Um 07.00 Uhr standen beide Türen immernoch offen. Meine Mutter bat ihn darum, die Türen nachts geschlossen zu halten, da ansonsten jeder Zutritt zu dem Haus hat und sie im Erdgeschoss leben würde. Sein Kommentar war :"Seit Du hier wohnst, stinkt es nach Schei..e und deshalb bleiben die Türen Tag und Nacht auf." Meine Mutter führt einen ordentlichen Haushalt und seine Anschuldigungen sind aus der Luft gegriffen. Ich vermute einfach, dass er meine Mutter so schnell wie möglich aus dem Wohnraum vertreiben möchte, damit er den Garten alleine nutzen kann. Die Kosten für einen Anwalt wären nicht das Problem, da meine Mutter schon jahrzehntelang eine Rechtschutzversicherung hat. Ich zögere nur, durch den "Rattenschwanz" der danach kommen könnte. Meine Mutter ist gesundheitlich eingeschränkt und bei Aufregung leidet sie an Erstickungsanfällen. Deswegen hatte ich dem Nachbarn die Mitbenutzung des Grundstückes meiner Mutter auch angeboten. Dies wurde ebenso seinerseits abgelehnt. Er möchte "seinen" Platz nicht räumen. Die Vormieterin meiner Mutter hatte den Garten ebenfalls nicht genutzt. So hatte er den Garten 5 Jahre für sich alleine. Das daraus eine Art Gewohnheit entsteht, kann ich irgendwie noch nachvollziehen. Die Rechtslage ist in diesem Fall jedoch eindeutig. Er teilte mir mit, dass er den Rasen alle 2 Wochen mäht und wie es denn aussehen würde, wenn er seinen Teil gemäht hätte und der Rasen meiner Mutter zukünftig dann nicht zeitgleich gemäht werden würde. Als Lösung habe ich ihm vorgeschlagen, dass er den kompletten Rasen mähen könnte und wir ihm dies vergüten. Dies hat er ebenfalls abgelehnt. Daraufhin machte ich ihm den Vorschlag, eine Art "Mähliste" zu erstellen, damit der Rasen an einem bestimmten Wochenende von beiden Parteien gemäht wird. Dies hat er abgelehnt. Ich hoffe, es eskaliert nicht vollkommen und er gewöhnt sich an die neue Situation. Meine Mutter ist alleinstehend und möchte eigentlich nur in Frieden leben.

      Liebe Grüße
      Zuletzt geändert von rose123; 20.07.2015, 14:46.

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      • #4
        AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

        Liebe Rose,

        das tut mir leid für Deine Mutter.

        Leider beschreibst Du den Nachbarn und die Situation so, wie ich befürchtet habe - unangenehmer Zeitgenosse mit angestammten Rechten.

        Ehrlich gesagt, hört sich das alles nach einem sehr unguten Start an und ich frage mich, ob da überhaupt was zu retten ist.
        Wenn dann noch gesundheitliche Problem dazu kommen und Deine Mutter mit diesen "Sympathieträgern" im Zweifel allein ist, würde ich die Koffer gar nicht erst auspacken.

        Das Recht auf seiner Seite haben ist schön und gut, nur wenn einem dann das Wohnen vergällt wird, wonach es aussieht, was hat man dann davon...
        Ich persönlich würde mich nach etwas anderem umsehen und juristischen Rat in der Hinsicht einholen, ob dank der Situation evtl. der Mietvertrag angefochten werden kann. (Manchmal kommt man auch mit einem Bluff weiter , auch wenn man keine harten Fakten hat).

        An sich könnte Deine Mutter auch Anzeige wegen Beleidigung erstatten, das ist aber auch so eine Geschichte, die nicht gerade besonders erfolgversprechend ist, wenn kein Zeuge da ist und außerdem würde das vermutlich auf den Privatklageweg verwiesen.

        Lieben Gruß
        Maggy

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        • #5
          AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

          Liebe Maggy,

          meine Mutter hat längere Zeit nach einem passenden Wohnraum gesucht. Da kommen leider einige Probleme hinzu. Sie pflegt meine Großmutter und wohnt jetzt nur noch 200m von dieser entfernt. Zudem ist es ein bezahlbarer Wohnraum, da sie nur eine kleine Witwenrente erhält. Erdgeschoss war aufgrund der gesundheitlichen Einschränkung auch wichtig. Das Ganze macht einen schnellen erneuten Umzug schwierig, aber nicht unmöglich. Wobei sie durch den Umzug körperlich selbst so erschöpft ist, dass sie von sich aus sagt :"Ich ziehe nie wieder um."
          Die Balance zwischen "völliger Selbstaufgabe der eigenen Rechte" und "Eskalation" finde ich nun wichtig. Zu viele Zugeständnisse können schwierig sein, weil die Hierarchie ganz klar geregelt ist und die untergeordnete Rolle als selbstverständlich betrachtet werden könnte. Eine Eskalation möchten wir nicht. Wir haben auch von Anfang an nichts gesagt wenn er im Hauflur rauchte, oder der ganze Garten voller Zigarettenkippen lag. Ich möchte auch nicht in das Muster :"Jetzt achten wir auf alles, um ihn anschwärzen zu können" verfallen. Ich grüße ihn ganz freundlich wenn ich ihm begegene und bisher grüßt er noch ganz freundlich zurück. Er bekommt auf jeden Fall eine Einladung zur Einweihungsfeier, wenn der Garten irgendwann von meiner Mutter genutzt werden kann. Ich bin zwar wenig zuversichtlich was das zukünftige gute Nachbarschaftsverhältnis angeht, aber weder meine Mutter noch ich werden uns auf seine verbalen Entgleisungen einlassen. Im Zweifel hilft dann irgendwann doch nur der Umzug.

          Liebe Grüße

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          • #6
            AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

            Oh weh, das ist ja eine schwierige Situation...
            Die Balance zwischen "völliger Selbstaufgabe der eigenen Rechte" und "Eskalation" finde ich nun wichtig.
            Ja, da stimme ich Dir zu. - Ich habe nur Bedenken, ob das überhaupt möglich ist bei diesem Gegenüber.

            Ich denke mir, er will den Garten für sich allein, greift zu freundlich gesagt unfairen Mitteln, öffnet nachts die Haustüren, beleidigt Deine Mutter, behauptet, es gäbe Geruchsbelästigung und entsorgt seine Zigarettenkippen im Garten...

            Sicher ist nichts verloren, wenn ihr versucht, mit dieser Partei auszukommen, nur scheint dem Nachbarn Respekt anderen gegenüber fremd.
            Wichtig wäre auf alle Fälle, ein gutes Verhältnis mit Partei 1 und anderen Nachbarn in der Nähe.

            Ich habe selber eine Nachbarschaftsmibbung-Geschichte hinter mir, in die ich ohne jegliches Zutun geraten bin, deswegen bin ich nicht so optimistisch. (Mein Thead heißt
            "Bitterböse Nachbarinnen", falls Du mal reinschnuppern magst).

            Ich drücke jedenfalls die Daumen, daß bald Frieden einkehrt.
            Zuletzt geändert von Maggy2014; 20.07.2015, 15:46.

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            • #7
              AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

              Ich habe mir Deinen Leidensweg eben durchgelesen. Puh, auch ganz schön harter Tobak. Umso mehr freut es mich, dass Du Dich daraus befreien konntest. Ich persönlich habe zum Glück ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn und dem Vermieter (der ebenfalls im Haus lebt). Der Stinkstiefel bei meiner Mutter lief heute mit der Kamera um das Haus und fotografierte Fenster, Treppenhaus, Wohnungstür meiner Mutter etc.
              Er beschwerte sich telefonisch wegen Geruchsbelästigung bei dem Vermieter und über die Zigrettenkippen, die meine Mutter im Garten entsorgt hätte Meine Mutter ist Nichtraucherin Der Vermieter kam unangemeldet bei meiner Mutter vorbei (Rechtslage ist klar, aber sie hat ihn trotzdem empfangen) und dieser konnte den Vorwurf der Geruchsbelästigung nicht bestätigen. Der werte Nachbar wäre bekannt für seine überaus "freundliche Art" und wir sollen ihn einfach ignorieren. Zumindest scheint der Vermieter objektiv zu sein. Er zieht nun einen Zaun, um die Gartengrundstücke aufzuteilen. Demnach erhält meine Mutter dann 1/3 des Gartens. Damit dürfte der Nachbar sich selbst geschadet haben. Ohne sein stures Verhalten, hätten ihm lediglich 3 m² gefehlt.
              Ich muss trotzdem 3x tief durchatmen, wenn meine Mutter Luft schnappend am Fenster hängt und der liebe Nachbar gemütlich im Garten sitzt.

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              • #8
                AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                Hi!

                Ich habe die fast gleiche Geschichte hinter mir. Es gibt Zeitgenossen die glauben sie hätten mit ihrer Wohnung die ganze Straße mitgemietet. Entweder schafft es der Vermieter sich gegen diesen Menschen durchzusetzen oder der Hausfrieden wird nachhaltig gestört sein. Den Gartenwühlmäuserich zur Räson bringen ist die Sache Deines Vermieters. Abgeschlossene Haustüren sind auch aus Versicherungsrechtlichen Gründen Sache Deines Vermieters. Ich habe meinen Gartenanteil auch verloren weil sich der Nachbar aus einem 6 Familienhaus den !!! kompletten !!! Garten unter den Nagel gerissen hatte. Ich zog nach 2 Jahren aus. Langfristig kann das auch bei Euch der Fall sein.

                Grüßlinge!

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                • #9
                  AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                  Guten Morgen,

                  es ist schon heftig, wie verbreitet solche Geschichten sind! - rgerlicherweise schützt das mieterfreundliche deutsche Mietrecht nicht nur friedliche Mitmenschen, sondern auch solche übergriffigen Zeitgenossen davor, zeitnah an die frische Luft gesetzt zu werden. - Und dann wundert man sich, wenn manche Wohnungen in kurzen Abständen immer wieder frei werden, obwohl kein offensichtlicher Pferdefuß zu sehen ist...

                  Rose, danke für Dein Mitgefühl. -
                  Ich bin gespannt, was der Vermieter Deiner Mutter ausrichten kann. -
                  Was sagt Deine Mutter denn eigentlich selbst zu der Situation? Wie kommt sie damit zurecht?-

                  Mir ging es nach einer Weile so, daß ich Angst hatte, man würde mir irgendwas anhängen, weil ich tagsüber allein war und mit den Mobberinnen und Mitläufern, hätten zwei übereinstimmend gelogen, wäre das schon eine böse Situation gewesen. - Ich will aber jetzt auch keine Paranoia verbreiten.

                  Mit der Haustüre das ist auch so eine Sache. Freilich ist rechtlich gesehen, der Vermieter zuständig, dafür zu sorgen, daß sie besonders nachts zu ist.
                  Nur, ist das auch wieder so eine längere Geschichte. Erstmal kann der Übeltäter abstreiten, daß er die Tür nicht zumacht, wenn das nicht so ist, dann können die Vermieter ihn abmahnen, wenn das nichts bringt, dann ist das Problem ist das ein Kündigungsgrund, wenn die Haustür offengelassen wird oder nicht, was der Verursacher u.U. aussitzt, bis es vor Gericht entschieden ist. Zahlen muß zunächst der Vermieter.-

                  Letztendlich belastet das auch das Verhältnis zum Vermieter, mit dem man sich u.U. eigentlich gut versteht.

                  Liebe Grüße
                  Maggy

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                  • #10
                    AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                    Zitat von Alteisenfahrer Beitrag anzeigen

                    Den Gartenwühlmäuserich zur Räson bringen ist die Sache Deines Vermieters. Abgeschlossene Haustüren sind auch aus Versicherungsrechtlichen Gründen Sache Deines Vermieters.
                    Meine Mutter hat dem Vermieter mitgeteilt, dass der Nchbar die Haustür + Gartentür nachts mit einem Keil aufstellt. Dieser war über den Sachverhalt wenig begeistert und wird ein Rundschreiben an alle Mieter versenden. Die Beweislage ist hier nicht so schwierig wie befürchtet, da der Nachbar die Wohnung jede Ncht gegen 04.00 Uhr verlässt und die Türen aufstellt. Glücklicherweise ist er nicht mit einer durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Intelligenz gesegnet. Beim gestrigen Gespräch beschwerte er sich über einen Bekannten meiner Mutter, der tagsüber husten würde. Da der Nchbar sich hierdurch gestört fühlt, möchte er ein Hausverbot für diesen Bekannten meiner Mutter erreichen. Der Vermieter hat sich kopfschüttelnd und wortlos umgedreht und den Nachbarn nicht mehr beachtet. Der Nachbar hat zudem zugegeben, die Türen geöffnet zu haben, da er die Ansicht der Geruchsbelästigung vertritt.


                    Ich habe meinen Gartenanteil auch verloren weil sich der Nachbar aus einem 6 Familienhaus den !!! kompletten !!! Garten unter den Nagel gerissen hatte. Ich zog nach 2 Jahren aus. Langfristig kann das auch bei Euch der Fall sein.
                    Ich kann auch nur schwer nachvollziehen, wie unausgelastet manche Menschen sein können und ihren Lebensinhalt mit negativen Gedanken und entsprechendem Verhalten füllen.


                    Rose, danke für Dein Mitgefühl. -
                    Ich bin gespannt, was der Vermieter Deiner Mutter ausrichten kann. -
                    Was sagt Deine Mutter denn eigentlich selbst zu der Situation? Wie kommt sie damit zurecht?-
                    Meine Mutter sagt zu der Situation:" Ich möchte in Frieden leben und meine Ruhe haben. Aber wenn er denkt, er könne mich kampflos vertreiben, hat er sich mit der falschen Person angelegt."
                    Inwiefern sich dieser Kraftakt lohnt, bleibt abzuwarten. Auf Dauer kann so etwas ganz schön zermürbend sein. Sein Planschbecken hat er entfernt (der Rest seines Eigentums steht noch an Ort und Stelle). So ist jetzt der Platz da um den eigenen Tisch aufzustellen, direkt neben seinem Tisch. Meine Mutter lachte heute morgen und sagte :"Mal schauen, ob es ihm gefällt wenn er direkt neben mir sitzt." Solange sie es mit Humor sehen kann....

                    Mir ging es nach einer Weile so, daß ich Angst hatte, man würde mir irgendwas anhängen, weil ich tagsüber allein war und mit den Mobberinnen und Mitläufern, hätten zwei übereinstimmend gelogen, wäre das schon eine böse Situation gewesen. - Ich will aber jetzt auch keine Paranoia verbreiten.
                    Das kann ich gut nachvollziehen, vorallem wenn an wie Du in eine neue und dörfliche Gegend zieht. Dort ticken die Uhren ja teilweise wirklich noch anders. Meine Mutter lebt seit 15 Jahren in diesem Ort und ist überall gerne gesehen und hat soziale Kontakte. Der besagte Nachbar lebt eher abgeschottet.

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                    • #11
                      AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                      Ich wünsche Euch viel Glück und dem Nachbarn eine Parzelle in der Laubenkolonie! (Grins)

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                      • #12
                        AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                        Hallo Rose,

                        gut, daß Deine Mutter im Ort eingebunden ist, daß schützt doch ein ganzes Stück weit gegen Verleumdung u.ä.

                        Sein Planschbecken hat er entfernt (der Rest seines Eigentums steht noch an Ort und Stelle). So ist jetzt der Platz da um den eigenen Tisch aufzustellen, direkt neben seinem Tisch. Meine Mutter lachte heute morgen und sagte :"Mal schauen, ob es ihm gefällt wenn er direkt neben mir sitzt." Solange sie es mit Humor sehen kann....
                        Und, hat sie sich schon mal rausgesetzt?

                        Ich bin gespannt, wie das weitergeht und drücke sämtliche Daumen!

                        Liebe Grüße
                        Maggy

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                        • #13
                          AW: Gemeinschaftsgarten führt zu Nachbarschaftsstreit

                          Hallo rose123,

                          ich bin von einer Fernsehproduktionsfirma und wir suchen nach Fällen von Nachbarschaftskonflikten, bei denen wir helfen können zu schlichten.
                          Mit der Unterstützung von zwei Experten, die als Mediatoren agieren, soll in nur wenigen Tagen eine Einigung erreicht werden.

                          Das Ziel ist die Versöhnung mit dem Nachbarn, ein dauerhafter Frieden und ein Neuanfang für alle!

                          Ich habe Ihre Schilderung gelesen und es würde mich interessieren mehr über die Situation zu erfahren.



                          Bitte schreiben Sie mir eine Mail an n.schweser@talpa-germany.tv



                          mit Ihrer Telefonnummer und wann Sie Zeit haben zu telefonieren.

                          Ich hoffe auf eine Rückmeldung von Ihnen.

                          Mit freundlichen Grüßen

                          Nina Schweser

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